Potenzial nicht abfallend??

Gast #4898496
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Hallo an alle,

hab an einem µC einen Pin als Eingang mit internem Pull-Up geschalten. 
=> VCC am Pin anliegend

Dieses "Signal" geht jetzt an den Kollektor eines NPN.
Der Emitter des NPN ist (über eine LED und deren Vorwiderstand) an GND 
verbunden.

Ist es jetzt nicht so, dass falls an der Basis (ausreichend) Spannung 
anliegt der Transistor schaltet und den Pin auf LOW zieht oder hab ich 
da n Denkfehler drin??

Viele Grüße
Michael
Gast #4898521
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Michael schrieb:
> Ist es jetzt nicht so, dass falls an der Basis (ausreichend) Spannung
> anliegt der Transistor schaltet und den Pin auf LOW zieht oder hab ich
> da n Denkfehler drin??

Wenn du ein Schaltsignal an die Basis legst,dann muss der Kollektor den 
uC auf 0V (!) runterziehen.Mit der Led und dem Widerstand in der 
Emitterzuleitung ist dies nicht moeglich
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Gast #4898534
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Michael schrieb:
> @Toxic
> Wie sollte sowas aussehen wenn es kein Quark ist?

Ich nehme an,dass die Led dazu dient den Schaltzustand des 
Tasters/Schalter anzuzeigen.Wenn du genuegend Pins am uC zur Verfuegung 
hast,dann verwende einen davon um die Led damit anzusteuern.Das haette 
den Vorteil,dass man sie "programmmaessig" ansteuern und somit fuer 
verschiedene Anzeigezwecke missbrauchen kann.
Wenn aber kein weiterer Pin zur Verfuegung steht,kann man es so machen 
wie gezeichnet.Die Basisstrom eines BC546 kann 5mA-10mA betragen (hab 
jetzt nicht nachgesehen...)Diese Schaltung ist aber wirklich nur fuer 
Schalterbetrieb geeignet - hochfrequente Signale sind tabu....
Gast #4898602
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Toxic schrieb:

> Wenn du ein Schaltsignal an die Basis legst,dann muss der
> Kollektor den uC auf 0V (!) runterziehen.

Ja.

> Mit der Led und dem Widerstand in der Emitterzuleitung ist
> dies nicht moeglich

Richtig.

Eine Moeglichkeit waere noch: Rv gegen +Ub, LED gegen GND,
µC-Pin an Verbindungspunkt, C-E-Strecke parallel zu LED,
Basiswiderstand nicht vergessen!

Ob das funktioniert, haengt davon ab, ob die Flussspannung
der LED so hoch ist, dass der µC "High" erkennt. Sonst ggf.
Rv als Spannungsteiler ausbilden.

Nachteil: Dauerstromverbrauch, auch wenn LED dunkel.
#4898667
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Michael schrieb:

> @Andreas
> Wie sind R1 und R2 zu dimensionieren?

Das ist abhängig von der Stromverstärkung und der anzusteuernden LED. 
Bei einem normalen Kleinleitungstransistor und max 10mA für eine rote 
LED (mal 5V Vcc angenommen):
R2=(Vcc-Ube-Uled)/Iled = (5-0.7-2) / 0.01 = 220 Ohm
R1= Vcc / (Iled / ß *10) = 5 /(0.01 / 100 * 10) = 4k7

Gruß
Andreas

Wolfgang: War eine rhetorische Frage ;-)
Gast #4898678
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> So in etwa 20 kHz sollten das sein

Das ist doch nicht Hoch-Frequenz. Für Elektronik ist das ganz 
gemütliches Schneckentemp.

Abgesehen von Optokopplern und Leistungstransistoren (über 0,5 A) 
brauchst du Dir um die Schaltfrequenzen erst ab 1Mhz Gedanken machen.

Der durchschnittliche Transistor BC337 eignet sich bis 100Mhz, die Diode 
1N4148 kann je nach Anwendungsfall bis in den GigaHertz bereich 
verwendet werden.
Gast #4898767
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An die Basis kommt ein 20kHz Signal.
Die zieht den µC dann entweder auf LOW wenn grade Strom anliegt oder 
eben nicht wenn keiner anliegt.
Dadurch kann ich den momentanen Pegel dann gleich digital auswerten und 
muss keine Angst haben, dass die Spannung des Schaltsignals eventuell zu 
groß für den Controller ist
Gast #4898780
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> muss keine Angst haben, dass die Spannung des Schaltsignals eventuell
> zu groß für den Controller ist

Bei der niedrigen Frequenz kannst du das einfacher haben:
1
            10k Ohm
2
Quelle o----[===]-------o µC Eingang

Der Eingang verträgt auf diese Art locker 10 Volt Überspannung, 
kurzzeitig sicher noch viel mehr.

Aber die Schaltung mit dem Transistor ist auch ok.
Gast #4898811
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Andreas B. schrieb:
> Ja!


Nein!
Der Transistor schliesst die Ub kurz....(sofern ich das Bild richtig 
interpretiert habe)


Michael schrieb:
> Also sollte das so klappen?

====================
@Michael
Als ich in meiner gestrigen Post Hochfrequenz erwaehnt hatte,bezog ich 
dies auf meinen Schaltplan mit der Led im Basiskreis:Die Basis mit 
ueberfluessig hohem Strom zu versorgen(so dass man die Led leuchten 
sieht)fuehrt dazu,dass es laenger dauert die Basis wieder von 
Ladungstraegern zu befreien.Er kann also noch leiten obwohl er aus sein 
sollte,wenn der naechste Schaltimpuls schon wieder ansteht.
Aber dies war nur so nebenbei erwaehnt und duerfte wahrscheinlich fuer 
dich uninteressant sein
#4898835
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Toxic schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Ja!
>
>
> Nein!
> Der Transistor schliesst die Ub kurz....(sofern ich das Bild richtig
> interpretiert habe)
>
Stimmt, Sorry. Da habe ich mich verguckt. Die LED und den Widerstand 
weglassen wie ich schon schrieb!

Außerdem fällt mir gerade noch auf, daß DCC normalerweise einen Pegel 
von +-15V enthält. Da würde ich noch eione Diode an die Basis schalten.

Gruß
Andreas
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Gast #4898861
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Andreas B. schrieb:
> Stimmt, Sorry. Da habe ich mich verguckt.

Ja,dachte ich mir....ist ausserdem nur mir aufgefallen ?

Michael schrieb:
> @Toxic
> Dann wären wir wieder am Anfang
> Wie soll ich das schalten?
> Bin so langsam leicht verwirrt :D

Ich habe nicht alle Beitraege gelesen.Was willst du mit der Ansteuerung 
bezwecken?Wenn es sich nur um eine simple Tastenabfrage handelt,dann 
vergiss die Hochfrequenzgeschichte.Willst du aber z.B. den uC-Eingang 
dazu benutzen um eine anliegende Rechteckfrequenz zu messen,dann 
solltest du solche Ledgeschichten, die sich unnoetigerweise im Signalweg 
befinden, weglassen.
Kurzum:Willst du schnelle Ereignisse festhalten,dann mach es auf den 
kuerzesten und  direktesten Weg.

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