Hallo Zusammen, ich habe ein Spannungsmodul, dass folgende Kerndaten
aufweist: INPUT DC 12/500mA
Ich habe es bisher immer mit einem Labornetzteil betrieben. Heute habe
ich ein einfaches Steckernetztreil verwendet. Darauf steht 12V/1000mA.
Aber anscheinend habe ich mein Spannungsmodul gegrillt. Es ging bereits
nach 10 Minuten nicht mehr. Sobald ich das Teil in meine Schaltung
stecke, messe ich statt 12V lediglich 2,5-2,6V, auch direkt am Pin, das
direkt vom 12V-Netzteil kommt. Woran könnte das liegen=?
Es hat alles wunderbar funktioniert, zumindest für ein paar Minuten. Es
handelt sich um ein Hochspannungsmodul. Ich habe 12V und GND als
Eingangspins für die gesamte Schaltung. Davon geht ein Kabel direkt zum
HV-Modul für die Versorgungsspannung. Dort messe ich statt 12V lediglich
2,6V. Als würde die Spannung 2,6V die Spannung 12V am Eingang
überschreiben.
Hallo
> Daniel schrieb:> Heute habe> ich ein einfaches Steckernetztreil verwendet. Darauf steht 12V/1000mA.> Aber anscheinend habe ich mein Spannungsmodul gegrillt.
wer mit einem 1000V-Hochspannungsmodul hantiert, sollte zumindst ein
einfaches Multimeter haben und damit die realen Werte von dem "einfaches
Steckernetzteil" messen, bevor er sein Modul damit beaufschlagt.
Da du sonst keine vernünftigen Angaben zu dem "einfaches
Steckernetzteil" macht, was Typ, Stromart und Aussagen zu Stabilität der
12V-Ausgangsspannung betrifft, kann man dir auch keine große Hilfe
geben.
Betreibe das Modul doch wieder mit dem Labornetzteil!
Da siehst du auch, ob die Stromaufnahme noch normal ist.
Vermutlich ist sie das nicht mehr.
Wahrscheinlich ist das Modul kaputt, wenn die Spannung herunter gezogen
wird.
Kann aber auch sein, dass das "einfaches Steckernetzteil" defekt ist.
Das kannst du nur durch nachmessen heraus bekommen.
Gruß Öletronika
Hallo,
> Daniel schrieb:> Dort messe ich statt 12V lediglich> 2,6V. Als würde die Spannung 2,6V die Spannung 12V am Eingang> überschreiben.
Sind denn die 12V am Eingang trotzdem messtechnisch nachzuweisen?
Wenn ja, dann ist im Weg zwischen NT-Eingang und Modul noch irgend eine
Elektronik (Widerstand, Strombegrenzung, Polyswitch, Sicherung), über
welche die Spannung abfällt.
Gruß Öletronika
Ich kann mit einem Messgerät die Gleichspannung 12,1V messen, direkt am
Kabel des Netzteils. Auf meiner Platine geht ein Kabel von den 12V
direkt zum HV.-Modul und ein anderes Kabel zu einem Spannungswandler
(12V --> 5V). Aber sobald ich das HV-Modul anschließe, habe ich überall
2,6V, auch an den Pins vom Netzteil. Das HV-Modul ist definitiv hinüber,
aber ich würde gerne wissen weshalb?!
Ich Stelle mal im Raum das Labornetzteile gegen Überspannung besser
Geschütz sind als normale DC Stecker Netzteile.
Wenn eine Spannungsspitze zurück ins Netzteil haut durfte da woll was
kaputt sein nicht zuletzt der Glättung elko.
Welcher dann eine höher AC Spannung ausgibt was dein model nicht
gefallen wird.
(nur so eine idee)
Daniel schrieb:> Übrigens das Netzteil an sich liefert noch 12V ohne HV Modul, sobald das> damit versorgt wird, liegen 2,6 V an
weil es wegen Überlast zusammen bricht oder dessen Regelung aus dem Trab
kommt. Messe doch mal den Strom der raus geht.
Fragen:
1) Wenn Du das HV-Modul jetzt wieder mit dem Netzgerät betreibst, ist
dann alles ok? (--> HV Modul funktioniert und ist nicht gegrillt)
2) Hast Du bei dem Steckernetzteil auch auf die Polung der Buchse
geachtet? Die Polung kann man bei solchen Universalnetzteilen meistens
umschalten.
3) Es könnte auch sein, dass Dein Universalnetzteil keine 500mA bei 12V
bringt und dann die Spannung einbricht. Kannst Du das testen?
Wenn ich das HV-Modul mit dem NEtzteil betreibe, beträgt die Spannung
2,6V statt 12V. Die Polung ist korrekt, da die Kabel des Netzteils
farblich markiert sind und ich mit dem MEssgerät 12V gemessen habe und
nicht -12V. Ich versuche es nächste Woche mit eine Labornetzteil. Wenn
es dann nicht funktioniert, ist das HV-Modul defekt, was ich mir aber
nicht vorstellen kann, da es 12V DC bekommen hat und Stromtechnisch nur
das zieht, was es benötigt. Wenn dass ist eher das Netzteil defekt. Denn
wenn ich an VIN des HV-Moduls 12V anlege, dort dann aber nur 2,6V
gemessen werden, kann es nicht am HVModul liegen.
Sebi schrieb:> Denn> wenn ich an VIN des HV-Moduls 12V anlege, dort dann aber nur 2,6V> gemessen werden, kann es nicht am HVModul liegen.
Quark, natürlich kann auch ein defekter Verbraucher der viel zu viel
Strom zieht dein Netzteil dazu bringen in die Strombegrenzung zu gehen.
Sebi schrieb:> Denn> wenn ich an VIN des HV-Moduls 12V anlege, dort dann aber nur 2,6V> gemessen werden, kann es nicht am HVModul liegen.
Oh Junge, die leidigen Grundlagen und das Kindernet.
Was ist so schwer daran, das Netzteil zu prüfen?
Sebi schrieb:> Wenn es dann nicht funktioniert, ist das HV-Modul defekt,> was ich mir aber nicht vorstellen kann,
Wieso nicht? Ein Defekt ist bei Elektronik immer möglich.
> da es 12V DC bekommen> hat und Stromtechnisch nur das zieht, was es benötigt.
Und da bist Du Dir 100% sicher? Daß das HV-Modul (zumindest anfänglich,
solange es ging) den Eingangsstrom selbsttätig begrenzt(e)?
a.) Datenblatt oder sonstig auffindbare Infos gründlich checken -
HV-Modul ist/war(#) von alleine, oder hattest Du/war/ist evtl. das
Labornetzteil strombegrenzt?
b.) kann auch Überspannung statt Überstrom schuld sein - sicher
auszuschließen? Transistoren können schon durch kurze Überlastung (ob
nun I, V o. beide) der SOA draufgehen.
c.) ja, es gibt auch sozusagen (fast oder völlig) "unergründliche"
Failure-Modes/Todesursachen. Und noch viel mehr "halbwegs" schwierig
nachweisbare.