Spartrafo für 240V auf 2x120V Symmetrisch ?

Gast #4660251
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Hi.

Würde folgende Spartrafo-Schaltung funktionieren?

Ein Trafo mit 3 120 V Wicklungen wird laut Bild verschaltet.
Würde man hierbei an der Trafo-Bauleistung sparen können, in Vergleich 
zu einem "Normalen" Trafo mit 2 getrennten Wicklungen und 
Mittelanzapfung an der Sekundärseite?

Wenn ja, wie viel würde man sparen? Oder würde eine 
"Spartrafo-Schaltung" bei einem solchen Szenario technisch keinen Sinn 
machen?

Potentialtrennung ist nicht erforderlich.
Angehängte Dateien:
Gast #4660350
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Für die 120 V "POS" erhält man einen 
Spartransformator-Einsparungseffekt, in diesem Fall die Hälfte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spartransformator

Die 120 V "NEG" erhalten ihre Speisung hälftig aus N1 und N2, diese 
Belastung muss man also linear dazuzählen.

Sind die NEG und POS-Zweige gleich stark, und bezieht man diese 
Gesamtleistung auf einen gewöhnlichen, "kompletten" Transformator, spart 
man also ein Viertel an Bauleistung.
Gast #4661329
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Hi.

Wenn man nur 1/4 der Bauleistung spart, lohnt es ja kaum. Dann ist ein 
"Richter" Trafo mit sekundärseitigem Mittelabgriff doch die bessere 
Lösung.

Um die Frage, was angeschlossen werden soll:

Es soll eine US Maschine angeschlossen werden, die 240 V AC braucht.
Wenn man sie direkt an das 230 V  Stromnetz anschließt (L/N/PE), 
funktioniert es nicht, weil die Steuerung auf Fehler geht.

Die Maschine braucht auf beiden "Phasen" eine Spannung um 115V gegenüber 
Ground, damit die Steuerung arbeitet.

Die Maschine nimmt aber 3200 Watt auf, so dass der erforderliche Trafo 
leider relativ groß und teuer ist. Deswegen die Idee, einen Spartrafo zu 
verwenden.
Gast #4661341
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Ein improvosierter Spannungsteiler Schaltung von 2 Glühlampen, und dann 
Ground am Mittelpunkt angeschlossen, reicht, damit die Maschine direkt 
am hiesigen Stomnetz arbeitet.
Dann liegt Ground der Maschine auf 115 V, die Steuerung sieht 2x115 V 
und  schaltet frei.

Das Gehäuse kann man zwar separat erden, aber intern liegt dann alles in 
der Maschine was eigentlich Null/Ground ist, auf Spannung. Ob das so gut 
ist.
Gast #4661343
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Könnte dann so gehen:

Die 230 V mittels (relativ kleinem, 120 VA ?) 10 V-Transformator auf die 
240 V für die "Power" aufstocken.
Die Steuerung über 2 (kleine) Transformatoren à 115 V speisen.
Gast #4661445
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>> Wenn man nur 1/4 der Bauleistung spart,
> Man spart mehr, in N2 fließt ja nur der geringe Magnetisierungsstrom.

Beim einfachen 230V-115V Spartrafo spart man die Hälfte, aber hier kommt 
ja noch der NEG-Zweig, auch mit Power, hinzu.
Egal, kVA-Trafos sind schon etwas unhandlich, auch elektrisch. =>

> Also 3,2kW / 23 -> 139W (oder gar 3200 / 24 -> 133W ?)

Ich hatte nur grob überschlagen, 180 VA reichen jedenfalls.
Gast #4661453
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Nix-Wissender schrieb:
>>> Wenn man nur 1/4 der Bauleistung spart,
>> Man spart mehr, in N2 fließt ja nur der geringe Magnetisierungsstrom.
>
> Beim einfachen 230V-115V Spartrafo spart man die Hälfte, aber hier kommt
> ja noch der NEG-Zweig, auch mit Power, hinzu.

Nö, der wird kaum größer als der "normale" Spartrafo.


> Egal, kVA-Trafos sind schon etwas unhandlich, auch elektrisch. =>

Solange man keinen Tieflader benötigt sind es Kleintransformatoren. ;-)
Gast #4661689
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@Schrauber, wenn Du noch sagen könntest, welches Gerät das ist, dann 
könnte man (möglicherweise - am besten wäre natürlich ein bekanntes oder 
von Dir geliefertes "Innenleben", aber eine gute Chance gibt´s immer) 
eruieren, was die sinnvollste Lösung darstellt. Oder ob es tatsächlich 
der aufwendige Trafo sein müßte.

Zu den Glühlampen: Wenn das geht, gut, vielleicht wären aber Widerstände 
eine sparsamere Lösung (sowohl preislich als auch verbrauchstechnisch - 
deren Werte könnte man auf "möglichst hoch" optimieren) - wenn man das 
Licht und/oder die Wärme der Birnen nicht braucht.

Nix-Wissender schrieb:
> Die Steuerung über 2 (kleine) Transformatoren à 115 V speisen.

Auch eine Lösung - deren Primärwicklingen in Serie ergäben ebenfalls 
einen "Mittenabgriff" - läßt sich auch optimieren. Ist eigentl. besser 
als Widerstände oder Birnen. Nur halt (sogar in dem Bereich) 
Aufwand-Nutzen  abzuwägen, je stabiler der Abgriff sein müßte, desto 
mehr Sinn würden die Spulen in Serie machen.

Und zuletzt: Vielleicht hast Du ja recht mit Deinen Bedenken, und es 
geht - wirklich vernünftig - nur mit solchem Trafo. Sag doch: Welches 
Gerät?
Gast #4661725
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● J-A V. schrieb:
> muss der Motor Drehzahlen an die Steuereinheit zurückmelden?

Ob es reicht NUR die Spannung für die Steuereinheit zu "optimieren" 
halte ich für ein Gerücht. Europa 50Hz und USA 60Hz!

2⁵ schrieb:
> Bei 3,2 kW?

Dann wird der Einschaltstrom des Trafos langsam interessant falls die 
Sicherung länger halten soll. 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Netiquette
#4661748
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Homo Habilis schrieb:
> @Schrauber, wenn Du noch sagen könntest, welches Gerät das ist, dann
> könnte man (möglicherweise - am besten wäre natürlich ein bekanntes oder
> von Dir geliefertes "Innenleben", aber eine gute Chance gibt´s immer)
> eruieren, was die sinnvollste Lösung darstellt. Oder ob es tatsächlich
> der aufwendige Trafo sein müßte.

Bevor man bastelt, beim US-Hersteller anfragen, ob und wie dss Gerät 
ohne Mittelpunkt an 230V zu betreiben ist!
Evtl. bietet der Trafos für den internationalen Einsatz des Gerätes an.

MfG
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4661780
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oszi40 schrieb:
> Ob es reicht NUR die Spannung für die Steuereinheit zu "optimieren"
> halte ich für ein Gerücht. Europa 50Hz und USA 60Hz!

könnte ja sein dass intern letztlich nur eine DC aktiv ist.
dann: egal.

wenn da eine Elektronik wieder einmal nur 5V oder 12V sehen will,
ist mein Vorschlag zumindest für Reparaturen mit "schwindeligen" 
Bauteilen eh immer der, nicht lange herumzusuchen, sondern gleich ein 
neues Netzteil zu nehmen und das von extern zu speisen.

aber 60Hz Geräte in Europa...

was wäre denn dann...
...mit dem Motor?

;)

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