Ich danke euch schonmal für die Antworten!
Ben B. schrieb:
> Für mich sieht das danach aus, daß der Zwischenkreis des Wechselrichters
> nicht vollständig geladen wird und deswegen kein Strom eingespeist
> werden kann wenn die Netzspannung über die Zwischenkreisspannung steigt.
> Sollte eigentlich nicht passieren.
ich denke auch nicht, dass das der Fall ist, dann wäre der Wirkungsgrad
ja katastrophal ;)
Hans W. schrieb:
>wenn ja, gib mal den Phasenwinkel vor...
> idealerweise 0 und 90° (können die neueren alle) dann sieht schön...
>
> 73
was meinst du damit?
also das Modul hat ca. 200 W. der Wechselrichter ist nur nen kleines
Kästchen für den Versuch, also nichts weltbewegendes (max 50V Eingang
und ich glaube 10A maximal)
Die Daten der DC seite
ca. 12V VDC und 2,73 A. zur messung der Spannung ist ein
Differentialtastkopf zwischen geschaltet mit 1/10.
Ich habe vielleicht vergessen zu erwähnen, dass AC seitig der
Wechselrichter in der Steckdose steckt und einspeist.
Hp M. schrieb:
> Sieht aus, als ob im Wechselrichter nach dem Spannungsmaximum irgend
> etwas umgeschaltet wird, z.B. weil bei Blindlasten sich dort die
> Stromrichtung umkehrt.
also ich hatte mir das auch so überlegt, dass der Strom bei maximaler
Spannung rein kapazitiv ist und damit der Strom im Imaginärteil zu
finden ist. Somit eben, wie du beschrieben hast Hp M., die Blindlasten
sich umladen.
Andererseits könnten das auch Netzrückkopplungen sein, die ich mir aber
nciht erklären kann und nicht in dem Maße.
Es ist ja so, dass der Wechselrichter dauerhauft die gleiche
Scheinleistung zur verfügung stellt und die fehlende Wirkleistung mit
BLindleistung ausgleicht. Dadurch entsteht ja der phasenwinkel, der mit
zunehmender Leistung kleiner wird. Das es an der Blindleistung liegt,
finde ich einleutchend, weiß aber nicht, wie ich das belegen sollte ;)