LED Treiber, Strom über EXT variable steuern

Gast #5779794
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Hallo,

ich möchte einen Toshiba TB62747AFNG zum treiben von LEDs nutzen. Der 
Strom der Ausgänge wird über einen Rext eingestellt. Die Formel laut 
Datenblatt lautet:

Io = 1,13V / Rext * 14,9

So wie ich das sehe, verstärkt das IC den Ausgang vom Pin Rext immer auf 
1,13V. Dann wird ein Strom durch 1,13 / Rext erzeugt, welcher mit dem 
Faktor 14,9 verstärkt wird.

Meine Überlegung:

Wenn ich nun eine Steuerspannung mit einem Spannungsfolger kombiniere 
und so das Bezugspotential vom Rext ändern kann, könnte ich über eine 
PWM den Strom steuern.

Im Anhang ein kleiner Schaltplan. Es gibt noch keinen großen Schaltplan, 
daher wirklich nur dieser Ausschnitt.

Die neue Formel wäre dann:

Io = (1,13 - Ue) / Rext * 14,9

Stimmt meine Überlegung so?

PS: Laut Blockschaltbild hängt der Pin Rext intern auch an dem Eingang 
eines Opamps, der andere an einer Vref Quelle (womöglich die 1,13V). 
Dhaer denke ich negatives Feedback und konstante 1,13V am Pin Rext.
Angehängte Dateien:
Beitrag #5779802 wurde von einem Moderator gelöscht.
Persönliche Seite #5779873
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Deine Überlegung sollte funktionieren, insbesondere um den 
Maximal-LED-Strom per Steuerspannung einzustellen (in deiner 
Schaltplanformel fehlt noch der Faktor 14,9).

Ich kenne zwar den Toshiba-Baustein nicht, habe den Sachverhalt aber bei 
einem LED-Treiber von Micrel/Microchip genauer untersucht, siehe 
http://www.led-treiber.de/html/ldo-treiber.html#MIC2843A.

Zum Dimmen per PWM würde ich (je nach PWM-Frequenz) statt der 
Ansteuerung über den Operationsverstärker eher den Steuereingang /OE 
nehmen.
Persönliche Seite #5780935
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Curby23523 N. schrieb:
> Auch bei einer LED-Matrix? Mit Rext den Maximalstrom festlegen und trotz
> Matrix über PWM direkt an OE dimmen?

Warum nicht?

Das hängt auch ganz davon ab, wie solide das Multiplexen per 
High-Side-Switches erfolgt (Schaltung?).

Das beste Ergebnis gibt es vermutlich, wenn PWM-Frequenz und 
Multiplex-Frequenz gleich oder mindestens synchron sind. Per /OE ließen 
sich dann auch Schaltübergänge ausblenden, so dass es keine 
Schattenbilder gibt (sonst per Ansteuer-Hardware).

Das angedachte analoge Dimmen wäre mehr oder weniger unabhängig von der 
Multiplex-Frequenz.

Bei der Dimm-PWM würde ich ein zweistufiges RC-Filter vorsehen.
Mit einem weiteren Widerstand ließe sich die Ausgangsspannung des 
Operationsverstärkers auf maximal 1,13V einstellen (für minimalen 
LED-Strom).

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