LED auf Platine verrutscht

OP #4617914
Hallo zusammen,

Ich baue mir gerade eine Taschenlampe und habe gestern das erste Mal die 
LED im Dauerbetrieb getestet. Dabei wurde die LED leider so heiß, das 
sie mir auf der Platine verrutscht ist. Jetzt weiß ich leider nicht, wie 
ich sie wieder in ihre Ausgangsposition zurückbringe. Habt ihr eine 
Idee?

Viele Grüße,

Sebastian
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Gast
Für den Fall das sie noch funktioniert, genau so.
Ich würde mit Heißluft arbeiten. Dazu ein Metallteil über die LED halten 
um erst Mal die Platine vorzuheizen und erst in der letzten Phase die 
LED mit erwärmen und neu platzieren.
Sebastian L. schrieb:

> Jetzt weiß ich leider nicht, wie
> ich sie wieder in ihre Ausgangsposition zurückbringe.

Das ist auch ziemlich uninteressant, da Du sie sowieso entfernen
musst. Eine LED, die so heiss wird, das sie sich auslötet, wird
nur noch wenige Stunden halten. Vor dem Einbau einer neuen LED
solltest Du Dein Kühlkonzept überdenken. Ungekühlte LEDs sterben
schnell.
Gast
Harald W. schrieb:
>
> Das ist auch ziemlich uninteressant, da Du sie sowieso entfernen
> musst. Eine LED, die so heiss wird, das sie sich auslötet, wird
> nur noch wenige Stunden halten.

Stunden?

> Vor dem Einbau einer neuen LED
> solltest Du Dein Kühlkonzept überdenken. Ungekühlte LEDs sterben
> schnell.

Kühlkonzept?
So wie es im Foto aussieht, hat er die LED-Platine doch extra in 
Kunststoff vergossen, damit sie um Himmels Willen auch nicht ein Grad an 
Wärme verlieren kann.
Satz mit X? Dat war wohl nix!

Old-Papa
OP
Danke,für die zahlreichen Kommentare.Ich habe die LED mit der Platine so 
gekauft und dann auf meinen Kühlkörper (Zinnklotz) mit Wärmeleitpaste 
draufgelegt. Warum er nicht wie gewünscht gekühlt hat, weiß ich nicht. 
Wahrscheinlich kaufe ich mir eine neue, auch wenn ich dann wueder zwei 
Wochen warten musss.
Persönliche Seite
hp-freund schrieb:
> Ich würde mit Heißluft arbeiten. Dazu ein Metallteil über die LED halten
> [..] danach LED mit erwärmen und neu platzieren.

Das ist doch bestimmt schon alles "angebrutzelt" und passiert beim 
nächsten Versuch genauso, weil die Abwärme sich staut.

--> Mit der Heißluftpistole alles runterpusten und nochmal genau 
überlegen wie man die Temperatur unterhalb der Schmelztemperatur des 
Lots hält.
Gast
Sebastian L. schrieb:
> Meine Idee war, dass der Zinnklotz das Gehäuse aus Alu berührt und damit
> die komplette Gehäusefläce als Kühlkörper dient.

Berühren bringt überhaupt nichts. Das Ding muss vollflächig am Gehäuse 
anliegen, ohne das auch nur der geringste Luftspalt dazwischen ist, 
m.a.W. Wärmeleitpaste ist Pflicht.

Chris F. schrieb:
> ... nochmal genau überlegen wie man die Temperatur unterhalb der
> Schmelztemperatur des Lots hält.

Da hast du wohl den tieferen Sinn nicht verstanden. Eigenlich geht es 
nicht (nur) darum, das die LED beim Betrieb auf ihrem Platz bleibt, 
sondern sie soll vernünftig als LED - nicht als Heizmodul - betrieben 
werden. Selbst wenn man noch weit unterhalb der Schmelztemperatur vom 
Lot (meist 183°C bzw. 217°C) bleibt, kann das schon erheblich über der 
Spezifikation für die Sperrschichttemperatur liegen und damit die 
Lebensdauer drastisch reduzieren.
Persönliche Seite
Wolfgang schrieb:
> Chris F. schrieb:
>> ... nochmal genau überlegen wie man die Temperatur unterhalb der
>> Schmelztemperatur des Lots hält.
> Da hast du wohl den tieferen Sinn nicht verstanden. [..]
Ich habe die Frage des TE beantwortet und war gerade nicht auf der Suche 
nach dem "tieferen Sinn". Ist doch offensichtlich, dass es ein 
Rumprobierprojekt ist, sonst hätte er so eine Lampe bei Saturn oder 
sonstwo geholt.
Gast
Sebastian L. schrieb:
>
> Ich werde mich nochmal über einen ordentlichen Kühlkörper und einene LED
> kümmern.

Der "ordentliche Kühlkörper" ist bei Taschenlampen diese selber. Du 
musst "nur" dafür sorgen, dass die Wärme von der LED-Platine (ist ja 
genau darum aus Alu) an die Lampe abgegeben wird. Diese Platine muss 
also über ein zu drehendes Teil möglichst flächig mit dem Lampengehäuse 
verbunden werden.
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Old-Papa

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