Entwicklung eines Tuning Chips für Ebikes

Gast #5133790
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Hallo zusammen,

ich möchte gerne einen Ebike Tuning Chip entwickeln - Hierfür benötige 
ich einen Partner, der mir die technische Seite abdecken kann.

Im Grunde muss der Aufbau der Mini Platine mit Mikrocontroller entworfen 
werden und die dazugehörige Software programmiert werden.

Bei Interesse einfach mal anschreiben!
Gast #5133806
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Ebikes fahren generell nur bis 25km/h. Der Tuning Chip manipuliert das 
Signal des Geschwindigkeitssensors - (halbiert oder drittelt das Signal)

Das Ebike fährt dann 50km/h+ - Nun zeigt der Tacho aber falsche Werte 
an. Nun muss der Chip noch das Tacho Signal manipulieren, damit wieder 
die korrekte GEschwindkeite angezeigt wird.

Sicherlich keine große Sache füpr jemanden der Ahnung hat :-)
Gast #5133819
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Patrick S. schrieb:
> Firma: ebiketuningparts.com
> Bei Interesse einfach mal anschreiben!

No match for "EBIKETUNINGPARTS.COM".

Patrick S. schrieb:
> Ebikes fahren generell nur bis 25km/h. Der Tuning Chip manipuliert das
> Signal des Geschwindigkeitssensors - (halbiert oder drittelt das Signal)

...und der Fahrer ist dann schneller, aber ohne Betriebserlaubnis, ohne 
vorgeschriebenen Versicherungsschutz und ggf. auch ohne Fahrerlaubnis 
unterwegs.

Deine bisher bei eBay angebotenen Kisten hat der Zoll abgefangen, oder 
warum muss jetzt eine "Eigenentwicklung" her?

> Sicherlich keine große Sache füpr jemanden der Ahnung hat :-)

Klar, aber der weiss dann auch selbst, wie er seine Produkte bei eBay 
einstellt.
Gast #5133827
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Patrick S. schrieb:
> Ebikes fahren generell nur bis 25km/h. Der Tuning Chip manipuliert
> das
> Signal des Geschwindigkeitssensors - (halbiert oder drittelt das Signal)
>
> Das Ebike fährt dann 50km/h+ - Nun zeigt der Tacho aber falsche Werte
> an. Nun muss der Chip noch das Tacho Signal manipulieren, damit wieder
> die korrekte GEschwindkeite angezeigt wird.
>
> Sicherlich keine große Sache füpr jemanden der Ahnung hat :-)

Das funktioniert garantiert so NICHT. Jeder Motorentyp hat seine eigene 
Sensorik, die du nicht einfach austricksen kannst. Einfacher ist es 
allerdings, jeweils die Firmware der Steuerung zu modifizieren. Letztere 
sind auch weniger offensichtlich, denn wenn die Rennleitung bei einem 
Unfall eine HW-Modifikation entdeckt, gibt es definitiv Saures bzw. 
zahlt deine Versicherung nix.
Gast #5133849
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Patrick S. schrieb:
> Ebikes fahren generell nur bis 25km/h. Der Tuning Chip manipuliert das
> Signal des Geschwindigkeitssensors - (halbiert oder drittelt das Signal)

Bei meinem Ebike gibts IMHO keinen Geschwindigkeitssensor. Ich kann 
jedenfalls keinen entdecken.

Wenn ich so was bauen müsste, würd ich auch keinen verwenden. Die 
Kommutierung des Nabenmotors liefert mir die Drehzahl des Rades frei 
Haus, ganz ohne Sensor. Und solange der Motor nicht in eine andere Felge 
eingespeicht wird, ist auch der Umfang des Rades gut bekannt. Die 
25km/h-Grenze läßt sich also ganz ohne Tacho überwachen.

MfG Klaus
Gast #5133882
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Joe G. schrieb:
> Wozu benötige ich dich noch?

Na er braucht dich, damit er auf den bösen "Techniker" zeigen kann wenn 
die Grünen (Blauen) vor ihm stehen und ihn kassieren wollen. Der hatte 
schliesslich die böse Idee hat und das umgesetzt, während der TO 
unschuldig wie ein Lamm ist.

Siehe Dieselskandal.
Gast #5133892
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Patrick S. schrieb:
> Ebikes fahren generell nur bis 25km/h. Der Tuning Chip manipuliert das
> Signal des Geschwindigkeitssensors - (halbiert oder drittelt das Signal)
also das Tachosignal?

> Das Ebike fährt dann 50km/h+ - Nun zeigt der Tacho aber falsche Werte
> an. Nun muss der Chip noch das Tacho Signal manipulieren, damit wieder
> die korrekte GEschwindkeite angezeigt wird.
Nochmals das Tachosignal?

> Sicherlich keine große Sache füpr jemanden der Ahnung hat :-)
Genial! Das fällt niemandem in ganz Bikini Bottom auf!
Gast #5133995
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Walter S. schrieb:
> bei Nabenmotoren ja, bei Tretlagermotoren nein

richtig. Ich bräuchte eigentlich einen "ich dreh denn mal die Pedale" 
Sensor Simulator und könnt mich mit gemütlichen 15 bis 20 durch die 
Gegend kutschieren lassen, neudeutsch "entschleunigt".

Ein Kollege hatte ne Weile ein bis 45 zugelassenes Bike. Der hatte dabei 
das Problem, daß keiner erwartet hat, daß ein Fahrrad so schnell ist. Es 
gab also ständig problematische Situationen, selbst wenn alle 
Beteiligten guten Willens waren. Er hat das Bike wieder verkauft, war 
ihm zu stressig (dafür riecht er jetzt ein wenig nach Galerensklave;).

MfG Klaus
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5134109
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Mario M. schrieb:
> Forums-Suche sagt:
> Beitrag "Re: Bosch E-Bike Antrieb Geschwindigkeitssensor"
Und ich weiß sogar, wie der Dreizeiler im µC aussehen muss... ;-)
@Patrick S.: Was bekomme ich dafür?

Patrick S. schrieb:
> ich möchte gerne einen Ebike Tuning Chip entwickeln - Hierfür benötige
> ich einen Partner
Siehe https://www.mikrocontroller.net/jobs/info
(Firma: matzetronics) #5134294
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Jaja, Vertriebler - nicht mal Marketing willst du also machen. Ich habe 
selten so einen bescheuerten Ansatz wie in diesem Ausgangsposting 
gelesen - glaubst du wirklich, eine illegale Zusatzsoftware macht der 
Ingenieur für dich und geht dann auch noch für dich in den Vollzug?
Ach Moment, das klingt doch irgendwie bekannt? Wenn du also gute 
Verbindungen zum Verkehrsministerium hast - Viel Glück.

Walta S. schrieb:
> Warum neu entwickeln - das gibts ja schon

Das hätte der TE aber alleine rausfinden sollen.
#5134304
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Klaus schrieb:
> Ich bräuchte eigentlich einen "ich dreh denn mal die Pedale"
> Sensor Simulator

Das hätte ich gerne ab Werk vom Hersteller.
Die 25kmh finde ich völlig ausreichend aber manchmal bin
ich trotz Ebike ausgepowert und möchte mich gemütlich
zurück pedalieren lassen.

Bei den Frontmotor Bikes geht das ja auch.

Komisch dass die tuning Typen das noch nicht eingebaut haben.
Ich würde aber mein Ebike auch dann nicht tunen.
#5134484
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Hallo,

Joe G. schrieb:
> Michael X. schrieb:
>> Dafür braucht man doch keine Chip's. Ein zweiter Magnet für den
>> Tachosensor genügt vollkommen ;-))
>
> Diese Lösung ist viel zu einfach und kommt deshalb für einen
> Business-Kasper nicht infrage.

Ihr beide wollt also nur mit 12,5km/h max. durch die Gegend fahren ;-) 
So eine Entschleunigung ist für die Business-Kasper vermutlich 
tatsächlich nicht das Wahre...

Schöne Grüße,
Martin
#5134485
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Baldrian D. schrieb:
> Da baut man dann einfach ein größeres Ritzel ein. Hat man schon damals
> beim Mofa so gemacht.

:-)))
Mir wurde damals "schlagartig" bewußt, wie sich das Verhältnis
Drehzahl - Leistung - Stabilität des Pleuels
zueinander verhält!


Bei heutigen E-Bikes wird die Vmax aber eher durch die Kommutierung des 
Motors ermittelt - einfacher und unauffälliger wäre wohl die Firmware 
eines 20"-Rades in den Antrieb eine 29"-E-Bikes zu flashen.
Dafür reicht aber ein BWL-Studium nicht aus....
#5134533
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Sorry aber das gibt's doch alles schon. Für ca 100-150 bei Amazon für 
die Bosch Motoren und die stellen momentan die absolute Mehrheit. 
Inklusive Manipulation des Tachos damit der wieder alles korrekt 
anzeigt.

Und selbst wenn ich so was auch verkaufen wollte, bräuchte ich keinen 
Patrick für den Vertrieb. Dann stell ich das selbst bei eBay oder Amazon 
rein. So weit reichts dann noch.

> Bei heutigen E-Bikes wird die Vmax aber eher durch die Kommutierung des
> Motors ermittelt

Absoluter Humbug. Das geht auch gar nicht.
#5134762
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Jeffrey L. schrieb:
> "Vernünftige Fahrzeuge werden vom Antrieb geschoben, nicht gezogen!"

Das werden sie bei Mittelmotor doch auch.

Ausserdem hat es auch noch einen Sportlichen Aspekt.

Bei den aktuellen Ebikes wird die Kraft gemessen
mit der man ins Pedal tritt und dann von dem Motor
nochmal 25%-100%-200%-300% an der Pedalwelle draufgepackt.

Bei den Nabenmotoren wird IMHO nur überprüft ob
das Pedal ab und zu am Sensor vorbeikommt.
#5135617
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Harald W. schrieb:
> Nun, mir ging es eher um die Aussage, das sich das Konzept Frontmotor/
> Frontantieb für PKWs als das zweckmässigste herausgestellt hat, während
> es bei Zweirädern eher das am wenigsten zweckmässige ist.

Nein. Dir war nicht klar, daß es zweckmäßiger wäre, einen Heckantrieb 
trotz Frontmotors zu haben. Du dachtest, daß es einen Heckmotor braucht 
um einen Heckantrieb zu realisieren und hast übersehen, daß es 
Kardanwellen gab und gibt. Du kannst Dich noch ein wenig winden oder 
auch nicht -so ist es.

-Feldkurat-
#5136340
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Feldkurat K. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Nun, mir ging es eher um die Aussage, das sich das Konzept Frontmotor/
>> Frontantieb für PKWs als das zweckmässigste herausgestellt hat, während
>> es bei Zweirädern eher das am wenigsten zweckmässige ist.
>
> Nein. Dir war nicht klar, daß es zweckmäßiger wäre, einen Heckantrieb
> trotz Frontmotors zu haben. Du dachtest, daß es einen Heckmotor braucht
> um einen Heckantrieb zu realisieren und hast übersehen, daß es
> Kardanwellen gab und gibt.

Vorsicht, nicht die Begriffe Heckantrieb und Hinterradantrieb 
miteinander verwechseln. Der Heckantrieb ist eine spezielle Form des 
Hinterradantriebes, bei welcher der Motor hinter der Hinterachse im Heck 
eingebaut ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heckantrieb

Die Kombination von Frontmotor und Hinterradantrieb mittels Kardanwelle 
nennt sich "Standardantrieb".
#5136749
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J.-u. G. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>>>> Allerdings gibts heutzutage so gut wie keine PKWs mit Heckmotor mehr.
>>>
>>> Smart
>>
>> Mazda MX-5
>
> Der MX-5 hat doch keinen Heckmotor. Aktuell dürften wohl der schon
> genannte Smart und dessen technischer Zwilling Renault Twingo die
> meistverkauften Fahrzeuge mit Heckmotor sein.

Ja, ist mir gerade beim zweiten lesen auch aufgefallen. "Freudscher 
Verleser" quasi... ;-)

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