Hallo zusammen,
gibt es eine Möglichkeit eine Speiseleitung mit 50 Ohm Wellenwiderstand
reflexionsfrei an zwei 50 Ohm Leitungen anzuschließen?
Man könnte es mit einem Lambda/4-Transformator lösen. Das ist aber ja
nur sehr schmalbandig, gibt es Lösungen um dies breitbandig zu
gestalten?
Würde es funktionieren einen 25 Ohm Widerstand in Reihe zum Knotenpunkt
der beiden Leitungen zu schalten? Die Speiseleitung sieht dann ja
jeweils 50 Ohm (25 Ohm Widerstand + 25 Ohm jeweils aus der
Parallelschaltung der beiden Leitungen).
Habe mal eine kleine Skizze angehängt.
Vielen Dank schon mal für Rückmeldungen :)
Liebe Grüße
Besser ist ein Combiner mit 3 x 16,5 Ohm Widerstände mit 6dB Dämpfung
(theoretisch unendlich breitbandig) oder einen Splitter mit Übertrager
und 3dB Dämpfung (10 bis 1000 MHz).
Kann man machen, aber mit 17 Ohm. und an alle drei Leitungen.
An den Widerständen entstehen Verluste, wenn das keine
Rolle spielt, kann man es so machen.
ok,vielen Dank.
Die Version mit 3 x 16,67 Ohm ist genau das was ich suche. Aber nur zum
Verständnis, würden 25 Ohm in Reihe zum Knotenpunkt auch gehen? Es ist
ja das gleiche Prinzip wie bei den 3x 16,67 Ohm.
Jan Senftleben schrieb:> würden 25 Ohm in Reihe zum Knotenpunkt auch gehen? Es ist> ja das gleiche Prinzip wie bei den 3x 16,67 Ohm.
Da wäre dann die Version für 75 Ohm Leitungen (Antennentechnik).
nachtmix schrieb:> Jan Senftleben schrieb:>> würden 25 Ohm in Reihe zum Knotenpunkt auch gehen? Es ist>> ja das gleiche Prinzip wie bei den 3x 16,67 Ohm.>> Da wäre dann die Version für 75 Ohm Leitungen (Antennentechnik).
sry ich meinte nicht 3 x 25 Ohm, sondern 1 x 25 Ohm.
Also 50 ohm Leitung -> 25 Ohm Widerstand -> Knoten -> 2 x 50 Ohm
Leitungen
Jan Senftleben schrieb:> würden 25 Ohm in Reihe zum Knotenpunkt auch gehen?
Würde auch gehen. Der Vorteil eines aufwendigeren Leistungsteilers mit 3
(Stern/Dreieck) oder gar 4 (Owen) Widerständen liegt in der Isolation
der zwei Ausgänge untereinander.
Jan Senftleben schrieb:> nachtmix schrieb:>> Jan Senftleben schrieb:>>> würden 25 Ohm in Reihe zum Knotenpunkt auch gehen? Es ist>>> ja das gleiche Prinzip wie bei den 3x 16,67 Ohm.>>>> Da wäre dann die Version für 75 Ohm Leitungen (Antennentechnik).>> sry ich meinte nicht 3 x 25 Ohm, sondern 1 x 25 Ohm.>> Also 50 ohm Leitung -> 25 Ohm Widerstand -> Knoten -> 2 x 50 Ohm> Leitungen
Nein. Das ist einfach falsch.
Es gibt nur die Lösung mit 3x16,67Ohm, wenn man wie üblich keine
Reflexionen haben will.
Hallo Jan,
was ist bei Dir schmalbandig, was ist bei Dir gewünscht und bei welcher
Frequenz und Leistung bewegst Du Dich?
Wie groß soll der Splitter sein (in Millimeter mal Millimeter mal
Millimeter)?
Hast Du Coax / Koax?
Kennst Du Mini Circuits bei Municom?
Na ja, ganz schön viele Fragen.
Gruß
Bernd
Helmut S. schrieb:> Nein. Das ist einfach falsch.
...und das wäre "kompliziert" falsch.
> Es gibt nur die Lösung mit 3x16,67Ohm, wenn man wie üblich keine> Reflexionen haben will.
Es gibt etliche Lösungen dafür, nicht nur mit 3x16,67Ohm.
Dumdi D. schrieb:> Robert M. schrieb:>> Es gibt etliche Lösungen dafür, nicht nur mit 3x16,67Ohm.>> Hast Du 2/3 Beispiele dieser Loesungen?
Danke für den Hinweis.
Da fällt mir gerade ein was da auch noch möglich ist.
Drei 50Ohm Widerstände im Dreieck statt drei 16,7Ohm Widerstände in
Sternschaltung.
Allerdings ist die Lösung mit den drei 16,7Ohm Widerständen die
HF-technisch am besten realsierbare Lösung.
Hallo zusammen.
> Allerdings ist die Lösung mit den drei 16,7Ohm Widerständen die> HF-technisch am besten realsierbare Lösung.
Dafür sind die 50Ohm Widerstände (Metallfilm 49,99) viel einfacher zu
finden als 16.67 Ohm. Bis 100MHz ist das durchaus ordentlich zu
realisieren. Der OM hat uns ja auch noch nichts über den
interessierenden Frequenzbereich verraten. Wenn es schmalbandig sein
darf, ist der Wilkinson schon eine feine Sache. Selbst für die
Frequenzen, bei denen Koaxleitungen schon entschieden zu lang sind,
reicht immer noch eine Nachbildung aus einen C-L-C Pi-Glied.
73
Wilhelm