Mehrere Audio Eingänge auf einen Ausgang?

OP #4634852
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Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen ob meine Idee so funktioniert oder ob es eine 
bessere Möglichkeit geben würde.

Ich würde gerne 4-6 Audio Eingänge (Klinke) auf einen Ausgang legen. Je 
nach dem von welchem Gerät ich den Ton über die Anlage hören möchte.

Meine Idee ein Stufenschalter, mit zwei Ebenen sodass immer zwei 
gleichzeitig geschalten werden. In dem Fall die beiden Kanäle. Je nach 
Position soll dann ein anderes Signal ankommen.

Funktioniert des Theorisch so?

Würde mich sehr freuen über eure Hilfe

Gruß Florian
(Firma: matzetronics) #4634856
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Florian D. schrieb:
> Meine Idee ein Stufenschalter, mit zwei Ebenen sodass immer zwei
> gleichzeitig geschalten werden. In dem Fall die beiden Kanäle. Je nach
> Position soll dann ein anderes Signal ankommen.
>
> Funktioniert des Theorisch so?

Könnte sogar praktisch so funktionieren. Elektrisch ist es 
unproblematisch - die einzige Herausforderung ist die Frage, ob man die 
Audiomasse aller Geräte direkt miteinander verbinden kann, ohne sich 
Brummschleifen einzutreten.
Aber die grundsätzliche Idee mit einem 2 Ebenen Drehschalter o.ä. ist 
schon richtig. Eine Ebene für den linken Kanal und die zweite Ebene für 
den rechten Kanal.
#4634868
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Hallo,
> Florian D. schrieb:
> Meine Idee ein Stufenschalter, mit zwei Ebenen sodass immer zwei
> gleichzeitig geschalten werden. In dem Fall die beiden Kanäle. Je nach
> Position soll dann ein anderes Signal ankommen.
das wird prinzipiell so funktionieren.
Wie schon geschrieben, kann es zweckmäßig sein, auch die Masse mit zu 
schalten.

Wenn aber gewährleistet ist, dass immer nur eine Soundquelle aktiv ist, 
dann braucht es nicht unbedingt einen Umschalter. Dann  würde auch ein 
einfaches Summierglied reichen, so wie hier (R1A, R2A, R3A, R4A) :
https://www.mikrocontroller.net/attachment/36493/mixer1.gif
Werte für die Summieriderstände sollten so um 1...2 kOhm liegen.
Für Stereo natürlich das ganze 2 mal.
Gruß Öletronika
Gast #4634871
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> Könnte sogar praktisch so funktionieren. Elektrisch ist es
> unproblematisch - die einzige Herausforderung ist die Frage, ob man die
> Audiomasse aller Geräte direkt miteinander verbinden kann, ohne sich
> Brummschleifen einzutreten.

Je nach nach Beschaltung der Eingänge/des Ausgangs könnten beim
Umschaltvorgung hässliche Knackgeräusche entstehen - etwa durch
das Umladen von Elkos.
(Firma: matzetronics) #4634881
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Florian D. schrieb:
> Hallo,
>
> hättest du eine Verbessungsidee wie ich das ganze orginell umgehen
> könnte?

Wenn du die Knackse beim Umschalten meinst, dann hilft es oft, jeden 
Eingang mit z.B. 10k oder 22k Widerstand gegen Masse abzuschliessen. 
Damit sollten etwaige Restgleichspannungen der Quellen gegen null 
gezogen werden.

Sowas hier z.B. für 6 Quellen:
http://www.reichelt.de/Drehschalter/DS-2/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=7212&GROUPID=3283&artnr=DS+2
oder einer für 4 Eingänge:
http://www.reichelt.de/Drehschalter/DS-3/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=7217&GROUPID=3283&artnr=DS+3

der hat zwar 3 Ebenen, aber man muss ja nicht alle benutzen, bzw. damit 
kann man dann Masse mitschalten.
(Firma: matzetronics) #4635112
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Kurt A. schrieb:
> So eine Umschaltbox habe ich vor vielen Jahren einmal gebaut.

Schaltplan wäre gut.

> Da gab es nie Probleme mit Brummschleifen.
Dann hast du Glück gehabt. Wenn man da ein Smartphone oder MP3 Player 
mit eigenem Steckernetzteil anschliesst, oder Schutzklasse-II Geräte 
hat, bei denen dann die Y Kondensatoren oder Trafoleckströme über die 
Massehoheit streiten, kann es schon mal brummen.
#4635736
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Kurt A. schrieb:
> So eine Umschaltbox habe ich vor vielen Jahren einmal gebaut. Allerdings
> mit Cinchanschlüssen. Da wurden die Eingänge mit Transitoren
> umgeschaltet. Am Ausgang ist ein Verstärkerstufe mit einem OPV
> eingebaut. Da gab es nie Probleme mit Brummschleifen.

Sieht nett aus das Ding. Ich frage mich aber, wie du das mit 
Transistoren geschaltet hast, ohne Verzerrungen reinzubringen?
Ich hätte da eher das Verlangen nach einem Analogmultiplexer wie MOS4051 
(oder ähnlich)...der ist auf so was optimiert. Es gäbe auch noch teurere 
ICs...
#4636378
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Kurt A. schrieb:
> So eine Umschaltbox habe ich vor vielen Jahren einmal gebaut.

Auf der Front sehe ich nur einen Drucktaster, das heißt man kann nicht 
mal eben zwischen 2 beliebigen Eingängen hin und herschalten, sondern 
muß erst alle Eingänge der Reihe nach durchschalten. Sehr lästig!

Der TO soll sich seinen 2-Ebenen-Drehschalter kaufen und die Massen alle 
miteinander verbinden. So wird es in käuflichen AV-Umschaltboxen auch 
gemacht.
Gast #4636558
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Dirk J. schrieb:
> uf der Front sehe ich nur einen Drucktaster, das heißt man kann nicht
> mal eben zwischen 2 beliebigen Eingängen hin und herschalten, sondern
> muß erst alle Eingänge der Reihe nach durchschalten. Sehr lästig!

Das war damals ein Wunsch des Kunden, mit nur einem Taster umschalten zu 
können. Funktioniert lautlos.

Die Umschaltungsansteuerung könnte nach Wunsch angepasst werden. Up - 
Down Tasten oder Direktwahltasten. Sensortasten wären auch denkbar.

Dirk J. schrieb:
> Der TO soll sich seinen 2-Ebenen-Drehschalter kaufen und die Massen alle
> miteinander verbinden. So wird es in käuflichen AV-Umschaltboxen auch
> gemacht.

Mit einem Drehschalter ist es nicht einfacher zwischen den Positionen 
umzuschalten, wenn jedesmal über mehrere Positionen gedreht werden muss. 
Ist der Drehschalter etwas schwergängig, muss die Box jedesmal 
festgehalten werden, oder man nimmt eine schwere Box oder klebt diese 
fest.

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