THOR schrieb:
> Ne, nur für den niedrigen Rdson der auf der ersten Seite angegeben ist.
> Figure 8: 2V bei 33A ergibt 60mOhm.
Du solltest noch Drain-Source-Voltage ergänzen. Und vielleicht wäre es
ganz nett, noch auf das »ergibt« einzugehen. Das ist nichts von außen
aufgeprägtes (2V rein, 33A durch), sondern etwas dem Bauteil inhärentes
(Quellwiderstand 0). An einem 48V-Netzteil mit 2-5A ist es dennoch ein
veritabler Kurzschluss mit 0V, so der MOSFET durchgeschaltet ist.
THOR schrieb:
> Auch nach 8V noch. Sofern der Strom gering genug ist, natürlich.
…den wer genau begrenzt? Das beschränkende Kriterium in Figure 8 ist die
Gate-Source-Voltage, da bspw. 5V den Kanal nicht breit genug machen,
folglich keine 60mOhm RDSon herrschen, sondern mehr. Deswegen steht in
der Ecke rechts unten auch Pulse Duration 80µs und Duty Cycle 0,5% MAX.
Bei mehr Drain-Source-Voltage steigt die Verlustleistung aufgrund
Innenwiderstands (RDSon) so stark an, dass entweder das Substrat oder
die Bonding-Drähte aufgeben. (Produkt aus Spannung und Strom oder
Widerstand und Quadrat des Stromes…verrechnet mit Wärmewiderstand und
abgeglichen mit Maximaltemperatur)
Leider haben es die vielen MOSFET-Hersteller nicht geschafft,
einheitliche Begriffe und Datenblätter für MOSFETs zu schaffen.
Wenigstens haben die meisten etwas wie Figure 5: SOA – Safe Operating
Area – aus der hervorgeht, dass bei 1-2V Drain-Source-Voltage 4-10A als
sicher gelten, während Figure 8 bei 1V ganze 10A näherlegt. Immer den
niedrigeren Wert nehmen.