Kurz: Was bringen die vielen zusätzlichen Vektoren, speziell im Vergeich
mit der Sinus-Dreieck-Modulation?
Lang:
Ich beschäftige mich gerade privat mit der Vektorregelung. Ich soweit
verstanden, was dort gemacht wird. Ich frage mich allerdings nun: Wozu?
Wenn ich einen Wechselrichter für Drehfeldmaschinen habe, kann ich ja
auch die 6 Vektoren (und die zwei Nullvektoren) nutzen. Beispielsweise
durch die Sinus-Dreick-Modulation.
Der Strom, der durch die Ohmsch-Induktive Last fliesst hat dann bei
Sinus-Dreieck-Modulation auch einen Sinusförmigen Verlauf der
Grundwelle. Durch das Nutzen von Nullvektoren in dieser Modulationsart
kann man doch eigentlich auch theoretisch die Stromamplitude variieren
(Müsste man irgendwie in die Pulsmuster einbauen). Bzw. lässt sich ja so
schon generell die Stromamplitude durch das Referenzsignal variieren.
Wozu brauche ich die vielen anderen sich ergebenden Vektoren durch die
Vektorregelung? Wenn ich das richtig verstanden habe, modelliert man
statt der 6 Vektoren bei Sinus Dreieck beispielsweise 600 Vektoren in
einer Periode. Was bringt einem das?