estplatte macht keine Geräusche

Gast #4577550
Hallo, ich habe eine 3,5" SATA HDD und ein PC Netzteil.

Wenn ich die Festplatte, ohne dass ich über einen PC lesend oder 
schreibend drauf zugreife, an das Netzteil anschließe (SATA 
Versorgunsgstecker), höre oder spüre ich so gut wie gar nichts bei der 
Festplatte. Ich musste ein System heute herrichten, das nächste Woche 
benötigt wird (am dazugehörigen PC ist noch kein Betriebssystem´, 
deshalb konnte ich auch nicht testen, ob die HDD läuft.

Ich dachte immer, dass man die Festplatte hört, wenn sie versorgt ist 
(bzw. kleine Vibrationen von den Umdrehungen spürt etc..). Kann es sein, 
dass hier irgend etwas schief geganen ist oder ist es normal, dass man 
hier in diesem Fall (kein PC) nichts merkt?

Danke
Stöpsel das Teil wie es sich gehört in den PC und benutze für die Tests 
den Seiteneingang.
Kein Problem mit einer Reparaturdisk oder einer beliebigen Linux-CD. Die 
haben heute praktisch alle einen Probe- bzw. Testmodus, bei dem das 
System nicht installiert wird/werden muss.
Die für eine eventuelle Installation nötigen Tools sollten so ziemlich 
alles was Beine hat erkennen. Zumindest so lange die Leiche noch zuckt. 
Also egal ob mit System, Formatierung oder Party.
Gast
Schau doch mal ob es im Bios was gibt um die FP zu checken.
Oder wirf ein Testbetriebssystem drauf.
Oder boote ein Betriebssystem von CD/USB und versuche damit ob die FP 
lebt .
Du bist sicher, daß das Netzteil auch wirklich eingeschaltet ist? Manche 
Boards haben LEDs für die Standby-Spannung, die leuchten auch, wenn es 
nur am Netz hängt. Ein minimales Laufgeräusch müßte mindestens zu hören 
sein, wenn man das Ohr an die Platte legt.
Gast
Danke schonmal,

das komische daran ist, dass nicht mal der Lüfter vom Netzteil läuft.
Das Motherboard ist mit dem 24 poligen Standardversorgungsstecker vom PC 
Netzteil versorgt (eigentlich sind es 20 + 4, also aufgeteilt auf 2 
Stecker). WIe gesagt, das Netzteil ist eingeschalten und grüne LEDs am 
MOtherboard leuchten.

Es ist ein 300W Netzteil, das sollte definitiv ausreichen, um 2 
Festplatten und das Motherboard (lt. Datenblatt 180W) zu versorgen.

LG
(Firma: matzetronics)
1. Schau nach ob du auch den 12V extra Stecker für die CPU Versorung 
aufgesteckt hast.
2. Ans Motherboard muss ein Taster, um das Hauptnetzteil zu starten.
3. Schliesse ans interne Video/Grafikkarte einen Monitor an.
4. Schliesse an den SPK Ausgang des Mainboards einen kleinen 
Lautsprecher an, um die Fehlercodes (sofern vorhanden) zu hören.

Die meisten SATA Platten starten erst, wenn sie ein 'Aufwachen' Signal 
vom Mainboard bekommen haben.
Heppo schrieb:
> das komische daran ist, dass nicht mal der Lüfter vom Netzteil läuft.

Das beste Indiz dafür, daß es eben gerade NICHT läuft. Es liefert 
lediglich die 5V Standby-Spannung, von der auch die LED auf dem Board 
versorgt wird.
Zum Einschalten müssen die beiden Pins für den Powerschalter am Board 
kurz gebrückt werden. Alternativ googelst du nach "atx netzteil ohne 
mainboard einschalten"
Heppo schrieb:
> das komische daran ist, dass nicht mal der Lüfter vom Netzteil läuft.

>  und ich reparier auch keine PC:

Und warum schraubst du dann an PCs rum? Wenn du nicht mal in der Lage 
bist, zu erkennen, dass der PC eben nicht eingeschalten ist, solltest du 
es besser lassen.

Ich habe früher beruflich PCs repariert und das hat mich immer mit am 
meisten angekotzt, wenn solche Typen wie du meinen, einen PC 
zusammenbauen / reparieren zu wollen und an den einfachsten Dingen 
scheitern. Das wird nur noch von den Leuten getoppt, die felsenfest 
etwas behaupten, weil es ihnen ein "Experte" so gesagt hat. Wenn bei der 
Bastelei irgendwas gestorben ist, war es natürlich der Händler, der Mist 
verkauft hat oder der Techniker, der ihm nicht ausführlich genug beraten 
hat. PC-"Bastelei" ist eben mehr als ein paar Kabel auf das Mainboard zu 
stecken. Das fängt schon mit solch simplen Dingen wie ESD-Schutz an. 
Noch nie gehört... ist klar.

> Kann mir hier bitte jemand ernsthaft antworten, danke.

Nein, bitte.
Persönliche Seite
Es wird eingeschalt_et_.

Und das geschieht mit dem Netztaster am PC, der beim Betätigen zwei 
Kontakte am Motherboard verbindet.

Im BIOS-Setup der meisten PCs kann man auch einstellen, daß der PC beim 
Einschalten der Netzspannung (durch mechanischen Schalter am Netzteil 
oder durch Steckdosenleiste oder Stecken des Netzkabels) automatisch 
anläuft, das nennt sich dann "AC PWR LOSS RESTART" oder ähnlich.

Wo der Anschluss für den Netztaster (Taster! Nicht Schalter!) Deines 
Motherboards ist und wie die o.g. BIOS-Option bei Deinem Motherboard 
heißt, wirst Du im Handbuch finden können.
Wenn Du das Netzteil einige Zeit vom Netz nimmst, so dass alle 
Kondensatoren leer sind, und es dann Anschließt, sollte der 
Netzteillüfter einen  kurzen Moment laufen.
Zumindest aktuelle Netzteile machen das.
Ist thermisch nix los, so schalten sie diesen schon sehr bald ab.
So kannst Du überprüfen, ob netzseitig alle Kandidaten angetreten sind.
Gast
Rufus Τ. F. schrieb:
> Es wird eingeschalt_et_.

Andere Länder, andere Sitten.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Und das geschieht mit dem Netztaster am PC, der beim Betätigen zwei
> Kontakte am Motherboard verbindet.

Es ist nur einer, ich glaub der lila, welcher nach Masse gebrückt wird.

Sebastian S. schrieb:
> Wenn Du das Netzteil einige Zeit vom Netz nimmst, so dass alle
> Kondensatoren leer sind, und es dann Anschließt, sollte der
> Netzteillüfter einen  kurzen Moment laufen.
> Zumindest aktuelle Netzteile machen das.

Überhaupt nicht alle.
Hier bei einem IBM-Lenovo, wenn er Strom kriegt, dann rauscht der Lüfter 
sehr laut.
Und wenn man dann die Start-Taste drückt nochmal.
Es nervt tierisch!!!
Und das von einem "Markenhersteller".
(Firma: matzetronics)
michael_ schrieb:
> Es ist nur einer, ich glaub der lila, welcher nach Masse gebrückt wird.

Das ist nur sinnvoll, wenn du die +5V für Standby zerstören möchtest.

Da der TE ein Mainboard dazwischen hat, sind solche Tipps auch nicht 
wirklich sinnvoll. Am Mainboard ist, wie nun mehrfach geschrieben, ein 
Taster, der nur kurz gedrückt werden muss.
Der Anschluss am Mainboard dafür heisst JFP2 und wird auf Seite 21 des 
Handbuches beschrieben.

Vorsicht bei der Behandlung dieses Boards, das scheint ein recht nettes 
zu sein.
Angehängte Dateien:
Gast
Hallo, vielen Dank für die Info.

Ich hab mir das Handbuch im Detail durchgesehen. Was ist aber, wenn ich 
keinen Taster habe?
Am besten wäre es, wenn der Rechner direkt nach Anlegen der 
Versorgungsspannung bootet, kann mir jemand sagen,:
-ob das prinzipiell möglich ist
- und wenn ja, was dazu notwendig ist (Einstellung BIOS oder HW Jumper?)

Danke!
Heppo schrieb:
> Am besten wäre es

...wenn du das jemanden machen läßt, der ansatzweise Plan davon hat. Zum 
Vergleich, du willst ein Auto reparieren, hast aber nicht nur keine 
Ahnung, wie du den Schraubenschlüssel halten sollst, sondern du weißt 
noch nicht mal, was ein Schraubenschlüssel ist. So wird das nix...
Gast
Hallo,

das Starten durch kurzes Überbrücken des Starttasters funktioniert 
soweit, ich will nun noch, dass das Gesamnte System startet, wenn das 
Netzteil eingeschaltet wird (ohne den Taster drücken zu müssen).

WIe von Rufus beschrieben, habe ich in den BIOS Einstellungen gesucht, 
und bin auf folgendes gestoßen, siehe Anhang bzw. Handbuch (Link oben) 
seite 60.

Ist das das richtige Position im BIOS, um diese Thematik einzustellen 
und wenn ja, welche Einstellung ist hier notwendig, dass der PC direkt 
nach Versorgung mit Spannung ohne Tasterdruck bootet?

Danke
Angehängte Dateien:
Gast
Leute, ihr mußtet auch irgendwann mal euren ersten PC zusammenbauen und 
wolltet möglichst nix falsch machen - auch wenn man sich nach 30 Jahren 
vielleicht nicht mehr so gut dran erinnert.
Gast
Heppo schrieb:
> Ich musste ein System heute herrichten, das nächste Woche
> benötigt wird (am dazugehörigen PC ist noch kein Betriebssystem´,
> deshalb konnte ich auch nicht testen, ob die HDD läuft.

Heppo schrieb:
> das Starten durch kurzes Überbrücken des Starttasters funktioniert
> soweit,

Hier wurde anscheinend etwas wichtiges vergessen: Das Motherboard wird 
normalerweise in ein Gehäuse eingebaut welches einen Einschalttaster 
besitzt. Man benutzt hierbei möglichst die Abstandshalter und schraubt 
es nicht direkt auf die Metallplatte (wer jetzt lacht hat noch nicht 
viel gesehen).
Ich würde Heppo raten, jemanden um Hilfe zu bitten, der sich halbwegs 
damit auskennt. Es fehlen anscheinend Grundlegende Kenntnisse im Bereich 
Hardware, BIOS und vermutlich auch Systeminstallation / Einrichtung. Da 
kann man sehr schnell viel Falsch machen was unter Umständen auch viel 
Geld kosten kann.
PeWe schrieb:
> Man benutzt hierbei möglichst die Abstandshalter und schraubt
> es nicht direkt auf die Metallplatte (wer jetzt lacht hat noch nicht
> viel gesehen).

Hab ich schonmal mit der Meldung "irgendwas paßt da nicht, ich bekomm 
die Grafikkarte nicht eingesteckt" beschrieben bekommen.
Lief zum Glück noch, er war nicht in der Lage das Netzteil einzubauen / 
anzuschließen.
PeWe schrieb:
> Hier wurde anscheinend etwas wichtiges vergessen: Das Motherboard wird
> normalerweise in ein Gehäuse eingebaut welches einen Einschalttaster
> besitzt. Man benutzt hierbei möglichst die Abstandshalter und schraubt
> es nicht direkt auf die Metallplatte (wer jetzt lacht hat noch nicht
> viel gesehen).

Du meinst so wie auf 
http://www.dau-alarm.de/pictures/hardware/mb-038a_k.jpg ?

> Ich würde Heppo raten, jemanden um Hilfe zu bitten, der sich halbwegs
> damit auskennt.

Ich habe die Befürchtung, dass er bereits derjenige ist, der um Hilfe 
gebeten wurde.
Gast
Rolf M. schrieb:
> Du meinst so wie auf
> http://www.dau-alarm.de/pictures/hardware/mb-038a_k.jpg ?

Ich hatte einmal einen PC in Reparatur, der während bzw kurz nach dem 
Boot mit Bluescreen stehen blieb. Kunde hatte eine sehr kreative Lösung 
zur CPU-Kühlkörperbefestigung gefunden. Doppelseitiges Teppichklebeband, 
zwei mal gefaltet, zwischen CPU und Alukühlkörper (Nasen am Sockel 
abgebrochen).

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