USB Stick Problem

OP #4618821
Ich habe ein Problem mit meinem USB Stick, unzwar hat er die ganze 
funktioniert und seit heute wird dieser von meinem Laptop nicht mehr 
erkannt, und es wird bei Gerätemanager der Fehlercode 43 angezeigt. Habe 
auch versucht den Stick zu deinstallieren und den Laptop neu zu starten 
aber leider ohne Erfolg. Ich wollte euch fragen, ob ihr vielleicht 
wisst, mit welchem Programm ich die Daten retten kann? Weil der Stick 
ist warscheinlich kaputt.
Versuche folgendes:
  1) Starte eine linux live cd
  2) lass dir neue Log-meldungen in einem Terminal anzeigen, je nach 
distribution tail -f /var/log/syslog oder tail -f /var/log/messages oder 
journalctl -xf
  3) öffne ein weiteres terminal
  4) gebe echo /dev/sd? ein
  5) schliesse den usb stick an, beobachte die Logmeldungen
  6) gebe erneut echo /dev/sd? ein, schaue ob ein Eintrag hunzugekommen 
ist, das ist dann der usb stick
  7) mache eine Kopie des usb sticks mit dd. sudo dd if=/dev/sdX 
of=usbimage.img conv=noerror,sync # sdX ersetzen
  8) kopiere die Datei usbimage.img auf ein anderes Speichermedium, mit 
pwd kanst du nachsehen in welchem Verzeichnis sie ist.
(  9) Kopiere die logausgaben)
  10) Nutze das Image, um die daten wiederherzustellen
  11) Besorge dir einen neuen usb stick

Sofern der Stick noch nicht ganz kaputt ist könnte das funktionieren.
Wo ist das Problem?

a) schmeiss den Stick weg
b) kauf Dir einen Neuen
c) spiel das Backup auf den neuen Stick

That's all!

Wer immer noch nicht begriffen hat, daß sie USB Sticks nicht zum 
speichern wichtiger Daten eignen, der hat es nicht anders verdient.
Die Datenverlustrate heutiger USB Sticks ist etwa vergleichbar mit 5 
1/4" Disketten.

Gruß
Andreas
Gast
Andreas B. schrieb:
> Die Datenverlustrate heutiger USB Sticks ist etwa vergleichbar mit 5
> 1/4" Disketten.

Ganz ehrlich das kann ich nicht bestätigen. Ich habe viele Jahre 5 1/4" 
Disketten verwendet und hatte nur selten Lesefehler die sich gar nicht 
beheben ließen. Und an Komplettausfälle kann ich mich gar nicht 
erinnern.
Die 3.5" hatten Gefühlt mehr Probleme. Aber selbst damals war schon Klar 
Wichtiges sollte man mehrmals Speichern.
Aaalfred B schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Die Datenverlustrate heutiger USB Sticks ist etwa vergleichbar mit 5
>> 1/4" Disketten.
>
> Ganz ehrlich das kann ich nicht bestätigen. Ich habe viele Jahre 5 1/4"
> Disketten verwendet und hatte nur selten Lesefehler die sich gar nicht
> beheben ließen. Und an Komplettausfälle kann ich mich gar nicht
> erinnern.

Hast Recht, so schlimm war das nicht.

Elo schrieb:
> Andreas B. meinte
>> Wer immer noch nicht begriffen hat, daß sie USB Sticks nicht zum
>> speichern wichtiger Daten eignen, der hat es nicht anders verdient.
>
> Den Rat kannste mal dem User hier
> Stefan F. (yudee)
> Beitrag "Re: CDBurnerXP laufender Absturz bei Start Session fortsetzen"
> bitte zukommen lassen?
>
Du hast ihn ja schon hierher verlinkt. Und da der TO das ignoriert, kann 
man es dabei belassen. Obwohl CDs als Backup auch nicht besser sind. 
Aber bis der TO es glaubt, müssen wir wohl warten auf:
> Hilfeee! Ich kann meine CD Backups nicht mehr lesen.
Je nachdem wann er sie braucht kann das schon mal 1 Jahr dauern.

Gruß
Andreas
Andreas B. schrieb:
>> Hilfeee! Ich kann meine CD Backups nicht mehr lesen.
> Je nachdem wann er sie braucht kann das schon mal 1 Jahr dauern.

Ich sichere meine wichtigen Daten seit einiger Zeit auch auf M-Disk, 
neben einigen anderen Medien. Die sind mechanisch robuster als 
herkömmliche DVD's/CD's. Das Brennverfahren unterscheidet sich von 
"normalen" CD's. Man benötigt allerdings einen Brenner der dieses 
Verfahren unterstützt. Ich sichere auch auf USB-Sticks und hatte bisher 
keine Probleme. Ich vermute das viele User den Fehler machen den Stick 
zu ziehen ohne ihn vorher vom Rechner zu trennen bzw. auszuwerfen.
Jörg R. schrieb:
> Ich vermute das viele User den Fehler machen den Stick
> zu ziehen ohne ihn vorher vom Rechner zu trennen bzw. auszuwerfen.

Das stört bei Windows weniger, weil dort i.A. gleich auf den Stick 
geschrieben wird. Unter Linux hätte man das Problem schon. Dagegen hilft 
einfaches Neuformatieren da lediglich Dateien nicht geschlossen wurden.
Das eigentliche Problem ist aber die mittlerweise miserable 
Verarbeitungsqualität, die auch vor Markenware nicht halt macht. Die 
zuverlässigsten USB Sticks sind bei mir die alten 2GB-Sticks unabhängig 
von der Marke, die ich schon einige Jahre in Betrieb habe. Von denen ist 
mir bis jetzt noch keiner kaputtgegangen. Die verliere ich 
normalerweise. Alle anderen zu 50% nach spätestens 1 Jahr irreparabel 
defekt.

Datensicherungen mache ich grundsätzlich nur auf Festplatten. MO wäre 
auch noch gut (hatte ich eine Weile), sind aber leider nicht mehr zu 
akzeptablem Preisen erhältlich. Und M-Disk macht für mich keinen Sinn, 
da ich regelmäßig inkrementelle Backups mache.

Gruß
Andreas
Andreas B. schrieb:
> Datensicherungen mache ich grundsätzlich nur auf Festplatten. MO wäre
> auch noch gut (hatte ich eine Weile), sind aber leider nicht mehr zu
> akzeptablem Preisen erhältlich. Und M-Disk macht für mich keinen Sinn,
> da ich regelmäßig inkrementelle Backups mache.

MO mache ich immer noch auf 640 MB Disk. M-Disk nehme ich auch nur für 
Dokumente etc. die sehr wichtig sind. Ich praktiziere, soweit möglich, 
das papierlose Büro. Das sind also Dokumente die sich bei Verlust nicht 
wieder herstellen lassen. M-Disk sind auch recht teuer, das Backup 
hierauf erfolgt ca. alle 6 Monate. Annsonsten verfahre ich wie Du - 
inkrementelle Backups.

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