0-30V 25A Netzteil

Gast #5659067
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Unter diesem Link  ...
http://public.hochschule-trier.de/~berres/Bauanleitungen%20Messtechnik/Labornetzteil%200-30V%200-25Amp/

... ist ein 0-30V 25A Netzteil zu finden, Schaltplan im Anhang. Hat das 
jemand hier im Forum schon mal in Augenschein genommen oder gar 
nachgebaut?
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Gast #5659126
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> Der Schalplan allein hilft da nämlich wenig.

Joa, insbesondere brauchts da einen riesigen Kühlkörper (und einen 
kräftigen Lüfter, der ist im Schaltplan vergessen worden). Ein etwas 
potenterer Trafo wär auch nicht verkehrt. Und wenn man dann alles 
beinander hat fragt man sich, ob sowas wie [0] nicht doch wesentlich 
sinnvoller gewesen wäre.

[0] http://www.reichelt.de/?ARTICLE=109069
#5659143
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wenn du das mal genau ließt, steht da was von 40*BD249C (die sind auch 
schon obsolet) auf einem Kühlkörper, der auch mal 1kW in Wärme umwandeln 
muss, das werden eher mehr Alu und eventuell heatpipes mit ordentlich 
Lüftern dran. Heutzutage gibt es für sowas Schaltwandler, vor allem weil 
das Layout sowieso nicht trivial wird. Mindestens einen Trafo mit 2-3 
Anzapfungen sollte man nehmen und dann umschalten.

ansonsten brauchst du etwas unter 0.1K/W also 1-2 mal sowas in der Art
https://de.rs-online.com/web/p/kuhlkorper/6920672/
https://de.rs-online.com/web/p/kuhlkorper/6920590/
https://de.rs-online.com/web/p/kuhlkorper/6920597/
willst du das wirklich, abgesehn vom Trafo?

https://de.rs-online.com/web/p/ringkern-transformatoren/2238409/
https://de.rs-online.com/web/p/ringkern-transformatoren/1234005/
der ist dann auch weder klein, leicht (6.5Kg) noch billig
#5659181
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Hallo Analogi,

diese Bauweise für Labornetzteile, wenn den Fehlerverstärker an 
Minuspole und die NPN-Steuertransistoren (oder MOSFET) an Pluspole 
angeschlossen sind hat eine Nachteil: man muss abhängig von 
Ausgangsspannung (0-30V) den Fehlersteuerung von Minuspole bis zum 
Pluspole zu transportieren (Q2).

Schau besser auf die Aufbau von Agilent Netzteile wie z.B. E3634. Hier 
ist alles an Pluspole angeschlossen. Nachteil - man braucht ±12V für 
Fehlerverstärker. Allerdings, um nicht 1KW auf dem Kühlkörper zu 
verteilen man muss Trafo mit 2-3 Ausgangswicklungen machen und mittels 
Triac die schalten, ween es notwendig ist. Außerdem um noch mehr Energie 
zu sparen benutzt Agilent Preregler, funktionierend bei 100Hz. Der 
einschaltet MOSFET wenn Trafo Ausgangsspannung sinkt unter 
Einstellspannung + 8-9V und schaltet wieder aus wenn es wieder über 
diese Grenze steigt. So, dass Haupt Steuertransistoren nur 6-8V halten 
sollen. Bei einem Strom von 25A es ist "nur" 175W. Vergleich hier, bei 
Einstellspannung 5V die Steuertransistoren sollen 33V * 25A = 825W 
wegstrahlen!

Gruß,
Dimitrij
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#5659182
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Harald W. schrieb:
> Das hilft zwar schon etwas weiter, aber nur, wenn auch
> solide Grundkenntnisse der Elektronik vorhanden sind.
> Das solltest gerade Du auch wissen. :-)

Naja an solchen Boliden sollte man sich in der Tat erst drangehen, wenn 
man schon Erfahrungen in kleinere Netzteile gesammelt hat.

Deswegen war diese Bauanleitung auch nur eine Ergänzung zu der ebenfalls 
vorhandene Bauanleitung 0-30V 4Amp.

Der ist ein wenig ausführlicher gehalten.

Bei mir laufen beide Netzteile seit über 15 Jahren im Laborbetrieb.

Ralph Berres

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