Akku-Lötkolben, setzt Ihr so etwas ein - und wenn ja welchen

OP #4929007
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Hallo,

ich überlege mir einen Akku-Lötkolben zu kaufen.

Vor über 20 Jahren hatte ich einen von Engel und war damit ganz 
zufrieden.

Er hatte noch NiCd-Akkus mit nicht besonders langer Laufzeit. Für kleine 
Sachen, mal eben einen Draht wieder anlöten etc, war er aber sehr 
praktisch.

Mich würde interessieren ob jemand von Euch so ein Teil benutzt - und 
wenn ja welches Gerät.

Mir geht es speziell um Akku-Geräte. Das es gute Gaslötkolben gibt ist 
mit bewusst.

Gruß Jörg
Gast #4929046
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Wofür braucht man einen Lötkolben mit Akku wenn überall Steckdosen 
vorhanden sind, oder wohl in dem Fall doch eher nicht vorhanden wären?

Ein guter und handlicher 12-V-Lötkolben oder gar der einer Lötstation 
mit Anschlußleitung + einen passenden u.v.a ausreichenden Akkublock 
daran und fertig wäre dein mobiles Lötwerkzeug?
Oder soll / muß es ein kompletter kompakter Akku-Lötkolben sein?

Aus meinen damaligen Außendiensteinsätzen an Löt-Löt-Streifen im 
FM-Bereich habe ich mir damit (Akku-Gerät) jedenfalls übergangsweise 
beholfen, bis mir das halbtägliche Nachladen der beiden noch dazu recht 
großen NiCd-Akkus zu aufwändig wurde.
Mit einem guten Gaslötkolben ging das dann alles viel einfacher, bis auf 
die Kontrolle und das Auffüllen des Vorratsbehälters.

Hast du dir schon mal über die Onlinesuche dazu die derzeitigen 
Alternativen angesehen? Mit der mickrigen Leistung von 6...8 Watt, was 
ich jetzt auf die Schnelle so fand, würde mir nicht reichen.

Deshalb wohl auch deine Frage hier? ;-)

Gruß Elo
OP #4929058
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Andreas R. schrieb:
> Ich hab mir so einen kleinen USB Kolben bei ebay geholt und war
> überrascht, dass man damit doch so Kleinigkeiten auf ner Platine löten
> kann.

Genau darum geht es. Mal eben eine Kleinigkeit nachloten, einen Draht 
anlöten usw. usw. Ich mag es kabellos, auch bei anderen Werkzeugen und 
Gartengeräten. Kein lästiges Kabel, keine Suche nach einem 
Verlängerungskabel.

Ich rede nicht vom bestücken einer Platine oder dem Aufschalten von 
hunderten DA im FM-Bereich. Darum geht es nicht.


Elo schrieb:
> Ein guter und handlicher 12-V-Lötkolben oder gar der einer Lötstation
> mit Anschlußleitung + einen passenden u.v.a ausreichenden Akkublock
> daran und fertig wäre dein mobiles Lötwerkzeug?

So eine Lösung habe ich mir auch mal gebastelt, aber wirklich mobil ist 
das nicht.

> Oder soll / muß es ein kompletter kompakter Akku-Lötkolben sein?

Das wäre mein Wunsch.


Elo schrieb:
> Hast du dir schon mal über die Onlinesuche dazu die derzeitigen
> Alternativen angesehen? Mit der mickrigen Leistung von 6...8 Watt, was
> ich jetzt auf die Schnelle so fand, würde mir nicht reichen.

Das ist wohl war. Viel Auswahl gibt es nicht. Ich habe auch keine 
Vorstellung davon was man mit 6-8 Watt noch löten kann. 0,5qmm, 1qmm, 
1,5qmm....?
#4929064
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http://hackaday.com/2016/04/25/usb-soldering-iron-is-surprisingly-capable/

Guck mal das Video an.

Was mir aufgefallen ist: ich wollte meinen Kolben an einer USB Powerbank 
betreiben, aber es geht da gar nicht an. Trotz 2A Ausgang. Dachte schon, 
der Kolben sei kaputt, aber an einem USB Steckernetzteil geht er gut. 
Keine Ahnung, wo hier das Problem ist.

Oder guck mal:

https://m.youtube.com/watch?v=IPtEszOaoeI

Oder:

https://m.youtube.com/watch?v=Swj_NtKcF1g

:-)
Gast #4930368
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Ich einen Parkside von Lidl, war spotbillig, und ja, man kann damit 
Löten. Akkus drinnen, lange vorheizen, aber dann gehts. Habs mehr als 
Spaß gekauft. Aber habs ihn dann doch genutzt um mal was in der Stube zu 
löten, bei meinem Scanner Käbelchen an elend kleine Testpunkte an der 
Platine anzulöten (entpupte sich dann aber als SD Kartenslot, später hab 
ich die seriellen Ports gefunden). Da geht er. Aber wehe da ist eine 
große Massefläche drunter (z.B. beim unbestückten USB Port Masse klauen, 
da wo die Buchse großflächig festgelötet wird) ;) Da muss man dann doch 
länger heizend dran halten.
OP #4930401
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zinn schrieb:
> Ich habe mir genau für deinen beschrieben Fall diesen hier
> zugelegt. Bin begeistert
>
> https://www.amazon.de/gp/aw/d/B000Y8KSU0/ref=yo_ii...

Das Teil sieht ganz interessant aus. Ein großer Vorteil ist die 
Versorgung über Standardzellen. Vermutlich kann man auch Akkus verwenden 
und ist in der Lage bei Bedarf mal schnell volle Zellen einzulegen. Das 
erspart die lange Aufladeprozedur der Akkus im Gerät.

Ich bin auch bereit etwas zu investieren, es muss kein Teil für 5 Euro 
sein. Trotzdem auch vielen Dank an die User für die entsprechenden 
Links.

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