Ich will einen fabrikneuen ATmega328p-Chip vor dem Einlöten mit einem ISP flashen. Braucht dazu der Chip einen Quarz (inl. Lastkondensatoren), oder reicht der Pullup-Widerstand am Reset aus?
Nein, braucht er nicht.
Gast
#4822064
Uhu U. schrieb: > oder reicht der Pullup-Widerstand am Reset aus? Eigendlich brauchst Du nichtmal den. Der Programmer zieht Reset sowieso auf GND. Vc, GND und ein 100n dazwischen sollte reichen. Achte aber auf den ISP-Takt, fabrikneue Mega328 laufen nur mit 'intern 1Mhz'.
Gast
#4822093
Uhu U. schrieb: > Braucht dazu der Chip einen Quarz (inl. Lastkondensatoren) Bei fabrikneuen nicht, wenn allerdings bei einem gebrauchten schon mal die Fuse für den Takt auf externem Takt oder Quarz programmiert war, dann brauchst du einen externen Takt bzw. einen Quarz.
Gast
#4822098
HildeK schrieb: > Uhu U. schrieb: >> Braucht dazu der Chip einen Quarz (inl. Lastkondensatoren) > > Bei fabrikneuen nicht, wenn allerdings bei einem gebrauchten schon mal > die Fuse für den Takt auf externem Takt oder Quarz programmiert war, > dann brauchst du einen externen Takt bzw. einen Quarz. +1 Aus dem Grund würde ich auch im Layout des Programmieradapters (falls du dafür eine Platine erstellst) eben diese ext. Quarz - Beschaltung zumindest vorsehen, um die µC's ggfs. erneut programmieren zu können (Reparaturen / Fehlersuche etc.).
Gast
#4822133
AVR schrieb im Beitrag #4822098: > Aus dem Grund würde ich auch im Layout des Programmieradapters (falls du > dafür eine Platine erstellst) eben diese ext. Quarz - Beschaltung > zumindest vorsehen ... und einen externen Taktgenerator. Das kann auch ein einfacher RC-Schwinger sein mit >1MHz. Oder gleich in die Zielschaltung einen Programmieradapter mit einbringen. Dort werden bei der Erstprogrammierung die Takt-Fuses wie gewünscht eingestellt (noch mit internem Takt programmiert) und jede weitere Programmierung wird dann vom Zielboard mit dem Takt versorgt.
Vielen Dank für eure Antworten.
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