Gast
#4811896
Guten Abend, zur Blindleistungskompensation habe ich folgende Frage. Folgender Sachverhalt: Ein Motor arbeitet an einem stationären Arbeitspunkt. Zugeführte elektrische Energie und abeführte mechanische Arbeit sind konstant. Die Induktivität des Motors verändert sich auch nicht. Im Zeigerschaubild kann nun ein entsprechender Kondensator berechnet werden, um die Blindleistung zu kompensieren. Wie ist das aber, wenn die Leistung des Motors variiert, z.B. durch unterschiedliche Lasten auf einem Förderband/Kran oder abweichende Viskositäten bei Rührmaschinen des Mediums oder Drehzahländerungen? In so einem Fall ist die Induktivität nicht mehr konstant. Man bräuchte also einen "flexiblen" Kondensator. Gibt es sowas? Mir fiele als Lösung ein, dass man die Phasenverschiebung zw. Strom und Spannung misst und daraus beispielsweise zusätzliche Kondensatoren mittels Relais (oder auch andere elektronische Sachaltelemente)hinzuschalten oder wegnehmen kann. Wie könnte man das noch realisieren?