Hallo Leute, ich suche ein Programm mit welchem ich folgendes
realisieren kann:
Videoaufnahme mit Tonspur und über Uart-schnittstelle synchron Daten
(Messwerte) erfassen und speichern.
Habe es grad über Labview gelöst bis ich gemerkt habe, dass Labview so
ziemlich einfach nur totaler Käse ist.. wozu braucht man das.. -.-
So Alternative ist eine Android App.
Wüsste noch jemand was, am besten ohne viel Aufwand, da ich mich jetzt
schön öfters eingearbeitet habe und die Frustationsschwelle hoch ist.
Danke euch.
Brauchst Du bei Deiner Videoaufnahme Stereoton? Wenn nein: Codiere Deine
seriellen Daten z.B. mit "Supertape" oder irgendeinem vergleichbaren
Verfahren und gib die in einen Audiokanal Deiner Videoaufnahme. Die
erzielbare Baudrate ist natürlich recht niedrig, aber irgendeinen Drops
musste halt lutschen.
verrueckterMongo schrieb:> Habe es grad über Labview gelöst bis ich gemerkt habe, dass Labview so> ziemlich einfach nur totaler Käse ist.. wozu braucht man das.. -.-
Lass mich raten, du arbeitest an einer Uni und dein Cheffe hat gesagt,
"das ist gut, haben wir immer schon benutzt"!? ;P
Welche serielle Datenrate brauchste denn?
Evtl. Visual Studio, entsprechendes Video-Plugin (Name gerade entfallen,
aber es gibt da son Standarddingen, das ganz gut geht) und die seriellen
Daten mit in die Frames knacken, wenns nicht zu viele sind.
Ansonsten Matlab oder Python-Derivate davon. Wäre jetzt aber erstmal
nicht meine erste Wahl.
Hallo Leute, danke für die Rückmeldung.
Gestern wurde es schon etwas spät, darum nochmal etwas ausführlicher:
@Max
Hi. Meine Hardware misst Vitalparamter, die Platine trägt der Proband
mit sich, der µC versendet die Messwerte über Bluetooth.
Zu den Messungen gehört aber auch die Video und Tonaufnahme. Um jetzt
jedem Moment des Videos die dazugehörigen Vitalparamter-Messungen
zuordnen zu können, muss das ganze synchron abgelegt werden, im besten
Fall beginnt die Messung der Messwerte mit dem Start des Videos.
@rufus
Hi rufus. Sprichst du noch von Labview?
Ich habe es noch nicht ganz an den Nagel gehängt, vlt versuche ich die
Ergebnisse über Postprocessing wieder zu verknüpfen, glaube aber nicht
das dabei was anständiges rauskommt..
@Strömerchen
Hi.
Strömerchen schrieb:> Lass mich raten, du arbeitest an einer Uni und dein Cheffe hat gesagt,> "das ist gut, haben wir immer schon benutzt"!? ;P
So ungefähr...
Meine Baud habe ich auf 19200 gesetzt, drunter geht nicht.
Strömerchen schrieb:> Ansonsten Matlab oder Python-Derivate davon. Wäre jetzt aber erstmal> nicht meine erste Wahl.
... und meine letzte :P
Strömerchen schrieb:> Evtl. Visual Studio, entsprechendes Video-Plugin (Name gerade entfallen,> aber es gibt da son Standarddingen, das ganz gut geht) und die seriellen> Daten mit in die Frames knacken, wenns nicht zu viele sind.
Ich schau mal danke für den Tipp!
wie synchron muss es denn sein
und wie lange??
und wie "automatisiert" muss es sein
wenn du eine LED im Bild hast, die alle paar Minuten blinkt,
und dieses blinken auch in den Daten wiederzufinden ist..
kannst es ganz einfach nachher synchronisieren, manuell..
(bzw. kannst das generell verwenden, um deine (wie auch immer)
automatisierte Methode zu überprüfen..)
Hi Robert.
Die Videolänge ist erst mal unbestimmt, und um die Auswertung kümmere
ich mich auch nicht. Bin Student und mache hier ein Projekt, wie die
Auswertung später genau erfolgt, ist dann nicht mehr meine
Angelegenheit.
Mein Vorhaben schaut in etwa so aus :
Messwert1 = m1
Messwert2= m2... usw
also kontinuierlich meine Messwerte
m1,m2,m3,m4,m5;m1,m2,m3,m4,m5;m1,m2,m3,m4,m5;
zu senden und jedes paket mit ; zu trennen.
Dann die Menge der Daten auf die Dauer des Videos "anzugleichen"
Die blinkende LED, wäre bei einer langen Messung nicht sooo geschickt?
Also vorteilhaft wäre es eine Messung mit der Aufnahme des Videos zu
starten..
die meisten Video-Containerformate erlauben zusätzliche Tonspuren. Du
könntest einfach die rohen Daten mit Füllbytes auffüllen bis Du
irgendeine konstante gängige Bitrate bekommst die gängige Muxer
reibungslos als Tonspur schlucken und dann deklarierst Du den Datenstrom
als Tonspur und muxt ihn mit rein. Oder schau mal ob das Containerformat
auch direkt andere Trackformate als Audio (also z.B. für binäre Daten)
unterstützt (oder z.B. Untertitel, etc) vielleicht wär das ja auch ne
Möglichkeit.
Hey Bernd.
ich könnte auch das Programm (µC) so gestalten, dass erst die serielle
verbindung gecheckt wird, oder mit Betätigen des Record buttons der
Befehl erteilt wird...
Die Frage ist nur mit welchem Programm geht sowas noch, das Video filmt
und Daten über eine Schnittstelle empfangen kann..
1)Labview ... naja
2) Android Studio.. hat so seine Macken
3) Visual Studio.. grad im Download.
verrueckterMongo schrieb:> m1,m2,m3,m4,m5;m1,m2,m3,m4,m5;m1,m2,m3,m4,m5;>> zu senden und jedes paket mit ; zu trennen.>> Dann die Menge der Daten auf die Dauer des Videos "anzugleichen"
kommt drauf an, wenn das video 100% vollständig ist, und die Daten 100%
vollständig sind (und das garantiert ist, was es bei bluetooth wohl eher
nicht ist..) dann kann das schon funktionieren
verrueckterMongo schrieb:> Die blinkende LED, wäre bei einer langen Messung nicht sooo geschickt?
warum? lass die LED alle paar Minuten einen Zähler als Binärcode
ausgeben, dann kannst Jahrzehnte lang Filmen, zwischen duch auch mal 1
tag keine video oder ein paar stunden kein Daten, und trotzdem kannst es
immer synchronisieren..
Ach so, genaue Uhren und Timestamps sind keine Option?
19200baud sind eine Sache, aber wie oft und wie viele Bytes fallen denn
tatsächlich an? Das ist eigentlich viel interessanter...
Wie wäre es das Video + Date. am PC aufnehmen und die Daten direkt ins
Video einblenden lassen? Dann wärs auch managementtauglich. So wie die
Untertitel. Und das Video dann erst abspeichern.
Nur als Idee.
Ich würde ein Videoformat nutzen das einen absoluten Timecode enthält
und dann die Daten mit dem gleichen Timecode abspeichern.
So kannst Du beides zu jedem Zeitpunkt synchronisieren.