Kartoffeln im superisoloiertem Haus aufheben

#4606437
Lesenswert?

Hi,

wir haben ein Problem in Sachen Kartoffeln aufheben. Meistens kriegt man 
sie halt doch nur im 5kg Sack den wir nicht schnell genug wegbekommen. 
Problem ist insbesondere, dass wir im Haus dank superguter Isolierung 
keinen kühlen Raum raum haben. Und selbst im Winter wird unser Kelleraum 
trotz abgeschaltener Heizung und gekipptem Fenster nicht kühl.

Kühlschrank ist leider auch keine Option, da einfach zu klein. Ein 
Zweitkühlschrank wäre dann eher der letzte Ausweg.

Hat wer anders evlt. noch dieses Problem, und wenn ja auch gelöst?

VG
da_user
#4606453
Lesenswert?

Robert L. schrieb:
> mehr Kinder zeugen, die mehr Kartoffel essen..
>
> dann sind sie schneller weg...

Die Kinder oder die Kartoffeln?

Bekannte von mir haben sich einen kleine Raum für Lebensmittel 
eingerichtet und kühlen diesen mittels eines Kühlschrankaggregats.
Gibt sogar eigene Aggregate genau für diesen Zweck. Ich bin aber gerade 
zu faul einen passenden Link zu suchen.

walta
#4606480
Lesenswert?

Peter D. schrieb:
> Einfach besser umschauen.
> Viele Märkte haben auch kleinere Verpackungen oder lose Kartoffeln.

ich mag aber nicht jeden Tag oder jeden 2ten Tag einkaufen gehen, 
alternativ fiele mir ein Kühlschrank mit Klimazone für Gemüse ein, kein 
Frost, dunkel, Kellertemperatur.

Meine Kartoffeln dürfen keimen, stört bei Schälen nur gering.
#4606497
Lesenswert?

Habe das selbe Problem. Die Küche liegt auf der Sonnenseite, an den Flur 
grenzt das Bad mit feuchter warmer Luft, der Kellerverschlag liegt 
direkt neben dem Heizungsraum also auch immer feuchte warme Luft.
Deswegen kaufe ich Kartoffeln in den Mengen die gerade benötigt werden 
fast nur noch auf dem Wochenmarkt oder in einer Kleingärtnerei.
Die sind zwar deutlich teurer, aber alleine schon der Gedanke das die 
kleinen Verkäufer anstelle der großen Ketten unterstützt werden gefällt 
mir.
(Firma: janeeisklar) #4606622
Lesenswert?

Bernd S. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Meine Kartoffeln dürfen keimen, stört bei Schälen nur gering.
>
> Das Schälen ist dabei das kleinste Problem.
> Von Solanin hast du aber schon mal gehört, oder?

Ich lasse sie auch keimen. Das ist - selbst bei leicht erhöhtem 
Solaningehalt - in jedem Falle besser, als mit Chlorpropham gegen Keimen 
behandelte Kartoffeln.
Wer es nicht kennt: es steht dann "nach der Ernte behandelt" auf der 
Verpackung.
#4606634
Lesenswert?

Matthias S. schrieb:
> Kühlschrank ist leider auch keine Option, da einfach zu klein. Ein
> Zweitkühlschrank wäre dann eher der letzte Ausweg.

Habt ihr keine Gefriertruhe?
Der Vorteil ist dass die Kälte in der Truhe bleibt, auch wenn man sie 
Ewigkeiten offen lässt.
Wenn die Truhe auch noch einen zu Schiebenden Deckel besitzt, dann gibt 
es beim öffnen keine Verwirbelungen und die gesamte Kalte Luft bleibt 
drin.

Bein einem normalen Kühlschrank strömt die kalte Luft ja nach unten auf 
den Fußboden und die warme Luft strömt oben in den Kühlschrank ... echt 
doofes Design.

Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber ohne zweiten Kühlschrank 
läuft bei uns gar nichts da irgendwo Torten für einen Geburtstag 
gelagert werden müssen oder auch die Gans zu Weihnachten ... und 
letztendlich müssen dann auch noch die Reste eingefroren werden.

Die Truhe muss ja nicht so groß sein wie die im Supermarkt, aber meiner 
Meinung nach wäre für jeden Haushalt solch eine Truhe günstig.

Im kleinen Gefrierteil in der Küche sind nur wenige Dinge drin. Darunter 
ist Eis, ein paar Pizzas, Eiswürfel, Kühlpacks ... alles recht 
übersichtlich.
Die Nahrung die etwas länger gelagert wird gehört einfach nicht in die 
Küche.
#4606860
Lesenswert?

Ideal ist wirklich ein Altbau mit Keller ohne Zementboden. sondern 
Lehmboden.

 Ist aber weder bei WBS 70 oder 70er-Bau möglich. Kühl, dunkel und 
trocken geht es ne Weile, aber das Dunkel treibt die Triebe raus, um 
nach Licht zu suchen. Ein Lehmboden liefert zumindest Feuchtigkeit bzw 
verhindert das absickern selbiger, so dass da immer ein Level vorhanden 
ist, welcher von den Knollen aufgenommen und wieder abgegeben wird, nach 
der Verwertung.

Eine überdachte Holzkiste im Garten täte slche Dienste, wenn sie 
regengeschützt ist.

Ich kaufe immer so viele Kilos, wie ich sie verarbeiten kann, oder wie 
ich sie über drei Wochen rüberbringe, da mir die oben genannten 
Möglichkeiten fehlen.

Die nach unten offene Holzkiste wäre aber ne Option.
Gast #4606883
Lesenswert?

Ich kann das Problem gar nicht nachvollziehen.

Wir lagern unsere Kartoffeln in der Küche in einer dunklen Ecke bei 
Zimmertemperatur. Auch im Sommer, da haben wir manchmal über 30 Grad.

Damit sie nicht schimmeln, reiße ich den Plastikbeutel immer auf. So 
kommt genug Luft ran.

Die Kartoffel halten so immer mindestens eine Woche.

> Früher wurden Wurzelgemüse oft in Sand gelagert
Wollte ich auch gerade empfehlen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren