Ist der Ausdruck "im Wasser sein" tatsächlich üblich für "nivelliert"/"horizontal ausgerichtet sein?

Gast #5695319
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Wichtig ist das nicht, aber das würde mich mal interessieren. :-)

In dem Thread Beitrag "Selbstnivellierendes Tischgestell realisieren (Werkstatt)" wurde von 
dem TO zweimal der Ausdruck "im Wasser sein" benutzt.

Als jemand darüber eine Bemerkung gemacht hat, gab es die Antwort, das 
bedeute "nivelliert" bzw. "horizontal ausgerichtet"; was mir durchaus 
plausibel erscheint.

Ich habe das noch nie gehört. Ist das tatsächlich ein gängiger Ausdruck? 
In gewissen Regionen oder in gewissen Gewerken? Gibt es evtl. Belege 
dafür? Ich kann dafür keine im Internet finden.
Gast #5695355
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Theor schrieb:
> Ich habe das noch nie gehört. Ist das tatsächlich ein gängiger Ausdruck?
> In gewissen Regionen oder in gewissen Gewerken?

Lustig :)
Ich bin tatsächlich in etwa so erstaunt darüber, dass du den Begriff 
nicht kennst wie du scheinbar über den Begriff selbst :)

Hier bei uns (Mitte von BaWü) kennt den Begriff gefühlt jeder. Da weiß 
jede "Hausfrau", dass die Bilder an der Wand "im Wasser" hängen sollten.

Gibt es tatsächlich Regionen in denen das nicht geläufig ist? Oder sind 
das Einzelfälle?
Gast #5695362
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Theor schrieb:
> Ich habe das noch nie gehört. Ist das tatsächlich ein gängiger Ausdruck?
> In gewissen Regionen oder in gewissen Gewerken? Gibt es evtl. Belege
> dafür? Ich kann dafür keine im Internet finden.

Also in meinem Umfeld (Süd-Westen) ist das absoluter Standard! Wer das 
hier nicht weiß, offenbart gehörige Defizite im technischen Bereich.

90° zu "im Wasser" bist du übrigens, wenn dich jemand "in den Senkel 
stellt". ;-)

=> Senkblei
Gast #5695372
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moep schrieb:
> Gibt es tatsächlich Regionen in denen das nicht geläufig ist?

Ich würde umgekehrt eher sagen, daß es offenbar einzelne Regionen gibt, 
wo es geläufig ist. Daß dann dort darauf geschlossen wird, daß es jeder 
kennen muß, finde ich gewagt. :-)
Gast #5695381
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Hallo

auch ich kenne mittlerweile den Begriff, finde ihn aber eher verwirrend 
und unpräzise.

"Im Wasser sein"  hat für mich irgendwie rein vom Sprachgefühl her mehr 
eine Bedeutung von:

Alles i.O., das ist gut so und so ähnlich.

Scheint aber auch mehr eine Regionale, und oder alte Begrifflichkeit zu 
sein.

"Nivelliert" bzw. "Horizontal ausgerichtet" ist auf jeden Fall 
deutlicher und  eindeutig verständlich (Wohl auch Leute die nicht 
deutsch als Muttersprache haben).

Jemand
#5695384
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"aus dem Kontext heraus" erschließt sich mir das auch mit der Bedeutung.

Hier in Köln (zumindest in meinem Stadteil ;-) ist es nicht so geläufig.

Hätte mir jemand gesagt "schau mal nach, ob der Tisch im Wasser ist ..." 
dann hätte ich erst mal nachgefragt, was gemeint ist.

Und selbst mit dem Zusatz "... damit die Wurst nicht vom Teller rollt" 
hätte ich eher Sorgen um Feuchtigkeits-Schäden an der Wurst vermutet, 
als einen nivellierten Tisch.
Gast #5695392
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Münster hier, der Begriff ist geläufig.

Jemand schrieb:
> "Im Wasser sein"  hat für mich irgendwie rein vom Sprachgefühl her mehr
> eine Bedeutung von:
>
> Alles i.O., das ist gut so und so ähnlich.

Würde ich den Begriff nicht kennen, würde mein Sprachgefühl ehr von 
"Alles kaputt" ausgehen.
Gast #5695412
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Jemand schrieb:
> auch ich kenne mittlerweile den Begriff, finde ihn aber eher verwirrend
> und unpräzise.

Da ist gar nichts verwirrend dran. Wie schon oben erwähnt wurde, bezieht 
sich das auf die Libelle einer Wasserwaage. Und die sehen in ganz 
Deutschland gleich aus.
Es interessiert dabei auch nicht im Geringsten, ob das nicht deutsche 
Muttersprachler verstehen, oder nicht. Ich erhebe schließlich auch nicht 
den Anspruch, z.B. irische Baustellen-Metaphern zu kennen...
Moderator #5695448
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Ein Werkstattmeister meinte einmal, man müsse die Drehbank ins Wasser
stellen, damit sie präziser arbeite. Wäre mir der Begriff nicht geläufig
gewesen, hätte ich ihn wohl gefragt:

Warum? Ist die wirklich so schmutzig? Und ist die überhaupt aus
rostfreiem Stahl?

Ähnlich verwirrt könnte ein Unkundiger natürlich auch sein, wenn die
sauschwere Drehbank stattdessen "in die Waage" gestellt werden soll
(nicht einmal auf sie, sondern sogar in sie hinein).

Kolja schrieb:
> Oder ganz einfach "waagerecht", was auch der richtige Begriff dafür ist.

"Exakt waagerecht" trifft es besser. Einfach nur "waagerecht" kann auch
nach grobem Augenmaß sein, "im Wasser" drückt aber aus, das das wirklich
nachgemessen wurde.

Apropos "WAAGErecht": Federwaagen arbeiten meist vertikal ;-)
Gast #5695466
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Wenn ich mal die bisherigen Beiträge zusammenfasse, dann ist das wohl 
ein nicht unüblicher, aber regional begrenzt verwendeter Ausdruck.

In Hannover (Niedersachsen) und BaWü und Teilen von Bayern anscheinend 
recht bekannt und üblich.
Im Osten (möglicherweise alle alten Bundesländer einschl. Berlin u. 
Brandenburg) und in Köln u. Münster (Nordrhein-Westfalen) eher 
unbekannt.
(Ich kenne es aus eigener Erfahrung aus Berlin und BaWü nicht. 
Allerdings habe ich eher weniger mit Handwerkern zu tun).
Das mit Berlin wundert mich ein bisschen, weil das eigentlich so ein 
"Schmelztigel" ist. Da hört man eigentlich ziemlich viel Verschiedenes 
aus "aller Herren Länder". Das "heilige Blechle" ist mir dort schon als 
Jugendlicher begegnet. :-)

Es scheint vorläufig ein gewisses Alte/Neue-Bundesländer-Gefälle 
überlagert mit einem Nord-Süd-Gefälle bei der Bekanntheit zu geben. Das 
ist ja mit recht vielen Begriffen so. Gibt ja auch immer "Auswanderung" 
innerhalb Deutschlands.
Gast #5695517
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Man könnte auch über die "Wasserwaage" diskutieren, die wirklich so 
heißt obwohl sie kein Wasser wiegt. Manche Begriffe haben sich im Laufe 
der Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte eingebürgert. Vieles ist halt auch in 
den Dialekten verankert, was natürlich nicht nur Azubis in 
Schwierigkeiten bringt wenn er z.B. eine Maschine "ins Wasser" stellen 
soll.
Gast #5695535
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Udo schrieb:
> Man könnte auch über die "Wasserwaage" diskutieren, die wirklich so
> heißt obwohl sie kein Wasser wiegt

/ironie an

Wenn wir schon so weit sind: Wenn Sonnenblumenöl aus Sonnenblumen 
gemacht ist, Rapsöl aus Raps woraus besteht dann Babyöl???

/ironie aus
Gast #5695586
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Udo schrieb:
> Man könnte auch über die "Wasserwaage" diskutieren, die wirklich so
> heißt obwohl sie kein Wasser wiegt.

Schon. Könnte man.
Aber wenn man das Thema mal in die Richtung ausweiten will, dann ist die 
"Wasserwaage" keine Dialekt-Variante, umgangssprachliche Schöpfung oder 
Metapher sondern eine Übertragung aus der sinnlichen Erfahrung.

Die erste Waage überhaupt war (ziemlich wahrscheinlich) eine Balkenwaage 
bei der die waagerechte Lage, - vermutlich sogar im ersten gedanklichen 
Schritt  die gleiche Höhe der Waagschalen bzw. der Balkenenden -,  die 
Übereinstimmung mit dem Horizont, die Gleichheit der auf beiden 
Waagschalen befindlichen Gewichte anzeigte. Belege dafür gibt es aus dem 
2. Jahrtausend vor Christus.

Die Feststellung der waagerechten Lage mittels Wasser/Luftblase war 
vermutlich in Bezug auf die Methode, aber nicht auf das 
Funktionsprinzip in Bezug auf Gleichgewichte zur selben Zeit (also 2. 
Jt.v.Chr.) bzw. bis zu 500 Jahren früher bekannt. Das beruht letztlich 
auf der Beobachtung, dass eine Wasserfläche grundsätzlich horizontal 
ist. (In den damals üblichen Genauigkeiten, heute wissen wir das 
besser).

Insofern wird mit der Lage der Luftblase ganz direkt angezeigt, dass 
sich eine Fläche des Gehäuses in waagerechter Lage befindet.


Von der Begriffsentwicklung her, stehen also Waage und Wasserwage sehr 
nahe zusammen, während die Idee der Gewichtsbestimmung noch wesentlich 
älter sein dürfte. (Wer je unter dem Gewicht eines Mammutviertels 
stöhnend zum Lager zurück gewankt ist, dürfte das bestätigen :-) ).

Die Wahl, ob man das als Begriff auffasst, bei dem spezifisch Wasser 
gewogen wird, oder eine waagerechte Lage festgestellt wird zu einem 
gewissen Grad willkürlich. Aber sie ist im Nachhinein rational.

Der Grund: Die Masse von Wasser als mit Gewicht gemessen betrachtet, 
unterscheidet sich nicht von anderen Massen. Sie kann, wie alle Anderen, 
mit einer üblichen Waage gemessen werden, für die es ja auch erst in der 
Neuzeit Zusammensetzungen gibt, wie die "LKW-Waage", bei der ein 
bestimmter Körper gemessen wird.
Es gab also keinen Grund, das Wort in dieser Bedeutung (Waage zum wiegen 
von Wasser) zu verwenden.

Das sind teilweise natürlich alles Herleitungen aus nicht gesicherten 
Informationen was die Geschichte betrifft. Aber die Sinngehalte und 
deren  von "Waage", "Gewicht", "Ding", "Wasser", "waagerecht", 
"horizontal", "stellen" etc. stehen in Beziehungen, die eine Wasserwaage 
eher als Nivellierinstrument sehen lässt, denn als 
Massenbestimmungsinstrument. Meiner Meinung nach.

Insgesamt ist die Bedeutung von "ins Wasser stellen" damit in keiner 
Weise assoziativ so naheliegend wie die von "Wasserwaage".
#5695640
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Theor schrieb:
> Das mit Berlin wundert mich ein bisschen, weil das eigentlich so ein
> "Schmelztigel" ist.

Deshalb kenne ich "im Wasser" als Synonym für "waagerecht" als 
gebürtiger Berliner auch...
Wo die Handwerker herstammen, von denen ich es aufgeschnappt habe, das 
weiß ich nun wieder nicht. Ein paar Trockenbauer, die hier im Haus mal 
was von "im Wasser" erzählt haben, klangen mir so nach Sachsen-Anhalt. 
Also, der eine oder andere in den östlich gelegenen Regionen 
Deutschlands scheint davon doch schon gehört zu haben.
Gast #5695650
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Wer noch LPs auflegt und Plattenspieler betreibt kennt den Begriff auch.
Nur wenn der Dreher sauber im Wasser steht kann der Abtaster seinen Job 
gescheit erledigen.

Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel und bestimmte Dreher können 
auch mal an der Wand hängen...oder so
#5695665
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Theor schrieb:

> der Ausdruck "im Wasser sein"

> Ich habe das noch nie gehört.

Damit bist Du nicht allein. Ich habe mein halbes Berufsleben
mit Messtechnik verbracht und nie davon gehört, obwohl meine
Meßgeräte immer "in Waage stehen" mussten. Übrigens müssen
auch genauere Waagen für Gewichte waagerecht stehen und haben
deshalb auch eine eingebaute Wasserwaage.
Auch mein "Bing" findet auf den ersten zehn Seiten nichts dazu.
#5695783
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Ich meld mich jetzt hier auch mal zu Wort, weil ich das ja im anderen 
Thread unbeabsichtigt losgetreten hab.

Ich bin echt überrascht, dass diese Bezeichnung nicht Bundesweit 
gebräuchlich ist. Hier bei uns in der Pfalz und nordwestliches BaWü ist 
das auf jeden Fall üblich.
#5696056
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Jens P. schrieb:
> Ich meld mich jetzt hier auch mal zu Wort, weil ich das ja im anderen
> Thread unbeabsichtigt losgetreten hab.
>
> Ich bin echt überrascht, dass diese Bezeichnung nicht Bundesweit
> gebräuchlich ist. Hier bei uns in der Pfalz und nordwestliches BaWü ist
> das auf jeden Fall üblich.

Nein, ist es nicht. Ich lebe seit über 40 Jahren hier und habe den 
Begriff jetzt in diesem Forum zum ersten Mal so gehört.
#5696264
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Witzig ist ja, dass man "im Lot" sagt, obwohl meist mit der Wasserwaage 
senkrecht geprüft wird, und nicht mit dem Senkblei.

Witzig ist auch, dass man "Wasserwaage" sagt, obwohl die Libelle 
üblicherweise Ethanol enthält - sonst würde sie im Winter auf der 
Baustelle zerfrieren.
#5696573
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Theor schrieb:
> ... der Ausdruck "im Wasser sein" benutzt.
>
> Ich habe das noch nie gehört. Ist das tatsächlich ein gängiger Ausdruck?
> In gewissen Regionen oder in gewissen Gewerken? Gibt es evtl. Belege
> dafür? Ich kann dafür keine im Internet finden.

Ich habe den Begriff "im Wasser sein" zum ersten Mal im Frühsommer 88 
oder 89 in Augsburg gehört - lustigerweise ausgerechnet bei einer 
TROCKENbaufirma (Zimmerei und Holzbau etc.) ;-) Die Redewendung ist mir 
dort (und dann auch später auf dem Bau) eigentlich ständig begegnet.

Die Firma war dabei nicht sozusagen "irgendeine", sondern die des 
langjährigen Präsidenten der Handwerkskammer für Schwaben sowie 
Vorsitzenden des Bundes Deutscher Zimmermeister und Vorstands-Mitglied 
des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes und ähnlicher Gremien, 
bis hin zum Bayerischen Senat, Donat Müller:
https://www.holzkurier.com/holzbau/2007/03/donat_mueller_fi.html
https://www.hwk-schwaben.de/artikel/das-schwaebische-handwerk-trauert-um-eine-lichtgestalt-71,1103,647.html
http://www.hdbg.de/parlament/content/persDetail.php?id=3587
https://de.wikipedia.org/wiki/Donat_M%C3%BCller_(Zimmerer)

Wenn die Formulierung also ausgerechnet (auch) in dem Unternehmen eines 
solchen Mannes üblich gewesen ist, dann kann sie zumindest nicht 
vollkommen unorthodox gewesen sein, eher im Gegenteil...

In meinen Jahren in Brandenburg dagegen kann ich mich nicht daran 
erinnern, daß - außer beim Oder-Hochwasser 97 -  jemals irgendetwas "im 
Wasser" gewesen wäre, hatte am Uni-Lehrstuhl aber auch nicht mehr viel 
mit nichtelektronischen Themen zu tun :-)
Moderator #5696755
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Percy N. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>
>> Das ist halt wie mit dem Bleistift, nur dass dieser im Gegensatz zur
>> Wasserwaage schon immer den falschen Namen hatte.
>
> Hmmm ...
> Blei und Bleilegierungen wurden in Stiftform schon recht lange als
> Schreib- oder Zeichengerät verwendet, bevor Ende des 16. Jahrhunderts
> Graphit hierfür eingesetzt wurde.

Das schon, aber der Begriff "Bleistift" kam – wenn man verschiedenen
Artikeln zu diesem Thema im Netz vertrauen darf – erst mit der
Verwendung von Graphit als Schreibmaterial auf, das anfangs
irrtümlicherweise für ein Bleierz gehalten wurde.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5697586
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Bürovorsteher schrieb:
> Im Osten völlig unbekannt.
> Bin heute erstmalig darüber gestolpert.

Wohl eher eine Frage des Alters. Als gebürtiger Berliner kenne ich die 
Begriffe im Lot und im Wasser seit ca. meinem 8 - 10 Lebensjahr als ich 
erstmals beim verlegen von Leitungen helfen durfte vor dem Tapezieren.

Das war in der 2. Hälfte der sechziger.

Namaste
Beitrag #5697709 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5698079
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Thomas M. schrieb:
> Ach ja und seit 3D-Druck heißt das einfach nur "gelevelt". :D :D

Da gehts auch nur darum daß das Bett genau in der xy-Ebene liegt. Die 
XY-Ebene muß aber noch lange nicht im Wasser stehen, der druckt kein 
bisschen schlechter wenn der ganze Drucker ein paar Grad schief steht 
weil Du in einem 200 Jahre alten Altbau wohnst bei dem kein einziger 
Holzbalken mehr im Wasser ist oder überhaupt jemals war und wo man auch 
rechte Winkel vergeblich sucht.

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