Schutzglas für Entladungslampe

OP #4649957
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Liebe Leser

In meinem Besitz befindet sich eine Hängeleuchte mit unten offenem 
Milchglasschirm (Durchmesser etwa 40cm). Die soll eine 50...70W 
Entladungslampe bekommen. Näher ins Auge gefasst habe ich Osram HCI-T 
70W/930 zusammen mit Vorschaltgerät PTI 70/220-240 I. Im Moment ist eine 
18W Energiesparlampe drin und das ist arg dunkel.

Der Haken:
Das Leuchtmittel ist für geschlossenen Leuchten vorgesehen und benötigt 
einen Splitterschutz.

Eigentlich kein Problem. Glaskolben rum und gut. Nur wie dimensionieren 
das das dann auch die Funktion erfüllt. Also wie gross und dick muss 
sowas sein?

Hat jemand Ideen?

schönes Wochenende
hauspapa
Gast #4649962
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Ein Rohr aus Acrylglas sollte stark genug sein. Dazu an einen kleine 
Bodenplatte eine Kerbe/Stufe gedreht, und man kann sie nahtlos 
einkleben. So hat man keinen "Schattenring" unter der Lampe.

Ich denke, das wir die beste Lösung sein. Acrylglas ist zäh, relativ 
billig und sehr gut zu verarbeiten/kleben...

Und einfach ist es auch noch...
Gast #4649977
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Du kannst es ja weit genug von der Lampe entfernen? Gut, aber du hast 
recht.

Alternative: Ein großes Marmeladenglas oder Einmachglas ;)

Den Deckel kannst du oben festschrauben und das "Schutzglas" 
eindrehen...
Gast #4650008
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Ja, an den Druck dachte ich auch schon. Wenn das Schutzglas aber nicht 
geschlossen, sondern offen ist, kann der Druck ja entweichen.

Ob ein Reagenzglas dick genug ist? Vielleicht auch ein Becherglas? Aber 
dann kann man euch ein Marmeladenglas nehmen. Den da hätte ich da fast 
keine Bedenken. Wie oft "keilt" man an einem Glas herum, bis es auf ist? 
Mir ist noch keins zerbrochen...

Eventuell ließe sich ein solches Schutzglas mit einem Silvesterböller 
testen? 70 Bar sind ja schon gut zu wissen, aber die Frage wäre dann, 
was hat ein Böller?
Gast #4650026
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OK, Acrylglas kann man knicken, 80°C Dauerumgebungstemperatur. ;D. 
Dachte das wäre besser.

Bei einem Reagenzglas stellt sich noch die Frage der Befestigung. Man 
könnte einen Ring bauen, der in der Mitte geteilt ist. Eine Seite hat 
ein Scharnier und eine einen Verschluss. Nur so als Idee.

S. K. schrieb:
> oder geht evtl. der "Paulmann Glas ESL Globe 80 klar"?
> Muss man sowas eigentlich berechnen und wenn ja wie?

Das sieht auch gut aus.

Berechnen lässt sich sicherlich alles, wie kann ich dir allerdings nicht 
sagen. Ich würde trotzdem lieber auf Nummer sicher gehen und es dick 
genug machen. So wie es früher gemacht wurde ;)



OT am Rande:

Ich wusste auch gar nicht, dass das Acrylglas Wasser aufnimmt uns sich 
dadurch ausdehnt?! Interessant. aufgrund Temperaturausdehnung und 
Feuchte sollte ein Dehnungsspiel berücksichtigt werden.

> Für PLEXIGLAS® Standard beträgt dieses Dehnungsspiel 5 mm/m.

Ich finde, das ist verdammt viel!

http://www.plexiglas.de/product/plexiglas/de/ueber/faq/Pages/eigenschaften.aspx#faq_0_5
OP #4650054
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Befestiggung macht mir am wenigsten Sorgen. Habe einen metallgefüllten 2 
Komponenten Klebstoff liegen. Konsistenz eher Spachtelmasse als 
Klebstoff. Aber wenn erstmal fest dann hält das ewig.

Wasseraufnahme sollte bei der Leuchte kein Problem sein. Die heizt das 
schon raus :-)
Gast #4653134
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Als Splitterschutz für eine Gasentladungslampe sollte schon was 
ordentliches genommen werden. 70 Bar sind schon ne Menge Wums. Wenn das 
dann noch heiß ist, will ich nicht in der Nähe sein beim Platzen...
Polycarbonat oder vorgespanntes Sicherheitsglas werden da verbaut. Wo 
man das in rund herkriegt weiss ich allerdings nicht.
Gast #4653140
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Wie ??? Schon erwähnt hat: polycarbonat (makrolon, lexan) sind hier das 
mittel der wahl. Bei kleinen Lampen sind ab 7mm ok.

Aber nur mal so am Rande...HCI/HQI Lampen sind nicht ohne..wenn die mal 
im Betrieb platzen, was durchaus vorkommt, hat man sehr heiße 
Glasspillter die durch die gegend fliegen. Im privaten Umfeld sollte man 
auf sowas wirklich verzichten und lieber LEDs oder Moderne 
Energiesparlampen verwenden. Die sind wesentlich sicherer und man 
bemötigt kein Visier/Handschuhe etc zum wechseln...

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