Teddy schrieb:
> Dazu hätte ich ne Frage.
> Die Busleitungen verbinden die ganzen Komponenten, die miteinander
> kommunizieren sollen.
Das, was im Schaltbild als breite Linie einen Bus kennzeichnet, steht
für ein ganzes Bündel von Leitungen; eine für jedes Signal. Es ist eine
zeichnerische Vereinfachung. Ob man jetzt einen oder mehrere Busse
verwendet und welche Signale man im letzteren Fall in welchen Bus packt,
ist Geschmackssache. Aber historisch verwendet man typisch 3 Busse: den
Datenbus für Datenleitungen, den Adressbus für Adressleitungen und den
Steuerbus für den ganzen Rest.
> Wie kommt es zu dieser Zuordnung, dass der Ausgang von dem Timing Logic
> z.B. "6.5M", auch da landet, wo er hinsoll?
Diese Frage ergibt irgendwie keinen Sinn. Wenn aus dem Bus eine Leitung
herauskommt, dann steht der Name des Signals dran. Diese Notation ist
gleichbedeutend mit "hier geht von der Leitung im Bus, die Signal X
führt, ein Abzweig ab". Der "Ausgang" landet also immer dort, wo der
Zeichner den entsprechenden Namen an die Leitung geschrieben hat.
EDA-Programme verwenden eine abweichende Terminologie. Sie sagen nicht
"Signal", sondern "Netz". Ebenso erlauben diese Programme, keine breiten
Linien für einen Bus in den Schaltplan zeichnen zu müssen. Statt dessen
kann man an einen Anschluß einen Netznamen schreiben und das Programm
behandelt das so, als wären diese Anschlüsse mit einem großen globalen
Bus verbunden. Derartige Schaltpläne sind fürchterlich mühsam zu lesen
und die Empfehlung geht dahin, Verbindungen möglichst explizit durch
Leitungen oder Busse zu zeichnen.