Pegelwandlung 30V -> 5V möglichst stromsparend

Persönliche Seite #4851013
ich schrieb:
> Für dieses bräuchte ich einen Pegelwandler von ca. 30V auf 5V.
> Gibt es eine stromsparende Alternative zum Widerstandsteiler?

Jap, man kann den Umstand nutzen, dass fast jedes IC interne 
Schutzdioden hat ... Da reicht dann ein einfacher Vorwiderstand, um den 
Stromfluss durch die Dioden zu begrenzen.

Bei AVRs zB fällt an den internen Schutzdioden 0,5V ab und der Strom 
darf nicht höher als 1mA sein ...

Beispiel: AVR wird mit 5V betrieben. Die Spannung am Portpin wird über 
die Schutzdiode auf 5,5V begrenzt (5V + 0,5V Diode). Am Vorwiderstand, 
der den Port-Pin schützen soll, müssen daher 24,5V abfallen. Wenn man 
jetzt von 0,5mA Strom ausgeht, ist der Widerstand 
R=U/I=24,5V/0,5mA=49kOhm groß und voila.

Hier noch eine App-Note von Atmel ... Die hängen einen Port-Pin über 
einen 1Megaohm Widerstand direkt an das Stromnetz :)

http://www.atmel.com/Images/Atmel-2508-Zero-Cross-Detector_ApplicationNote_AVR182.pdf
Gast #4851019
Hi

Das müsste dann aber eine Z-Dide sein und zur Strombegrenzung ein 
entsprechender Widerstand davor.
Wenn es möglich sein soll, diese 5V stärker zu belasten, einen 
Spannungsfolger dahinter.
So kann der Vorwiderstand auf M-Ohm-Größe bleiben (der Strom der Z-Diode 
muß aber trotzdem eingehalten werden, daß die Spannung passt) und wenn 
auf 5V-Seite Strom gebraucht wird, kann der OpAmp Diesen liefern.
Wenn Nix gebraucht wird, wird auch Nix verbraucht.

MfG
(Firma: matzetronics) #4851262
Mampf F. schrieb:
> Hier noch eine App-Note von Atmel ... Die hängen einen Port-Pin über
> einen 1Megaohm Widerstand direkt an das Stromnetz :)

Das funktioniert sehr gut - mache ich auch in einem Microdimmer. Ich 
empfehle aber, den Widerstand auf 2 Stück aufzuteilen.

posti schrieb:
> Das müsste dann aber eine Z-Dide sein und zur Strombegrenzung ein
> entsprechender Widerstand davor.

Meinst du meinen Vorschlag? Dann denke nochmal kurz drüber nach. Das ist 
eine ganz normale Diode.
Gast #4851274
Hi

Ja, ist mir schon aufgefallen, daß Du dort 'Nicht 30V' zum µC bringst 
und nicht wie von mir gedacht, '30V->5V zum µC'- also das Low-Signal 
erkennst, da die 5V vom PullUp des µC nach Low der 30V abfließen - was 
eine Erklärung.

Wieder was gelernt - dabei muß man doch 'nur anders rum denken' - 
eigentlich ganz einfach.

MfG
Gast #4851582
> Ist denn 30V high und 0V low? Dann reicht eine einfache Diode

Whow - die Variante ist so genial, dass mir gerade die Kinnlade herunter 
fiel.
Vielen Dank dafür!

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