MIC mit Software zerstören

Gast #4626354
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Guten Tag und ein schönes Wochenende,

folgende Frage, welche Möglichkeiten hätte ich per Software einen 
Mikrocontroller zu zerstören. Eine wäre ja unbenutzte Pins auf Ausgang 
und GND schalten und dann mit einem 1er Pegel belasten, dann würde er ja 
über kurz oder lange "abrauchen". Gibt es auch noch andere Möglichkeiten 
oder ist das die einzige per Software den MIC zu zerstören?

Wäre super wenn Ihr mir helfen könntet.

Mit freundlichen Grüßen
#4626366
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Tomus schrieb:
> Eine wäre ja unbenutzte Pins auf Ausgang
> und GND schalten und dann mit einem 1er Pegel belasten, dann würde er ja
> über kurz oder lange "abrauchen".

Nein. Eine wahrscheinliche Möglichkeit: Die Spannung fällt ab, entweder 
weil deine Quelle schlapp macht oder der Chip intern überlastet ist. 
Dann gibts nen Reset. Und das wars mit abrauchen.
SO hab ich zumindest noch keinen Microcontroller zerstört.


Was hast du denn genau vor? Geht es hier im eine Art Produktschutz?
#4626367
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Tomus schrieb:
> folgende Frage, welche Möglichkeiten hätte ich per Software einen
> Mikrocontroller zu zerstören.

Kommt auf den µC an. Viele können sich selbst programmieren. Da liegt es 
nahe, das Flash zu löschen. Wenn es um das heilige Programm geht sollte 
das reichen.

Bei manchen kann man die PLL der Takterzeugung mit falschen Werten 
abkochen.
(Firma: EleLa - www.elela.de) #4626410
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Ich habe einen µC schon mal per Software zwar nicht zerstört, aber 
unbrauchbar gemacht indem ich ihn vor Auslesen/Wiederbeschreiben 
gesichert hatte. Damit war dann auch die JTAG Schnittstelle deaktiviert 
und ich konnte das nicht mehr mit einem "MassErase" zurücksetzen - Chip 
musste ich auslöten und wegwerfen.
Das war zum Test ob/wie die Sicherungen vom STM32 funktionieren.
#4626574
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Tomus schrieb:
> dann würde er ja über kurz oder lange "abrauchen".

Oder auch nicht. Eher nicht. Wenn überhaupt, dann dieser eine Pin.

Ein Prozessor mit XCS eXplode on Carry Set ist mir nicht bekannt.

(Beim MSP430 sagt man, wenn man mit langsamer Taktfrequenz das 
Flashmillionenmal überschreibt, hätte man es ruiniert).

Und STM32 haben permanet write protect.

Bei zu schlecht gekühlten alten Pentiums (ohne trotteling) konnte man 
durch übermässigen Befehlsgebrauch den Prozessor bis zur zerstörung 
überhitzen.
(Firma: Funkenflug Industries) #4626583
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> trotteling
Tja damals war das Stromsparen noch keinem Trottel wichtig.

Wenn ich sowas bauen müßte, dann mit einer entsprechend starken hohen 
Spannung (z.B. 24 oder 48V) und einem dicken Thyristor zu +Vcc 3V3/5V, 
der "bei Bedarf" vom Controller gezündet werden kann. Das haut 
garantiert die Scheiße aus dem Controller und erzeugt einen sehr 
effektvollen Abgang bis irgendeine Sicherung (notfalls der Trafo) kommt.

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