Transistor von Boost-Converter zerstört. Mögliche Ursachen?

Gast #4774419
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Hallo, ich hab grad ein Problem mit einer Schaltung, die aus 
unerfindlichen Gründen nun defekt ist.
Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Boost-Converter, hinter dem 
eine niedrigohmige induktive Last angeschlossen ist. Diese wird zu- und 
abgeschaltet per digitalem Signal.
Nun hat sich aber der Boostconverter (ca. 12V->40V) verabschiedet. Sein 
externer Transistor/MOSFET ist durch (Verbindung zwischen allen 
Anschlüssen! Also auch Gate->Source mit <1kOhm). Extrem warm wurde er 
nicht, gestunken hat auch nichts.
Der Boostconverter ist unbekannt (wohl herstellerspezifisches asic), der 
externe MOSFET sollte >20A schaffen bei 60V.
Netzteil war auf 5A Begrenzung eingestellt.
Außer dem Transistor war nichts defekt.

Der Defekt trat auf, als aufgrund eines Verkabelungproblems die Last 
dauerhaft angeschaltet war. Strombegrenzung ging rein auf 5A, seitdem 
tut das Ding nicht mehr, bis der defekte MOSFET entfernt wurde.

Was wäre ein möglicher Grund für den Defekt?
- Überstrom? 20A Mosfet, 5A Strombegrenzung... eher nicht?
- ESD? Potentiell möglich, Platz ist nicht korrekt abgesichert.
- Spikes/Schwingungen? Gibts da was bei Boost Convertern?
- Überspannung am Gate durch Treiber? -> nein? Boost braucht ja kein 
Bootstrapping?

Welche Möglichkeit gibt es hier überhaupt, dass der MOSFET Schaden 
nimmt?

Wie kann da überhaupt was kaputt gehen? Mosfet dauerhaft aus -> 
Eingangsspannung = Ausgangsspannung. Mosfet dauerhaft ein -> Maximal 5A 
gegen GND. Überspannung vom Ausgang kann auch nciht zurück, da ist ja 
die Diode drin. ControllerIC hats übrigens überlebt, von dem kann nichts 
gekommen sein.

Irgendwer ne Idee?
(Leider darf ich keine Bilder liefern, Schaltplan hab ich keinen. Ich 
bin auch nur leidtragender in diesem Chaos... -.-)
Gast #4774483
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Jim M. schrieb:
> Hier fehlte wohl die Freilaufdiode...

Nee, die ist im Boost-Converter prinzipiell eingebaut.

Ich würde der Strombegrenzung im Netzteil nicht trauen, die sind normal 
langsam und außerdem hängt da eine große Kapazität am Ausgang, die bei 
zu langer Einschaltzeit (-> gesättigter Drossel) nahezu beliebig Strom 
liefert.

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