Hallo Analogi,
diese Bauweise für Labornetzteile, wenn den Fehlerverstärker an
Minuspole und die NPN-Steuertransistoren (oder MOSFET) an Pluspole
angeschlossen sind hat eine Nachteil: man muss abhängig von
Ausgangsspannung (0-30V) den Fehlersteuerung von Minuspole bis zum
Pluspole zu transportieren (Q2).
Schau besser auf die Aufbau von Agilent Netzteile wie z.B. E3634. Hier
ist alles an Pluspole angeschlossen. Nachteil - man braucht ±12V für
Fehlerverstärker. Allerdings, um nicht 1KW auf dem Kühlkörper zu
verteilen man muss Trafo mit 2-3 Ausgangswicklungen machen und mittels
Triac die schalten, ween es notwendig ist. Außerdem um noch mehr Energie
zu sparen benutzt Agilent Preregler, funktionierend bei 100Hz. Der
einschaltet MOSFET wenn Trafo Ausgangsspannung sinkt unter
Einstellspannung + 8-9V und schaltet wieder aus wenn es wieder über
diese Grenze steigt. So, dass Haupt Steuertransistoren nur 6-8V halten
sollen. Bei einem Strom von 25A es ist "nur" 175W. Vergleich hier, bei
Einstellspannung 5V die Steuertransistoren sollen 33V * 25A = 825W
wegstrahlen!
Gruß,
Dimitrij