Motordrehzahlregler für Laufband

Gast #5645843
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Hallo. Bevor ich Bilder und so hier bereitstelle, stelle ich erstmal das 
Problem vor. Vielleicht klappt es auch so. Also, als ambitionierter 
Hobbybastler und auch Elektroniker, wollte ich die Spannung des Motors 
meines Laufbands messen. Dabei ging aber etwas schief, denn es endete 
mit einem Blitz, Funken und Knall. Als ich mir die Platine angesehen 
habe, hab ich eine aufgelötete Sicherung gefunden die durchgebrannt war 
und habe sie ersetzt. Es ging dann zwar wieder an (scheinbar auf 
Höchstgeschwindigkeit), aber es reagierte nicht auf die Signale des 
Steuerpults. Also ausgebaut und dieses hier gekauft: 
https://www.ebay.com/itm/HHD6-G-Input-AC220V-8A-Max-Output-DC-0-220V-Motor-Speed-Controller-1200W-50Hz-/132299150269 
Es geht(läuft) zwar jetzt wieder aber der Motor gibt jetzt so starke 
Vibrationen an den Rahmen weiter, das man es auf der Baustelle als 
Rüttler einsetzen könnte. Der Motor ist übrigens dieser: healthmate 
(Chinesische Hyroglyphen) HSM8316-10 DC220-240V 500W 3.5A
Gast #5645920
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Das Laufband braucht doch keinen Motor, sondern einen Generator!
Im Interesse des Weltklimas, der Abwendung der Klimakatastrophe, der 
ökologischen Erneuerung und der Energiewende sowie CO2-Neutralität, 
solltest Du damit lieber Strom erzeugen und einspeisen.
Und nicht den mühevoll erzeugten saure Regen Braunkohlestrom in sinnlose 
Verlustwärme umwandeln.
#5645950
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Matthias S. schrieb:

> Es wird neben der Sicherung auch den Leistungstransistor erwischt haben,

"Klassisch" hat man das mit einer sog. halbgesteuerten
Brücke, bestehend aus zwei Dioden und zwei Thyristoren
gemacht. Da inzwischen Leistungs-MOSFETS billig geworden
sind, ist die Verwendung eines solchen wahrscheinlicher.
Grundsätzlich sollte also alles untersucht werden, was
irgendwie nach Leistungshalbleiter aussieht, denn die
"sterben" im allgemeinen schneller als die Sicherungen.
Gast #5646229
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Harald W. schrieb:
> Als erstes solltest Du alles ablöten, was auf Kühlkörpern sitzt
> und diese Teile mit dem Ohmmeter durchmessen. Das Funktioniert
> vielleicht sogar schon ohne auslöten.
Beim Ohmmeter kann ich mit den gemessenen Werten nichts anfangen. Der 
Transistortester erkennt eigentlich alles. Da muß man nur an jedes Bein 
ein Messkabel dranklemmen und auf dem Display erscheint dann allerlei 
wichtiges.


Autor: hinz (Gast)
> Es wird wohl der Dreibeiner auf dem Großen Kühlkörper defekt sein.
Da ist noch ein Vierbeiner hinter dem ersten Elko versteckt!

Autor: ökodoctor (Gast)
> Außerdem im Vordergrund auf der Platine unbedingt R16 beachten. Hierbei
> könnte es sich um einen "seltsamen Widerstand" handeln! Dazu unbedingt
> diesen Thread sorgfältig durchlesen
Der sieht nicht komnisch genug aus. Dies Elkos hab ich schon getauscht. 
Da war nämlich so ein weißes Zeug auf der Platine das vorher, glaub ich, 
nicht da war. Jetzt muß ich die auch wieder auslöten um an die Schrauben 
dahinter zu kommen.

 Autor: Jörg R. (solar77)
Datum: 04.12.2018 14:04
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M. K. schrieb:
> Wahrscheinlich falsche PWM für den Motor.

Irgendeinen Verdacht welche das richtige sein könnte?
Gast #5646268
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Matthias S. schrieb:
> ökodoctor schrieb:
>>....
>
> Kann mal bitte jemand diesen Spinner bändigen? Der schreibt Blödsinn,

Ich muß doch sehr bitten! Gerade als registrierter Teilnehmer sollte man 
im Interesse der Forumskultur willkürlichen Beleidigungen anderer 
Diskutanten unterlassen.


Max M. schrieb:
> Autor: ökodoctor (Gast)
>> Außerdem im Vordergrund auf der Platine unbedingt R16 beachten. Hierbei
>> könnte es sich um einen "seltsamen Widerstand" handeln! Dazu unbedingt
>> diesen Thread sorgfältig durchlesen

> Der sieht nicht komnisch genug aus.
Na gut.
Da im verlinkten Thread, von den fähigsten Köpfen dieses Forums, weit 
über 100 Stellungsnamen zu einem schräg eingelöteten Widerstand verfasst 
wurden, bin ich davon ausgegangen, daß mit der Sache nicht zu spaßen 
ist. :-))

> Dies Elkos hab ich schon getauscht.
Sehr schön! Man kann nie vorsichtig genug sein.
Beim nächsten Mal könntest du ja welche mit goldener Beschriftung und 
ausgemessen niedrigen ESR einbauen. Das geht doch mit deinem 
Atmel-Transistortester?
Gast #5646468
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Irgendjemand schrieb:

>> Der sieht nicht komnisch genug aus.
> Na gut.
> Da im verlinkten Thread, von den fähigsten Köpfen dieses Forums, weit
> über 100 Stellungsnamen zu einem schräg eingelöteten Widerstand verfasst
> wurden, bin ich davon ausgegangen, daß mit der Sache nicht zu spaßen
> ist. :-))
>
Wenn um schiefe Widerstände gehen tut, habe ich hier noch ein 
Paradebeispiel in Form eines Bildes angehängt. Übrigens. Das ist auch 
eine Knobelaufgabe. Dieser Weidezaunprüfapparat misst bis 8KV. Welche 
Werte in logischer Folge sind einzulöten um es noch bis 20KV messen zu 
lassen?
Angehängte Dateien:
Gast #5646989
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Also bilden die 8 Glimmlampen mit den parallel geschalteten gewichteten 
Widerständen einen Spannungsmesser mit (abhängig von Zünd- und 
Brennspannung der einzelnen Lampen) ungefähr 800Volt "Vollausschlag".

Und die Vorwiderstände R9,R10 erweitern diesen Messbereich momentan auf 
8000Volt.

Vermutlich lohnt es sich nicht, die parallel Widerstände zu ändern. 
Diese sind schwer zu berechnen, abhängig von den Lampenparametern.
Einfacher wäre es, nur die Vorwiderstände zu vergrößern.
Der Spannungsfestigkeit wegen, müsste man wohl mehrere in Reihe 
schalten.
Gast #5647868
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Ich habe jetzt keine Zeit, denn ich muß den Transistortester erstmal mit 
drei Krokodilklemmkabeln ausrüsten um eventuell OnBoard ausmessen zu 
können und dann eventuell auf's Löten vorbereiten.
(Firma: matzetronics) #5648387
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Max M. schrieb:
> Welche
> Werte in logischer Folge sind einzulöten um es noch bis 20KV messen zu
> lassen?

Wenn du die Folge nach Glimmlampe NE8 fortsetzen willst, würde ich 51k, 
75k und 150k (weiter dann 390k, 510k usw.) vorschlagen. Das Problem wird 
die Beschaffung weiterer gleichartiger Glimmlampen sein.

BTT: Der Dreibeiner auf Kühlkörper sollte auch einfach mit dem Ohmmeter 
zu messen sein - ohne Auslöten. Der sollte zwischen 2 Pins einen satten 
Kurzschluss aufweisen.
Gast #5648406
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Max M. schrieb:
> mit drei Krokodilklemmkabeln

Da wirst Du aber häufig sehr kleine brauchen. Keine breiten
Alligatormäuler, eher Mini-Gavialmäulchen. Damit sie die oft
einigermaßen kleine (und sich hinter Felsen versteckende)
Beute trotzdem sicher an den Beinchen greifen können.

Erfolgreiche Jagd wünsche ich.
Gast #5651993
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Matthias S. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Welche
>> Werte in logischer Folge sind einzulöten um es noch bis 20KV messen zu
>> lassen?
>
> Wenn du die Folge nach Glimmlampe NE8 fortsetzen willst, würde ich 51k,
> 75k und 150k (weiter dann 390k, 510k usw.) vorschlagen. Das Problem wird
> die Beschaffung weiterer gleichartiger Glimmlampen sein.
>
> BTT: Der Dreibeiner auf Kühlkörper sollte auch einfach mit dem Ohmmeter
> zu messen sein - ohne Auslöten. Der sollte zwischen 2 Pins einen satten
> Kurzschluss aufweisen.

zu 1) Kann ich das mit einer Formel auch selbst berechnen? Oder kann ich 
es in KiCad oder Qucs ausprobieren? Ohmsches Gesetz? Dumm ist nur das 
das Ergebnis bei mir von der Stromstärke abhängt. Die weis ich in Regel 
aber nicht.

zu 2) Auf dem Bild/PDF ist das Datenblatt. Das Ohmmeter und 
Durchgangsprüfer zeigt mir zwischen allen Pin-Kombinationren eine 
Verbindung. Drain/Source dürfte aber keine haben?
Angehängte Dateien:
Gast #5652018
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Leistenkrokodil schrieb:
> Max M. schrieb:
>> mit drei Krokodilklemmkabeln
>
> Da wirst Du aber häufig sehr kleine brauchen. Keine breiten
> Alligatormäuler, eher Mini-Gavialmäulchen. Damit sie die oft
> einigermaßen kleine (und sich hinter Felsen versteckende)
> Beute trotzdem sicher an den Beinchen greifen können.
>
> Erfolgreiche Jagd wünsche ich.

Kleiner hab ich nicht
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Gast #5701375
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hinz schrieb:
> Max Daliman A. schrieb:
>
>>> Passender Ersatz wäre IRFP460.
>>
>> Werde ich gleich bestellen. 2 Stück für 1€ und 0,99€ Hoffentlich ist
>> nicht noch mehr kaputt, sonst brutzelt der gleich wieder ab.
>
> Zeig halt noch die Lötseite.

Habe viele Dank!!!

Heute kamen meine IRFP's direkt aus China an (10 zum Preis von Einem). 
Ausgetausch - La:uft wieder !!! Das hat mir 80 Euro fu:r einen neuen 
Controller gespart und mir meine Lebensfreude wiedergebracht.
Gast #5701906
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Das mindestens genauso grosses Problem war der Ersatzlaufstallmotor. 
Dieser hatte die Welle auf der falschen Seite. (Wahrscheinlich ein 
englischer Motor) Aber geschickt wie ich bin, habe ich den simpel 
aufgebauten Motor auseinandergenommen und die Welle auf der anderen 
Seite wieder eingesteckt. Nach etwa einer Stunde und zahlreichen 
Wutanfa:llen war das Ding auch wieder verschraubt. Die sehr grosse 
Magnetkraft hat mir die langen Schrauben einfach so weggezogen. Am Ende 
musste ich nur noch den Plus und Minuspol des DC-Motors vertauschen, 
damit sich das Gummiband in die richtige Richtung drehen tut. Aber nach 
diesen Lapalien kann ich jetzt meinen Kreislauf wieder trainieren.
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