potentialfreier Schalter gesucht (relais zb) 230v liegt an schalter schliesst und umgekehrt

OP (Firma: privat) #4877546
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Hy,

ich hoffe das ist hier richtig aufgehoben:

ich habe einen Lichteffekt mit zuschaltbarem Laser.
Den Lichteffekt schalte ich an und aus über ne handelsübliche 
Funksteckdose, soweit alles easy.
Der Laser lässt sich über das Setzen einer Brücke zusätzlich einschalten 
(Gerät hat dafür hinten einen Remoteausgang 2 polig. Brücke drin laser 
an, brücke weg laser aus).
Ich würd jetzt gern auch den laser über eine WEITERE (2te) 
Funktsteckdose (Vorteil ist dass ich alles auf einer fernbedienung habe) 
aktivieren können, dafür brauch ich ne lösung die mir eben diesen 
schalter potentialfrei zur verfügung stellt.
ich brauche also folgende lösung:

230v (am besten Schuko) liegt an - schalter geschlossen
230v liegt nicht an - schalter offen.

was nimmt man da am besten so dass es auch schön kompakt ist?
Ein klassisches Relais oder gibt's da was Eleganteres?

vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
Gast #4877568
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Am einfachsten wäre wohl eine zweite Funksteckdose.

Nummer zwei schaltet ein 230V Relais an, oder von mir aus auch aus. Was 
Du mit dessen Kontakten machst ist dann Deine Sache. Letztere sind 
potentialfrei und könnten Deine Brücke ersetzen – oder auch nicht.
#4877789
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Daniel V. schrieb:

> wäre das das richtige?
>
> 
https://www.voelkner.de/products/693718/Finder-Relais-fuer-UP-Dose-oder-Schalterdose-13.31.8.230.4300-230-V-AC-1-Schliesser-12-A-250-V-AC.html
>
> bzw gibt's das auch kompakter ums zb in nem Schuko stecker
> unterzubringen?

Man könnte z.B. das Gehäuse eines Funkschalters verwenden,
um ein solches Relais unterzubringen. Man könnte natürlich
auch das ohnehin im Funkschalter untergebrachte Relais
verwenden. :-)
Gast #4877825
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>funksteckdose die mir den laser ansteuert - aber was nimmt man um das
>ganze dann potentialfrei an die Maschine zu bringen? ein Relais? ein

Die Kontakte eines Relais sind üblicherweise Potentialfrei.
Das ist konstruktionsbedingt so. Da musst Du nichts machen.
Gast #4877831
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Daniel V. schrieb:
> wäre das das richtige?
>
> 
https://www.voelkner.de/products/693718/Finder-Relais-fuer-UP-Dose-oder-Schalterdose-13.31.8.230.4300-230-V-AC-1-Schliesser-12-A-250-V-AC.html
>
> bzw gibt's das auch kompakter ums zb in nem Schuko stecker
> unterzubringen?

Ich denke mal wesentlich kleiner wird es dass nicht geben. Im Datenblatt 
stehen die Maße (ca. 30*30*23mm, wenn ich richtig gesehen habe).

Du musst auch beachten, dass die geschaltete Last mindestens 1W, 10V, 
10mA haben muss. Am besten mal den Kontakt messen, den Du schalten 
willst.


Ich kann leider nicht sagen, ob es das als Relais noch kleiner gibt. Das 
Problem ist wohl, dass mit 220V geschaltete Relais schon wegen dieser 
Spannung (und der daher nötigen Abstände) relativ groß sind und weil 
damit eher etwas grössere Lasten geschaltet werden. Für eine 
Gelegenheitsbastelei ist das wohl die richtige Wahl, denke ich. Alles 
gekapselt, einfach anschliessen und fertig. (Zur Not halt noch ein 
Steckergehäuse von Reichelt darum herum bauen).

Vermutlich gibt es das als Halbleiter-Relais (SSR - Solid State Relay) 
noch etwas kompakter, aber auch die haben eine Mindestlast. (Ich kenne 
leider solche SSR-Typen nicht aus dem Kopf).
Gast #4877839
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> wäre das das richtige?
> 
https://www.voelkner.de/products/693718/Finder-Relais-fuer-UP-Dose-oder-Schalterdose-13.31.8.230.4300-230-V-AC-1-Schliesser-12-A-250-V-AC.html

ja

> gibt's das auch kompakter

Das Produkt ist schon sehr kompakt. Viel kleiner wirst du nichts finden. 
Wegen der sicherheitstechnisch erforderlichen Isolationsabstände kann es 
gar nicht viel kleiner werden.
Gast #4877840
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Abgesehen davon fällt mir gerade ein, dass in einem handelsüblichen 
Schukostecker ohnehin sehr wenig Platz ist; nichtmal für ein 
Kleinspannungsrelais. Schraub vielleicht mal einen auf, falls das bei 
Dir schon eine Weile her ist, dass Du in sowas reingeguckt hast. Gerade 
mal genug, um die Adern irgendwie unterzubringen. Du meinst vielleicht 
irgendeine Sonderform.?
Gast #4877893
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Helmut L. schrieb:
> Daniel V. schrieb:
>> ich kann mir gut vorstellen dass das zu gering ist für
>> so ein 230v Relais.
>
> Mach dir darueber keinen Kopf, das schaltet auch darunter.

Äh - nicht für ewig. Auszug aus den Erläuterungen der Firma Finder:

Min. Schaltlast: Minimale Kontaktleistung, die in Verbindung mit der 
Stromuntergrenze
oder der Spannungsuntergrenze nicht unterschritten werden sollte, um 
unter normalen
Industriebedingungen eine ausreichende Zuverlässigkeit zu erzielen. So 
bedeutet
300 mW (5 V/5 mA): 300 mW darf nicht unterschritten werden, wobei bei 24 
V
ein Mindeststrom von 12,5 mA oder bei 5 mA eine Mindestspannung von 60 V
gegeben sein sollte.
Bei hartvergoldeten Kontakte sollten 50 mW (5 V/2 mA) nicht 
unterschritten werden.
Zum Schalten kleinerer Lasten bis herunter zu 1 mW (0,1 V/1 mA), wie 
z.B.
Messwerte, Sollwerte oder Analogwerte wird die Parallelschaltung von 
zwei
hartvergoldeten Kontakten empfohlen.

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