Ich lese gerade das Datenblatt zum ATMega328: http://www.atmel.com/images/atmel-8271-8-bit-avr-microcontroller-atmega48a-48pa-88a-88pa-168a-168pa-328-328p_datasheet_complete.pdf Ab Seite 170 geht es um die USART. Warum steht bei den Registern immer ein kleines "n" dabei? Es gibt doch nur eine USART? z.B. auf dieser Seite UDRn, XCKn ..?
Gast
#4591887
Hi USART-NUmmer. In dem Fall Null. MfG Spess
Hmm - wahrscheinlich. Ziemlich überflüssig - warum schreiben sie dann nicht "0" statt "n" ?
Es ist nicht ganz unklug, auch bei MCs mit nur einer UART diese UART0 zu nennen. Z.B. der pinkompatible ATmega328PB hat ja 2 UARTs.
Peter D. schrieb: > Es ist nicht ganz unklug, auch bei MCs mit nur einer UART diese UART0 zu > nennen. Da stimme ich zu, und das hätte ich auch sofort verstanden, aber UARTn ist doof. Es steht ja oben drüber als Überschrift sogar "USART0", nur eben im Text kommt immer das kleine "n". Na gut - vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr ähnliche ICs werden. Also ich denk mir dann eben immer eine "0" für ein "n" :-)
Gast
#4591913
Rainer U. schrieb: > Peter D. schrieb: >> Es ist nicht ganz unklug, auch bei MCs mit nur einer UART diese UART0 zu >> nennen. > > Da stimme ich zu, und das hätte ich auch sofort verstanden, aber UARTn > ist doof. Es steht ja oben drüber als Überschrift sogar "USART0", nur > eben im Text kommt immer das kleine "n". > > Na gut - vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr > ähnliche ICs werden. Also ich denk mir dann eben immer eine "0" für ein > "n" :-) Das sollte nicht nur so werden - das ist tatsächlich so geworden: Ein Text für mehrerer UARTS 0, 1, 2 und 3 in mehreren uCs.
Gast
#4591915
Rainer U. schrieb: > vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr ähnliche ICs werden. Atmel wird ja nicht für jeden Chip ein neues UART Modul erfinden. Da ist es schon schlauer das Kapitel universell zu schreiben, also auch für den Fall dass ein Chip 2x UART hat. Blöd sind nur die ICs bei denen der USART1 ein bisschen anders funktioniert und dann doch wieder ein eigenes Kapitel braucht..
Gast
#4591919
Willkommen in der Welt der modularen technischen Dokumentation. Zwar wiederverwertbar, kosteneffizient und sicherlich unanfälliger gegen Fehler... ...aber halt auch etwas schwieriger zu lesen.
Gast
#4591929
Es natürlich blanker Unsinn, auf so etwas überhaupt einzugehen und ich werde es sicher bereuen, aber die Frage ist ungefähr so sinnvoll, wie die danach, warum man im ohmschen Gesetz R schreibt statt eine bestimmten Wert einzusetzen. Das IST schwieriger zu lesen. Das ist schon richtig. Aber die Entscheidung ob man diese Schwierigkeit auf sich nimmt, hat man dann spätestens in der zweiten oder dritten Klasse gefällt, als man mit den sogenannten oder auch "Variablen" konfrontiert wurde. Es steht ja jedem frei, ob er Variablen als zu seinem Leben gehörig und zweckmäßig betrachtet oder anwendet, aber sich hier hinzustellen und zu tun, als wenn die 'Idee' allein schon so fern liegt, das man danach fragen muss, ist einer der sehr tief herabhängenden Tiefpunkte in den letzten Monaten hier im Forum.
Staubfänger schrieb: > Es natürlich blanker Unsinn, auf so etwas überhaupt einzugehen und ich > werde es sicher bereuen, aber die Frage ist ungefähr so sinnvoll, wie > die danach, warum man im ohmschen Gesetz R schreibt statt eine > bestimmten Wert einzusetzen. Rainer Unsinn, bitte, wenn schon.. :-) Aber wenn man nicht jeden Tag solche Datenblätter liest, dann ist das missverständlich. Mir hätte auch ein einfacher Satz am Anfang des Kapitels ausgereicht: "for this section n = 0" - Am Ende steht das irgendwo - das wär mir peinlich! Mit Variablen kann ich schon um, aber man muss sie auch als solche erkennen - na gut als Laie evtl. nicht.
Gast
#4591946
Hier die Frage: Aus welcher Richtung kommt der Leser? Aus Richtung der ATTiny-Nutzer? In den älteren Tiny-Datenblättern findest Du diese "n"-Formulierung nicht. Insofern kann ich den TO verstehen, bin ich damals genauso drüber gestolpert. Wenn Du nur die Megas verwendet hast, hast Du damit überhaupt keine Probleme, weil Dir das "Vorwissen" nicht im Weg steht.
Gast
#4591949
Ja. Natürlich. Oh guck mal 'ne Wolke. Erstmal eine Kongress abhalten ob man darunter durchlaufen kann. Was wirklich ein Problem ist in der Technik, davon haben wir nicht die blasseste Ahnung. Auch, dass das U, das S, das A, das R und das T nicht für sich selbst stehen sondern für Wörter akzeptieren wir völlig unkommentiert oder hinterfragt; es bereitet uns keine Probleme. Nur wegen des 'n', da müssen wir doch mal nachfragen. Das ist doch Verblödung in Perfektion!
Staubfänger schrieb: > Das ist doch Verblödung in Perfektion! Fahr mal nach Japan. Du wirst froh sein, wenn Dich nicht jeder für "verblödet" hält, nur weil Du die einfachsten Zeichen nicht verstehst.. Will meinen: Guck mal über den Tellerrand, walk a mile in my shoes, etc.
Gast
#4591989
Rainer U. schrieb: > Staubfänger schrieb: >> Das ist doch Verblödung in Perfektion! > > Fahr mal nach Japan. Du wirst froh sein, wenn Dich nicht jeder für > "verblödet" hält, nur weil Du die einfachsten Zeichen nicht verstehst.. > Ich war schon in Japan und für uns Langnasen stehen die wichtigsten Wörter nochmal in Englisch unter den japanischen Zeichen. Bei den japanischen Schriftzeichen (ich gehe mal davon aus, dass Du von den "Kanji" redest) ist ganz allgemein der Anordnung von Strichen ein oder mehrere Begriffe zugeordnet. Diese Zuordnung nicht zu kennen, hat nichts mit Blödheit zu tun und nur ein Ignorant würde das in dieser Situation in den Raum stellen. Denn Zuordnungen wie diese sind (im wesentlichen) willkürlich und können nicht einfach durch denken erschlossen werden. Aber beim Anblick eines einzelnen waagerechtem Striches, sollte einfach nur weil das dem Bedeutung des Wortes "Intelligenz" entspricht, dem Nicht-Blöden" als These doch mal der Begriff "Eins" durch den Kopf gehen; beim Anblick eines Kreises doch der Begriff "Kreis" etcpp. Die Idee aber, dass ein Zeichen bzw. ein Symbol für eine aus einer bestimmten Menge von Zahlen oder auch für eine von einer Menge von Begriffen steht, ohne eine bzw. einen von ihnen tatsächlich zu benennen - gerade damit der Ausdruck, wie in einer mathematischen Formel eine allgemeinere Gültigkeit erhält - ist davon völlig verschieden. Das Problem ist, das man einem dummen Menschen einfach nicht erklären kann, was "Intelligenz" eigentlich ist und wie sich das anfühlt. Könnte er das verstehen, wäre er intelligent.
Gast
#4592002
Immer wieder lustig zu hören, dass Intelligenz ein evolutionäres Erfolgsrezept wäre. ...die Amöben sind in der Überzahl, find Dich damit ab...
Gast
#4592014
Horst S. schrieb: > Immer wieder lustig zu hören, dass Intelligenz ein evolutionäres > Erfolgsrezept wäre. Dafür halte ich es durchaus. Aber ich fasse das eher so auf, dass einige Menschen intelligenter sind, als nötig. Oder als es von ihnen ausbalanciert werden kann. Ein bisschen Geschichte, ein wenig Sprache, ein wenig Jung oder einen in der Absicht ähnlichen Autor, eine wenig Pflaster aufkleben oder in den Arm nehmen und schon ist das alles nicht mehr so schwierig. Wenn man sich mal die Fragestellung anschaut, dann ist dem TO die Idee der Variablen ja auch nicht fremd. Er kritisiert vielmehr deren Anwendung in diesem Fall. Geht es da um Kritiksucht oder -lust (wie bei mir :-) oder kapiert er es wirklich nicht? Und letzteres nehme ich ihm nicht ab. Wenn es aber wahr ist, das er gleichzeitig versteht und nicht versteht, dann hat er ein Bewusstseinsproblem (das haben alle in irgendeinem Maße, auch intelligente Leute). Das alles deutet eher auf einen Troll hin und was eine Troll tut bezeichne ich dann ruhig mal als blöd. Ich spiele das gerne mal, auch wenn es meist nirgendwo hinführt.
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