Hallo Zusammen
Nach dem Abwägen der beiden Konzepte ob 4x LM338T/K oder ix LM317T mit
Boost PNP Transistoren, habe ich mich für letzteres entschieden. habe
die Schaltung entworfen wobei ich bei den einzelnen Modulen mit einem
Auge auch ins Internet geschaut habe. Simuliert habe ich die Schaltung
dann im LT Space bis sie funktionierte. Der Fahrregler wird mit 12V DC
eingespeist, sollte ca. bis 3.0A Spannungsstabil sein, der Regler von
0(1.25)V bis 9V regelbar sein. Eine Platine erstellt und gelötet und in
Betrieb genommen.
Folgende Probleme gibt es nun:
a) Trotz den 1 Ohm Strombegrenzungs- und Messwiderstand verteilt sich
die Last nicht gleichmässig auf die 6 Leistungstransistoren TIP125 PNP
b) Trotz des 33 Ohm Vorwiderstandes des Reglers LM317 wird der mehr als
Handwarm
c) Habe in der Simulation die Ströme der Leistungstransistoren Q7-Q12,
welche auf einem grossen Kühlkörper montiert sind, mit diesen
"Begrenzungsstrom-Transistoren Q1-Q6) auf 59mA begrenzt so dass sie
nicht zu Warm werden. habe das Gefühl, dass das in der Praxis nicht so
funktioniert.
d) Der Regler, trotz 12V (Test auch mit 14V) Einspeisung bringt nur
0V-6.63V beim Vollausschlag des Potentiometers. In der Simulation hat
das Funktioniert.
Sieht da jemand das/die Problem/e
Xilinx schrieb:> habe das Gefühl, dass das in der Praxis nicht so> funktioniert.
Das Gefühl täuscht nicht. Grob nachgesehen: Wenn hinten weniger
rauskommt als geplant, werden die Längstransistoren wohl nicht
ausreichend angesteuert? Über Darlingtontransistoren geht auch etwas
Spannung verloren und bei Belastung sinkt h21e. Mal genauer gemessen?
Nachtrag: Es sind nicht 59mA welche je durch Q7-Q12 fliessen sondern
590mA bei ca. 3A am Ausgang. Getestet wurde mit "nur" ca. 2A Last bei
6.63V und es wurde nach sehr kurzer Zeit, ca. 30sec, sehr heiss.
Es Grüsst
Xilinx
oszi40 schrieb:> Wenn hinten weniger> rauskommt als geplant, werden die Längstransistoren wohl nicht> ausreichend angesteuert? Über Darlingtontransistoren geht auch etwas> Spannung verloren und bei Belastung sinkt h21e. Mal genauer gemessen?
Besten Dank für die Antwort.
Ist schwierig zu messen, da alles auf der Platine verlötet und klein
ist. Komisch dass dies in der Simulation mit den Werten funktioniert
hat. Könnte die 68 Ohm Widerstände verkleinern. Kann auch eine kleinere
Last anschliessen und dann werden die Boost Transistoren nicht so heiss,
ev. kann ich da die Spannungsverluste auf der Strecke der Einspeisung
zum Ausgang messen. Ob ich 12 oder 14 Volt einspeise, das Maximum ist
immer 6.63V
oszi40 schrieb:> für 6 Transistoren? Was ist wenn nur einer als Last am LM hängt?
Besten Dank für die Antwort.
Ich werde auf einer zweiten Platine mal nur ein "Set" auflöten und dann
Messen und mich melden.
Xilinx schrieb:> LM317T mit Boost PNP Transistoren
Wer mit Gewalt Ärger will, 'boostet' einen Spannungsregler.
Wenn der Strom des Reglers nicht genügt, greife ich zu Referenz,
Operationsverstärker und Transistoren, diese Regler-Bastelei hat mir nur
Zoff bereitet.
Das ist meine persönlche Erfahrung zum Thema
Dieter schrieb:> Der reale Aufbau schwingt. Gesamtverstaerkung ist zu hoch geworden.
Besten Dank für die Antwort.
Die Schwingung zwischen den 6 Boosttransistoren oder dem LM317 und den
Boosttransistoren? Wie könnten wir dem Entgegenwirken? bei gewissen
Schaltungen hat man ja dann Kondensatoren eingeführt.
Es Grüsst
Xilinx
Manfred schrieb:> Wer mit Gewalt Ärger will, 'boostet' einen Spannungsregler.>> Wenn der Strom des Reglers nicht genügt, greife ich zu Referenz,> Operationsverstärker und Transistoren, diese Regler-Bastelei hat mir nur> Zoff bereitet.>> Das ist meine persönlche Erfahrung zum Thema
Ja das hat was, komisch, dass im Internet viele solche Schaltungen
aufgezeichnet sind jedoch meistens mit nur einem Boosttransistor und
einem Stromlimiter. Meine Idee war eben den Strom pro Element zu
limitieren so dass es nicht zu heiss wird. Schaltungen mit OPAMP und
auch dem LM723 habe ich einige gesehen. Habe aber zuwenig Erfahrung mit
OP Amp Berechnungen daher, würdest Du mir eher nicht zum parallel
schalten von LM317/350/338 Raten, es gibt ja noch die Linearserie
LM1081/LM1085 etc, die dafür gemacht sind, nur die Kosten mehr.
Was nun? Totalschaden oder Modifikation?
Gruss
Xilinx
Dieter schrieb:> Der reale Aufbau schwingt. Gesamtverstaerkung ist zu hoch geworden
Besten Dank für die Antwort,
Schwingen:
zwischen den 6 Boost Transistoren oder
zwischen den Boosttransistoren und dem LM317 Regler oder
schwingt der Regler selber?
Ist der Wiederstand R1 mit 33 Ohm zu gross?
Sind die Widerstände R8-R15 mit 68 Ohm zu gross?
Gesamtverstärkung:
(Möchte in Zukunft eher mehr als 3A)
Sind die Widerstände R8-R15 mit 68 Ohm zu klein?
Irgendwie beisst sich das..
Grüsse
Xilinx
Oh Gott
6 Stück Darlingtons parallel als Kollektorfolger zu betreiben ist
humbug.
Nimm die Schaltung aus dem Datenblatt und parallelisiere die
Emitterfolger falls notwendig.
Uh, 12 Tip 125er...alter Schwede...lagen die noch in der Schublade und
mussten verballert werden? Warum denn hier keinen Switcher einsetzen? 3
A sind ja jetzt nicht die Welt.
Xilinx schrieb:> Der Fahrregler wird mit 12V DC> eingespeist, sollte ca. bis 3.0A Spannungsstabil sein, der Regler von> 0(1.25)V bis 9V regelbar sein. Eine Platine erstellt und gelötet und in> Betrieb genommen.
Für sowas nimmt man Schaltregler, keine vintage-Elektronik als
Transistorgrab ausgeführt.
Beispiel:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/drv8871.pdf
Kann deine 3A.
Ist 1/10 so groß wie deine Lösung und wird 1/100 so heiß. Dafür ist es
10 mal so robust (zum Beispiel durch Kurzschluss nicht kaputtzubekommen)
und sorgt ganz nebenbei dafür, dass deine Spannungsquelle nicht
überlastet wird und der Motor sanft anläuft.
Wenn dir das IC-Gehäuse nicht genehm ist, es gibt durchaus noch andere
Typen Suchst du nach "Brushed DC driver".
Xilinx schrieb:> abe ich mich für letzteres entschieden. habe die Schaltung entworfen
Wie kommt man auf die Idee mit den Darlingtons ?
Xilinx schrieb:> Möchte in Zukunft eher mehr als 3A
Dafür reicht doch 1 Transistor, bessef aber ein ordentlicher
Spannungsregler, nocb besser ein Schaltregler.
Xilinx schrieb:> Meine Idee war eben den Strom pro Element zu> limitieren so dass es nicht zu heiss wird
Eine Idee, die von fundamentalem Unverständnis zeugt. Die anfallende
Verlustleistung ist unabhängig davon, auf wieviele Bauteile man sie
verteilt. Es ist dann zwar pro Bauteil weniger, aber hilfreich ist das
nur, wenn man sonst die Grenzwerte der Bauteile überschreiten würde.
Natürlich könnte man so viele Transistoren als Booster dazu schalten,
daß man das Volumen und die Oberfläche eines "richtigen" Kühlkörpers
erreicht. Aber für gewöhnlich ist der Kühlkörper billiger als die
zusätzlichen Transistoren.
Axel S. schrieb:> Die anfallende> Verlustleistung ist unabhängig davon, auf wieviele Bauteile man sie> verteilt.
Ja, aber bei hohen Verlustleistungen ist der limitierende
Faktor oft der Wärmewiderstand zwischen Sperrschicht und
Gehäuse (typisch 1,5°/W). Der ist dann bei Verteilung auf
sechs Transistoren nur noch ein sechstel. Unabhängig davon
ist eine solche Schaltung, speziell mit Darlingtontransis-
toren nicht sinnvoll, wie ja weiter oben ausgeführt wird.
MaWin schrieb:> Xilinx schrieb:>> abe ich mich für letzteres entschieden. habe die Schaltung entworfen>> Wie kommt man auf die Idee mit den Darlingtons ?>> Xilinx schrieb:>> Möchte in Zukunft eher mehr als 3A>> Dafür reicht doch 1 Transistor, bessef aber ein ordentlicher> Spannungsregler, nocb besser ein Schaltregler.
Hallo MaWin
Du meinst sowas?
https://www.mikrocontroller.net/articles/MC34063#StepDown_Schaltungvariante_1
Ist für den Einsteiger natürlich noch schwieriger als eine
Parallelschaltung.
Auf die TIP125 bin ich gekommen weil die in einer
Spannungsreglerschaltung vorgekommen sind.
Gruss
PS: Habe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM
Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe
ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber
regelt nicht bis 0 runter. So wollte ich nun eben selber einen Regler
bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann
erweitern.
Frage mich warum eben das LT Space dies nicht berücksichtigen kann, OK
dies hat sicher auch mit dem Layout auf der Platine zu tun.
Xilinx schrieb:> So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann> erweitern.
Es wird wohl etwas Lehrgeld kosten? Die meisten
Spannungsreglerschaltkreise, die künstlich durch dicke Transistoren
erweitert werden, sind nicht ganz einfach zu beherrschen, da 1. die
Leistung GLEICHMÄSSIG verteilt werden muß und 2. die
Überstromabschaltung des Schaltkreises kaum dafür ausgelegt sein wird.
Xilinx schrieb:> So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen
Für den Anfang könnte auch so etwas funktionieren. Da die interne
Strombegrenzung des LM317 außer Kraft gesetzt wurde, ist jetzt eine
externe Strombegrenzung mit einem BC337 hinzugefügt.
Xilinx schrieb:> PS: Habe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM> Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe> ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber> regelt nicht bis 0 runter. So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen.
Fahrregler und lediglich 3A klingt nach Modellbau und eher kleinen
Akkus. Da will man keinen Linearregler verbauen, der die spärlich
vorhandene Akkuladung verheizt. Ein Schaltregler ist angesagt. Wobei man
für Motoren den ganzen Zirkus mit der Glättung weglassen kann und am
Ende dann doch bei PWM landet.
Axel S. schrieb:> Natürlich könnte man so viele Transistoren als Booster dazu schalten,> daß man das Volumen und die Oberfläche eines "richtigen" Kühlkörpers> erreicht.
Das füge mich meinem Repertoire für die Erzwingung von Budget hinzu, mit
der Masse der Bauteile Kühlkörperqualitäten zu erzielen.
Aber mal zum Thema: Wenn ich mir vorstelle, eine Referenz und ein Puffer
sorgen für eine Vorgabe mit niedrigem Innenwiderstand und jeweils zwei
MOSFETs werden von einem weiteren OpAmp getrieben, so dass sie über
einen Shunt, den OpAmp und die Vorgabe den Strom regeln…ließe sich das
heutzutage nicht viel einfacher aufbauen, als PNP-Darlingtons
wiederzubeleben?
http://www.kerrywong.com/2017/01/15/a-400w-1kw-peak-100a-electronic-load-using-linear-mosfets/
Du darfst dir gern weiterhin die Hosen mit der Kneifzange anziehen, wenn
du den Prozess verstehen möchtest. Sicher berät dich auch jemand im
Baumarkt zur Wahl der richtigen Kneifzange. Ich finde aber, hätte das
Sinn, gäb es soetwas im Kaufhaus, für ganz wenig Geld.
Xilinx schrieb:> PS: Habe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM> Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe> ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber> regelt nicht bis 0 runter.
Doppel BTS7960B Module aus China? Welche Spannung und Strom denn?
Fahrregler wofür genau?
Oberhalb Kleinleistung benutzt man doch keine linearen Spannungsregler,
wenn man nicht unbedingt gar so glatte Spannung braucht - für Motoren
wohl kaum der Fall.
Eine Hauptdomäne leistungsstarker Linearregler sind z.B.
Labornetzgeräte, die einen breiteren Bereich an Strom und Spannung
abdecken. So eines kann und soll z.B. bis zu 25V bei 2,5A liefern - aber
auch für einige Anwendungen CV bzw. CC geringen Wertes, mit hoher
Stabilität + geringen Störungen am Ausgang.
Wieso fragst Du denn nicht vorher, wie man was löst?
> So wollte ich nun eben selber einen Regler bauen mit dem ich> mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann erweitern.
Es gibt nur eine sichere Methode, die bei allen, unabhängig von
Vorbildung oder Talent oder "Papa hat ein E-Labor"- oder eben nicht...
immer funktioniert: Bei den Grundlagen zu beginnen. Passive Bauteile und
deren Eigenschaften, dann selbiges bei aktive Bauteilen. Erst, wenn man
die Einzelteile kennt, fängt man mit einfachen Schaltungen an. Und erst
dann steigert man allmählich Komplexität und Schwierigkeitsgrad.
Xilinx schrieb:> Auf die TIP125 bin ich gekommen weil die in einer> Spannungsreglerschaltung vorgekommen sind.
Etwas, egal was, irgendwo zu sehen, und auf etwas anderes übertragen zu
wollen, ohne das kleinste Fünkchen Hemmungen, das ist der falsche Weg.
Du brauchst definitiv höhere Motivation, wissen_zu_wollen was denn
überhaupt (und zwar exakt) herauskommt, bevor Du etwas konstruierst.
Weißt Du, es heißt oft: "Man lernt nur durch die Praxis."
Diesen Leitsatz verstehen Anfänger durchaus nicht selten falsch.
Gemeint ist: "Nichts ersetzt genug Praxis ergänzend_zur_Theorie ..."
Ich hoffe ehrlich, Du kannst mir da jetzt folgen, @Xilinx.
Xilinx schrieb:> abe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM> Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe> ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber> regelt nicht bis 0 runter. So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann> erweitern.
Eventuell wäre es hilfreich zu wissen was du erreichen möchtest, und
nicht eine nicht funktionierende vermeindliche Lösung zu verbessern.
Also fang mal mit dem eigentlichen Problem an, danach kann man vllt.
deinen jetzigen Versuch retten. Eventuell reicht es schon nicht
darlington Transistoren zu nehmen, die Strombegrenzenden müssen nicht so
groß werden, neudesign ist vermutlich deutlich besser. Bei allem was
nicht Lochraster Platine ist hilft erst fragen, dann bestellen.
> Frage mich warum eben das LT Space dies nicht berücksichtigen kann, OK> dies hat sicher auch mit dem Layout auf der Platine zu tun.
LTSpice verwendet (außer du stellst was anderes ein) ideale Bauteile als
default und kennt auch sonst keine parasitären
Induktivitäten/Kapazitäten und Widerstände (außer du baust die selber
ein). Bei langen parallelen Leitungen kann ein hochfrequentes Signal
zwischen den Leitungen koppeln, deswegen Messleitung nicht direkt neben
die Stromführende Leitung, Masse sternförmig u.s.w.
Also fang mal an damit zu sagen was es denn wirklich werden soll, am
besten mit einigen technischen Angaben zu Strom/Spannung/Leistung, gerne
auch Bilder
Xilinx schrieb:> PS: Habe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM> Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe> ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber> regelt nicht bis 0 runter. So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann> erweitern
Du möchtest einen Fahrtregler bauen ?
Für was denn, analoge Modelleisenbahn, ferngesteuertes
Elektro(auto/boot), GoCart mit Bleiakku ?
Eigentlich alle dabei verwendeten Motoren lassen sich mit PWM in der
Drehzahl regeln, von 0 auf 100 ohne relevante Verluste.
Ja, man sollte nicht die einfachste Schaltung nehmen, sondern eine die
auch bei Kurzschluss am Ausgang überlebt, aber auch das ist einfach.
Siehe
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25
Für deine 12V bei 3A tut es ein NE555 der einen MOSFET schaltet (mit
Freilaufdiode), nimmt man einen geschützten (NexFET, OmniFET, IPS,
HitFET und wie die self protected low side switches je nach Hersteller
alle heissen) dann überlebt er auch Fehler.
Vergiss alle Konstruktionen mit Linearreglern, und auch Schaltregler,
ich dachte an so was wie LM2596, von dem es ganze Module für wenige Eur
bei eBay gibt, sind wohl gar nicht nötig.
Xilinx schrieb:> PS: Habe einen Fahrregler mit einem Microcontroller und einem BTS PWM> Modul gebaut so dass wir mal fahren können. Der zweite Fahrregler habe> ich mit einem fertigen Step-Down Modul gebaut, funktioniert auch aber> regelt nicht bis 0 runter. So wollte ich nun eben selber einen Regler> bauen mit dem ich mal 3A habe auch um zu verstehen. Später eben dann> erweitern.
Dann nimm doch einen diskreten Step-Down und steuer den via PWM des µC,
ein Beispiel dazu mal im Anhang (aus dem Kopf gezeichnet) mit dem ich
die Spannung meines Labornetzteils vorregel. Wenn man die MBR360 gegen
z.B. Gegen eine MBR760 austauscht müsste das auch gut für 3A gehen.
Hallo Zusammen
Ich möchte die verschiedenen Fragen in diesem Thread wie folgt
beantworten.
Einsatz:
Ja es geht um einem Gleichspannungsmodellbahn von 0-9V (können auch
0-10V) sein. Je nachdem wieviele Loks an einem langen Güterzug hängen,
dann eben mehr Leistung sprich Ampere benötigt wird. Für die meisten
kleineren Züge reichen 3A, dies war das Ziel um eine erste analoge
Schaltung zu entwickeln inkl. Kurzschlussschutz (oder mindestens
Strombegrenzung). Besser wäre natürlich 8A aber das scheint ja dann noch
schwieriger zu sein die Wärme abzuführen. Aus diesem Grund, wollte ich
die Lastströme aufteilen und somit auch die Wärmeableitung über die
Bauteile verteilen. Die 6 Leistungstransistoren sind übrigens am
gleichen Kühlblech angeschlossen so dass sie sich von der Wärmeabgabe
her in der Parallelisierung unterstützen. Das Modularisieren der
Lastzweige war auch die Idee die Schaltung eben von 3A dann bei Bedarf
auf z.B. 6A oder 9A zu erweitern ;-)
Realisierte Projekte:
Ich habe bereits Fahregler mit einem Stepdown Modul 8.5A und einen mit
einem PWM Modul BTS7960 und Microcontroller für 8A gebaut und im
Einsatz. Das funktioniert sehr gut.
Anforderung:
Das Ziel dieses Projektes war gezielt, mit (früherer) Analogtechnik
einen Fahrregler zu bauen. Es geht mir auch ums Lernen und verstehen.
Re- oder Neudesign:
Die Frage ist nun, wie würde ein Re- oder Neudesign meiner
Idee/Prototypes aussehen mit meinen Anforderungen;
- Ev. wechseln des LM3xy Ansatz auf eine OPAMP Schaltung?
- Die Schaltung sollte Kurzschlussfest sein(oder mindestens eine
Strombegrenzung haben)
- Regler möchte ich mit analog Technik von "früher" bauen
- Aufteilen der Lastströme falls Sinnvoll für mindestens 3A resp. 8A,
bei der Realisierung eines grossen Leistungstransistors müsste ich dann
eher vom TO220 auf ein TO-3 gehen(Wärmeableitung)
Massnahmen, die ich sofort tätigen könnte ist, die TIP125
Leistungstransistoren aus zu tauschen und auch diese
Strombegrenzungstransistoren auch gleich.
Bin sehr auf die Vorschläge gespannt.
Wünsche noch einen schönen Sonntag
Xilinx
PS: Anbei noch das Platinchen mit dem Aufbau. Zwecks Fehlersuche habe
ich die Klammern der Befestigung entfernt.
Xilinx schrieb:> Das Ziel dieses Projektes war gezielt, mit (früherer) Analogtechnik> einen Fahrregler zu bauen. Es geht mir auch ums Lernen und verstehen.
Verstehe halt, warum es blödsinnig ist, dann hast du alles gelernt.
Xilinx schrieb:> Die Schaltung sollte Kurzschlussfest sein
d.h. du musst die ganze Trafospannung bei maximelem Strom in den
Transistoren verheizen können, Beispiel 8A bei 12V macht 96 Watt und 3
K/W Kühlkörpergrösse.
Oder man würde die Technik des fold back beherrschen, was deine
Schaltungen aber nicht können.
Guck Dir das mal an:
http://www.circuitous.ca/Throttles.html
Ich habe die Schaltung mit dem Indikator für die Nullstellung (fast ganz
unten) für H0 Lokomotiven aufgebaut. Als Kurzschlußschutz ist bei mir
eine 4 Ampere Thermosicherung zwischen Ausgang und Gleis vorgesehen.
Vorbeugend: Mit Laberköppen möchte ich mich nicht unterhalten.
Xilinx schrieb:> Die Frage ist nun, wie würde ein Re- oder Neudesign meiner> Idee/Prototypes aussehen mit meinen Anforderungen;> - Ev. wechseln des LM3xy Ansatz auf eine OPAMP Schaltung?> - Die Schaltung sollte Kurzschlussfest sein(oder mindestens eine> Strombegrenzung haben)> - Regler möchte ich mit analog Technik von "früher" bauen> - Aufteilen der Lastströme falls Sinnvoll für mindestens 3A resp. 8A,> bei der Realisierung eines grossen Leistungstransistors müsste ich dann> eher vom TO220 auf ein TO-3 gehen(Wärmeableitung)
Mein Beispiel mit dem diskreten Step-Down hast du gesehen, den PWM-Pin
muss man ja nicht von einem µC ansteuern, da kann man auch mittels
OpAmps oder ähnliches ein PWM-Modul bauen.
Für die Strombegrenzung dann einfach den Strom mit messen und bei
überschreiten eines Schwellwertes die PWM ausschalten. Das ist auch kein
Problem.
Die Intention deines Redesigns ist mir aber nicht ganz klar. Wenns nur
ums Lernen/die Interesse geht würde ich da nix konkretes aufbauen
sondern nur in LT-Spice z.B. simulieren.
Guten Abend
1) Werde zuerst mal diese Darlingtons als Leistungstransistoren durch
"nur" Transistoren ersetzen. Was könnt Ihr mir als PNP Boosttransistoren
empfehlen: BD708 kann ja 3A das würde reichen weil ich ja den Strom auf
590mA begrenze.
2) Die PNP Transistoren tausche ich auch gegen kleinere aus für diese
Stromlimitierung.
3) Mit dem 68 Ohm Wiederstand werde ich neu berechnen.
Falls das nichts wird, gibt es ein Neudesign.
Schönen Abend noch
Xilinx
Christian S. schrieb:> Schau mal da:> Beitrag "Spannungsregelung Linearnetzteil">> http://public.hochschule-trier.de/~berres/Bauanleitungen%20Messtechnik/
War ja klar, dass du ausgerechnet das dümmlichste Netzteil verlinks das
die Welt je gesehen hat.
Hier mal nur 2 Zitate von Leuten, die das nachgebaut haben:
Nico van Tienen schrieb:
ich habe das Netzteil von Ralph Berres nachgebaut. Ich dachte das wäre
eine gute Idee mein altes Netzteil, dass auf einem Bauvorschlag aus den
80er Jahren durch etwas Moderneres, Besseres abzulösen.
Ich kann leider nur sagen das mich das Ergebnis enttäuscht. Ein so
schlechtes Ergebnis bei der Menge an Bauelementen hatte ich nicht
erwartet. Die Regelung schwingt bei Lastwechsel wie blöde über. Das
Hochlaufen der Spannung nach Abschalten des Gerätes war noch leicht zu
beseitigen (es wundert mich warum Ralph diese einfache Ergänzung nicht
gefunden hat). Und den Rest: Da sehe ich das andere Kritiker schon recht
haben.
Schade das ich das nicht vorher gewußt habe. Das Gerät ist Sch..., und
ich ärgere mich noch heute darüber die Bauteile gekauft zu haben.
Und:
Ferdi schrieb:> Ich habe Ralph Gerät ebenfalls versucht nachzubauen und bin auf> vergleichbare Probleme und Auffälligkeiten wie Nico gestoßen. Um es> höflich auszudrücken: Kannste in die Tonne kippen.Xilinx schrieb:> Falls das nichts wird, gibt es ein Neudesign.
Aber bitte nicht das was der Röhrenvorheizer verlinkt hat.
Oh, besten Dank, das macht natürlich Sinn.
Die Transistoren sind bestellt, schade habe ich bei der
Schaltung/Platine keine Messpunkte eingebaut, so dass ich die
Emitterströme hätte messen können um zu sehen ob sich das in etwa
ausgleicht oder eben nicht. Messe mal noch die Transistoren aus wenn sie
kommen, habe ein paar zus. bestellt.
Gruss
X.
Xilinx schrieb:> Die Transistoren sind bestellt, schade habe ich bei der> Schaltung/Platine keine Messpunkte eingebaut, so dass ich die> Emitterströme hätte messen können um zu sehen ob sich das in etwa> ausgleicht oder eben nicht. Messe mal noch die Transistoren aus wenn sie> kommen, habe ein paar zus. bestellt.
Miss doch am Emitterwiderstand nach. Aber wie schon oben geschrieben:
Ich würde das eh komplett anders lösen. Es ist irgendwie totaler
Blödsinn die überschüssige Energie an den Transitoren zu verheizen was
deine Schaltung auf jeden Fall macht.
Hallo sylaina
Bei diesem Schaltungsaufbau ging es mir darum diese Wärmeverteilung und
Limitierung des Stromes durch die einzelnen Leistungstransistoren zu
"steuern". Ein Design aus meiner Jugend, wie man es früher machte. Wenn
ich meinen Inkel Audio 900W Verstärker aufschraube, sind da pro Kanal
auch geschätzte 3x TO-3 Transistoren/Mosfet montiert. Das Ziel ist auch
mit dem Reglerausgang auf 0 zu regeln.
Einen eigenen Stepdown zu entwickeln habe ich auch noch auf dem Plan
(Ein Fertig Modul PWM und Stepdown habe ich bereits in Betrieb. Das
Stepdown Modul (yh11060d) regelt nur auf 1.25 runter. Leider habe ich
davon keinen Schaltplan sonst würde ich das Poti auf eine -3.3V
Spannungsquelle anschliessen. Je nach Implementation ist ja ein Pin des
Potis schon die Masse und die anderen zwei gehen zum Regler IC).
Favorit für die Eigenentwicklung wäre verm. der Chip: LT3845 im PDIP
Gehäuse. Die TSSOP und QFN Gehäuse, kleiner als 1.27 mm Abstand kann ich
nicht mehr löten (Den MC34063 habe ich mal zurückgestellt)
Hoffe dass ich diese Schaltung mit dem LM317 und den 6 Boosttransistoren
zu Ende bringen kann, um dann die Stepdown Steuerung in Angriff zu
nehmen.
Es gäbe ja noch die Variante von MaWin dies komplett mit OPAMPS auf zu
bauen wie in den Elektor/ELO labor-Netzteilen. Da habe ich mich
(noch)nicht ran gewagt.
Servus
Xilinx
Auf 0V wirst du nie kommen, weil die Pulsweite nicht unendlich schmal
werden kann.
1.25V ist doch super. Du schaltest dem Stepdown nun ein Linearnetzteil
nach welches die letzten 2-3V verheizt, den Ripple mindert und die feine
Regelung übernimmt
Xilinx schrieb:> ...> Es gäbe ja noch die Variante von MaWin dies komplett mit OPAMPS auf zu> bauen wie in den Elektor/ELO labor-Netzteilen. Da habe ich mich> (noch)nicht ran gewagt.
Ein Beispiel zu einem Step-Down, der via PWM gesteuert wird, hab ich dir
ja oben schon mal gezeigt.
Ganz ehrlich aber: Ich würde hier mit LTSpice mir die Vor- und Nachteile
der einzelnen Schaltungen anschaun und nicht Schaltungen entwickeln, zig
Bauteile kaufen und aufbauen um mir die Sachen so anzuschaun.
Insbesondere deine jetzige Lösung halte ich für Unsinn in diesem Bereich
weil da einfach völlig sinnlos Energie verheizt wird und du es viel
einfacher haben könntest, siehe wieder der diskrete Step-Down, den ich
oben gepostet habe. Und das ist Technik, die war schon vor 30 Jahren
bekannt.
M. K. schrieb:> Ganz ehrlich aber: Ich würde hier mit LTSpice mir die Vor- und Nachteile> der einzelnen Schaltungen anschaun und nicht Schaltungen entwickeln, zig> Bauteile kaufen und aufbauen um mir die Sachen so anzuschaun.Xilinx schrieb:> Hoffe dass ich diese Schaltung mit dem LM317 und den 6 Boosttransistoren> zu Ende bringen kann, um dann die Stepdown Steuerung in Angriff zu> nehmen.
Selbst wenn du die Schaltung wirklich funktionierend aufbauen willst,
simulier das vorher in LtSpice, dann kannst du gleich die richtigen
Bauteile kaufen und musst nicht ein paar mal neu designen, außerdem ist
das in 5 Minuten zusammengeklickt.
Xilinx schrieb:> -> Entscheide mich wohl eher für den BD244B für 6A. Auf Grund des> Datenblattes habe ich auch hier leider nicht herausgefunden welcher der> zwei Anschlüsse: C oder E am Gehäuse verbunden ist: Datenblatt Fairchild> -> https://www.onsemi.com/pub/Collateral/BD244C-D.pdf>> =>> Aus welchem Wert auf den Datenblättern könnte man das noch> rauslesen?
dem hier z.b., aber selber messen schadet nicht:
https://www.bourns.com/pdfs/bd244.pdf
hier steht auch was von Case = Collector beim TIP30:
http://www.farnell.com/datasheets/296717.pdf
M. K. schrieb:> Ganz ehrlich aber: Ich würde hier mit LTSpice mir die Vor- und Nachteile> der einzelnen Schaltungen anschaun und nicht Schaltungen entwickeln, zig> Bauteile kaufen und aufbauen um mir die Sachen so anzuschaun.
Hallo sylaina
Im LT Spice hat es leider nicht alle Bauteile drin, einige habe ich auf
den jeweiligen Herstellerseiten gefunden, den TIP 20 und 30 nicht, den
BJ2955T nicht den BC244A nicht. Habe da mal den D45H11 genommen für die
Simulation. In der Theorie (Simulieren in LT Space) funktioniert die
Schaltung, da wohl diese parasitären Verluste/Schwingungen nicht
berücksichtigt werden. Daher ist diese Simulation nur mal eine generelle
Richtung. Da ich aber mit Transistoren getestet habe, dann aber
Darlington genommen habe (mein fehler), ist die Hoffnung eben doch da
auf das LT Space simulierte Resultat zu kommen.
Je eher ich mit der "Heizung" fertig geworden bin, je eher kann ich die
anderen Wunschschaltungen noch kennenlernen und aufbauen. Z.B. Stepdown.
Grüsse
X.
Xilinx schrieb:> Manfred schrieb:>> Wer mit Gewalt Ärger will, 'boostet' einen Spannungsregler.> Ja das hat was, komisch, dass im Internet viele solche Schaltungen> aufgezeichnet sind
Die gibt es, weil viele der Meinung sind, das so machen zu müssen
(scheinbar eine einfache Lösung). Das ist bei sehr vielen Schemata
im Netz der Fall. Als Laie ist kaum zu beurteilen, ob eine Schaltung
völliger Unsinn, schlecht, mangelhaft, befriedigend, gut, super ist.
Wenn man solche Spannungsregler anders als ursprünglich vorgesehen
verwenden will, sollte man genau wissen, was man tut. Oft ist das
Resultat nicht nur schlecht (auch, wenn man weiß, was man tut - z.B.
verfügt Manfred über eine Menge Erfahrung), sondern am Schluß sogar
aufwendiger, als wenn man es gleich richtig gemacht hätte.
Xilinx schrieb:> Schaltungen mit OPAMP und auch dem LM723 habe ich einige gesehen.
Der LM723 ist zwar "alt", aber ein sehr praktischer Regler-Baustein.
> Habe aber zuwenig Erfahrung mit OP Amp Berechnungen
Das wäre zu erlernen, aber wer einen linearen Spannungsregler hoher
Leistung aufbauen will, kann das mit dem LM723 (oder L200) bestens.
Nichtsdestotrotz ist ein lineares Stellglied für einen Motor eher
unnötig - so etwas baut man mit PWM, und noch effizienter geht es
mit Synchrongleichrichtung (2 aktiven Schaltern je Brückenzweig).
Als eine Halbbrücke ist das sozusagen ein synchroner Step-Down.
Wenn Du also unbedingt einen Linearregler bauen willst, dann mach
das doch einfach - aber doch nicht als dauerhafte Versorgung für
leistungshungrige Motoren. Sondern für Verbraucher, die das "zu
schätzen wissen", was bei ihnen ankommt...
Du kannst mit LM723 eine Spannungsregelung mit Strombegrenzung, oder
mit 2 OPVs eine labortaugliche, hochwertige Versorgung mit (variabler,
umschaltbarer) Konstantspannungs- und/oder Konstantstrom-Regelung
aufbauen. Da gibt es für nahezu alle Ansprüche fertige Vorlagen. Und
dabei kommt also ein Labornetzgerät heraus, der absolute Klassiker,
welches wegen der linearen Regelung auch kleinere Spannungs- und/oder
Stromwerte mit hoher Stabilität und sehr "glatt" am Ausgang liefert.
Ein Linearregler als reiner Fahrtregler wäre aber ziemlich daneben.
Wenn Du hier im Forum erläuterst, was Du weiterhin vor hast, finden
sich (aufgrund der versammelten Erfahrung) immer effiziente Methoden,
dies umzusetzen. (Man sagt Dir, welche Grundlagen Du wo findest, wie
weit Du in die Materie eintauchen mußt, und nennt Dir auch Quellen
für konkrete Schaltpläne und Bauteile, und auch nötige Meßgeräte.)
Du mußt doch gar keine tausend Irrwege gehen, und brauchst auch nicht
zu Lernzwecken grade so taugliche, suboptimale oder später unbrauchbare
Dinge bauen, sondern kannst während des Lernprozesses schon so einige
bestens funktionierende, und auch zukünftig nützliche Geräte bauen.
(Nicht, daß man nicht mal da und dort eine kleine Testschaltung zur
Verifikation der Simulation o.ä. bauen kann, die später keinen Zweck
mehr erfüllen muß. Aber viele Ressourcen in den Abfluß zu spülen, ist
einfach gar nicht nötig - wenn man es anders anfängt.)
Freilich sollte der Wille, die dargebotenen Infos auch zur Gänze zu
nutzen (und dabei einigen Lesestoff zu verarbeiten, nicht nur schnell
mal zu überfliegen - sowie auch mal selbst weiterzurecherchieren)
schon auch vorhanden sein. Und natürlich das Vertrauen, daß man
Dir nur den besten Weg zeigen (also helfen) will.
(Trollposts von gelangweilten Spinnern nehme ich jetzt mal aus.)
Diesen Weg würde ich an Deiner Stelle nicht nur aus Kostengründen
bevorzugen - man verinnerlicht dabei strukturierte Vorgehensweise.
Es ist deshalb auch nicht mehr Aufwand - sondern sogar weniger...
sich zuvor gründlich zu informieren schlägt jeden "try and error".
Mußt aber Du selbst wissen, ob Du den Rat beherzigst.
Jedenfalls: Frohes Fest, @Xilinx.
Xilinx schrieb:> Besser wäre natürlich 8A aber das scheint ja dann noch> schwieriger zu sein die Wärme abzuführen.
Ja, wenn man möchte, dass sich bei einer entgleisten Lok die Radkränze
mit der Weichenzunge verschweissen, kann man da natürlich 8A
drüberjagen.
Mir ist noch keine H0 Lok untergekommen, die bei vernünftiger Belastung
mehr als 2A gezogen hat. Mehr geben weder die Stromabnehmer an den
Rädern noch die Verdrahtung noch der Motor her.
Und 2A machst Du mit einem guten Spannungsregler auch ohne Booster.
Wenn Du wirklich lange Züge mit dann modellgetreuer niedriger
Geschwindigkeit fahren willst, solltest Du mit PWM arbeiten, dann aber
mit ordentlicher Strombegrenzung.
Gefreiter B. Dülmenhorst schrieb:> Ein Linearregler als reiner Fahrtregler wäre aber ziemlich daneben.
Das haben ihm jetzt schon einige hier gesagt aber er will diese
Boost-Schaltung für Linearregler unbedingt als Fahrtregler aufbauen.
Ich hoffe ja, dass er wenigstens den Hinweis mit den Emitterwiderständen
beherzigt aber ich fürchte dass er auch das ignorieren wird.
Xilinx schrieb:> Im LT Spice hat es leider nicht alle Bauteile drin, einige habe ich auf> den jeweiligen Herstellerseiten gefunden, den TIP 20 und 30 nicht, den> BJ2955T nicht den BC244A nicht.
In der Regel genügt es auch, ähnliche Typen zu nehmen. Es geht ja nur um
die grobe Richtung und nicht um Feintuning. Bei Step-Ups bzw. Step-Downs
ist ja sogar der Strompfad relevant, also wo der Strom lang fließt.
Sowas lässt sich in Spice gar nicht simulieren bzw. nur mit Mega
Aufwand.
M. K. schrieb:> Sowas lässt sich in Spice gar nicht simulieren bzw. nur mit Mega> Aufwand.
Wie sieht das eigentlich mit parallelgeschalteten Transistoren aus?
Die funktionieren da ja wohl problemlos, weil bei Spice ja alle
Transistoren gleich sind.
Harald W. schrieb:> Die funktionieren da ja wohl problemlos, weil bei Spice ja alle> Transistoren gleich sind.
Nein, sind sie nicht. Es kommt auf den konkreten Transistor an.
Man kann aber problemlos parallel geschaltete Transistoren simulieren,
man kann sogar jedem Transistor dabei eine andere Temperatur mitgeben
und auch noch die allgemeine Temperatur angeben.
Spice ist halt schon sehr umfangreich, am besten mal nach Tutorials
schaun.
S------- R. schrieb:> Geht alles
Und ist bei weitem nicht nur nützlich, um zur praktischen Ausführung
gedachte Schaltungen zu erproben. Sondern natürlich auch, um bezüglich
allgemeiner/anderweitiger Schaltungskonzepte von Interesse einfach mal
zu experimentieren.
Außerdem erkennt man so Zusammenhänge und Tatsachen, welche einem ohne
so einen tollen Simulator evtl. noch lange, oder aber sogar völlig
verschlossen blieben wären. (Ernsthaft.)
LTSpice nimmt einem (extrem nahe der Realität) auch viel Arbeit ab. Die
Einarbeitung ist es wirklich mehr als wert. Ist sozusagen unfaßbar, daß
dieses (praktische bis unersetzliche) Werkzeug kostenlos zu haben ist.
Hier in dem speziellen Fall, um den (unverzichtbaren) Einfluß besagter
Emitter-Stromaufteilungs-Widerstände zu zeigen, würde es wohl auch schon
reichen, einige sich einigermaßen ähnelnde Modelle (also eben von nahezu
gleichwertigen Transistoren) zu benutzen.
Dimensioniert man nämlich diese R ausreichend (was ich persönlich auch
bevorzuge, statt "so klein, wie irgendwie vertretbar"), könnte man eben
auch unterschiedliche (doch besser ähnliche) Typen parallel schalten.
Die parametrische Streuung bei einem Typ geht nämlich auch durchaus
mal genausoweit, als wäre es ein anderer Typ (nicht ungewöhnlich)!
Deshalb sind sie ja so unverzichtbar, diese Widerstände.
Diesbezüglichen Lerneffekt könnte man also auch erreichen, ohne an den
Modellen selbst Änderungen vorzunehmen. (Obwohl Du diese Änderungen an
verschiedensten Modellen, ob nun aktiven oder passiven BE, besser nur
verschieben, und nicht streichen solltest. Also nur, um Dir aktuell,
für das besagte Thema, den Einstieg zu erleichtern.)
Vorerst reichten also auch Modelle von relativ ähnlichen Transistoren
parallel, und dann über ansteigenden R(E)-Wert zu gucken, ab welchem
Wert alles paßt (und die Ströme nahezu gleich sind überall).
Mit aufgebautem Schaltungsmodell dieses "Current Boosters" könntest Du
auch gleich mal diverse Lastcharakteristiken simulieren.
Das könnte Dir diese Schaltung aber ziemlich schnell ziemlich stark
vermiesen (sofern sie denn mit einem festen Lastwiderstand am Ausgang
überhaupt stabil ist). Manfreds Warnung ist wirklich berechtigt.
Gefreiter B. Dülmenhorst schrieb:> Außerdem erkennt man so Zusammenhänge und Tatsachen, welche einem ohne> so einen tollen Simulator evtl. noch lange, oder aber sogar völlig> verschlossen blieben wären. (Ernsthaft.)
Gehe ich 100% konform. Solange ich weiss was ich tue gibt es nichts
Arbeits-, Nerven- und Ressourcenschonenderes wie Simulationen
> Ist sozusagen unfaßbar, daß> dieses (praktische bis unersetzliche) Werkzeug kostenlos zu haben ist.
Hihi....
Ich sage es auch immer wieder.
LTSpice, 4NEC2 (mit GUI), KiCad, Arduino IDE, Eclipse (mit gcc oder
g++), Python (mit NumPy, SciPy, Matplotlib, Anaconda, Canopy)
Für diese ganzen kostenlosen Tools hätte man früher wen umgebracht. Dazu
noch alles voll mit Videos und HowTos um sie zu bedienen
Harald W. schrieb:> Die funktionieren da ja wohl problemlos, weil bei Spice ja alle> Transistoren gleich sind.
Das funktioniert auch real - nur halt nicht wenn man versucht mit
Leistungs-Darlingtons eine Stromabschnürung zu machen.
Da kann auch das beste Spice nix dafür, wenn der TO einen falschen
Ansatz nimmt und den dann noch falscher umsetzt.
Wenn er wirklich 3A haben will und ihm die verheizte Leistung egal ist -
was ja offenbar der Fall ist - soll er einen A2030 / L165 / LM675 mit
bipolarer Spannungsversorgung nehmen. Da kann er mit einem Poti sogar
vorwärts / rückwärts fahren, wie früher bei den Modellbahntrafos, hat
Kurzschlussschutz, Übertemperaturschutz gleich mit drin und braucht
nicht mit zusätzlichen Transistoren rumzueiern.
Karl K. schrieb:> soll er einen A2030 / L165 / LM675 mit> bipolarer Spannungsversorgung nehmen.
Das halte ich für eine ausgesprochen gute Idee. Nur die schöne Pulsweite
für langsames Fahren ist dann futsch! Aber ansonsten wäre es eine
einfache Schaltung ohne viel Kokolores.
Karl K. schrieb:> Da kann er mit einem Poti sogar> vorwärts / rückwärts fahren, wie früher bei den Modellbahntrafos, hat> Kurzschlussschutz, Übertemperaturschutz gleich mit drin und braucht> nicht mit zusätzlichen Transistoren rumzueiern.
Außer dem linearen 10k Poti werden keine externen Bauteile benötigt.
Eine mechanische Raste in der Mittelstellung des Potis könnte noch eine
Herausforderung darstellen.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Außer dem linearen 10k Poti werden keine externen Bauteile benötigt.
Wunschdenken. Ein TDA2030 ist mit Vu=1 nicht stabil. Der schwingt sogar
bei Vu=20dB mit Boucherot-Glied.
ArnoR schrieb:> Wunschdenken.
Ich wollte auch noch schreiben: 'Hoffentlich schwingt die Kiste nicht'.
Hab's mir dann aber fälschlicher Weise verkniffen. :/
Ach Du grüne Neune schrieb:> Durch den Einwand von Arno, bin ich mir jetzt mit der Dimensionierung> etwas unsicher.
Ja, das ist in etwa die Schaltung, die im Datenblatt der L165 für Vu=0db
gezeigt ist. Aber dennoch ist der TDA2030/L165 ungeeignet, weil der an
12V nicht 9V Ausgangsspannung bei 3A liefern kann. +-15V sind zwar schön
und auch nötig, aber nicht die Vorgabe des TO (+12V). Die Verluste, die
oben immer beklagt worden sind, sind dann ja noch größer.
Man kann mit ganz wenig Aufwand eine LDO-Schaltung bauen, die den Strom
liefert, bis auf 0V einstellbar ist und auch nur einen ganz kleinen
Innenwiderstand (~25mR) hat:
Beitrag "Re: DC Leistungverstärker ~100W"
Ach Du grüne Neune schrieb:> Nur die schöne Pulsweite> für langsames Fahren ist dann futsch!
Ist sie nicht, die kann man aufmodulieren. Man kann sogar eine
"Beleuchtungsspannung" aufmodulieren, mit der man bei stehenden Loks
eine Zugbeleuchtung hat. Da muss man nur mit der Frequenz
experimentieren, damit man nicht die Resonanzfrequenz des Lokmotors
erwischt, sonst wirds laut. Man kann sogar durch Aufmodulieren eines
Audiosignales in gewissen Grenzen "echte" Lokgeräusche über den Motor
wiedergeben.
Haben wir alles schon gemacht, im letzten Jahrhundert. Ist halt im
digitalen Fahrbetrieb nicht mehr so gefragt. Aber das mit dem A2030
funktionierte super, wenn der Trafo genug Spannung lieferte (der A2030
braucht 3V über maximaler Fahrspannung, aber die braucht obige Schaltung
mit den Booster-Transistoren auch).
Ach Du grüne Neune schrieb:> Außer dem linearen 10k Poti werden keine externen Bauteile benötigt.
Ähm doch, auf jeden Fall ein Boucherot-Glied mit 1ohm/100nF am Ausgang
gegen GND. Externe Freilaufdioden vom Ausgang gegen -Vcc und +Vcc. Die
100µ sollten eher 470µ sein. 100n von +Vcc und -Vcc gegen GND. Die
Spannung am Poti mit zwei Zenerdioden + Elkos 10µ gegen GND
stabilisiert. Zwischen Vin+ und Vin- einen Widerstand 1kohm, eventuell
in Reihe mit 100n, sonst fängt der A2030 garantiert an zu schwingen.
Aber damit hat man dann eine wirklich robuste und eigentlich
idiotensichere Schaltung.
Da der L165 / (TD)A2030 inzwischen schwer zu bekommen ist, ist der LM675
eine gute Alternative.
> Eine mechanische Raste in der Mittelstellung des Potis könnte noch eine> Herausforderung darstellen.
Dafür gibt es Potis mit Mittenrastung.
ArnoR schrieb:> ber dennoch ist der TDA2030/L165 ungeeignet, weil der an> 12V nicht 9V Ausgangsspannung bei 3A liefern kann.
Wenn die Vorgaben unrealistisch sind, muss man sie halt ändern. Wundert
mich eh mit den 9V, weil H0 Loks für 12V ausgelegt sind. Wobei man die
selten braucht, wenn man modellgetreu fährt und nicht Rennen fahren will
(was auch Spass machen kann, besonders bei engen Kurvenradien ;-)).
Hallo Zusammen
9V kommt von hier:
http://www.brickshelf.com/gallery/mbellis/Trains/Electronics/set_4548_9v_train_controller_circuit.jpg
Da wollte "man" eben mit wenig Aufwand mehr Leistung haben und diese
Vor-/Rückwärtsschaltung immer noch nutzen zu können. Von aussen sollten
die Messebesucher das "Tuning" nicht unbedingt sehen.
Daher....diese Aufgabenstellung.
Schade dass diese Stepdown Chips welche 3A/5A können z.B. LM2596-ADJ
diese Spannungsregelung wie sie im Schema des 9V Reglers eingezeichnet
sind so nicht "umgehängt" werden kann auf diese Feedbackleitung des
LM2596-ADJ
Gruss Xilinx
Xilinx schrieb:> Schade dass diese Stepdown Chips welche 3A/5A können z.B. LM2596-ADJ> diese Spannungsregelung wie sie im Schema des 9V Reglers eingezeichnet> sind so nicht "umgehängt" werden kann auf diese Feedbackleitung des> LM2596-ADJ
Also eigentlich kann man da schon den LM2596-ADJ einsetzen, das geht bei
dem Beispiel schon fast 1:1 da der LM2596-ADJ eine ähnliche Ref-Spannung
wie der LM317. ;)
MaWin schrieb:> LM338 oder LM396 anstatt LM317 nutzen ?
Ja das wäre was, der LM396 10A ist obolete, der Nachfolger ist der
LT1038 10A beide im TO 3 ebenso obolete.
Die LT1083, lt1084, LT1085, können 7.5A, 5A und 3A.
2 dieser Fahrregler habe ich bereits mit einem LM350T umgerüstet,
Gleichrichter Dioden gewechselt, höhere Eingangskapazität angeschlossen
und den Kühlkörper viel vergrössert, Lötbahnen vestärkt und grössere
Anschlusskabel genommen. Andrees netzteil mit 12V/3A anstelle dem mit
10V/700mA. Der Regler wird jedoch sofort sehr heiss, resp. der
Kühlkörper. Da meist mit langsamem Speed gefahren wird an den
Ausstellungen, so entsteht die höchste Verlustleistung im Regler und
nicht am Motor.
Ev. wäre so ein 5A Stepdown Modul anstelle des 3 bein-Spannungsreglers
zu überlegen. Die Widerstände der Spannungsregelung müsste ich dann
natürlich ersetzen. Vom Platz her würde eine kleine Platine Platz haben.
Die Frage ist wie lange es dauert bis diese Stepdownschaltung
funktioniert und wie klein die Platine dann wird. Bei den kaufbaren
Stepdownreglern sind ja mehr Bauteile vorhanden und noch auf kleinerem
Raum als bei den Applications in den Datenblättern. XL400? oder LM259x.
Die von mir gefuendenen Stepdown Chips gehen nur bis 5A gibts da welche
die bis 7 oder 8A gehen?
Es grüsst
Xilinx
Xilinx schrieb:> gehen nur bis 5A gibts da welche die bis 7 oder 8A gehen?
Findest Du nicht? Ein wenig verwunderlich.
https://www.google.com/search?q=cccv+buck+step-down+10a+module&oq=cccv+buck+step-down+10a+module&aqs=chrome..69i57.17872j1j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8
Man kann "CCCV" auch weglassen bei der Suche, dann eben
reine Spannungsregelung - ich hatte das nur als Beispiel
anführen wollen, weil man damit auch den Strom regeln kann.
(Und geht beides, kann man sogar das Anfahrverhalten ganz
exakt nach Wunsch einstellen, indem man den Stromwert auf
einen beliebigen Punkt zwischen Dauer- und Anlaufstrom
einstellt - und den Spannungswert max. auf Nennspannung.
Auch feste Begrenzungen auf Maximalwerte unterhalb dessen
was der Switcher kann sind möglich, indem man die richtige
Kombination aus Poti und Festwiderstand/-ständen einsetzt.)
Allerdings hat man dann beim Schalten zwischendurch einen
"unendlich hohen" Widerstandswert - das kann hier Probleme
machen, da die Geschwindigkeit auch während der Fahrt
geändert werden können soll. (Und der Switcher dabei
voll hochregeln würde.) Ignoriere, was ich dazu schrieb.
Ich frage mich warum jeder Hersteller eines 3-Bein-Spannungsreglers in
seinen Applications ein Beispiel beschrieben hat, zwei oder mehr
parallel zu schalten wenn dies dann trotzdem nicht richtig funktioniert,
resp. nur schwer zu stabilisieren ist (Schwingen und die
Lastverteilung)?! z.B. da. https://www.mikrocontroller.net/part/LT1038
Seite 6.
Parallelisieren ist sicher von der Abwärme und Kosten her kein
schlechter Ansatz.
Der Ansatz mit einem LM317 und Powertransistoren mit je einem
vorgeregelten Transitor zur Strombegrenzung funktioniert im LTSpace aber
in der Wirklichkeit auch nicht richtig (bin noch am Fehler suchen).
Ob dieser Regler LT3081: https://www.mikrocontroller.net/part/LT3081
besser funktioniert als "Parallelnetzwerk" -> Seite 17? Für diesen Preis
müsste dies dann schon funktionieren. Allerdings bräuchte es dann 5-6
davon.
Xilinx schrieb:> Ich frage mich warum jeder Hersteller eines 3-Bein-Spannungsreglers in> seinen Applications ein Beispiel beschrieben hat, zwei oder mehr> parallel zu schalten wenn dies dann trotzdem nicht richtig funktioniert,> resp. nur schwer zu stabilisieren ist
Steht doch in der Schaltung: Draht als Widerstand zur Symmetrierung, die
Referenz wird aber nur an einem Regler abgegriffen, also liegt der
andere schonmal 2x Spannungsabfall über Draht x Teilerverhältnis
daneben. Man muss die Regler auf Vref selektieren, man muss sie
thermisch koppeln...
Und ehrlich, der LT1038 liefert 10A und hat dabei einen Drop von 3V, bei
zweien parallel verheizt du 60W mindestens. Sowas geht heute echt
besser.
Das meiste, was Karl schrieb, waere analog auch beim Parallelschalten
von Schaltwandler zu bedenken.
Der Wirkungsgrad waere besser. Wenn Du Dich dafuer entscheiden wuerdest,
den Weg zu gehen zu probieren, kann Dir bestimmt bei der Auswahl
passender DCDC Wandler Module und Schaltbild hier geholfen werden.
Xilinx schrieb:> Ich frage mich warum jeder Hersteller eines 3-Bein-Spannungsreglers in> seinen Applications ein Beispiel beschrieben hat, zwei oder mehr> parallel zu schalten.
Das stimmt so nicht. Parallel schalten sollte man nur, wenn es
wie z.B. beim LT3081 im Datenblatt ausdrücklich zugelassen wird.
Xilinx schrieb:> Ich frage mich warum jeder Hersteller eines 3-Bein-Spannungsreglers in> seinen Applications ein Beispiel beschrieben hat, zwei oder mehr> parallel zu schalten
Weil das seinerzeit, als die Linearregler erschienen, eine recht
preiswerte Lösung war, um die Ampers zu skillen. Damals wurde
Schaltregler noch mit ihrem Gewicht in Gold aufgewogen. Heute macht das
aber keinen Sinn mehr. Ich mein, so in den 90er kamen die Simple
Switcher wie LT1074 und Co auf den Markt, mit denen wars, und ists auch
heute noch, extrem einfach nen Amper-starken Regler aufzubauen und man
muss schon ganz schön ins Klo greifen damit so ein Regler nicht
funktioniert.
M. K. schrieb:> extrem einfach nen Amper-starken Regler aufzubauen und man> muss schon ganz schön ins Klo greifen damit so ein Regler nicht> funktioniert.
Meld! Mein Versuch mit einem LT1074 einen Regler für 5A zu bauen endete
mit einem Regler mit unstabilem Ausgang.
M. K. schrieb:> Damals wurde> Schaltregler noch mit ihrem Gewicht in Gold aufgewogen.
Die Schaltungen Linearregler mit Transistoren zu boosten basieren ja
auch darauf, dass Leistungstransistoren deutlich billiger waren als die
Regler. Da hat man auch Nachteile wie nicht mehr funktionierenden
Kurzschlussschutz und Thermoschutz in Kauf genommen.
Das es keine Regler mit nennenswert mehr als 3A als kompakte
Schaltregler gibt liegt halt daran, dass man die Ströme und Leistungen
nicht mehr auf dem Chip des Reglers haben will, sondern lieber auf einen
externen Transistor auslagert. Und da gibt dann wieder massenhaft
Regler, die das können.
Xilinx schrieb:> Ich frage mich warum jeder Hersteller eines 3-Bein-Spannungsreglers in> seinen Applications ein Beispiel beschrieben hat, zwei oder mehr> parallel zu schalten wenn dies dann trotzdem nicht richtig funktioniert
Unsinn.
Die allermeisten Spannungsreglerdatenblätter zeigen KEINE
Parallelschaltung.
Die funktioniert nämlich nur bei Reglern die sehr präzise (z.B. 1% und
besser) regeln, gleichzeitig aber weich sind, also ihre Ausgangsspannung
mit steigender Last reduzieren, wie LT1085.
Z.B. uA7812, der nur auf 5% genau ist, also 11.4 bis 12.6V liefern kann,
den Strom auf 25% gleich verteilt (so dass 2A auf maximal 1.25+0.75A
aufgeteilt werden, was schon sehr gering anfordernd ist) brauchen 2.4
Ohm als Stromverteilungswiderstände, was den ganzen Regler ad absurd
führt, der liefert bei 2A dann nur noch 9.6V.
crazy driver schrieb:> Allerdings hat man dann beim Schalten zwischendurch einen> "unendlich hohen" Widerstandswert - das kann hier Probleme> machen, da die Geschwindigkeit auch während der Fahrt> geändert werden können soll. (Und der Switcher dabei> voll hochregeln würde.) Ignoriere, was ich dazu schrieb.
Wie würde man dieses Schaltlayout:
http://www.brickshelf.com/gallery/mbellis/Trains/Electronics/set_4548_9v_train_controller_circuit.jpg
mit einem Schaltregler, z.B. LM2678 5A umrüsten?
- Das Problem ist weniger diese neue FB Widerstansberechnung die könnte
man tauschen sondern diese "Unterbrüche" beim Umschalten. Ob dies mit
einem hochohmigen Parallelwiderstand geht?
- Von Ansatz her wäre so ein Stepdown Regler natürlich das moderne. nach
dem "Tuning" gehe ch das mal an, da ich da nicht an bestehendes gebunden
bin.
- kann der Stepdown Chip die Ausgangsspannung auch auf 0V regeln mit
einer negativen Hilfsspannung?
MaWin schrieb:> Die funktioniert nämlich nur bei Reglern die sehr präzise (z.B. 1% und> besser) regeln, gleichzeitig aber weich sind, also ihre Ausgangsspannung> mit steigender Last reduzieren, wie LT1085.
Besten dank für die Antwort für ein weiteres wichtiges Merkmal für einen
solchen Ansatz.
Als Plan B) zum Stepdown Ansatz werde ich mir mal 3 von diesen Reglern
besorgen, aufbauen gemäss Seite 15 des Datenblatts inkl. Kühlkörper. Die
Schaltung dimensioniere ich auf 5A mit Reserve. Danach Messe ich auf
Stabilität, Temperatur und Leistung. Wenn die Schaltung schwingt muss
ich danach weiter schauen und dies beseitigen. Will mit dem Projekt mal
weiter kommen.
Xilinx schrieb:> - kann der Stepdown Chip die Ausgangsspannung auch auf 0V regeln mit> einer negativen Hilfsspannung?
Na klar.
Xilinx schrieb:> - Das Problem ist weniger diese neue FB Widerstansberechnung die könnte> man tauschen sondern diese "Unterbrüche" beim Umschalten.
Das Problem haste doch auch in der jetzigen Schaltung mit Linearregler
Karl K. schrieb:> Meld! Mein Versuch mit einem LT1074 einen Regler für 5A zu bauen endete> mit einem Regler mit unstabilem Ausgang.
Das hab ich noch nie geschafft. OK, ich halt mich auch halbwegs ans
Datenblatt und wähle auch z.B. die passenden Spulen. Bei 5A brauchste
halt z.B. auch schon die passenden Spule und keine 2A Ringkerndrossel.
Mit niederohmiger Last gibt es noch einen Trick ohne negative
Hilfsspannung fast auf 0 Am Ausgang zu kommen. Hierzu wird ueber einen
Tiefpass ein Offsetstrom auf den Teiler der Rueckkopplung gegeben.
Die Spruenge lassen sich reduzieren, wenn der Teiler durch Transistor
oder Mosfet gesteuert wuerde und der Schalter diese ueber einen Tiefpass
ansteuert.