inkrementalgeber gesucht

OP #5014995
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Hallo allerseits,

für den Umbau und die Reparatur eines Funkscanners suche ich bislang 
ohne Erfolg einen geeigneten Drehgeber . Das inzwischen defekte Erstteil 
hatte 2 Schalter verbaut, von denen immer je einer schaltete, je nach 
Drehrichtung. Der Zweite blieb dann jeweils offen. Reparieren konnte ich 
das Teil nicht, so habe ich zunächst 2 Taster eingebaut, die auf Druck 
schließen. Damit kann ich jetzt pro Druck einen Frequenzschritt erhöhen, 
oder wenn ich den anderen betätige, einen Frequenzschritt vermindern.

Weiß jemand, wo ich  einen passenen Dreher bekomme?

freundlich

Wolfgang
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(Firma: matzetronics) #5015010
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Wolfgang W. schrieb:
> für den Umbau und die Reparatur eines Funkscanners suche ich bislang
> ohne Erfolg einen geeigneten Drehgeber

So einen habe ich bis jetzt nur einmal gesehen, in einem professionellen 
VHS Player von JVC. Der Hersteller des Drehgebers war Alps. Leider kann 
ich mit einem passenden Suchbegriff für diese Art von Kontakten nicht 
dienen, ich wäre versucht, den Encoder durch einen Standardencoder mit 
MC Umschnurzler zu ersetzen.
OP #5015023
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Hallo , und danke für euere Beiträge.

Ebay habe ich selbstverstänlich durch, heute kamen 2 Teile, die 
allerdings links und recht gleichzeitig ausgeben. Mein altes Teil ist 
auch von Alps, aber unter der Gehäusenummer "341 K" habe ich bisher 
nichts finden können. In einem ähnlichen Fall wurde mir erklärt, es 
könnte sich gut um Bauteile handeln, die nach kundenspezifischen 
Erfordernissen gefertigt wurden und dementsprechend garnicht oder recht 
schwer zu bekommen sind.

freundliche Grüsse

Wolfgang
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(Firma: matzetronics) #5015341
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Wolfgang W. schrieb:
> Mein altes Teil ist
> auch von Alps, aber unter der Gehäusenummer "341 K" habe ich bisher
> nichts finden können.

Es kann gut sein, das Alps die Dinger nicht mehr herstellt. Sie sind ja 
elektrisch auch eher sowas wie Up- und Downtaster statt der heute 
üblichen Quadraturencoder. Damals war es vllt. einfacher, diese Up/Down 
Encoder auszuwerten, heute macht man das sowieso immer in einem MC. Da 
diese Encoder auch mechanisch aufwendiger waren, wird man sich das heute 
gerne sparen.

Wie o.a., ich würde einen heute erhältlichen Drehencoder mit 
Quadraturausgang benutzen und die Signale mit einem Microcontrollerchen 
auf das alte Verhalten umschnurzeln.
OP #5015355
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Hallo Matthias,

deine Idee würde ich schon gerne probieren, allerdings bräuchte ich dazu 
eine Schaltplan o.ä., denn so fit bin ich in dieser Angelegenheit nicht. 
Ansonsten hatte ich schon überlegt, eine alte Computermaus umzu 
stricken, oder mit 2 Microschaltern und einem Zahnrad etwas zu bauen, 
das dann die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des sich cw / ccw drehenden 
Rades aufgreift....Platz hätte ich genug, weil der Scanner sowieso in 
ein grosses Sammelgehäuse eingebaut ist....

freundliche Grüsse

Wolfgang
(Firma: matzetronics) #5015379
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Wolfgang W. schrieb:
> deine Idee würde ich schon gerne probieren, allerdings bräuchte ich dazu
> eine Schaltplan o.ä., denn so fit bin ich in dieser Angelegenheit nicht.

Du kannst natürlich versuchsweise den Encoder durch 2 Taster ersetzen - 
dann hast du, wie oben erwähnt, einen Taster für UP und einen für DOWN. 
Damit lässt sich der Scanner auch wieder bedienen.
Einen Schaltplan wirst du dafür nicht benötigen, denn es sind ja 
insgesamt nur 4 Drähte zum Encoder, von denen 2 sicher noch auf dem 
gleichen Potenzial liegen, nämlich entweder Masse oder +. Die anderen 
beiden Drähte sind dann die Leitungen zum Ablaufprozessor des Scanners.
Wenn du den Typ des Scanners mal postest, können wir auch mal schauen, 
ob sich der Schaltplan auftreiben lässt.
Edit: Ah, an dem ersten Bild sieht man ja schon:
Grüner Draht - gemeinsamer Kontakt, also entweder Masse oder +.
Persönliche Seite #5015381
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Ein Microcontroller ist nicht unbedingt nötig, das gewünschte lässt sich 
auch mit ein paar Logikgattern hinbekommen.

Grundlagen dazu finden sich hier:

http://www.elektrik-trick.de/sminterf.htm

(unterhalb des Abschnitts "Darf's etwas genauer sein?")

Hier findet sich ein Timingdiagramm, das in den untersten beiden Zeilen 
Signale namens SL und SR enthält.

In der darunter abgebildeten Schaltung sind diese Signale nicht direkt 
zu finden, sie werden von den Logikgattern D1A bis D1D erzeugt (die 
haben Open-Collector-Ausgänge, deswegen lassen sich zwei davon 
zusammenschalten und mit den Pullups R15 und R16 versehen.

Ohne Beschriftung sind das dann die Eingänge von D2C, vermutlich 
invertiert.

Der Rest der Schaltung (also alle vier Logikgatter D2A..D) kann hier 
wegfallen.
OP #5015401
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Hallo,

vielen Dank für euere Unterstützung.

Der Empfänger ist ein Albrecht AE 200, baugleich mit AOR AR 1000. Den 
Schaltplan habe ich hier und auf dem Anhang ist das zu sehen, worum es 
geht.

Wie auf dem Eigangsfoto zu sehen, eigentlich alles einfach: 2 getrennte 
Ein-Auskontakte, je nach linksrum oder rechtsrum.....

freundliche Grüsse

Wolfgang
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Gast #5016496
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Wolfgang W. schrieb:
> Wie auf dem Eigangsfoto zu sehen, eigentlich alles einfach: 2 getrennte
> Ein-Auskontakte, je nach linksrum oder rechtsrum.....

Dann besorg dir einen Wippschalter mit Ein-Aus-Ein.

Das Original ist nichts anderes, täuscht aber was besseres vor. Deswegen 
findet man sowas auch kaum, ich würde das als Beschiss-Bauteil 
bezeichnen.

Georg
OP #5016514
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Hallo Georg,

ein harter Ausdruck für ein Bauteil, das immerhin jahrelang brav seinen 
Dienst verrichtet hat. Momentan bastel ich mir eine " Kopie" aus einem 
Zahnrad , 2 Microschaltern und 2 Stückchen Federstahl. Sollte genausogut 
funzen wie der andere, ist nur um einiges grösser, aber das macht ja 
nichts.

freundliche Grüsse

Wolfgang
(Firma: matzetronics) #5016865
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Georg schrieb:
> ich würde das als Beschiss-Bauteil
> bezeichnen.

Unsinn - JVC würde sowas nicht in seine Broadcast Produkte einbauen, 
wenn es Beschiss wäre.
Eine Ein-Aus-Ein Wippe ist nicht wirklich sinnvoll, weil der MC mit 
Sicherheit kein Autorepeat unterstützt. Der Encoder lieferte pro Rastung 
einen Puls, und zwar beim Rechtsdrehen auf dem einen und beim 
Linksdrehen auf dem anderen Kontakt. Up- und Downtaster wären noch die 
einfachste Nachbildung, man muss dann aber eifrig tippen.
Angeschlossen wird der Encoder an Pin 44 und Pin 45 des 
Mikrocontrollers.

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