Hallo! Kurze Frage: Das Natriumhydroxid vom Platine entwickeln kann man ja problemlos in den Ausguss kippen. Ist ja nix schlimmes drin. Wie ist das aber wenn man Lötstopplaminat (Dynamask) entwickelt hat? Meines Wissens nach ist das Natriumcarbonat ungefährlich, wie steht es aber mit dem gelösten Laminat? Wird ja schließlich ne schöne grüne Suppe... Wie macht ihr das so? mfg mega9 PS: Beitrag "Na2CO3 - Natriumcarbonat Entsorgen" hat nicht wirklich zu einem Ergebnis geführt...
Gast
#4653405
Abfiltern und dann notfalls zum Schadstoffsammelmobil?
Hä schrieb: > Schadstoffsammelmobil Haben wir hier in unserer Gegend (wohne in Österreich) leider nicht... Wertstoffhof wäre eine Alternative aber bringts das?
Gast
#4653705
Wo bist du zu Hause?
Gast
#4654175
Was machst du mit den Resten von Dynamask? Tu es mit dazu. Also in den Müll. Der wird eh verbrannt.
Dynamask (Folie) geht bei mir ins Restmüll.
Richard B. schrieb: > Dynamask (Folie) geht bei mir ins Restmüll. Ich meine aber eigentlich die gelöste Folie im Entwickler.
Gast
#4654495
Wenn ihr mal nach "Dynamask Sicherheitsdatenblatt" googlet findet ihr ein PDF von Bungard in Englisch und weiter unten in Deutsch, das aber nicht den selben Inhalt hat, also nicht unbedingt eine Wort für Wort-Übersetzung des englischen Dokuments ist. Unter Waste Treatment (Abfallentsorgung) steht da frei übersetzt: Der Entwickler enthält kein Schwermetall, aber die organische Belastung der gelösten Bestandteile verursachen einen Sauerstoff- verbrauch in Wasserreinigungsanlagen. Ein Ansatz die verwendete Flüssigkeit zu behandeln, ist Säure hinzuzufügen, bis die organischen Teile ausfallen und ausgefiltert werden können -> Hausmüll -> Müllverbrennung. Das Restwasser kann abgelassen werden. Die Problem-Handhabung erfordert, dass Sie sich von den lokalen Behörden beraten lassen. Anmerkung: Säure, je nach pH-Wert kann die Keramik-Rohre in der Kanalisation beschädigen. Also sollte man in einem weiteren Prozess die Säure mit einer alkalischen Lösung (Base,Lauge, verbrauchter Entwickler)neutralisieren, am besten bis zum pH-Wert 7. Dann kann man es einleiten, ohne das Kanalnetz zu schädigen, sofern die Behörden keine weiteren Einwände haben. Bei Kleinmengen werden die das wohl ohnehin easy sehen.
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