ATMEga328 - wofür ist das kleine "n" im Datenblatt bei den USART Registern?

OP #4591884
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich lese gerade das Datenblatt zum ATMega328:

http://www.atmel.com/images/atmel-8271-8-bit-avr-microcontroller-atmega48a-48pa-88a-88pa-168a-168pa-328-328p_datasheet_complete.pdf

Ab Seite 170 geht es um die USART. Warum steht bei den Registern immer 
ein kleines "n" dabei? Es gibt doch nur eine USART? z.B. auf dieser 
Seite UDRn, XCKn ..?
OP #4591896
Lesenswert?
• ▲
▼
Peter D. schrieb:
> Es ist nicht ganz unklug, auch bei MCs mit nur einer UART diese UART0 zu
> nennen.

Da stimme ich zu, und das hätte ich auch sofort verstanden, aber UARTn 
ist doof. Es steht ja oben drüber als Überschrift sogar "USART0", nur 
eben im Text kommt immer das kleine "n".

Na gut - vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr 
ähnliche ICs werden. Also ich denk mir dann eben immer eine "0" für ein 
"n" :-)
Gast #4591913
Lesenswert?
• ▲
▼
Rainer U. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Es ist nicht ganz unklug, auch bei MCs mit nur einer UART diese UART0 zu
>> nennen.
>
> Da stimme ich zu, und das hätte ich auch sofort verstanden, aber UARTn
> ist doof. Es steht ja oben drüber als Überschrift sogar "USART0", nur
> eben im Text kommt immer das kleine "n".
>
> Na gut - vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr
> ähnliche ICs werden. Also ich denk mir dann eben immer eine "0" für ein
> "n" :-)

Das sollte nicht nur so werden - das ist tatsächlich so geworden: Ein 
Text für mehrerer UARTS 0, 1, 2 und 3 in mehreren uCs.
Gast #4591915
Lesenswert?
• ▲
▼
Rainer U. schrieb:
> vielleicht sollte das Datenblatt ursprünglich mal für noch mehr ähnliche ICs 
werden.

Atmel wird ja nicht für jeden Chip ein neues UART Modul erfinden. Da ist 
es schon schlauer das Kapitel universell zu schreiben, also auch für den 
Fall dass ein Chip 2x UART hat.
Blöd sind nur die ICs bei denen der USART1 ein bisschen anders 
funktioniert und dann doch wieder ein eigenes Kapitel braucht..
Gast #4591929
Lesenswert?
• ▲
▼
Es natürlich blanker Unsinn, auf so etwas überhaupt einzugehen und ich 
werde es sicher bereuen, aber die Frage ist ungefähr so sinnvoll, wie 
die danach, warum man im ohmschen Gesetz R schreibt statt eine 
bestimmten Wert einzusetzen.

Das IST schwieriger zu lesen. Das ist schon richtig. Aber die 
Entscheidung ob man diese Schwierigkeit auf sich nimmt, hat man dann 
spätestens in der zweiten oder dritten Klasse gefällt, als man mit den 
sogenannten oder auch "Variablen" konfrontiert wurde.

Es steht ja jedem frei, ob er Variablen als zu seinem Leben gehörig und 
zweckmäßig betrachtet oder anwendet, aber sich hier hinzustellen und zu 
tun, als wenn die 'Idee' allein schon so fern liegt, das man danach 
fragen muss, ist einer der sehr tief herabhängenden Tiefpunkte in den 
letzten Monaten hier im Forum.
OP #4591935
Lesenswert?
• ▲
▼
Staubfänger schrieb:
> Es natürlich blanker Unsinn, auf so etwas überhaupt einzugehen und ich
> werde es sicher bereuen, aber die Frage ist ungefähr so sinnvoll, wie
> die danach, warum man im ohmschen Gesetz R schreibt statt eine
> bestimmten Wert einzusetzen.

Rainer Unsinn, bitte, wenn schon.. :-)

Aber wenn man nicht jeden Tag solche Datenblätter liest, dann ist das 
missverständlich. Mir hätte auch ein einfacher Satz am Anfang des 
Kapitels ausgereicht: "for this section n = 0" - Am Ende steht das 
irgendwo - das wär mir peinlich! Mit Variablen kann ich schon um, aber 
man muss sie auch als solche erkennen - na gut als Laie evtl. nicht.
Gast #4591946
Lesenswert?
• ▲
▼
Hier die Frage: Aus welcher Richtung kommt der Leser?

Aus Richtung der ATTiny-Nutzer? In den älteren Tiny-Datenblättern 
findest Du diese "n"-Formulierung nicht. Insofern kann ich den TO 
verstehen, bin ich damals genauso drüber gestolpert.

Wenn Du nur die Megas verwendet hast, hast Du damit überhaupt keine 
Probleme, weil Dir das "Vorwissen" nicht im Weg steht.
Gast #4591949
Lesenswert?
• ▲
▼
Ja. Natürlich. Oh guck mal 'ne Wolke. Erstmal eine Kongress abhalten ob 
man darunter durchlaufen kann.

Was wirklich ein Problem ist in der Technik, davon haben wir nicht die 
blasseste Ahnung. Auch, dass das U, das S, das A, das R und das T nicht 
für sich selbst stehen sondern für Wörter akzeptieren wir völlig 
unkommentiert oder hinterfragt; es bereitet uns keine Probleme. Nur 
wegen des 'n', da müssen wir doch mal nachfragen.

Das ist doch Verblödung in Perfektion!
Gast #4591989
Lesenswert?
• ▲
▼
Rainer U. schrieb:
> Staubfänger schrieb:
>> Das ist doch Verblödung in Perfektion!
>
> Fahr mal nach Japan. Du wirst froh sein, wenn Dich nicht jeder für
> "verblödet" hält, nur weil Du die einfachsten Zeichen nicht verstehst..
>

Ich war schon in Japan und für uns Langnasen stehen die wichtigsten 
Wörter nochmal in Englisch unter den japanischen Zeichen.

Bei den japanischen Schriftzeichen (ich gehe mal davon aus, dass Du von 
den "Kanji" redest) ist ganz allgemein der Anordnung von Strichen ein 
oder mehrere Begriffe zugeordnet. Diese Zuordnung nicht zu kennen, hat 
nichts mit Blödheit zu tun und nur ein Ignorant würde das in dieser 
Situation in den Raum stellen. Denn Zuordnungen wie diese sind (im 
wesentlichen) willkürlich und können nicht einfach durch denken 
erschlossen werden.

Aber beim Anblick eines einzelnen waagerechtem Striches, sollte einfach 
nur weil das dem Bedeutung des Wortes "Intelligenz" entspricht, dem 
Nicht-Blöden" als These doch mal der Begriff "Eins" durch den Kopf 
gehen; beim Anblick eines Kreises doch der Begriff "Kreis" etcpp.

Die Idee aber, dass ein Zeichen bzw. ein Symbol für eine aus einer 
bestimmten Menge von Zahlen oder auch für eine von einer Menge von 
Begriffen steht, ohne eine bzw. einen von ihnen tatsächlich zu benennen 
- gerade damit der Ausdruck, wie in einer mathematischen Formel eine 
allgemeinere Gültigkeit erhält - ist davon völlig verschieden.

Das Problem ist, das man einem dummen Menschen einfach nicht erklären 
kann, was "Intelligenz" eigentlich ist und wie sich das anfühlt. Könnte 
er das verstehen, wäre er intelligent.
Gast #4592014
Lesenswert?
• ▲
▼
Horst S. schrieb:
> Immer wieder lustig zu hören, dass Intelligenz ein evolutionäres
> Erfolgsrezept wäre.

Dafür halte ich es durchaus.
Aber ich fasse das eher so auf, dass einige Menschen intelligenter sind, 
als nötig. Oder als es von ihnen ausbalanciert werden kann.

Ein bisschen Geschichte, ein wenig Sprache, ein wenig Jung oder einen in 
der Absicht ähnlichen Autor, eine wenig Pflaster aufkleben oder in den 
Arm nehmen und schon ist das alles nicht mehr so schwierig.


Wenn man sich mal die Fragestellung anschaut, dann ist dem TO die Idee 
der Variablen ja auch nicht fremd. Er kritisiert vielmehr deren 
Anwendung in diesem Fall. Geht es da um Kritiksucht oder -lust (wie bei 
mir :-) oder kapiert er es wirklich nicht? Und letzteres nehme ich ihm 
nicht ab.

Wenn es aber wahr ist, das er gleichzeitig versteht und nicht versteht, 
dann hat er ein Bewusstseinsproblem (das haben alle in irgendeinem Maße, 
auch intelligente Leute).
Das alles deutet eher auf einen Troll hin und was eine Troll tut 
bezeichne ich dann ruhig mal als blöd.

Ich spiele das gerne mal, auch wenn es meist nirgendwo hinführt.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren