dingdong schrieb:
> mal mit Hilfe von Google einen schaltplan erstellt.
Schöner Euphemismus.
> Dann ist natürlich nicht zu vergessen wie die einzelnen Bauteile
> demonstriert sein müssen und wo ich diese Bauteile beziehen kann.
Wenn man Fachkenntnis vorgaukeln will, sollte man "dimensioniert"
schreiben können.
Alle Dinge die falsch, unnötig oder zumindest fragwürdig sind:
- Schaltplan ist mit Paint erstellt, um 90° gedreht und von Papier
abfotografiert
- Solarzellen werden als Lichtgesteuerte Stromquellen mit antiparalleler
Diode modelliert, nicht als Lichtgesteuerte Batterie
- Die Leerlaufspannung einer Solarzelle beträgt etwa 0,6V was bei einer
Reihenschaltung von 2 Stück 1,2V ergibt. Im MPP etwa 1V. Eine einzelne
weisse LED braucht mindestens 3, mit Vorwiderstand eher 3,5V.
- Der Goldcap in Reihe ist völliger Schwachsinn. Das Schaltbild eines
Kondensators sind 2 gegenüberstehende Platten ohne elektrische
Verbindung. Wie kommt man darauf, dass da dauerhaft Strom drüberfließen
kann.
- Eine Diode in Reihe zu vielen anderen Dioden ist nutzlos, es sei denn
die maximale Sperrspannung wird überschritten.
- Bei einer Reihenschaltung ist der Strom durch alle Bauelemente gleich,
es reicht ein Vorwiderstand pro LED-Kette.
- Alle LEDs zusammen haben mindestens 12V Flussspannung, realistisch
eher 14V. Mit Vorwiderstand würde ich 15V ansetzen.
Und das sind nur die Sachen, die mir spontan einfallen.
Dominic schrieb:
> Kauf die eine Solarlampe, bau diese auseinander und nutze Akku,
> Helligkeitssensor und LEDs. Damit wirst du mehr Erfolg haben denke ich.
Ja. Gibts im Baumarkt in der Kinder-Grabbelzone vor den Kassen.