Auch, wenn es blöd klingt, gleich die juristische Keule rauszuholen:
das Ding wird strahlen. Damit ist das, was du willst, ein
Bilderbuch-Anwendungsfall eines ISM-Geräts. Daher solltest du in
eins der ISM-Bänder gehen, wobei hier 13,56 oder 27,12 MHz sicher
sinnvoll in Frage kommen. Die sind extra für derartige Geräte
konzipiert, bei denen die Abstrahlung zwar nicht beabsichtigt ist,
aber ein Nebeneffekt ihrer eigentlichen Funktion ist.
Damit ist dann auch klar, dass man sowas nicht freischwingend aufbaut,
sondern einen Quarzoszillator mit Treiber und PA aufbaut. Als
PA-Transistor käme sowas in Frage:
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=1260
(Eventuell zwei in Gegentakt.)
Schließlich und endlich müsstest du die Anpassung der PA an die
Last gelöst bekommen. Im Prinzip müsstest du einen Serienschwingkreis
für die Betriebsfrequenz aufbauen können. Ich komme für deine Spule
auf etwa 1 µH, die wären mit 33 pF bei 27 MHz resonant. Aber Vorsicht!
An einem Serienschwingkreis können hohe Spannungen auftreten, außerdem
solltest du den Resonanzpunkt mit geringer Ansteuerleistung finden und
dann erst die Leistung erhöhen – sonst entweicht schnell der „magische
Rauch“ aus dem PA-Transistor, von dem sich dann herausstellt, dass
er für die Funktion des Transistors essenziell war …
p.s.:
Henrik S. schrieb:
> Als Transistor habe ich den UF740.
Ja, man kann auch mit Schalter-MOSFETs eine Kurzwellen-PA aufbauen,
aber es ist aufgrund ihrer Eingangskapazität nicht so ganz trivial.
Ein für eine Kurzwellen-PA konzipierter Transistor bringt dir da
wesentlich schneller Erfolgserlebnisse.
p.p.s.: Bitte Bildformate beachten! Ich habe aus deinem 3 MB
großen PNG 76 KB JPEG gemacht …