Digitaluhr-Font für Produktionsdatum in Eagle?

Gast #4830713
Hallo,
auf kommerziellen Platinen sehe ich oft diesen Digitaluhr-Font / 
Siebensegment-Font um damit Monat und Jahr auf die Platine zu drucken. 
Das finde ich optisch ansprechend und würde das auch gerne machen.

Ich habe dazu weder einen passenden Font noch ein ULP gefunden. Gibt es 
sowas schon irgendwo?

Danke für Tipps!
VG der Richard
Gast #4830715
Die Ziffern im Lötstopplack macht normalerweise erst der 
Leiterplattenfertiger rein. Der hat dafür sicher eine Option in seinem 
CAM-Tool.

Ansonsten kann Eagle wahrscheinlich einen Windows-Font benutzen. Aber 
was ist so schlecht an der programmeigenen Vektorschrift, wenn man die 
Linienbreite hochsetzt?
Gast #4830729
OK, ich wusste nicht, dass der Fertiger das macht/kann.

An anderen Wegen/Mitteln ist nichts "schlecht". Ich würde halt gerne 
diese Digitalziffern haben.
#4830764
Richard schrieb:
> OK, ich wusste nicht, dass der Fertiger das macht/kann.

Der macht eigentlich fast alles, was du ihm vorgibst. Ob da jetzt ein 
Pad (automatisch) mit einer Lötstoppmaske versehen wird oder ob du ein 
Bild von deiner Katze in tStop/ bStop (*) importierst, ist dabei egal 
(Mindestmaße beachten!).

(*) oder in irgend einen anderen Layer
Gast #4831260
Uwe B. schrieb:
> ">LAST_DATE_TIME" kennst Du?

Wenn man eine "echte" Digitaluhrfont moechte wird man wahrscheinlich um 
einen bmp-import nicht herumkommen (sofern nicht doch irgenwo eine 
fertige ULP existiert)

Wenn ich spezielle Graphiken mit auf dem Layout haben moechte,verwende 
ich die import-bmp.ulp

In meinem Beispiel (siehe Anhang) habe ich einen simplen Screenshot von 
einem Datum gemacht und in Eagle einmal auf den Layer 200(Vorgabe) und 
dann zusaetzlich nochmal auf dem Layer tPlace importiert.
Wenn man weiss wie es geht,dauert es keine 2 Minuten von der Erstellung 
des Datums bis hin zum Import.Bei Einzelanfertigungen sollte dies 
eigentlich kein Problem sein.
Angehängte Dateien:
Gast #4831317
Richard schrieb:
> OK, ich wusste nicht, dass der Fertiger das macht/kann.

Wer sonst, der weiss ja wann welche Charge gefertigt wird, und das ist 
der Sinn der Sache. Würdest du das Datum selbst einsetzen, müsstest du 
ja für jede Teillieferung neue Gerberdaten schicken.

Ausserdem muss sich der Fertiger da nach den Anforderungen des Kunden 
richten, was von dessen Richtlinien zur Qualitätskontrolle abhängt. Das 
kann so ein Font sein, aber auch ein Barcode oder ein QR-Code, eingeätzt 
oder im Bestückungsdruck, was der Kunde=König eben will. Für die 
üblichen CAM-Systeme ist das kein Problem, da schreibt sich der 
CAM-Ingenieur ein entsprechendes Script und auf einen Mausklick sind die 
Fertigungsdaten mit aktuellem Datum versehen. Das sind sie übrigens 
i.d.R. sowieso, ausserhalb der eigentlichen Leiterplatte, für die eigene 
Verwaltung des Herstellers.

Es gibt da auch so hübsche Spielereien wie Rosetten ähnlich den 
TÜV-Plaketten und was einem Ingenieur so einfällt wenn ihm langweilig 
ist.

Georg

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