Scheinbar war mein Problem doch nicht so einfach zu verstehen. Ich
wollte eigentlich nicht so viel drum rum reden...
Also noch mal mit mehr Details:
Das Bordnetz ist mit nem normalem Blei-Säure-Akku ausgestattet mit
entsprechend hoher Kappazität (>=45Ah).
Der Hilfsakku wird wahrscheinlich ein Blei-Gel-Akku im einstelligen Ah
bereich, also relativ klein im Verhältnis zum Bordnetz.
Grundsätzlich soll der Hilfsakku VOLL geladen bleiben (knappe 13V
Leerlaufspannung) solange die Bordspannung ansteht, unabhängig wie hoch
diese ist. Die Bordspannung kann dabei durchaus bis auf etwa 11V
(besagte Unterspannungsabschaltung) absinken. Maximal können vom
Bordnetz die 14,4V kommen wenn der Motor läuft und die Lima lädt.
Die Ladung des Hilfsakkus erfolgt über eine andere Schaltung und nur
wenn der Motor läuft (Zündungsplus). Ich denke die Probleme mit
Blei-Gel-Akku an Blei-Säure-Akku sollten bekannt sein. Aus meiner Sicht
ist das aber an der Stelle mit den Verbrauchern unwichtig.
In dem einem Auto in dem ich die Schaltung verwenden will wird nach etwa
2 Stunden (oder bei Unterspannung) automatisch der Stormkreis
Beleuchtung und Steckdosen abgeschaltet. Wenn ich das richtig gesehen
habe ist das ein über das Komfort-Steuergerät geschaltetes
Stromstoßrelais. Die Idee diesen Impuls zu nutzen ist gar nicht
schlecht, nur Hilft mir das nicht bei dem anderem Auto das diese
Schaltung nicht hat.
Die Umschaltung muss nicht Unterbrechungsfrei sein.
Zu der Sache mit den Dioden: im Extremfall habe ich so 2V
Spannungsdifferenz, heißt einfach nur zwei Dioden fallen aus weil sich
der Hilfsakku mit auf gleiches Spannungsniveau wie die Bordspannung
entlädt. Mehrere Dioden in Reihe zu nehmen um das mit der
Durchlassspannung zu nutzen halte ich für Blödsinn, das fallen ja
tatsächlich bei Nutzung dieses Zweiges auch 2,7V über den Dioden ab.
Die Idee mit dem Relais: Ein normales Relais hat duchaus so 100-300 mA
Spulenstrom. Das ist mir zu viel. Das kann doch eine el. Schaltung
sicher besser, meiner Ansicht nach duchaus mit <1mA.