Hallo zusammen,
für ein Projekt bin ich gerade auf der Suche nach einem 5.7kΩ
Wiederstand.
Leider habe ich bei den gängigen online Shops nichts.
Hat einer von Euch noch eine Idee oder eine Adresse für mich ?
Viele liebe Grüße
Mr_Apfel
Hallo,
> Marius S. schrieb:> Hallo zusammen,> für ein Projekt bin ich gerade auf der Suche nach einem 5.7kΩ> Wiederstand.> Leider habe ich bei den gängigen online Shops nichts.> Hat einer von Euch noch eine Idee oder eine Adresse für mich ?
Widerstände (ohne "ie") gibt es standardmäßig in festen Abstufungen.
Im 0815-Handel ist die E-Reihe E24 üblich.
https://de.wikipedia.org/wiki/E-Reihe
Da gibt es dann also einen Wert 5.6 KOhm
Willst du unbedingt 5,7 KhOm haben, dann kaufe halt einen mit 5,6 Kohm
und dazu 100 Ohm und schalte diese in Reihe.
Andere Kombinationen gehen auch.
Da aber die Reihe E24 im Bastelbedarf kaum genauer als 1% angeboten wird
(evtl. auch nur mit 5%), hat der 5,6 Kohm-Wert schon mal eine Toleranz
von ca. 5,55 ....5,65 kOhm (bei 1% Toleranz). Dazu kommt noch die
unvermeidliche Temperaturdrift (z.B. TK100 = 0,01% pro Grad).
Da stellt sich noch die Frage, warum du unbedingt 5,7 KOhm haben musst.
Ich vermute eher, dass es das überhaupt nicht notwendig ist.
Aber ohne Wissen über die konkrete Anwendung kann dazu niemand eine
besseren Rat geben.
Gruß Öletronika
Resi schrieb:> Die im Schlauch sind genauer, da sie besser von der Umwelt abgeschirmt> sind.
Schon richtig,
dieser (1k+4,7k)-Schrumpfschlauch, taugt aber nichts.
Der verzerrt nur die Erdmagnetfeldlinien und bringt Impedanzen in den
Tiefpass.
Bei geringsten Frequenzunterschieden in der Gleichspannung wird der dann
sofort heiß.
pegel schrieb:> Ich biete dir einen für 5€ + 4,90€ Versand an.
Ich biete einen für 5,50 EUR an (gleiche Versandkosten), und schreibe
noch "Wiederstand" drauf. Auf Wunsch gibt's auch noch ein "h" kostenlos.
Joe F. schrieb:> pegel schrieb:>> Ich biete dir einen für 5€ + 4,90€ Versand an.>> Ich biete einen für 5,50 EUR an (gleiche Versandkosten), und schreibe> noch "Wiederstand" drauf. Auf Wunsch gibt's auch noch ein "h" kostenlos.
"Wiehderstand"? klingt irgendwie falsch. Bist Du Dir sicher?
Axel R. schrieb:> "Wiehderstand"? klingt irgendwie falsch.
Das kling nur heutzutage noch befremdlich. Wirst sehen, mit der nächsten
Rechtschreibreform ist sowohl Wiederstand als auch Wiehderstand möglich.
Geschrieben wie gesprochen.
5,69k gibt es in der E192 Reihe, notfalls noch 10 Ohm dazu um 5,7k zu
bekommen
Werner H. schrieb:> Vielleicht ist das ein Druckfehler und es ist ein üblicher 4.7 k> Widerstand.
ain Drugfeeler? möglich wer weiss das schon.
Ein Faktor 6.7, also einen Spannungsteiler 5k7 und 1k braucht man um bei
0.75 Volt Referenzspannung 5 Volt zu erzeugen, z.B. beim LMR14050.
Allerdings waere das fuer den LMR14050 recht niederohmig.
Marius S. schrieb:> für ein Projekt bin ich gerade auf der Suche nach einem 5.7kΩ> Wiederstand.
Na hoffentlich wiedersteht er der Versuchung, sich in Rauch aufzulösen,
da Du ja keine Angabe über die Belastbarkeit machst...
Im übrigen wäre ein Spindelpoti mit 10K gut geeignet, von 0 - ca. 10K
alles einzustellen - dazu braucht es nur ein Mulimeter und das ach so
schlimme Problem wäre gelöst...
Es ist doch völlig normal, dass speziell bei einstellbaren
Spannungsreglern oft "krumme" Widerstandswerte benötigt werden. Diese
Werte erreicht man leicht durch Reihenschaltung von 2 bis 3
Standard-Widerständen(1% Widerstände). Dafür sieht man dann im Layout
den Platz für diese Widerstände vor. Da muss man gar nichts mit einem
Strumpfschlauch basteln.
Helmut S. schrieb:> Sollte natürlich Schrumpfschlauch heißen.
Zu spät - die Bezeichnung hat sich hier schon durchgesetzt und sogar den
Schlumpfschrauch verdrängt.
Außerdem wurde die Bezeichnung "Rie" für einen unpassenden
Widerstandswert eingeführt.
Das Ohmsche Gesetz sieht also jetzt so aus:
Ummm = Rie * Ivzh
Dabei ist
Ummm = Spannung - "muß mal messen" (gesprochen wie bei der Meditation)
Ivzh = Strom - "viel zu hoch" (schnell gesprochen mit stillem h)
und Rie ...
Gewöhnungsbedürftig, aber sehr plastisch.
Man kann sich die Funktion der Schaltung auch ohne Zeichnung gut
vorstellen.
All diejenigen, die behaupten, dass man 'Widerstand' statt 'Wiederstand'
schreibt:
natürlich ist 'Wiederstand' mit ie richtig, denn die Dinger heissen so,
weil man sie immer wieder braucht.
;-)
Tobias P. schrieb:> All diejenigen, die behaupten, dass man 'Widerstand' statt> 'Wiederstand'> schreibt:>> natürlich ist 'Wiederstand' mit ie richtig, denn die Dinger heissen so,> weil man sie immer wieder braucht.>> ;-)
Oder wegen Verschleißtiel
THOR schrieb:> Tobias P. schrieb:>> All diejenigen, die behaupten, dass man 'Widerstand' statt>> 'Wiederstand'>> schreibt:>>>> natürlich ist 'Wiederstand' mit ie richtig, denn die Dinger heissen so,>> weil man sie immer wieder braucht.>>>> ;-)>> Oder wegen Verschleißtiel
Ja, Verschleiss*tiel*, klar. Wiederstände sind bekanntermassen
Verschleisstiele.
:-)
Tobias P. schrieb:>> Oder wegen Verschleißtiel>> Ja, Verschleiss*tiel*, klar. Wiederstände sind bekanntermassen> Verschleisstiele.>> :-)
Der Witz funktioniert auf plattdeutsch ganz gut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtschreibreform
"Die deutschsprachigen Staaten (Bund und Länder) können und dürfen zwar
Regeln für Sprache und Rechtschreibung erlassen, Gesetzeskraft haben
diese Regeln aber nicht. Der einzelne Bürger kann also nicht
verpflichtet werden, eine besondere Rechtschreibung einzuhalten."
Also laßt dem guten Mann doch seinen Wiederstand ;)
qwertz schrieb:> Genau wie Masse und Maße.> Nur die Österreicher unterscheiden da nicht.
Die Schweizer auch nicht.
Dieses "ß" ist auf der Tastaur nicht vorhanden und muss als
Sonderzeichen eingefügt werden.
qwertz schrieb:> Da weiß keiner ob sie den> Alkohol in Massen oder in Maßen genossen haben.
Prosit Neujahr :-))
qwertz schrieb:> Genau wie Masse und Maße.> Nur die Österreicher unterscheiden da nicht. Da weiß keiner ob sie den> Alkohol in Massen oder in Maßen genossen haben.
Ich kennn das nur von drn Schweizern, genauso wie Busse und Buße.
Helmut S. schrieb:> Es ist doch völlig normal, dass speziell bei einstellbaren> Spannungsreglern oft "krumme" Widerstandswerte benötigt werden. Diese> Werte erreicht man leicht durch Reihenschaltung von 2 bis 3> Standard-Widerständen(1% Widerstände).
Eine andere Old school Lösung sind Trimmpotis - mit einem
Schraubendreher einstellbare Widerstände. Beispielsweise dieser 10k SMD
für 29 cent bei reichelt:
https://www.reichelt.de/?ARTICLE=110303&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&gclid=CJWuitLQodECFQwSGwod7aoJKg
Bei Einzelstücken hat man auch den Vorteil bei ungenau bestimmten Werten
ohne Bauteiltausch den Wert abzustimmen.
Hat man ein paar Einstellpotentiometer in der Schublade spart man sich
die Lagerhaltung eines E96-Sets.
Fpga K. schrieb:> Eine andere Old school Lösung sind Trimmpotis - mit einem> Schraubendreher einstellbare Widerstände> Bei Einzelstücken hat man auch den Vorteil bei ungenau bestimmten Werten> ohne Bauteiltausch den Wert abzustimmen.
ist klar wer die Geräte nur kurzfristig nutzen möchte, aber wehe die
laufen Jahre, die meisten Fehler stecken in Potis nach Jahren der
Nutzung, Festwiderstände bleiben öfter fest, keine Schleifbahn, keine
Nieten.
Joachim B. schrieb:> Fpga K. schrieb:>> Eine andere Old school Lösung sind Trimmpotis - mit einem>> Schraubendreher einstellbare Widerstände>> Bei Einzelstücken hat man auch den Vorteil bei ungenau bestimmten Werten>> ohne Bauteiltausch den Wert abzustimmen.>> ist klar wer die Geräte nur kurzfristig nutzen möchte, aber wehe die> laufen Jahre, die meisten Fehler stecken in Potis nach Jahren der> Nutzung, Festwiderstände bleiben öfter fest, keine Schleifbahn, keine> Nieten.
Ich geh davon aus , das der Schleifer der Trimm -Potis nur
Ein-/Zweimal per Trimmwerkzeug (Schraubendreher) bewegt wird und dann
nix auf der schleifbahn schleift. Deshalb sollte sich deren "Festigkeit"
doch identisch zu denen v. Festwiderständen sein!?
Alternativ kann man auch Spindelpotis verwenden und da im Bereich
Automotive für Wegstrecken/Linearpositionsbestimmung bspw. Gaspedal auch
Potis verwendet werden, sollte es doch möglich sein einen
langzeitstabilen Trimmer zu finden.