Analog-Schalter (Spannung des Analogsignals > Versorgung)

Gast #4594752
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Hallo,
ich lese mich jetzt schon ein paar Abende durch die Datenblätter 
sämtlicher Analog-Schalter ICs ...

Ich suche einen Analog-Schalter-IC der bei 5V Versorgung noch bis ca. 
9-12V Analogsignale schalten kann.
Gibt's sowas überhaupt?
Oder ist die Versorgungsspannung überall der begrenzende Faktor?

Grüße
Tom
Gast #4594762
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Tom schrieb:
> Gibt's sowas überhaupt?
eher nicht. Was auf den internen Aufbau zurückzuführen ist.

> Oder ist die Versorgungsspannung überall der begrenzende Faktor?
Ja.

Tom schrieb:
> Ich suche einen Analog-Schalter-IC der bei 5V Versorgung noch bis ca.
> 9-12V Analogsignale schalten kann.

Reed-Relais.
Gast #4594874
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Tom schrieb:

> Ich suche einen Analog-Schalter-IC der bei 5V Versorgung noch bis ca.
> 9-12V Analogsignale schalten kann.
> Gibt's sowas überhaupt?

Klares jain.

> Oder ist die Versorgungsspannung überall der begrenzende Faktor?

Jepp.

Aber: viele dieser Analogschalter haben die Möglichkeit, zwei 
Supply-Spannungen anzulegen (typischerweise bezeichnet als Vcc und Vee). 
Und da man, um lästige Umschaltknackse zu verhindern, sowieso dafür 
sorgen muss, dass die analogen Lines einen gemeinsamen DC-Pegel haben, 
spricht nichts dagegen, diesen auf z.B. -1V festzulegen.

Damit würde sich als Zusatzaufwand ergeben, aus der vorhandenen 
5V-Versorgung eine zusätzliche Versorgung mit -10V (Vee) zu generieren 
und aus diesen -10V die Analogmasse von ca. -1V abzuleiten. Beides wird 
nur minimal belastet und ist deshalb ziemlich einfach (z.B. per 
kapazitivem Inverter) aus den 5V herzustellen. Wenn die steuernde 
Schaltung einen µC enthält, braucht man im Prinzip bloss einen GPIO-Pin. 
Idealerweise einen, der sich auch ohne nennenswerten Rechenzeiteinsatz 
toggeln läßt, also z.B. den PWM-Pin eines Timers.
Gast #4595019
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Mit den normalen CMOS Analogschaltern geht es nicht außerhalb des 
Versorgungsbereichs.

Als eine relativ teure und langsame Alternative gibt es Photomos 
koppler, das sind Optokoppler mit MOSFETs als Schaltelement. Da darf 
dann die zu schaltende Spannung auch deutlich höher sein, und man hat 
eine galvanische Trennung.

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