Digitalschaltungen sich selbst beibringen

Gast #5010474
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Hallo liebe Jungs und Mädels.

Ich wollte folgendes wissen.
Welche digitale Schaltung muss man kennen um in der Industrie ggf. einen 
Vorteil ggü. anderen zu haben.

Mir fällt auf, dass ich während des Studiums kaum digitale Schaltungen 
gelernt habe.
Paar Flip Flops hier und paar Multiplexer dort. Aber wie sie genau 
funktionieren habe ich leider verdrängt.

Was ich also Fragen will ist, welche Schaltungen ist Grundvoraussetzung? 
Ggf. mit IC Bezeichnung, damit ich im Datenblatt nachlesen kann.
Ich will diese mir selbst beibringen.
#5010846
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1. Sei interessiert.
2. Lese Mikrocontrollerforum.
3. Halte Ausschau nach Beiträgen von peda, falk, raj und den anderen 
Cracks.
4. Bastle.
5. Schau dir Schaltungen aus dem Schrott an.
6. Entwirf Schaltungen für den Haushalt, als Geschenk,...
7. Schau ab und zu EEV Blog. Bringts aber erst ab einem gewissen Level.
8. Schau, was andere im Projektethread so treiben.
9. Gehe zu Punkt 1.
Gast #5015389
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Wolfgang schrieb:
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Wenn Du diesen Schaltplan komplett erklären kannst:
>> https://revspace.nl/images/8/80/ZX14_schematic.png
>
> Das ist doch nun wirklich kein Hexenwerk. So sahen am Anfang der
> 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts die ersten Mikrocomputer aus.

Dazu hätte ich ne Frage.
Die Busleitungen verbinden die ganzen Komponenten, die miteinander 
kommunizieren sollen.
Wie kommt es zu dieser Zuordnung, dass der Ausgang von dem Timing Logic 
z.B. "6.5M", auch da landet, wo er hinsoll?
Gast #5015421
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Teddy schrieb:
> Wie kommt es zu dieser Zuordnung, dass der Ausgang von dem Timing Logic
> z.B. "6.5M", auch da landet, wo er hinsoll?

Über den Netznamen selbst.

"Busleitungen" an sich sind nur grafische Elemente,
die es dem betrachtendem Auge übersichtlicher gestalten soll.
#5015487
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Teddy schrieb:
> Dazu hätte ich ne Frage.
> Die Busleitungen verbinden die ganzen Komponenten, die miteinander
> kommunizieren sollen.

Das, was im Schaltbild als breite Linie einen Bus kennzeichnet, steht 
für ein ganzes Bündel von Leitungen; eine für jedes Signal. Es ist eine 
zeichnerische Vereinfachung. Ob man jetzt einen oder mehrere Busse 
verwendet und welche Signale man im letzteren Fall in welchen Bus packt, 
ist Geschmackssache. Aber historisch verwendet man typisch 3 Busse: den 
Datenbus für Datenleitungen, den Adressbus für Adressleitungen und den 
Steuerbus für den ganzen Rest.

> Wie kommt es zu dieser Zuordnung, dass der Ausgang von dem Timing Logic
> z.B. "6.5M", auch da landet, wo er hinsoll?

Diese Frage ergibt irgendwie keinen Sinn. Wenn aus dem Bus eine Leitung 
herauskommt, dann steht der Name des Signals dran. Diese Notation ist 
gleichbedeutend mit "hier geht von der Leitung im Bus, die Signal X 
führt, ein Abzweig ab". Der "Ausgang" landet also immer dort, wo der 
Zeichner den entsprechenden Namen an die Leitung geschrieben hat.

EDA-Programme verwenden eine abweichende Terminologie. Sie sagen nicht 
"Signal", sondern "Netz". Ebenso erlauben diese Programme, keine breiten 
Linien für einen Bus in den Schaltplan zeichnen zu müssen. Statt dessen 
kann man an einen Anschluß einen Netznamen schreiben und das Programm 
behandelt das so, als wären diese Anschlüsse mit einem großen globalen 
Bus verbunden. Derartige Schaltpläne sind fürchterlich mühsam zu lesen 
und die Empfehlung geht dahin, Verbindungen möglichst explizit durch 
Leitungen oder Busse zu zeichnen.

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