Verwendung MATLAB Simulink und Spice

Gast #4797160
Hallo,

ich weiß nicht ob die Frage hier richtig ist oder in den Analog & 
Schaltungstechnik Bereich soll.

Aber hier die Fragen:
Bei einem Hadware oder SOC-entwurf benutzt man für die Modellierung 
vorab ja Simulink und für die diskrete Simulation ja Spice.

Ein Frage bei der Annäherung des Problems:
Bis zu welchem Punkt bleibt man in Simulink und ab wann wechselt man zu 
Spice? Was sind die einzelnen Schritte in Simulink / Spice.

Oft ist dann die Sprache von Verifizierung aber wie verifiziere ich die 
Ergebnisse dann?

Gruß Hans
Gast
Matlab hat keine Bibliothek mit realen Bauteilen.

Du kannst natürlich dein Matlab Modell um die nicht-idealen 
Eingenschaften der Bauteile erweitern. Das wird aber schnell mühsam.

Das macht man dann eher für einzelne wichtige Aspekte.
z.B wie groß darf die Temperaturabhängig sein das mein Modell über den 
ganzen geforderten Arbeitsbereich noch funktioniert.


Man pendelt immer zwischen Modell und Design um Designentscheidungen am 
Modell zu prüfen, und beide zu verbessern.


In Spice hast du dann gut simulierte Bauteile aber erst mal in idealer 
Anordnung und Aufbau.
Gast
Hallo Volle,

danke für deine Antwort das hat mir weiter geholfen aber kannst du 
nochmal zwei drei Beispiele für

Volle schrieb:
> Man pendelt immer zwischen Modell und Design um Designentscheidungen am
> Modell zu prüfen, und beide zu verbessern.

geben?

Danke
Gast
Matlab arbeitet mit 64Bit Float

dafür gibt es natürlich keine AD Wandler
es steht aber ein 18 oder 24 Bit AD Wandler zur Verfügung

Jetzt kannst du mit dem Floating-Point Designer in Matlab dein Modell 
mit beiden Auflösungen durchrechnen und feststellen das bedeutet.
Du solltest ja schon Fakten liefern können wenn du die teure 24Bit 
Lösung realisieren willst.

Matlab rechnet auch problemlos bei TerraVolt, PetaHerz und AttoAmpere
wenn dein Modell keine realistischen Grenzen hat.
Die kommen aus den Designentscheidungen.
Gast
Nehmen wir jetzt mal als Beispiel ganz einfach einen Bandpass aus R- C- 
L- Gliedern an. Dann bilde ich ja für die Modellierung ja eine einfache 
Transferfunktion oder Modelliert man das genauer?

Wie oder was verifiziere ich dann die Ergebnisse aus Simulation und 
Modellierung?

Wie sieht es hier mit Designentscheidungen aus? Welche Möglichkeiten 
gibt es hier? Und was könnte man in der Modellierung noch testen?

Gruß Hans

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