Hallo zusammen,
was haltet ihr für den richtigen Zeitpunkt zum Berwerben auf eine Stelle
nach dem Studium? Stand ist bei mir: Masterarbeit ist angemeldet und ich
könnte zum 01.10 eine Stelle antreten. Ist es jetzt schon angebracht
mich zu bewerben oder erst etwas später?
Grüße
Ca. 2 bis 3 Monate vor dem erwarteten Abschluss ist gut, da viele
Firmen, vor allem größere lange für die Bearbeitung brauchen. Aber bei
Positionen mit Berufserfahrung hast du weniger Chancen - vor allem bei
Konzernen bewerben sich da einfach zu viele.
Davon ausgehend, das man lieber ein Bewerbung zuviel schreibt, ist der
optimale Zeitpunkt fuer eine Werbung immer jetzt grad. Nur uebertroffen
durch gestern schon.
Ich habe sechs Monate vor Abschluss angefangen, mich zu bewerben - weil
ich auf der Hannover-Messe mit zwei-drei Arbeitgebern in Kontakt
gekommen war, die interessante Dinge anzubieten hatten. Für mich war das
genau richtig.
Unter zwei Monate wird ein Bewerbungsprozess bei einem größeren
Unternehmen nicht dauern. Selbst bei einem kleineren Unternehmen kann
das leicht so lange dauern, gerade in der Urlaubszeit Juli/August.
MfG, Arno
mangenieur schrieb:> was haltet ihr für den richtigen Zeitpunkt zum Berwerben auf eine Stelle> nach dem Studium? Stand ist bei mir: Masterarbeit ist angemeldet und ich> könnte zum 01.10 eine Stelle antreten. Ist es jetzt schon angebracht> mich zu bewerben oder erst etwas später?
Bewirbt Dich jetzt zum ersten Mal. Wenn Absagen kommen, kannst die
Bewerbung nach Abschluss mit ergänzter Endnote und Excerpt
Abschlussarbeit ein zweites Mal rausballern. Bei der 2. Bewerbung kannst
Du auch die Erfahrungen von der 1 Bewerbungsrunde optimierend verwenden.
Beispielweise das du auf Branchen/Zulieferer AQufmerksam geworden, die
auch passende Jobs zu besetzen haben.
PS:
Besser wäre gewesen du hast schon vor 3 Monate Bewerbungen auf
Abschlussarbeiten bei deinen Wunschunternehmen losgeschickt.
Curby23523 N. schrieb:> Ca. 2 bis 3 Monate vor dem erwarteten Abschluss ist gut,
Das ist schon zu spät. Ich würde 6M vorher anfangen zu sondieren und
mich initiativ bewerben und fragen, ob sie was grundsätzlich was
Passendes haben. Dann kommen die Einladungen. Die meisten Studenten
haben 3M vorher einen Vertrag in der Tasche. Da sind die besten Stellen
wech.
mangenieur schrieb:> Hallo zusammen,>> was haltet ihr für den richtigen Zeitpunkt zum Berwerben auf eine Stelle> nach dem Studium? Stand ist bei mir: Masterarbeit ist angemeldet und ich> könnte zum 01.10 eine Stelle antreten. Ist es jetzt schon angebracht> mich zu bewerben oder erst etwas später?>> Grüße
Bewirb dich!
Du hast den Bac in der Tasche, sollte noch was schief gehen wg. Prüfung
oder so denke ich nicht das i.F.d. Fälle eine Firma sich zurückzieht!
Aber wenn BE verlangt wird, dann rechne zu 99% mit einer Absage!
Aber Bewirb dich trotzdem, den "Übung macht den Meister"!
Edi schrieb:> Die meisten Studenten> haben 3M vorher einen Vertrag in der Tasche. Da sind die besten Stellen> wech.
Haben sie nicht!
Sie haben vllt. eine verbale "Zusage"!
Was kein Arbeitsvertrag ist!
Selbst Ausbildungsverträge werden trotz eines Bewerberschlusses nicht 9
Monate vor Antritt bindend abgeschlossen.
> Ist es jetzt schon angebracht mich zu bewerben oder erst etwas später?
Man kann es sofort anfangen aber etwas muss gesagt werden ...
Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist ziemlich kaputt
Du kannst Dich auf 100 aber eher mehr Mitbewerber einstellen ...
Ich hab erst nach dem Studium angefangen mit Bewerbungen schreiben.
Hatte auch noch einen kleine Sportunfall und war 6 Wochen krank
geschrieben. Insgesamt so nach dem Studium 4 Monate Urlaub gemacht und
ALG kassiert.
F. B. schrieb:> Ich hab erst nach dem Studium angefangen mit Bewerbungen schreiben.> Hatte auch noch einen kleine Sportunfall und war 6 Wochen krank> geschrieben. Insgesamt so nach dem Studium 4 Monate Urlaub gemacht und> ALG kassiert.
Da passen zwei Sachen nicht:
-als Absolvent ALG bekommen (um Arbeitslosengeld zu erhalten muss man
vorher gearbeitet haben)
-Arbeitsloser der eine Krankschreibung erhalt (die braucht nur der, der
sie einem AG vorlegen muss)
bitwurschtler schrieb:> Da passen zwei Sachen nicht:> -als Absolvent ALG bekommen (um Arbeitslosengeld zu erhalten muss man> vorher gearbeitet haben)
Doch, das passt. Ich war halt ein ganz spezieller Fall. Aber das
Arbeitsamt wollte mir zuerst kein ALG zahlen, da damals gerade ein
Gerichtsverfahren anhängig war, in dem es um eine ähnliche Konstellation
ging. Erst nachdem in diesem Prozess das Urteil gefällt wurde, habe ich
ALG bekommen inkl. Nachzahlung.
> -Arbeitsloser der eine Krankschreibung erhalt (die braucht nur der, der> sie einem AG vorlegen muss)
Bei Krankschreibung über 6 Wochen setzt die ALG I-Zahlung aus und man
bekommt Krankengeld. Übersteigt die Krankheitsdauer 6 Wochen, wird diese
Zeit nicht auf die Dauer des ALG I-Bezugs angerechnet. Außerdem muss man
bei Krankschreibung zu keinen Terminen auf dem AA erscheinen etc. Wer
sich nicht krank meldet, ist selbst schuld.
Manfred schrieb:> Falsche Zeitform, der Präsens wäre zutreffender!
Das ist richtig. Dank meiner extrem sparsamen Lebensweise konnte ich
schon damals ohne nennenswertes Vermögen oder Kapitaleinkünfte sehr gut
von ALG I leben. Heute sieht das natürlich noch viel besser aus. Mein
Arbeitgeber scheint nach seiner Kündigung und meiner
Kündigungsschutzklage auch langsam nervös zu werden, da ich es überhaupt
nicht eilig habe mit der Jobsuche und ich mir dann erst einmal einen
bezahlten Urlaub auf Kosten meines Arbeitgebers gönnen werde. Das sind
halt so die Vorteile einer finanziellen Unabhängigkeit.
F. B. schrieb:> bezahlten Urlaub auf Kosten meines Arbeitgebers gönnen werde. Das sind> halt so die Vorteile einer finanziellen Unabhängigkeit.
Ja, dein Leben klingt recht gemütlich:
Beitrag "Re: Kryptowährungen"
WWt schrieb:> Jetzt bewerben, lieber zu früh. Z. B. beim öD dauert es meist fast 4> Monate bist man eingestellt wird.
Allgemein kann ich das so nicht unterschreiben. Bei mir waren es nur 1.5
Monate. Hängt EXTREM vom Arbeitgeber ab, nicht jeder öD-Arbeitgeber ist
gleich!
Edi schrieb:> Die meisten Studenten> haben 3M vorher einen Vertrag in der Tasche. Da sind die besten Stellen> wech.
Auch das stimmt so nicht. Eine Masterarbeit wird nicht automatisch mit
dem Ende des Semesters abgeschlossen. Sowohl Anfang als auch Ende einer
Masterarbeit kann beliebig gesetzt werden.
Grundsätzlich gibt es nicht DEN RICHTIGEN Zeitpunkt für eine Bewerbung.
Machst du es später, dann hast du eventuell keinen Vertrag in der Tasche
wenn du fertig bist. Machst du es zu früh, kann es hernach mit der
Masterarbeit zu knapp werden, wenn du doch nen Monat länger brauchen
würdest. Außerdem suchen Firmen oftmals ASAP, d.h. wenn du erst in 6
Monaten kannst dann hast du eventuell schlechtere Chancen.
Es gibt ebenso Leute die erst suchen wenn sie schon fertig sind.
Kurz gesagt: Hängt von dir ab. Früh Ausschau halten ist wichtig, damit
du dann weißt, wo du grob hin willst. Bewerben schadet nicht, also man
kanns auch ruhig früher probieren. So ca. 3 Monate vor Abschluss wirds
dann aber wirklich Zeit, falls du OHNE LÜCKE zum Arbeiten willst.
Johannes O. schrieb:> Außerdem suchen Firmen oftmals ASAP, d.h. wenn du erst in 6> Monaten kannst dann hast du eventuell schlechtere Chancen.
Da die meisten Bewerber oftmals Kündigungsfristen haben ist da durchaus
Spielraum drin.
Hier im Nachbarteam ist nun auch einer als Interner angestellt worden,
obwohl er seine "6 Monate zum Quartalsende" bei seinem DL noch absitzen
musste; der hatte die Zusage und seinen Vertrag letztes Jahr Mitte Juli
bekommen (Bewerbung im März eingereicht).
Man sieht, nicht immer ist es super dringend.
mangenieur schrieb:> was haltet ihr für den richtigen Zeitpunkt zum Berwerben auf eine Stelle> nach dem Studium?
Wenn du deine Thesis nicht gerade direkt an der Uni schreibst musst du
dich vielleicht garnicht bewerben.
Dann kommt der Team- oder Abteilungsleiter irgendwann auf dich zu und
frägt ob du nicht in der Firma bleiben möchtest.
Du kannst natürlich gegen Ende deiner Arbeit, wenn alles gut lief, auch
das Gespräch mit den Vorgesetzten suchen und fragen ob es eine Stelle
für dich gibt.
Je nach Prozess kann es aber sein dass du trotzdem noch eine
pro-forma-Bewerbung einreichen musst.
Für Anfänger ist es das Beste, 6 Wochen vor Quartalsende anzuschreiben,
weil dort die größten Chancen bestehen, dass man auf eine Position
trifft, die gerade frei geworden ist, weil das der Zeitpunkt ist, wo die
Meisten kündigen!
Herbert schrieb:> Für Anfänger ist es das Beste, 6 Wochen vor Quartalsende anzuschreiben,> weil dort die größten Chancen bestehen, dass man auf eine Position> trifft, die gerade frei geworden ist, weil das der Zeitpunkt ist, wo die> Meisten kündigen!
Naja, je mehr sich nach Kalendar richten um ihre Bewerbungen an genau 4
Terminen im Jahr abzudrücken, desto größer die "Wäschekörbe an
gleichzeitig eingetroffenen Bewerbungen - das ist dann eher ungünstig.