Hallo zusammen,
ich arbeite gerade an einer Schaltung die mehrere Blöcke enthält, eine
Art Stufenschalter Nachbau mit Tastern übernimmt eine Steuerungsaufgabe.
(siehe Anhang) Wie ein Stufenschalter auch soll die Schaltung ihren
Zustand Stromlos beibehalten, dazu werden Bistabile Relais verwendet.
die CMOS Bausteine sind die Verriegelung das keine 2 Tasten gleichzeitig
aktiviert werden können sowie das löschen der anderen Relais wenn ein
neues aktiv wird. So viel zur Schaltung.
Auf der Platine geht es sehr eng zu, ich habe deshalb Mosfets vom Typ
BS170 (weil billig) als Schalter genommen die direkt mit den CMOS
Ausgängen verbunden sind. Meine Frage ist nun, bekommt die Ausgangsstufe
der CMOS-Gatter Probleme mit der Gate-Sourcekapazität vom Mosfet? Werden
die Ausgänge überhaupt "niederohmig" genug um nicht aktive FETs
zuverlässig zu sperren? Schaltung wird mit 12V betrieben.
Bin mir zwar relativ sicher das es funktioniert, die Leiterplatte wird
in der Fertigung aber sehr teuer werden deshalb möchte ich auf Nummer
sicher gehen. ;-)
Danke!
Gruß,
Jan
@Jan (Gast)
>Ausgängen verbunden sind. Meine Frage ist nun, bekommt die Ausgangsstufe>der CMOS-Gatter Probleme mit der Gate-Sourcekapazität vom Mosfet?
Nein.
> Werden>die Ausgänge überhaupt "niederohmig" genug um nicht aktive FETs>zuverlässig zu sperren? Schaltung wird mit 12V betrieben.
Ja.
Ansonsten.
Schaltplan richtig zeichnen
Wow, das ging ja schnell, vielen Dank! Dann werde ich die Leiterplatte
so fertigen lassen.
>Ansonsten.>>Schaltplan richtig zeichnen
Ich weiß, ist noch in arbeit. ;-)
Gruß,
Jan
Jan schrieb:> Meine Frage ist nun, bekommt die Ausgangsstufe> der CMOS-Gatter Probleme mit der Gate-Sourcekapazität vom Mosfet?
Nein, das ist kein Problem.
> Werden die Ausgänge überhaupt "niederohmig" genug um nicht aktive FETs> zuverlässig zu sperren? Schaltung wird mit 12V betrieben.
Da die Ausgänge keinen Strom liefern müssen, sind sie sicher deutlich
unter 0.8V (Im DB stehen 0.05V). Dabei ist der FET sicher gesperrt, denn
selbst bei 0.8V UGS kann er nur maximal 1mA fließen lassen. Die
Relaisbezeichnungen sind nicht lesbar, aber ich kenne keines, das bei
unter 1mA Strom sich noch halten würde.
Ich sehe nur eines kritisch:
Der CMOS 40106 ist ein Schmitt-Trigger mit Hysterese, soweit so gut...
Deine Taster können aber sicherlich auch im ms-Rahmen prellen. 5 ms oder
10 ms ist bei Tastern keine Seltenheit. Das wird der Schmitt-Trigger
nicht abfangen.
Viele Grüße!
Sven
Hallo zusammen,
>Da die Ausgänge keinen Strom liefern müssen, sind sie sicher deutlich>unter 0.8V (Im DB stehen 0.05V). Dabei ist der FET sicher gesperrt, denn>selbst bei 0.8V UGS kann er nur maximal 1mA fließen lassen. Die>Relaisbezeichnungen sind nicht lesbar, aber ich kenne keines, das bei>unter 1mA Strom sich noch halten würde.
Das sollte passen, Relais ist dieses hier:
http://www.reichelt.de/Miniaturrelais/HFD2-L-12V/3/index.html?ACTION=3&LA=5&ARTICLE=101943&GROUPID=7620&artnr=HFD2-L+12V
braucht angezogen ~13mA.
>Ich sehe nur eines kritisch:>Der CMOS 40106 ist ein Schmitt-Trigger mit Hysterese, soweit so gut...>>Deine Taster können aber sicherlich auch im ms-Rahmen prellen. 5 ms oder>10 ms ist bei Tastern keine Seltenheit. Das wird der Schmitt-Trigger>nicht abfangen.
In der Schaltung ist ja kein FF oder ähnlicher Speicher/Zähler, nur die
Relais. Prellen sollte egal sein, ansonsten werden die Relais mehrfach
gesetzt/rückgesetzt. Ist in dem Fall sogar gut ;-)
Der 40106 ist nur als Inverter in der Schaltung.
Gruß,
Jan
Jan schrieb:> Das sollte passen, Relais ist dieses hier:>> http://www.reichelt.de/Miniaturrelais/HFD2-L-12V/3/index.html?ACTION=3&LA=5&ARTICLE=101943&GROUPID=7620&artnr=HFD2-L+12V>> braucht angezogen ~13mA.
Das Datenblatt hat zwar ein paar seltsame Angaben drin (Spannungsbereich
9.6V-9.6V, Abfallspannung >27.7V), aber die 13mA sind der Spulenstrom
beim jeweiligen Umschalten - zum Anziehen und zum Abfallen. Dazwischen
ist es stromlos.
Beim bistabilen Relais (hatte ich vorhin nicht gesehen), wäre auch ein
kleiner Reststrom auf der anderen Spule kein Problem. Geht also.
HildeK schrieb:> Das Datenblatt hat zwar ein paar seltsame Angaben drin
Da sind bei den bistabilen Typen die Spalten durcheinander geraten. Was
unter "Abfallspannung" steht ist offensichtlich der
"Spannungsbereich(max)". Eine Abfallspannung gibts bei bistabilen Relais
sowieso nicht.
>Da hätte ich wohl NPN Transistoren als Emitterfolger genommen.
Braucht aber wieder mehr Bauteile und der Basisstrom muss beachtet
werden, die CMOS Treiben ja nicht viel Strom...
>Beim bistabilen Relais (hatte ich vorhin nicht gesehen), wäre auch ein>kleiner Reststrom auf der anderen Spule kein Problem. Geht also.
Perfekt, nochmal danke!
> Spannungsbereich 9.6V-9.6V, Abfallspannung >27.7V
naja, wenn du das relais mit 27,7V betreibst wird es sicher nach wenigen
Sekunden abfallen - dann aber für immer.
Jan schrieb:>>Da hätte ich wohl NPN Transistoren als Emitterfolger genommen.>> Braucht aber wieder mehr Bauteile und der Basisstrom muss beachtet> werden, die CMOS Treiben ja nicht viel Strom...
Weder - noch.
Stefan U. schrieb:> naja, wenn du das relais mit 27,7V betreibst wird es sicher nach wenigen> Sekunden abfallen - dann aber für immer.
Das ist die offiziell zulässige Maximalspannung.