Hintergrundbeleuchtung klappt tatsächlich nie mit Batterie über lange
Zeit.
Aber das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung ist auch nur die halbe
Miete. Ein Display mit controller (nur ein solches kann man einfach
ansteuern) braucht nämlich auch selber Strom. Beispiel: DOGS 250µA, was
schon weinig ist. Das ist für Batterie viel zu viel, denn das sind im
Jahr >2Ah, nur für das Display.
Wenn du dich mit mit 4 Stellen Zahlen zufriedengibst, und etwas Aufwand
nicht scheust, gibts da das hier:
http://www.reichelt.de/Hintergrund-gruen/LCD-4-0-13/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=10182&GROUPID=3005&artnr=LCD+4%2C0-13
Das ist ein "dummes" LCD - also ein Glas ohne jegliche aktive
Komponenten. Man muss damit ALLES zu Fuß machen, und die Ansteuerung ist
mit AC zu machen.
Ich habe das schon erfolgreich mit 4µA (PIC24 mit LCD-Controller) bzw.
20µA (Software-Emulation) betrieben. Die 20µA sollte man auch z.B. mit
einem ATMEGA hinbekommen können.
Software kann ich hochladen, falls Interesse besteht.
Ein Dotmatrix wird man nicht so sparsam hinbekommen, weil das hat viel
zu viele Segmente (=mehr Aufwand).
Ich vermute, das dass der Grund ist, warum man bei Sachen, welche lange
auf Batterie laufen (wie Uhren, Wetterstationen), immer Displays mit
wenigen Segmenten sieht.
Das oben genannte Epaper ist ein sehr interessanter Trend in dieser
Hinsicht. Das macht auch komplexe Anzeigen mit wenig Strom möglich. Aber
noch teuer, leider.