Hallo liebe Forenbesucher,
wie im Betreff schon erwähnt habe ich da ein kleines Verständnis problem
was POinter auf Pointer betrifft. Ich erkläre es mit einem Beispiel.
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voidtest(int*abc){
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*abc+=1;
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return0;
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}
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intmain(){
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inta=0;
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int*ptest=NULL;
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ptest=&a;
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test(&ptest)//Da ist mein Verständnisproblem
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}
Das Beispiel ist ziemlich vereinfacht nur ich verstehe jetzt nicht wie
ich ein POinter einem Argumentweiter gebe, welcher wiederrum ein POinter
ist.
Gehört bei der übergabe das kaufmänische UND & dazu oder nicht, weil
wenn ich es so übergebe bekomme ich die WArrnnung: expected 'int *' but
argument is of type 'int **'.
Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Lg Johannes
Zunächst einmal ist ptest vom Typ int*. Verwendet man ein & als
Operator, liefert dieses die Speicheradresse zurück, an dem die Variable
die gespeichert wird (bei int ist der Typ für diese Speicheradresse
int*). Beispiel:
a ist vom Typ int. &a liefert einen Pointer auf int also int* (dieser
Typ speichert die Adresse, an dem ein int steht).
Das ganze musst du jetzt nur logisch fortführen: ptest ist vom Typ int*.
D.h. &ptest liefert einen Pointer auf int* als int** (dieser Typ
speichert die Adresse an dem ein Pointer steht, welcher die Adresse
eines int speichert).
Für dein Beispiel bedeutet dass:
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voidtest(int**abc){
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**abc+=1;//zweimal dereferenzieren, weil du a verändern willst, nicht den Pointer inkrementieren
Passt vielen dank so habe ich es mir eh auch gedacht aber was passiert
jetzt, wenn ich in der test - Funktion z.B eine String funktion von
string.h aufrufe, die als parameter ebenso einen Pointer erwartet:
Johannes H. schrieb:> Passt vielen dank so habe ich es mir eh auch gedacht
Schau dir die erste Antwort besser noch mal an, denn
> aber was passiert jetzt, wenn ich in der test - Funktion z.B eine> String funktion von string.h aufrufe, die als parameter ebenso> einen Pointer erwartet:>>>
.
>> Würde mir es gehen wenn es so definiert wäre:>>
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char*strcpy(char*dest,constchar**src)
>> und die Übergabe an die Funktion müsste ich wahrscheinlich so machen>
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strcpy(&x,"defg");
oder?
es sieht nicht so aus, als ob das schon sitzt. Zumindest der Transfer zu
Strings, die durch einen Zeiger auf ihr erstes Zeichen repräsentiert
werden (sowie ein '\0'-Zeichen am Ende, was bei String-Literalen
implizit immer dabei ist)
In deinen Beispielen ist es überhaupt gar nicht nötig Pointer auf
Pointer zu nutzen. Das macht man nur wenn die Funktion den Wert des
Pointers verändern soll (also wohin er zeigt) oder man Arrays von
Pointern hat. Die Daten wohin der Pointer zeigt lassen sich auch so
verändern. Bezogen auf dein String Beispiel würde man den Code so
schreiben:
Sebastian V. schrieb:> In deinen Beispielen ist es überhaupt gar nicht nötig Pointer auf> Pointer zu nutzen.
Stimmt, um den Inhalt der Variable zu ändern, reicht ein einfacher
Pointer.
Auch wenn man den Pointer selber ändert, ist das oftmals nicht nötig.
Man gibt einfach den neuen Pointer zurück, wie es z.B. in der <string.h>
sehr gerne gemacht wird.
Mit pointerpointern hat man in der Regel wenig bis garnichts zu tun ...
Wenn du sowas hast, ist die Chamce groß, dass du einen Denkrehler hast.
Ausnahmen sind 2-Dimensionale Arrays, da geht es quasi nicht anders :)
Zunächst mal vielen dank für die vielen Antworten. Mir ist schon klar,
dass das Beispiel auch ohne einem Pointer geht, ich wollte eigentlich
nur wissen wie man sowas löst weil es ist nicht so, dass sowas selten
vorkommt...
Also gibt es dafür keine Lösung?
Ich habs endlich verstanden :)
Also solchen Funktionen wie strcpy kann ich einfache POinter, wie im
obigen Beispiel angegeben, zuweisen, aber sobald ich einen Pointer auf
POinter zuweise (sprich **pTtest) bekomme ich die WArnnung:
Johannes H. schrieb:> ist ja klar jetzt habe ich ein **ptest und die FUnktion erwartet sich> aber nur ein *ptest.
Jau genau ... Deshalb meinte ich vorher, mit ** wird man so gut wie nie
arbeiten müssen.
Außer es sind 2D-Arrays, aber da würde man dann eher sowas machen:
void foo(char myarray[64][])
dann kann man innerhalb foo auch mit myarray[y][x] arbeiten.
Im Grunde ist aber char myarray[64][] nichts anderes wie ein char**
Mampf F. schrieb:> Im Grunde ist aber char myarray[64][] nichts anderes wie ein char**
Doch, ist es.
Und bei Arrays kann man beim ersten Index die Größe weglassen, nicht
beim letzten.
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