Hallo,
mir ist eine etwa 10 Jahre täglich in Betrieb gewesene Lampe eingegangen
(PLQ-Röhrenlampe). Zuerst dachte ich an ein defektes Leuchtmittel - nach
10 Jahren ist das ja keine Schande. Aber nachdem ich nach 2 Monaten
erneut tauschen musste und das neue Leuchtmittel dann gar nicht mehr
ging, schaute ich mir das Vorschaltgerät an. Darin befindet sich ein
blauer Tantal-Elko, der offensichtlich durchgebrannt ist. Leider kann
man dadurch auch nicht mehr die Spezifikationen erkennen, gerade einmal
"2K" lässt sich noch entziffern. Ich möchte die Lampe eigentlich nicht
gern entsorgen, das Vorschaltgerät gibt es nicht mehr (von seriösen
Anbietern), und da möchte ich es mit einem Tausch des Elkos versuchen.
Hat jemand eine Idee, was das für einer sein kann und wo da der
Plus/Minuspol ist? Ich habe hier einige Bilder vom Vorschaltgerät und
dann noch Detailaufnahmen vom Elko. Ich hoffe, es ist der einzige
defekte Bauteil, eine dunklere Verfärbung in der Nähe des Elkos könnte
auch noch woanders auf ein thermisches Problem hinweisen. Versuchen kann
man es ja einmal...
Die Bilder sind hier in der Dropbox:
https://www.dropbox.com/sh/afes72fahzn1wkk/AACHSmJXFeoFbUTUw8Ld2iTxa?dl=0
Vielen Dank für jeden Hinweis oder Tipp!
Viktor
C13 sieht mir nicht nach tantal aus. Eher nach einem
Hochvoltkondensator.
"2K" könnte z.B. der Rest von "102k" gewesen sein, in dem Falle eher ein
Y-Kondensator mit 1nF Kapazität.
Vielen Dank,
Da habe ich wieder etwas dazugelernt. Ich werde schauen, dass ich sowas
beim Elektrohändler bekomme und dann löte ich das einmal ein und schaue,
was passiert. Schlimmstenfalls muss ich das ohnehin entsorgen, aber
vielleicht habe ich Glück und das funktioniert wieder für einige Jahre!
Herzlichen Dank nocheinmal für die schnelle Antwort!
Viktor
Ich möchte nur kurz über die weiteren Arbeiten berichten:
War bei Conrad und habe mir einen Hochvoltkondensator (500V) mit 1nF
Kapazität geholt um € 0,26. Den kaputten blauen aus- und den neuen
braunen eingelötet, wieder alles zusammengebaut und siehe da: alles
funktioniert wieder bestens, die Lampe ist bereit für die nächsten 10
Jahre!
Damit die Umwelt und den Geldbeutel geschont, und das mit ganz einfachen
Mitteln, und der (sehr schnellen!) Hilfe von Mark Space und Luca E.!
Bilder vom Umbau wurden in die Dropbox hinzugefügt, sofern das wen
interessiert:
https://www.dropbox.com/sh/afes72fahzn1wkk/AACHSmJXFeoFbUTUw8Ld2iTxa?dl=0
DANKE!!!
Viktor schrieb:> War bei Conrad und habe mir einen Hochvoltkondensator (500V) mit 1nF> Kapazität geholt um € 0,26.
Der wird nicht lange leben, da gehört ein 2kV Kondensator rein.
hinz schrieb:> Viktor schrieb:>> War bei Conrad und habe mir einen Hochvoltkondensator (500V) mit 1nF>> Kapazität geholt um € 0,26.>> Der wird nicht lange leben, da gehört ein 2kV Kondensator rein.
Woher weißt Du das so genau?
Dazu wäre zu klären, ob der neue Kondensator nun 500V= oder 500V~
verträgt,
und ob es ein Y1 oder Y2-Typ ist.
Bei 500V= wäre mir auch eher mulmig...
Mark S. schrieb:> hinz schrieb:>> Der wird nicht lange leben, da gehört ein 2kV Kondensator rein.> Woher weißt Du das so genau?
Weil ich genug solche Vorschaltgeräte entwickelt habe.
> Dazu wäre zu klären, ob der neue Kondensator nun 500V= oder 500V~> verträgt,
Kannst ja bei Conrad nachsehen, sind aber sicher 500VDC.
> und ob es ein Y1 oder Y2-Typ ist.
Das spielt für den Vorheizkondensator keine Rolle.
> Bei 500V= wäre mir auch eher mulmig...
Nun denn...
Die Zweifel von hinz sind leider sehr berechtigt!
Nachdem das ganze für etwa 4 Stunden gut gegangen ist und ich mich
gefreut habe, dass das wieder funktioniert, war es auch plötzlich wieder
vorbei. Ich bin noch nicht dazugekommen nachzusehen, aber das werde ich
heute noch machen und dann hier berichten.
Was mir beim Tausch aufgefallen ist: Hatte ich das Ganze laut Plan
angeschlossen (L,Erdung und N) hat die Lampe nur kurz aufgeflackert und
war dann dunkel. Bei umgekehrter Verdrahtung (N, Erdung, L) hat das dann
augenscheinlich funktioniert... aber eben nur etwa 4 Stunden lang).
Habe ich richtig verstanden, wären hier 2kV mit 2,2-3,3 NF angebracht?
Ich nehme an, eher 3,3 im Zweifel, oder?
Ich hoffe, dass da auch kein Folgefehler vorliegt und wirklich nur der
ELKO defekt ist (aufgrund der oben geschilderten Anschlusssache).
Vielen Dank für die wertvollen Tipps!
hinz schrieb:> Und 1nF ist eh recht wenig an der Stelle, da wird die Röhre nicht> richtig vorgeheizt. Üblich sind 2,2nF oder 3,3nF.
Wenn ich es richtig sehe, handelt es sich hier um ein normales
EVG für Leuchtstofflampen. Ist da der Kapazitätswert abhängig
von der Leistung bzw. dem Betriebsstrom der verwendeten Leucht-
stofflampe? Vielleicht könnte man einen solchen Kondensator ja
einer defekten (mit durchgebrannter Röhre) ESL entnehmen.
Harald W. schrieb:> Wenn ich es richtig sehe, handelt es sich hier um ein normales> EVG für Leuchtstofflampen.
Ja, allerdings von guter Qualität.
> Ist da der Kapazitätswert abhängig> von der Leistung bzw. dem Betriebsstrom der verwendeten Leucht-> stofflampe?
Ja.
> Vielleicht könnte man einen solchen Kondensator ja> einer defekten (mit durchgebrannter Röhre) ESL entnehmen.
Kann ich nicht empfehlen. Die Wegwerf-EVG sind nur für die Lebensdauer
einer einzigen Röhre ausgelegt.
Viktor schrieb:> Habe ich richtig verstanden, wären hier 2kV mit 2,2-3,3 NF angebracht?> Ich nehme an, eher 3,3 im Zweifel, oder?
Welche der Quadratröhren hängt denn dran?
Hallo,
Vielen Dank. Es soll eine OSRAM CFL SQUARE 28W, GR10q dran kommen. Ich
habe zwischenzeitlich auch eine no-name China-Röhre dran gehabt, aber da
passte die Farbtemperatur überhaupt nicht. Generell sind 28W OK, ich
glaube ich könnte bis 40W dran hängen. Welchen Kondensator soll ich denn
nun als Ersatz wählen? Ich befürchte, wenn ich das bis auf den
Hersteller einschränke, werde ich das im Shop nicht leicht bekommen.
Ich mache das jetzt einmal auf und schaue, wie sich das nun darstellt.
Danke und beste Grüße!
So, nun habe ich das Gerät wieder einmal geöffnet. Rein optisch hat der
neue Kondensator nichts abbekommen, aber das wird wahrscheinlich nicht
viel sagen. Ich werde also nun einen neuen besorgen mit mind. 2.2 nF und
>2000V (DC). ist das in Ordnung? Von der Größe her war der
Originalkondensator ziemlich gleich groß wie der momentan verbaute
(500V, 1nF).
Gibt es sonst noch einen Kandidaten, den ich mir einmal genauer
anschauen sollte? Anbei ein Bild von der aktuellen Ansicht.
Vielen Dank,
Viktor
Hier ist eine bunte Sammlung von Schaltungen rund um ESL, die deiner
Schaltung sehr, sehr ähnlich sind. Such dir eine raus, die in der
Leistung etwa deiner Lampe entspricht:
http://www.pavouk.org/hw/lamp/en_index.html
Ich glaube nicht, das der defekte Kondensator der Vorheizkondensator
ist.
Der ist viel zu weit weg vom Ausgang platziert.
Der neben der braune Ausgangkondensator (am Ausgangsdrossel) könnte
sein.
Danke Matthias,
aber soweit reichen meine Kenntnisse dann doch nicht, als dass ich da
Parallelen herstellen könnte. Ich hoffe, dass C13 das Übel und auch die
Lösung ist, was auch immer seine Funktion ist.
Im angehängten Bild habe ich mal mit rot alle zweifelhaften Lötstellen
eingekreist, die ich gefunden habe und die du erstmal nachlöten
solltest.
Als verdächtiges Bauteil gilt immer der Kondensator, den ich mit blau
eingezingelt habe. Ein Austausch desselben könnte helfen, wenn die
Nachlöterei alleine nichts bringt.
Danke Matthias,
Das werde ich jedenfalls tun. Was meinst du zum Kondensator, den ich
kürzlich getauscht habe? Ich würde nun ob den zahlreichen Hinweisen
einen mit höherer Kapazität (2.2 nF, >2000V DC) besorgen. Ich gehe mal
davon aus, dass ich da auf der sicheren Seite bin.
Auf dem braunen Kondensator (warum hat der bloß 6 Lötstellen?!) ist
soweit ich das sehe nichts aufgedruckt, kann aber sein, dass die eng
daneben befindlichen Bauteile das abdecken. Wenn da aber nichts ist,
wird es schwierig herauszufinden, was das ist.
Wenn jemand noch Hinweise hat, bin ich dankbar, ich werde morgen Abend
jedenfalls nochmal den einschlägigen Fachhandel heimsuchen und mich dann
am WE der Sache wieder annehmen.
Nochmals Danke!
Viktor schrieb:> Was meinst du zum Kondensator, den ich> kürzlich getauscht habe?
Das sieht mir nach einem Snubber für den danebenliegenden Transistor aus
- der Grösse des alten nach schätze ich 1-2,2nF/2kV.
Viel mehr hat der sicher nicht gehabt.
So ein C ist auch auf der o.a. Website mit den ESLs zu finden, bei der
Philips Ecotone 11W. Da ists ein 2,2nF/630V.
der neuerliche Ausfall ist wohl zu 99,xx% den gebrochenen Lötstellen
zuzurechnen. Überarbeite die erstmal, dann wir sich zeigen ob noch eine
Änderung an dem zuvor getauschten Kondensator notwendig ist.
Ok, heute noch schnell beim Fachhändler meines Vertrauens gewesen, nach
einem Kondensator mit nF 2,2 und 2KV gefragt, aber der sagte das hätten
sie nicht, nur als Folienausführung. Dann habe ich noch ein wenig
herumgestöbert und ein Säckchen voller Kondensatoren ~100 stk. gefunden
mit unterschiedlichsten Werten - um 2,7€ dachte ich mir mache ich nicht
viel falsch.
Zu Hause einmal gemütlich ein Bierchen geöffnet und am Balkon alles
hergerichtet. Das Nachlöten hat leider nichts gebracht (bis auf nunmehr
schöne Lötstellen). Also den alten Kondensator raus und einen von den
neuen rein, der hat laut Aufdruck 2KV, Kapazität unbekannt. Die Lampe
hat kurz geflackert und war dann wieder aus, aber insgesamt hat sie ein
ungutes Geräusch von sich gegeben (stammt vom Vorschaltgerät). Das Ganze
dann noch mit 2 weiteren Kondensatoren wiederholt, von denen ich dachte,
dass sie irgendwie in die Spezifikationen passen - Ergebnis jedoch immer
gleich, manchmal war das surren lauter dann wieder leiser. Zuletzt
dachte ich mir, versuche ich einen von den blauen Teilen, kann zwar
nicht deuten, worauf sich die aufgedruckten Werte beziehen, aber
zumindest optisch passt der am Besten zum Originalteil, weil mit blauer,
glänzender Oberfläche.
Was soll ich sagen - damit hat alles auf Anhieb geklappt, egal wie das
verpolt war und das Geräusch war auch weg. Jetzt hängt die Lampe wieder
an der Decke und ich habe schon seit 6 Stunden Licht, ich denke das
passt jetzt.
Würde mich noch interessieren, was der Kondensator kann, was die anderen
nicht können - anbei noch ein Bild mit den teils erfolglosen Versuchen
und dann mit den blauen, von denen ich nun auch genug habe...
Vielen Dank für die tolle Unterstützung hier!
Viktor
also der oben links wären 2,2n/2kV --> das gesuchte,
daneben 47n/???V und 10n/500V
die blauen sind 2,2n/500V~ Y2
eigentlich hätte es da mit dem oben/links auch laufen müssen ...
Danke;
mit dem oben links hat das ganz kurz aufgeflackert und das ging einher
mit einem recht deutlichen Summen. Mit dem in der Mitte ging überhaupt
nichts und der rechts oben hat ja einige Zeit funktioniert bis es zum
Ausfall kam.
Was bedeutet eigentlich Y2? Vielleicht funktioniert der blaue deshalb.
Viktor schrieb:> mit dem oben links hat das ganz kurz aufgeflackert und das ging einher> mit einem recht deutlichen Summen.
Der oben links ist kaputt, denn er soll ja den gleichen Wert wie die
unteren blauen haben - hat er aber nicht.
Viktor schrieb:> Jetzt hängt die Lampe wieder> an der Decke und ich habe schon seit 6 Stunden Licht, ich denke das> passt jetzt.
Wennich mich recht erinnere, wird dieser Kondensator(wenn es denn
wirklich der Kondensator an der Heizung ist) vor allem beim "Zünden"
"gefordert" und nicht im Dauerbetrieb.
wenn man sich die Bilder auch nur etwas ansieht, sieht mann, dass der C
über 2 Anschlüsse des Schalttransistors geht ...
Der C zum Vorglühen (LC Schwingkreis) liegt eher direkt bei den
Anschlüssen des Leuchtmittels.
G. H. schrieb:> die blauen sind 2,2n/500V~ Y2
nur die Spannung scheint etwas dünne, aber da der TO genug davon hat
wäre 2x 2 Stück parallel und die beiden parallelen in Reihe ein
brauchbare Lösung um mehr Spannungsfestigkeit zu bekommen.
zwei 2,2nF parallel = 4,4nF -> zwei 4,4nF in Reihe = 2,2nF, aber wir
hätten dann mehr als 250V Spannungsfestigkeit.
Ich melde mich nun weil wiederum alles dunkel ist...
Habe einmal im Sack (voller Kondensatoren) geschaut was da noch ist und
habe wie Matthias geraten hat nochmal einen baugleichen gelben
eingelötet -> selbes Ergebnis also der passt definitiv nicht (oder die
sind alle kaputt). Dann wieder einen von den blauen 2,2n/500V~ Y2, das
hat dann nur 5 Minuten geklappt. Mit einem anderen großen (schätze hohe
Kapazität) ging es erst gar nicht.
Dann werde ich morgen mal den Tipp von Joachim B. probieren. Also wenn
ich das richtig verstehe, sind das 2 von den 2,2n/500V~ Y2 in Serie und
2 Serien wiederum parallel, also insgesamt 4 Stück? Klingt spannend,
muss mal schauen wie ich das dort unterbringe. Aber das wird schon
klappen...wenn es denn funktioniert?
Ich werde dann berichten!
Danke!
Viktor schrieb:> Also wenn> ich das richtig verstehe, sind das 2 von den 2,2n/500V~ Y2 in Serie und> 2 Serien wiederum parallel, also insgesamt 4 Stück? Klingt spannend,
schrieb ich zwar nicht, ist aber im Ergebnis dasselbe
also mir scheint, das ist eher ein Behandeln der Symptome aber keine
Heilung ...
so qualitativ hochwertig kann das Original gar nicht gewesen sein. Da
muss irgendwo anders in der Schaltung der Wurm sein, wenn plötzlich
dieses Bauteil so über Gebühr belastet wird.
G. H. schrieb:> so qualitativ hochwertig kann das Original gar nicht gewesen sein. Da> muss irgendwo anders in der Schaltung der Wurm sein, wenn plötzlich> dieses Bauteil so über Gebühr belastet wird.
Nun, bei der Zündung solcher Röhren enstehen schon recht
hohe Spannungen. Wenn dann infolge einer defekten Röhre
diese Spannung länger anliegt, kann einsolches HV-Bauteil
schon mal durchschlagen. Und wenn dann das Ersatzbauteil
von vornherein eine zu niedrige Spannung hat, wird auch
das schnell durchschlagen.
G. H. schrieb:> so qualitativ hochwertig kann das Original gar nicht gewesen sein. Da> muss irgendwo anders in der Schaltung der Wurm sein, wenn plötzlich> dieses Bauteil so über Gebühr belastet wird.
der alte Kondensator -> 2kV ?
Der neue blaue ist zwar wertmäßig OK aber in der Spannung mit 250V dünne
wenn ich das richtig verfolgte, wer unpassende Teile einbaut muss sich
nicht über Ausfälle wundern, das ist der Wurm.
Da der Blaue zu Anfang gut funktioniert ist es nun an der Zeit die 250V
vom Kondensator den Gegebenheiten anzupassen.
Joachim B. schrieb:> der alte Kondensator -> 2kV ?>> Der neue blaue ist zwar wertmäßig OK aber in der Spannung mit 250V dünne> wenn ich das richtig verfolgte, wer unpassende Teile einbaut muss sich> nicht über Ausfälle wundern, das ist der Wurm.
Die 2kV sind Gleichspannung.
Die "blauen" 250V sind Y Wechselspannung.
Das entspricht etwa 5kV Gleichspannung. Den kriegst du nicht so leicht
kaputt!
Dieter W. schrieb:> Viktor schrieb:>> Was bedeutet eigentlich Y2? Vielleicht funktioniert der blaue deshalb.>> Wiki weiß mehr dazu.> https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator>> Man beachte die Impulsfestigkeit von 5kV, die könnte hier eine Rolle> spielen.
...wurde weiter oben ausführlich angegeben, michael_. Dagegen ist Deine
einfache Formulierung ("entspricht" impliziert einen direkten
Vergleich):
michael_ schrieb:> Die "blauen" 250V sind Y Wechselspannung.> Das entspricht etwa 5kV Gleichspannung.
...unvollständig, und für absolute Anfänger (und das ist der TO in Bezug
auf das Thema) in dieser Form nicht nachvollziehbar ---> verwirrend.
michael_ schrieb:> Die 2kV sind Gleichspannung.> Die "blauen" 250V sind Y Wechselspannung.> Das entspricht etwa 5kV Gleichspannung. Den kriegst du nicht so leicht> kaputt!
möchte ich gerne glauben nur:
Viktor schrieb:> Dann wieder einen von den blauen 2,2n/500V~ Y2, das> hat dann nur 5 Minuten geklappt.
Viktor schrieb:> Zuletzt> dachte ich mir, versuche ich einen von den blauen Teilen, kann zwar> nicht deuten, worauf sich die aufgedruckten Werte beziehen, aber> zumindest optisch passt der am Besten zum Originalteil, weil mit blauer,> glänzender Oberfläche.
Ja, wichtig ist nur die richtige Farbe. Alle anderen Daten sind
völlig unwichtig. :-(
Joachim B. schrieb:> michael_ schrieb:>> Die 2kV sind Gleichspannung.>> Die "blauen" 250V sind Y Wechselspannung.>> Das entspricht etwa 5kV Gleichspannung. Den kriegst du nicht so leicht>> kaputt!>> möchte ich gerne glauben nur:
Glauben kannst du was du willst, vor allem in steinernen Häusern mit
Turm obendrauf.
Y-Kondensatoren sind gemacht, um Menschenleben zu schützen.
Schau ins Datenblatt!
michael_ schrieb:> Y-Kondensatoren sind gemacht, um Menschenleben zu schützen.> Schau ins Datenblatt!
du glaubst ja auch, erklärst aber nicht den Widerspruch:
Viktor schrieb:> Dann wieder einen von den blauen 2,2n/500V~ Y2, das> hat dann nur 5 Minuten geklappt.
warum wieso?
ach ist mir langsam egal, soll doch jeder den Gott anbeten der er mag.
Logo, dann ist was anderes defekt!
Und man kann schließlich den C und die anderen Bauteile messen.
Aber für dich und den TO ist das wohl unerreichbar.
> 2,2n/500V~
Wieso? Auf dem Bild sehe ich nur welche mit 250V~.
Ich habe den Thread wieder hervorgeholt, weil ich da einiges klarstellen
möchte.
Also ich habe die Lampe inzwischen abgeschraubt, die Versuche waren
leider allesamt vergebens. Da muss noch ein anderes Bauteil defekt sein,
ich kann aber nicht identifizieren welches das ist.
> Ja, wichtig ist nur die richtige Farbe. Alle anderen Daten sind> völlig unwichtig. :-(
@Wilhelms: Natürlich ist mir klar, dass es hier um die Werte geht und
nicht um die Farbe. Allerdings sind die Aufdrucke keineswegs für den
Laien einfach zu deuten, selbst unter Profis nicht, wie man sieht. Ich
bin kein Elektrotechniker, sonst hätte ich mich wohl auch nicht an das
Forum hier gewandt. Ich habe oben einfach meine Beobachtung geschildert,
naiv bin ich deshalb noch lange nicht. Die Mehrheit würde das Teil
einfach wegwerfen ohne überhaupt einen Blick hineinzuwerfen.
@Michael: Ich würde nicht sagen unerreichbar, aber irgendwo muss auch
der Aufwand in Relation zum (möglichen) Ertrag stehen. Was ich messen
kann habe ich gemessen und nichts besonderes festgestellt, für den Rest
fehlt mir die Kompetenz.
Danke aber allen für den Einsatz und die vielen Tipps, auch wenn das
letztendlich nicht dazu geführt hat den Fehler zu finden!
Beste Grüße!
da müsste man die Schaltung aufnehmen und dann Experten (Hinz?)
drüberschauen lassen, wo neuralgische Punkte sind deren Ausfall den
Bauteil so überlasten.
Ich hätte hier zwar noch einige EVGs aber keines in quadratisch ...
Viktor schrieb:> Also ich habe die Lampe inzwischen abgeschraubt, die Versuche waren> leider allesamt vergebens.
auch mit den 4 blauen?
was ist denn kaputt gegangen?
vorher schriebst du der blaue ist wieder kaputt gegangen, nun auch
wieder alle 4 oder einer von denen?
kaumvorstellbar, aber nun gut wie du schreibst muss noch was im argen
liegen.
Bei aller Hilfe die man dir gab wäre etwas mehr und ausführliche
Rückmeldung nett, auch wenn du bis jetzt keinen Erfolg hast.
G. H. schrieb:> Ich hätte hier zwar noch einige EVGs aber keines in quadratisch ...
OT: Ich suche z.Z. ein passendes EVG für meine Ringleuchtstofflampe
mit 22W und ca. 20cm Aussendurchmesser zu einem annehmbaren Preis.
M.W. muss da nicht nur die Leistung, sondern vor allen der Betriebs-
strom passen. Hättest Du da was passendes da? Die Form des EVGs
ist mir egal, ich müsste sowieso ein passendes Gehäuse bauen.
Viktor schrieb:> @Wilhelms: Natürlich ist mir klar, dass es hier um die Werte geht und> nicht um die Farbe. Allerdings sind die Aufdrucke keineswegs für den> Laien einfach zu deuten, selbst unter Profis nicht, wie man sieht.
Nun, ich kenne mich zwar in vielen Bereichen der Elektronik aus und
weiss auch grundsätzlich, wie ein solches EVG funktioniert, bin aber
kein direkter Spezialist für solche Schaltungen wie z.B. Hinz. Diese
Netzteile sind etwas "tricky", da sie zwei verschiedene Betriebsmodi
kennen: Einmal hohe Spannung und kleiner Strom zum Zünden und dann
niedrigere Spannung und konstanter Strom für den Betrieb. Deshalb
ist eine Reparatur ohne Grundkenntnisse der Elektronik schwierig.
Andererseits haben hier einige "Antworter" wohl auch nicht mehr
Ahnung wie Du von dieser Materie, deshalb kann man nicht unbedingt
von Uneinigkeit unter den Profis sprechen.
> Die Mehrheit würde das Teil> einfach wegwerfen ohne überhaupt einen Blick hineinzuwerfen.
Gerade bei einem solchen, eher preisgünstigem Gerät ist das
vermutlich zweckmäßig, insbesondere, weil diese Gerät auch noch
lebernsgefährliche Spannungen erzeugt.