Lipo Akku gesucht

Gast #4804594
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Hallo,

ich brauche einen Lipo Akku mit 1s Verschaltung aber möglichst großer 
Kapazität. Ideal wären 25Ah. 10Ah sind das Minimum. Lade- und 
Entladestrom liegen <=1A. Vorteilhaft wäre eine integrierte 
Ladeschutzbeschaltung, sodass ich mit konstanten 5V laden kann. Notfalls 
kann ich eine Solche Schaltung aber auch selbst ergänzen. Da ich gleich 
mehrere brauche, spielt der Preis eine große Rolle. Leider finde ich für 
große Kapazitäten immer nur Verschaltungen für höhere Spannungen. Hat 
jemand einen Tipp für mich, wo ich so einen Akku finde?
Gast #4804607
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wäre es von den kosten nicht besser ausgedient notebook-akkus zu 
schlachten
die 18650 zellen zu entnehmen und diese in einen 4er 5er oder was auch 
immer halter mit Parallelschaltung zu stecken
so kommst du jedenfalls günstig auf deine Kapazität
ein lipo in der größe wird sehr teuer
Gast #4804705
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Elias W. schrieb:
> schau mal hier nach, da könntest du fündig werden:
>
> http://shop.lipopower.de/10000mAh-bis-
Danke, das geht schon in die richtige Richtung. Allerdings noch sehr 
teuer.

bernte schrieb:
> wäre es von den kosten nicht besser ausgedient notebook-akkus zu
> schlachten
> die 18650 zellen zu entnehmen und diese in einen 4er 5er oder was auch
> immer halter mit Parallelschaltung zu stecken
> so kommst du jedenfalls günstig auf deine Kapazität
> ein lipo in der größe wird sehr teuer
Ich glaube die 18650 Zellen in Notebook Akkus sind verschweißt. Das ist 
etwas stressig, die auseinander zu bekommen. Aber trotzdem ein 
interessanter Ansatz. So Powerbanks gibt es ja auch spottbillig. Weiß 
jemand, ob die Zellen da eher in Reihe oder parallel verschaltet sind?

THOR schrieb:
> 25Ah bei 3,7V? Niedrige Spannung, hoher Strom? Für was zum Teufel?
Ich habe eine Schaltung vorliegen, die bisher nur eine Sehr kurze 
Akkulaufzeit hatte und nun deutlich länger laufen soll.

Michael U. schrieb:
> Also einen Tag lang entladen und dann 30h wieder aufladen oder so.
Entladen wird in Minutenlangen Pulsen über mehrere Monate verteilt und 
geladen dann ruhig in 30 Stunden.
#4804715
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bernte schrieb:

> die 18650 zellen zu entnehmen und diese in einen 4er 5er oder was auch
> immer halter mit Parallelschaltung zu stecken
> so kommst du jedenfalls günstig auf deine Kapazität
> ein lipo in der größe wird sehr teuer

Selbst Eletroautos benutzen wohl teilweise solche 18650-Zellen,
weil dort das Preisleistungsverhältnis besonders günstig ist.
Gast #4804770
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Tany schrieb:
> Bernd schrieb:
>> So Powerbanks gibt es ja auch spottbillig. Weiß
>> jemand, ob die Zellen da eher in Reihe oder parallel verschaltet sind?
>
> Parallel.
> Habe einen mit 5 X 18650(2900 mAh), also knapp 15Ah

Dann wäre das also auch eine Option.

Michael U. schrieb:
> hier liegt eine mit 30Ah, habe ich nicht geöffnet, dürfte 8x 18650
> parallel enthalten.
> Irgendwo hatte die mal jemand getestet und kam auf 21...24Ah.
> Sehe ich für gut 20€ als akzeptabel an.
Vielen Dank, das Angebot ist fair. Allerdings brauche ich ein paar mehr 
(Vermutlich ca. 10, wird sich noch ergeben) und die sollten dann schon 
baugleich sein, da ich ein Gehäuse dafür konstruieren und drucken will.
Gast #4804801
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wenn man so ein Akku einmal aufbekommen hat sind die folgenden schnell 
erledigt
linke Hand Handschuh, rechte Hand Kneifzange

die sind punktverschweißt, die bleche bekommt man ebenso schnell mit der 
Zange ab

hatte vor einiger zeit mal 20 Akkus bei ebäää geschossen
kosten pro 18650 zelle ca 50cent oder weniger.

bei manchen Akkus waren einzelne zellen hinüber, hab alle durchgemessen
ansonsten sind die leicht für diversen bastelkrams zu verwerten, wer es 
schön will schneidet den pvc schlauch runter und macht neuen drauf

meine 18650 sind jetzt weder Samsung grün noch panasonic blau
sondern Hausmarke orange ;-)
Gast #4804807
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OK, also ihr habt mich insgesamt auf jeden Fall weg von den Lipos und 
hin zu den 18650 gebracht. Habe jetzt gesehen, dass die auch einzeln für 
fast umsonst zu bekommen sind. Dann aus dem 3D Drucker noch ein schöner 
Zellenhalter mit Federn zum Kontaktieren - Fertig.

Dankeschön!
Gast #4804818
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die Entladekurve ist super..da bei LiFePo4 die Spannung nahezu konstant 
ist.
Ähnlich wie bei NICD/NIMH wo sie immer um 1,2V liegt, liegt sie bei 
LiFePo4 immer um 3,2V erst wenn die leer ist, bricht die plötzlich ein
Gast #4804826
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Birgit schrieb:
> die Entladekurve ist super..da bei LiFePo4 die Spannung nahezu konstant
> ist.
> Ähnlich wie bei NICD/NIMH wo sie immer um 1,2V liegt, liegt sie bei
> LiFePo4 immer um 3,2V erst wenn die leer ist, bricht die plötzlich ein

Stimmt, sieht gut aus. Trotzdem, 1860 haben einfach das beste 
Preis-Leistungs-Verhältnis. Habe jetzt spaßeshalber mal ein paar von den 
angeblichen 6000 mAh Zellen bestellt und werde sie vermessen. Wenn sie 
nur halb so viel hätten, wäre ich ja schon sehr angetan...
Gast #4805167
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Bernd schrieb:
> Vorteilhaft wäre eine integrierte
> Ladeschutzbeschaltung, sodass ich mit konstanten 5V laden kann.
Du weißt, was das Wort "Schutz" bedeutet?

Es wird immer eine Ladeschaltung benötigt, der Schutz soll lediglich 
Feuer und Rauch verhindern.

Bernd schrieb:
> Ich glaube die 18650 Zellen in Notebook Akkus sind verschweißt. Das ist
> etwas stressig, die auseinander zu bekommen.
Das ist gut so, die Verbinder durchschneiden und es bleibt eine Fahne, 
an der man löten kann.

bernte schrieb:
> die sind punktverschweißt, die bleche bekommt man ebenso schnell mit der
> Zange ab
.. und hat anschließend Löchlein im Gehäuse. So bitte nicht!
Gast #4805237
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Tany schrieb:
> Manfred schrieb:
>> .. und hat anschließend Löchlein im Gehäuse. So bitte nicht!
>
> Ich habe schon paar "geschlachtet", kein einziges Loch.

Doch, das kann am Minuspol schon mal passieren dass man da was 
rausreisst. Ich würds vermeiden.

Wenn die Lötfahnen stören, kann man die mit nem Dremel bündig 
abschneiden.
Gast #4805656
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THOR schrieb:
> Doch, das kann am Minuspol schon mal passieren dass man da was
> rausreisst. Ich würds vermeiden.
Dein Bedenken ist berechtig.
Ich weiß aber nicht, ob ein großer (mechanisch) Unterschied gibt. Die 
von mir geschlachtete Zellen stammen aus Japan. Es bleibt höchstens Rest 
vom Blech am Minuspol hängen und kriegt man schnell mit einem Feile weg.
Das verwendete Blech ist ca. 0.1 mm dick und ist dünner als Minuspol. Im 
Prinzip macht eher ein Loch im dünneren, wenn die Reißfestigkeit beider 
Metalle nahe gleich ist.
Gast #4805740
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THOR schrieb:
> "eher" ist hier das Schlüsselwort.

Jeder muß eigene Erfahrung machen, wenn er nicht ganz an mechanischen 
und physikalischen Grundlagen glaubt. Und wie ich berichtet habe, über 
50 Zellen kein einziges Loch, war meine Erfahrung.

Und somit brauchen wir nicht mehr darüber zu diskutieren, das Angebot 
ist wirklich super:
m.n. schrieb:
> Hier und heute:
> https://www.reichelt.de/Mobile-Powerpacks/INTENSO-...
Gast #4805821
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Tany schrieb:
> THOR schrieb:
>> "eher" ist hier das Schlüsselwort.
>
> Jeder muß eigene Erfahrung machen, wenn er nicht ganz an mechanischen
> und physikalischen Grundlagen glaubt.

Die mechanische Grundlage ist nämlich, dass eine Schweissverbindung auch 
gern mal deutlich stabiler sein kann als das Grundmaterial, dass durch 
Sie verbunden wird.

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