Gast
#4928171
Guten Tach, Ich möchte 2 konventionelle Vorschaltgeräte (2 x 30 W @ 230 VAC) über ein SSR (Sharp S202S02 mit 8 A und 600 V) schalten, welches vom µC gesteuert wird. Da dies ja induktive Lasten sind, sollte man, wie ich gelesen habe, das Relais gegen Spannungspeaks schützen. Hier mein Verständnis dazu mit der Bitte um Richtigstellung bzw. Ergänzung: ---------------------- 1. (zero-crossing) = Stromstoßverhinderer bei ohmschen Lasten? Da dieses o. g. Relais ein zero-crossing Typ ist und das Relais im Nulldurchgang an/aus geschalten wird, hätte der phasenverschobenene Strom (bei Anwendung von Induktivitäten) an dieser Stelle genau sein Maximum und würde deshalb beim EIN-Schalten den größtmöglichen Stromfluss (Stromstoß) erzeugen? Der Unterschied zum Relais ohne zero-crossing bestünde also darin, dass das Relais mit zc immer im Moment des größten Stromflusses schalten würde, wo hingegen das Relais ohne zc zusätzlich auch in allen anderen Momenten schalten würde (bei induktiver Last)? Demnach würde ein zc Typ nur Sinn bei Anwendung von ohmschen Lasten machen, da in diesem Fall der Strom beim Schalten immer null wäre (kein Stromstoß)? Da eine induktive Last vorhanden ist, würde es quasi immer einen Stromstoß geben (nur eben nicht immer den größtmöglichen) wenn ein SSR ohne zc Funktionalität verwendet werden würde? Wie groß fällt so ein Stromstoß aus? ---------------------- 2. (Varistor) Varistor mit ca. 400 VAC (Wert zwischen 230 VAC und 600 VAC) leitet schnell überhöhte Spannung, bedingt durch Spikes, durch Verringerung seines Widerstandes bei Überschreitung seiner Nennspannung vom Relais vorher ab? ---------------------- 2. (Snubber) Aufnahme und Ableitung von schnellen Spannungsänderungen (dV/dt 30V/µs) um ein versehentliches EIN-Schalten des Relais zu verhindern (Im Prinzip nicht notwendig, da nur mit 50 Hz gearbeitet wird)? ---------------------- So habe ich es mir erstmal aus verschiedenen Quellen zusammen gereimt.