Wenn man vorzugsweise Rollenware verarbeiten will, sind die
Cutbend-Maschinen eigentlich immer noch das Maß aller Dinge:
http://www.dpv-elektronik.de/Maschinen---Vorrichtungen/Bauteilbearbeitung/CUT-BEND/CUT-BEND.html
Damit kann man auch hunderte oder tausende Bauteile auf einmal recht
schnell auf Maß kürzen (und gegebenenfalls biegen). Immer wieder werden
die Geräte auch gebraucht angeboten und sind eigentlich unverwüstlich
(von stumpfen Messern, die man aber wieder schärfen kann, einmal
abgesehen).
Zinnbäder sind nicht wirklich zu empfehlen beim THT-Löten, da sie keine
Strömungscharakteristik haben. Die Ergebnisse sind dann dementsprechend
bescheiden. Neben der eigentlichen Lötwelle gehört zum Wellenlöten aber
auch ein Fluxer und die Vorheizung. Die ganz kleinen Systeme kann ich
nicht wirklich empfehlen, den fehlt es einfach an Leistung, um gute
Durchstiege zu erzielen. Unsere kleinste Anlage ist beispielsweise eine
GoWave von Seho - damit kann man professionell THT-Löten, aber das ist
auch alles andere als ein Tischgerät. Unterhalb beispielsweise einer
ATF13/25 würde ich nicht gehen (dann lieber Handlötung und einen
Bruchteil des Geldes in eine gute Lötstation investieren) und selbst die
fand ich damals, als wir eine kleine Anlage suchten, schon grenzwertig
für viele Aufgaben. Je nachdem, was für Platz, Anschlussleistung und
Volumina man hat, einfach einmal auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.
Über welche Volumina reden wir denn?