> Lumpe schrieb:
> Ich bin gerade an einem Projekt dran und zwar geht es um die
> Ist der LM35 nicht angeschlossen, so sollte ich an dem Stecker-Pin für
> den Ausgang des Lm35 und GND 0V haben allerdings sind dort 0,02-1V.
> (Pin X12-1 und X12-2). Wie kann dort eine Spannung anliegen wenn
> nirgendwo etwas angeschlossen ist.
Da ist doch aber was angeschlossen, nämlich der C31 und R35. Dazu noch
Leitungen und das Steckverbinderpin :-?)
> Ich komme echt nicht weiter,deshalb lade ich den Schaltplan mal als
> Anhang hoch.
Recht getan, damit kann man was anfangen.
Schau mal in das Datenblatt des TLC272, was der so für besonders
angepriesene Eigenschaften hat.
Schon der Bezeichner "LinCMOS-OPV" und die Angabe von
10 Exp(12) Ohm = 1 TOhm (Terraohm) sollten zu denken geben.
Der Eingang ist so extrem hochohmig, dass da jedes Stückchen Draht eine
wunderbare Antenne ist, die z.B. statische Ladungen und Störspannungen
von Netzleitungen und allen sonstigen elektrischen Geräten in der
Umgebung einfängt. Ohne Beschaltung muß diese Pin zwangsläufig irgend wo
hin floaten.
Schalte einen Widerstand z.B. 100kOhm ....1MOhm) gegen gnd.
Übrspannungen ist auch gefährlich für den Eingang. Winzige Ladungen
können diesen zerstören. Nur C1 mit 1uF verhindert, das jeder ESD-Impuls
den Eingang zerstört.
Ich empfehle, den R53 deutlich größer zu machen (bis in den
kOhm-Bereich) . Der LM35 ist eh viel täger als die Zeitkonstante von R35
und C31.
Falls da längere Leitungen dran hängen und auch stärkere Störungen
(Blitzschlag) oder Fremdspannungen möglich wären, sollte noch eine
Überspannungschutzbeschaltung vorgesehen werden.
Gruß Öletronika