Optische Schnittstelle bidirektional gesucht

OP #4982153
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einer optischen bidirektionalen Low-Cost 
Datenübertragung. Ein Seriengerät soll damit programmiert werden, daher 
soll der Preis so klein wie möglich sein.

Miele hat eine optische Schnittstelle an Wäschetrocknern, Waschmaschinen 
usw. Da wird ein externer Transceiver mit Saugnapf angehängt. So etwas 
in der Art wäre für meine Anwendung auch denkbar.

Die Empfangs-/Sendediode wäre relativ dicht am Gehäuse, das heißt, der 
optische Weg wäre max. 2 cm. Baudrate wäre 9600 ausreichend. Langsamer 
würde zur Not auch gehen.

IR-Transceiver von Vishay wären recht gut geeignet, sind aber leider zu 
teuer.

Eine andere Art der kontaktlosen Datenübertragung (magnetisch) wäre auch 
denkbar. Aber soll, wie schon erwähnt, preiswert sein. Für Anregungen 
wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Martin
Gast #4982170
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Aber IrDa war in der Praxis ätzend, machte keinen Spaß.

Muss es wirklich optisch UND billig sein?

> Eine andere Art der kontaktlosen Datenübertragung (magnetisch)
> wäre auch denkbar.

Da fällt mir spontan WLAN ein. ESP-01 Module für 4 Euro.
OP #4982182
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> Aber IrDa war in der Praxis ätzend, machte keinen Spaß.
warum??


> Muss es wirklich optisch UND billig sein?
billig ja, optisch nein. Es muß halt kontaktlos sein.


> Da fällt mir spontan WLAN ein. ESP-01 Module für 3 Euro.
4€ ist viel zu teuer. Mir schwebt da ein Preis von 0,40...1,00 € vor 
(bei Menge > 10.000 Stück). Wobei 1€ auch schon fast zu teuer ist.
Gast #4982189
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>> Aber IrDa war in der Praxis ätzend, machte keinen Spaß.
> warum??

Man musste Sender und Empfänger gut aufeinander ausrichten und es gab 
auch oft inkompatibilitäten zwischen Laptops und Mobilen Geräten.

> Wobei 1€ auch schon fast zu teuer ist.

Dann nimm Irda.
#4982245
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Martin M. schrieb:
> ich bin auf der Suche nach einer optischen bidirektionalen Low-Cost
> Datenübertragung. Ein Seriengerät soll damit programmiert werden, daher
> soll der Preis so klein wie möglich sein.

Was für ein Preis soll möglichst klein sein? Der Preis für die Bauteile, 
die in Dein Seriengerät eingebaut werden müssen?

Oder der Preis für das "Programmiergerät", welches da rangesteckt werden 
soll? Das wäre z.B. dann wichtig, wenn das beim Kauf beigelegt oder als 
Zubehörteil bereitgestellt wird.

Du kannst eine normale LED nicht nur zum Aussenden von Licht verwenden, 
sondern auch als Photodiode, also zur Erkennung von Licht. Such mal ein 
bischen nach der Methode, da findest Du ein paar Artikel und 
Beispielschaltungen.

Wenn es darum geht das "Programmiergerät" billig zu bekommen, dann 
versuche mit einem normalen Smartphone und einer App auszukommen. Du 
könntest die Kamera verwenden um das Blinken einer LED aufzunehmen und 
dann zu decodieren. Senden könnte über Hell/Dunkel-Sequenzen auf dem 
Display gehen.

Eine andere Variante ist akustisch über (Nah-)Ultraschall. Geht auch mit 
dem Smartphone als Gegenstück. Die erste Generation der Amazon Dash 
Buttons hat so die Erstprogrammierung gemacht. Da kannst Du auch mal 
nach suchen, da findest Du Teardowns etc. wo das gezeigt wird.
#4982285
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@Martin M. (gga)

>ja, der Preis für das Programmiergerät ist nicht relevant.

Nimm einen billigen Reflexkoppler, da hast du IR-LED + IR-Transistor in 
einem. Da kann man direkt eine UART-Verbindung drüber laufen lassen, da 
ja die Strecke kurz und bei gescheiter Gestaltung des 
Programmieradapters ohne nennenswertes Fremdlicht ist.

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