Püh, mit dem Zufall ist es genau das gleiche Problem, wie beim
Bau eines Verstärkers / Oszillators: Wenn er verstärken soll,
schwingt er, wenn er schwingen soll, tut sich GARNICHTS.
Ein langer Draht fängt dir vielleicht nur blitzsauberen Netzsinus
ein. Recht vorhersagbar! (Auch schon mal vorgekommen...)
So ein offener ADC-Eingang kann durch minimale Leckströme auch
gerade am Anschlag (GND, oder V+) verweilen - da hilft auch keine
Mittelung über 3141592 Perioden....
Wenn es wirklich halbwegs zuverlässiger ZUFALL sein soll, kommst
du um eine Rauschquelle nicht herum.
Wenn Pseudozufall reicht, hilft eine angemessene (evetuell
gestaffelte LFSR-Simulation im µC-Programm. Kostet nur wenige
µC-Takte pro Zufallszahl.
Also reine Software - nur der ZUFÄLLIGE Startwert muss aus einer,
oder (besser) mehreren zeitlich ungenauen Tastenbetätigungen
hergeleitet werden.
ECHTER Zufall kommt am Einfachsten aus dem Rauschen einer falsch
gepolten Transistor-BE-Strecke mit Verstärkung. Kostet also eine
Betriebsspannung > 7 V und noch einen OP, oder 1...2
Transistoren für ausreichende Verstärkung. UND (!) gutes Abblocken
der Versorgung der Rauschquelle, damit es ECHT zufällig bleibt.
Wer bietet weniger Aufwand für vergleichbare / bessere Ergebnisse?