IQ-Reflektor schrieb:> F. B. schrieb:>> Hier gibt es eine Zusammenfassung:>> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247>> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig> von Diesel und so gekündigt hat/hätte.
Der hat bestimmt einiges auf dem Kerbholz. Hat sich anscheinend mit
einer Kollegin angelegt. Das geht gar nicht.
> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig> von Diesel und so gekündigt hat/hätte.> Dort etwas mehr Details:> https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-arbeitsgericht-> schlechte-aussicht-fuer-mitglied-des-bosch-betriebsrats.2850a96c-de00> -4721-be20-d2c5561ccee2.html>> Zitat: ...
Sag mal, kannst Du nicht den ganzen Artikel lesen oder hälst Du alle
anderen für dumm ?
Die Zeugen sind der Sohn und eine Sekräterin (auf Seiten der
Personalleiterin)!
Anderes Zitat aus diesem Artikel:
'Das Verfahren habe ein „G’schmäckle“, lautet ein weiterer Kommentar.
Ein ausfälliges Verhalten trauen die hier Anwesenden dem Gefeuerten
nicht zu.'
Völlig unklar, was da wirklich geschehen ist.
Fazit: Wenn man Leute aus dem Betriebsrat kündigen will (die haben einen
besonderen Kündigungsschutz), dann schafft man sich eben Gründe.
IQ-Reflektor schrieb:> F. B. schrieb:>> Hier gibt es eine Zusammenfassung:>> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247>> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig
Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen
Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im
Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt."
durchführen? Hut ab!
Bernd K. schrieb:> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen> Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im> Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt."> durchführen? Hut ab!
Nee für diese Analyse braucht es die anderen Sätze:
"Die von Bosch vertriebene Abgasreinigung sei ein "ganz bewusster
Etikettenschwindel, um es mal diplomatisch auszudrücken", -> Geschwätz,
sowie:
Die
Personalleiterin... vor Zeugen mit
den Worten bedroht haben: „Sie sind sehr mutig, wenn Sie sich mit mir
anlegen. Ich mache Sie fertig, Sie werden schon noch sehen.“ "
-> Macho
Bernd K. schrieb:> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen> Satzes:
Tja, die Schnellentscheider sind eben wirklich schnell, vor allem, wenn
es Schwaben sind. Aus der Kenntnis einiger doritger Ingenieure heraus
kann ich sagen, dass mich der Vorfall überrascht.
Viele andere, die ihn offenbar kannten, auch. Heisst aber nicht, dass es
nicht stimmen muss.
Nicht überrascht hat mich hingegen die Stimmung am Feuerbacher Standort.
Dort geht es seit Jahren bergab. Und das nicht nur, weil manche
Betriebsräte der GL in den Hintern kriechen, manche Standortleiter den
BR-Damen auf den Hintern schauen, sondern weil die Produktivität dort
immer weiter sinkt und jeder Angst um seinen Job hat.
Es wird gekämpft, im Schwabenländle.
"Die Personalchefin begab sich tags drauf aufgrund von Panikattacken in
ärztliche Betreuung."
Nun ja, bisschen unglaubwürdig. Ich kann nur sagen, die
Personalleiterinnen in unserer Klitsche haben jede Schweinerei der
Geschäftsführung mitgemacht und in Kündigungsschutzklagen Falschaussagen
gegen die Mitarbeiter getätigt. Aber dieses Mal sind haben sie sich mit
den falschen angelegt. Falschaussage in Arbeitsschutzprozessen ist
strafbarer Prozessbetrug. Nach Ende unserer Verfahren werden mein
Kollege und ich dann entscheiden, ob wir unsere Geschäftsführer und
Personalleiterin anzeigen werden, da wir viele ihrer Lügen beweisen
können. Die bisherigen Mitarbeiter waren viel zu lasch, die waren mit
einer Abfindung zufrieden. Aber wir machen sie fertig! Und sie reiten
sich immer tiefer in die Scheiße, da sie sich immer weiter in ihren
Lügengeschichten verstricken.
Ingenieur schrieb:> Tja, die Schnellentscheider sind eben wirklich schnell,
Schnell ist gut, das Arbeitsgericht tagte schon letzten Sommer dazu.
Denkt der v. Bruch die könnten es sich nochmals anders überlegen und ihn
zurück holen ??? - der soll sich endlich mal nen Job suchen wo er mit
richtig Anpacken seine Wecken verdient.
Ärztliche Behandlung wegen Panikattacken zu Hause ,resultierend
u.a.dadurch, dass sich der Mann im Türrahmen aggressiv aufgebaut hat.
Der Sohn und die Sekräterin haben das bezeugt.
Kann sein, klingt aber..
- Ja warum steht nicht in der Zeitung: "Wie der Ing. "Sauerbruch" im
Mikrocontroller Forum schrieb...?" Er kann doch selber schreiben, oder?
Sucht sich ein Medium aus, das man noch bezahlen muss für Lügen und
Werbelügen.
- Personalchefinas alle Frauen und Informatiker zu 97% Männer. Frauen
sind auch selber schuld, unsere englischen Freunde unterscheiden sie
unwidersprochen in MS und MRS, bei MR nicht üblich. Wo doch Männer und
Frauen so gleich sind wie eine Katze die man an die Hundeleine legt.
- Und die Idee mit ADDBLUE ist auch nicht schlecht. Mit Patentablauf von
ADDBLUE werden alle Autos elektrisch betrieben.
- Eine Idee für Autoposer: Bekannte Autoposer sollten am Krachmachen
gehindert werden mit einem Eintrag im Führerschein - darf nur E-Bikes
fahren. Klasse "Be".
Der 50-jährige war seit 1997 als Entwicklungsingenieur in Feuerbach tätig, bis ihm am 13. Februar von Bosch fristlos gekündigt wurde. Am 8. Februar hatte er aufgrund früherer Auseinandersetzungen die Personalleiterin des Standorts in deren Büro sowie im Beisein ihres Sohnes und ihrer Assistentin verbal angegangen. Zumindest stellen diese drei Beteiligten die fragliche Szene – wie schon den Schriftstücken der Unternehmensseite zu entnehmen ist – fast gleichlautend als sehr bedrohlich dar. „Er hat angefangen zu brüllen: ich wäre mutig, mich mit ihm anzulegen – er würde mich fertig machen“, schildert die Personalleiterin. Weil er sich aggressiv im Türrahmen aufgebaut hätte, „kam ich mir vor wie in der Falle“. Tage später habe sie sich deswegen in psychologische Betreuung begeben und krankschreiben lassen müssen. Auch der als Dualstudent zufällig anwesende 19-jährige Sohn fühlte sich nach seinen Worten verängstigt – er habe Sorge gehabt, dass der Mutter etwas angetan werde.
Ist wohl reiner Zufall, wenn der Sohn der Personalleiterin von Bosch
Feuerbach zufällig bei Mama arbeitet. Da sehe ich keinen Nepotismus. Das
hat nichts mit Korruption oder Vetternwirtschaft oder
Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige zu tun. Da ist gar
kein Geschmäck'le. Der war einfach besser als die anderen 399 Bewerber.
"Die Personalleitung ist stets darum bemüht ein faires Auswahlverfahren
durchzuführen." Vollstes Vertrauen.
110k Performer schrieb:> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass> es> sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!
Das hat sich mit gleicher Wahrscheinlichkeit genauso zu getragen, wie
ich berechtigt weggesperrt wurde...
Das Gericht hat eben auch zu bewerten, ob dem B-Rätler dergleichen
zuzutrauen ist, also ob sein sonstiges Erscheinen zu der geschilderten
Tat passt.
Und dann wäre noch zu schauen, ob die Arbeitnehmer die ja der B-Rätler
vertreten soll, sich für "Ihren Mann" vor Gericht schlagen und
beispielsweise als "Fürsprecher für den Fürsprecher auftreten. Darüber
hat man in den Berichten nichts gelesen. Vielleicht wäre es gut gewesen
mal vom BR-Job ne freieillige Pause einzulegen oder durch reguläre
Produktionsarbeit den Kontakt zur Belegschaft wieder herzustellen.
110k Performer schrieb:> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass> es sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!
Experten sprechen hier vom #LikeABosch - Effekt.
Bernd K. schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:> F. B. schrieb:> Hier gibt es eine Zusammenfassung:> https://www.presseportal.de/pm/9377/4236247>> Klingt danach das es ein Dummschwätzer und Macho ist dem man unabhängig>> Diese tiefgreifende Charakteranalyse kannst Du anhand dieses einzigen> Satzes: "Dem Ingenieur, der auch im Betriebsrat tätig war, wurde im> Februar 2018 nach einem Streit mit einer Personalmanagerin gekündigt."> durchführen? Hut ab!
Mein Chef kann das. Der braucht nur das Wort Betriebsrat zu hören, dann
ist die Meinung gebildet.
Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen
für den alle Personalvertreter Querulanten sind.
Martin S. schrieb:> Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen> für den alle Personalvertreter Querulanten sind.
Och, heutzutage gehört Querulantentum, also anlassloses Rumgehacke auf
allem und jedem, zu den üblichen Umgangsformen, da muss man nicht erst
zum Personalvertreter berufen sein.
Oder "Querstellen" ist angeboren und zählt zum lokalen Naturell wie beim
sprichwörtlichen Mecker-Ossi:
https://www.youtube.com/watch?v=AnXSfmZPLDQ
Berufsrevolutionär schrieb:> Martin S. schrieb:>> Ich würde meinen Chef freundlichst als riesengroßes Arschloch bezeichnen> für den alle Personalvertreter Querulanten sind.>> Och, heutzutage gehört Querulantentum, also anlassloses Rumgehacke auf> allem und jedem, zu den üblichen Umgangsformen, da muss man nicht erst> zum Personalvertreter berufen sein. Oder "Querstellen" ist angeboren und> zählt zum lokalen Naturell wie beim sprichwörtlichen Mecker-Ossi:> Youtube-Video "Dieser Opa vermiest euch den Valentinstag!"
Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O
Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde. Gewerkschaftsmiley
Eine saubere Sache schrieb:> Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O> Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde.
Argumentum ad hominem - auch eine Unsitte in der heutigen Streitkultur.
Berufsrevolutionär schrieb:> Eine saubere Sache schrieb:>> Das würde Meiko Hell auch genau so formulieren :O> Nur dass Meiko Hell keine YouTube-Clips posten würde.>> Argumentum ad hominem - auch eine Unsitte in der heutigen Streitkultur.
Brunnenvergiften ist die weitaus bedenklichere Unsitte ;)
Im wesentlichen geht es doch darum: rechtfertigt einmal brüllen + im
Türrahmen aufbauen + "ich mach dich fertig" eine ~ 200.000 Strafe? Also
das Streichen der dort sonst fälligen Abfindung.
Wobei ich nicht weiß, ob das Du statt Sie eine Rolle spielt, was das für
ein Türrahmen war, dass 3 Leute Angst haben müssten und ob "mach dich
fertig" wirklich körperliche / private Übergriffe impliziert oder eher
schlechter aber nur grenzwertiger Ton ist.
Kann auch alles erstunken und erlogen sein. Einen Betriebsrat bekommt
man so schnell nicht gekündigt außer so. Dem ganzen schwäbischen
Verwaltungsinzest bei Bosch ist nur so weit zu trauen, wie man sie
werfen kann. Fakt ist, in Zukunft muss bei Bosch mehr kommen als
Mauscheln und sich auf den Lorbeeren der 90er ausruhen, ansonsten zieht
die asiatische Konkurrenz denen schnell final den Stecker.
Sehr schön, wie hier nur in schwarz und weiß gedacht wird:
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und ist grau,
bunt, unsichtbar oder sonst was.
Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,
erst recht nicht, wenn der sich wehrt. Da müssen erstmal
Gründe geschaffen werden. Das kann dann schonmal Jahre dauern
(war in einer Firma so, bei der ich mal angestellt war).
Ein persönlicher Angriff rechtfertig natürlich eine
fristlose Kündigung. Btw: Eine Personalmanagerin ist
psychologisch geschult, die lässt sich nicht so einfach
einschüchtern wie die blonde Vorzimmerdame vom Chef.
Just my 2 cents
merciless
Man muß sich trotz berechtigtem Unmuts auch mal die Zeit nehmen, eine
trauliche Fahrstuhlfahrt im engsten Personenkreis abzuwarten. Dort kann
man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.
Der Sohn der Personalerin ist einer der Zeugen - BRUHUAHAHAHA!
Ist halt auch nur eine Inzestbude wie jeder andere Konzern, wo Clan und
Sippenstrukturen herrschen wie ab dem Balkan ostwärts üblich.
Arkus Tangens schrieb:> Dort> kann man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.
Kannst du mal deutlich ausführen, mit was genau du hier gerade drohst?
Dirk K. schrieb:> Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,> erst recht nicht, wenn der sich wehrt.
Betriebsräte müssen sich doch jährlich zur Wahl stellen ? Da wird man
selbstverliebte Querulanten, die vornehmlich ihre eigenen Interessen
gegen Angestellte und Betriebsleitung durchsetzen recht leicht als
Betriebsrat los?
Und wenn der abgewählte Bürohengst inzwischen sein Handwerkszeug
verlernt hat, kann man ihn als Minderleister resp. aus betrieblichen
Gründen wieder dem restlichen Arbeitsmarkt zuführen, oder?
IQ-Reflektor schrieb:> Dirk K. schrieb:>> Natürlich wird man einen Betriebsrat nicht so einfach los,>> erst recht nicht, wenn der sich wehrt.>> Betriebsräte müssen sich doch jährlich zur Wahl stellen ? Da wird man> selbstverliebte Querulanten, die vornehmlich ihre eigenen Interessen> gegen Angestellte und Betriebsleitung durchsetzen recht leicht als> Betriebsrat los?>> Und wenn der abgewählte Bürohengst inzwischen sein Handwerkszeug> verlernt hat, kann man ihn als Minderleister resp. aus betrieblichen> Gründen wieder dem restlichen Arbeitsmarkt zuführen, oder?
Nein, die Wahl findet bestimmt nicht jährlich statt
und der Kündigungsschutz besteht auch noch nach der
Abwahl. Außerdem müssten ihn seine Kollegen abwählen.
Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt
ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer
im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn
dann abwählen?
merciless
Arkus Tangens schrieb:> Man muß sich trotz berechtigtem Unmuts auch mal die Zeit nehmen,> eine trauliche Fahrstuhlfahrt im engsten Personenkreis abzuwarten. Dort> kann man dann kurze, klärende Gespräche ohne störenden Dritten führen.
Und, was ist jetzt? Willst du nicht konkreter werden? :) Wie können das
Gespräch auch gerne hier führen. Hier stören auch keine Dritten.
Dirk K. schrieb:> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn> dann abwählen?
Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den
Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Kreuzlümmel schrieb:> Ist halt auch nur eine Inzestbude wie jeder andere Konzern, [...]
Nee, ist in diesem Fall noch wesentlich schlimmer: Das ist ein
schwäbischer Konzern.
Ja, genau, das Schwaben - inkl. inzestuöser Strukturen,
dörflich-bäuerlich geprägtem Gemauschel, Kehrwoche - und natürlich dem
unbedingten Zwang zum Geldsparen, unabhängig davon, ob es dann am Ende
drei Mal so teuer wird.
Bevor man freiwillig bei sowas anfängt, sollte man sich wirklich gut
überlegen, nicht doch stattdessen lieber regelmäßig "freiwillig"
Schutzgeld an die regionale Mafia abzudrücken - führt zu einem insgesamt
wertigeren und inhaltsvolleren Leben.
Mit diesem Vorgang werden die Gewerkschaften geschwächt. Kein Grund, den
entschlossenen Kampf FÜR mehr Menschlichkeit im Arbeitsleben
einzustellen. Im Gegenteil, nun geht es um die Wurst!
IQ-Reflektor schrieb:> Dirk K. schrieb:>> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt>> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer>> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn>> dann abwählen?>> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Vielleicht, weil die die Warnung verstanden haben ?
Gruß
Axel
Eine saubere Sache schrieb:> Mit diesem Vorgang werden die Gewerkschaften geschwächt. Kein Grund, den> entschlossenen Kampf FÜR mehr Menschlichkeit im Arbeitsleben> einzustellen. Im Gegenteil, nun geht es um die Wurst!
Eher das Gegenteil.
Bei Betriebsratswahlen gilt das Listenverfahren, es werden also keine
Menschen gewählt, sondern Listen (so wie Parteien). Damit sorgen die
Gewerkschaften dafür, dass keine Einzelpersonen gewählt werden, die die
Pfründe der Gewerkschaften stören könnten. Wenn das doch passiert (wie
hier anscheinend) oder sich jemand in die Liste einschleicht, der der
Gewerkschaftslinie nicht folgt, ist das extrem ärgerlich und wird mit
allen Mitteln bekämpft.
Da nützt dann auch der Kündigungsschutz als Betriebrat nicht mehr, der
kann durch den Betriebsrat aufgehoben werden.
Wenn der aber gegen die Dominanz der Gewerkschaften in den BR gewählt
worden ist, muss der schon extrem beliebt bei großen Teilen der
Belegschaft gewesen sein.
Gruß
Axel
Das Problem bei der betriebsraetlichen Unkuendbarkeit ist, dass die
Betriebsraete das wissen und sich das mit manchem Charakter nicht
vertraegt, d.h. manche "fuehren sich auf". Ein unloesbarer Zielkonflikt.
In diesem Fall, denke ich, kann man nicht nach Plausibilitaet gehen, wir
wissen einfach nicht, welche Partei luegt/uebertreibt/sich was zu
Schulden kommen lassen hat. Genaueres ist hoffentlich im Laufe des
Prozesses noch zu erfahren.
Axel L. schrieb:> Bei Betriebsratswahlen gilt das Listenverfahren, es werden also keine> Menschen gewählt, sondern Listen (so wie Parteien). Damit sorgen die> Gewerkschaften dafür, dass keine Einzelpersonen gewählt werden, die die> Pfründe der Gewerkschaften stören könnten. Wenn das doch passiert (wie> hier anscheinend) oder sich jemand in die Liste einschleicht, der der> Gewerkschaftslinie nicht folgt, ist das extrem ärgerlich und wird mit> allen Mitteln bekämpft.>> Da nützt dann auch der Kündigungsschutz als Betriebrat nicht mehr, der> kann durch den Betriebsrat aufgehoben werden.>> Wenn der aber gegen die Dominanz der Gewerkschaften in den BR gewählt> worden ist, muss der schon extrem beliebt bei großen Teilen der> Belegschaft gewesen sein.
Leider wird nichts dazu gesagt.
Wenn er auf der Liste der führenden Gewerkschaft ist, dann ist er beim
nächsten mal wieder runter. Das ganze macht also nur Sinn, wenn er eine
gehasste Splitterliste anführt. Da reichen oft ein paar % der
Belegschaft, z.B. nur Rechtshandpressenführer. Dann sollte man das aber
im Artikel auch erwähnen und nicht den Eindruck erwecken, dass seine
Betriebsrats-Kollegen ihn loswerden wollen.
Und dann ist auch klar, dass von der Splitter-Minderheit keiner das Maul
aufreisst, dann sind die die nächsten.
Eine Personenwahl ist wesentlich schwieriger für Splitterleute. Die
profitieren von der Listenwahl.
IQ-Reflektor schrieb:> Dirk K. schrieb:>> Gehen wir mal davon aus, dass er nicht so selbstverliebt>> ist, wie hier kolportiert wird: Vielleicht hat er immer>> im Sinne seiner Kollegen gehandelt. Warum sollten die ihn>> dann abwählen?>> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Zitate aus
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-am-arbeitsgericht-schlechte-aussicht-fuer-mitglied-des-bosch-betriebsrats.2850a96c-de00-4721-be20-d2c5561ccee2.html
„Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager
des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer.
Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht
allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.
Richter Lips schließt einen Zusammenhang zum Verfahren ausdrücklich aus:
„Die Betriebsratstätigkeit spielt hier keine Rolle.“ Doch wurde der Mann
während der Betriebsratswahlen gefeuert. Anwalt Schaefer meint: Man
werde dies nicht beweisen können, aber es liege nahe, dass der
Betriebsratsvorsitzende seinen Mandanten nicht mehr im Gremium haben
wollte – zumal es zwischen beiden schon im November 2017 einen verbalen
Schlagabtausch gegeben hatte.
Tja, da ist wohl der Betriebsratsvorsitzende auf einer gesonderten
Gehaltsliste
und etwaiige Kollegen haben Angst und halten sich deswegen zurück.
Was ich aus dem Artikel lese: Streitbarer Mann, der zu viele unbequeme
Fragen
gestellt hat. Ich nehme an, Bosch hat allen einen Maulkorb verpasst, und
das
wollte der wohl nicht mit sich machen lassen.
merciless
Dirk K. schrieb:> und etwaige Kollegen haben Angst und halten sich deswegen zurück.
Neuer Artikel dazu in der heutigen "Zeit". Leider waren wir alle nicht
dabei und können uns nur zusammenreimen was gelaufen ist. Wenn einer als
BR gewählt worden ist, werden sich die Wähler hoffentlich was gedacht
haben.
Bernadette schrieb:> Ich habe "gleichlautende Aussagen" gelesen.>> Das ist ein Synonym "abgesprochene Aussagen".>> Fazit für jeden Richter: unglaubwürdig!
Deppette!
weil also 3 Gretchens die gleichlautende Aussage machen, das Wasser bei
0 Grad friert, dann wäre das für jeden Richter unglaubwürdig ????
Dirk K. schrieb:> „Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager> des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer.> Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht> allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.
Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers
zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das
Macho-Schwätzers?
Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch
Stiftung-
IQ-Reflektor schrieb:> Dirk K. schrieb:>> „Aus meiner Sicht ist das schlecht gelaufen, weil alle Zeugen im Lager>> des Arbeitgebers sind“, sagte der Anwalt des Gefeuerten, Rolf Schaefer.>> Sein Mandant habe keine Zeugen, obwohl er mit der Personalchefin nicht>> allein, sondern in Begleitung eines Betriebsratsmitglieds reden wollte.>> Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers> zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das> Macho-Schwätzers?> Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch> Stiftung-
Öhm du weisst schon, dass ich das nur aus dem Artikel zitiert habe?
merciless
Dirk K. schrieb:> Öhm du weisst schon, dass ich das nur aus dem Artikel zitiert habe?>> merciless
Ja schon, ist ja nix neues das Anwälte ihrenSschmarrn in Zeitungen
abdrucken lassen. Das nennt sich Prozess-taktik, hat aber wenig mit
Wahrheitsfindung zu tun. Ist halt der Verschleierte Versuch, das
komplette Fehlen von Zeugen für die Darstellung einer Seite vergessen zu
machen. Typischer Winkeladvokat eben, zeugen die einen nicht in den Kram
passen als voreingenommen darzustellen.
IQ-Reflektor schrieb:> Schmaren en gros , seit wann sind Angestellte zum Lager des Arbeitgebers> zu rechnen? Und warum soll das ein anderes Lager sein als das> Macho-Schwätzers?
Legastheniker 1
> weil also 3 Gretchens die gleichlautende Aussage machen, das Wasser bei> 0 Grad friert, dann wäre das für jeden Richter unglaubwürdig ????
Legastheniker 2
IQ-Reflektor schrieb:> Alle Beteiligten werden vom selben Arbeitgeber bezahlt -der Bosch> Stiftung-
O-Ton einer untergeordneten HR-Kaffeemaschinenbedienerin bei Bosch:
"Aber IHR (also der Arbeitnehmer-Pöbel) habt ja bei den
Tarifverhandlungen so viel rausgeschlagen!"
Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert hat sie
nicht auf den Schirm gehabt.
Klaus I. schrieb:> Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert
Eigentlich sollte sie froh sein. Sowas kennt man auch aus anderen
Firmen, daß sich die Sekretärin des Chefs als "Arbeitgeberin" fühlte.
Auf dem Arbeitsamt waren sie dann wieder alle gleich arme Gestalten.
Rudi Radlos schrieb:> Klaus I. schrieb:>> Das sie selbst nur Arbeitnehmerin ist und auch davon profitiert>> Eigentlich sollte sie froh sein. Sowas kennt man auch aus anderen> Firmen, daß sich die Sekretärin des Chefs als "Arbeitgeberin" fühlte.> Auf dem Arbeitsamt waren sie dann wieder alle gleich arme Gestalten.
Das ist nicht nur bei der Sekretärin so. Ich habe schon so manchen Chef
erlebt, der in Anbetracht der eigenen Kündigung sein Herz für den
Betriebsrat entdeckt hat.
Aber wie wird das wohl gelaufen sein ?
Die werden schon alle so zusammengestanden haben, der stand vermutlich
auch in der Tür, und vielleicht hat der auch mal die Stimme erhoben.
Und im Nachinein wurde das dann ein bischen aufgebauscht. Nachdem Frau
da ein paar Nächte drüber geschlafen hat (oder eher nicht geschlafen)
ist der immer grösser geworden und immer bedrohlicher. Wahrscheinlich
sind die zwei Damen mit Sohn sogar mitlerweile selbst fest davon
überzeugt, dass das genau so war, wie sie ausgesagt haben. Ist
vielleicht nicht mal böser Wille bei.
Gruß
Axel
> Wenn das so wäre, warum ist da beim Arbeitsgericht keiner von den> Kollegen als Fürsprecher aufgetreten?
Da Du das deutsche Gerichtswesen offenbar überhaupt nicht kennst, kläre
ich Dich mal auf - der Richter entscheidet, wenn er als Zeugen zuläßt;
d.h. er entscheidet , ob das nur ein 'Gefälligkeitszeuge' ist und
braucht ihn gar nicht zuzulassen bzw. aufrufen als Zeugen - habe ich
selbst mal so erlebt.
Wer hat schließlich Bock auf unnötige Arbeit? Nur die TV-Richter, da
herrscht noch die angeblich heile Welt der Gerechtigkeit.
Ähnlich ist das bei Klagen; nicht jede Klage wird zugelassen - man will
sich ja nicht mit unsinniger Arbeit überlasten.
Habe mich gestern mal in der Kantine mit seinen Ex-Kollegen unterhalten
und weiss nun, dass es keinen Falschen erwischt hat. Hatte ich mir auch
schon gedacht.
Skeptisch schrieb:> Hat er gedroht alle drei, zwei Frauen und einen Studi, mit Chuck Norris> Tritte fertigzumachen? Naja......
Genau, erst mal einen gepflegten Roundhouse-Kick in die anwesenden
Fressen - ich musste auch gleich an Chuck denken :)
Die ganze Sache stinkt doch gewaltig! Laut Presse war doch sein
vorheriges Verweilen in einem Vorraum(!) der Umkleideräume Stein des
Anstoßes, und in Folge dessen wurde dann angeblich die Personalleiterin
eingeschaltet. Die haben also ihren "Kampfhund" von der Leine gelassen
und der zog dann nach einem Schein-Angriff winselnd den Schwanz ein? Ich
hätte ja eher die Personalleiterin fristlos gekündigt.
Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem
Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der
"Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den
situativen Kontext zu berücksichtigen.
110k Performer schrieb:> Könnten sich die hartzenden Dumpfbacken hier auch vorstellen dass es> sich evtl. doch so zugetragen hat? Ihr Verlierer seid so lächerlich!
Ah, Du kommst wohl direkt aus der Praxis?
Nee, kann ja bei dem Geschreibsel nicht sein - war nur Spaß die Frage.
Um BR-Mitgliedern zu kündigen hat man sich schon ganz andere Sachen
einfallen lassen (Naujoks und Kumpanen). Ab und zu sogar mit Erfolg
(Erfolg meint damit dass die Kündigungsschutzklage gescheitert ist).
Hängt dann auch bisschen am BR (Anhörungsrecht bei Kündigungen)- wenn
die dem AG hörig sind oder den lieben Kollegen sowieso nicht leiden
können, dann siehts nicht mehr so gut aus.
Werner schrieb:> Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem> Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den> situativen Kontext zu berücksichtigen.
Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.
höchstens andersrum, dass nur diese Beschuldigung (unter vielen
unzureichenden) das zu einer Klage hat.
Boschi schrieb:> Habe mich gestern mal in der Kantine mit seinen Ex-Kollegen unterhalten> und weiss nun, dass es keinen Falschen erwischt hat.
Was meinst Du damit. Jemanden der die Klappe aufgerissen hat und nun
halt sehen muss, was er davon hat? Der Bosch besudelt hat?
Oder jemand, der arbeitsrechtliche Verfehlungen auf dem Kerbholz hat,
egal ob dieser Fall nun vorgeschoben war?
Werner schrieb:> Der Richter hat eine äußerst fragliche Einstellung zu unserem> Rechtssystem, wenn er die fristlose Kündigung nur aufgrund der> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den> situativen Kontext zu berücksichtigen.
Was soll der Richter denn machen ? Das ganze Drunherum ist alles nur
Hörensagen, kann stimmen, muss nicht.
Dann hat er drei Zeugen, die einstimmig aussagen, was passiert sein
soll. Das der eine nun der Sohn der anderen ist, ist natürlich
ungünstig, aber kein Grund die Aussage grundsätzlich in Frage zu
stellen. Man kann sich seine Zeugen nun mal nicht aussuchen (ausser man
plant es, dann wäre der eigene Sohn als Zeuge widerum reichlich
dämlich). Keiner von denen hat einen persönlichen halbwegs direkten
Vorteil aus so einer Geschichte. Die Personaldame wird aufgrund so einer
Aktion kaum befördert werden.
Und dann gibt es einen, der behauptet, daß es nicht so war. Was nicht
besonders hilfreich ist, denn der wird auf gar keinen Fall zugeben, wenn
es doch so gewesen wäre.
Ansonsten halte ich die Geschichte nicht für völlig an den Haaren
herbeigezogen. Unter Stress reagieren manche Leute über und ich habe
schon Kollegen gehabt, die die unglaublichsten Dinge gebracht haben.
Gruß
Axel
Werner schrieb:> fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."
Es gibt genug Zeugen, sogar selbst gezeugte, deshalb heisst es auch
Zeugen. BRUHUAHAHA!
Axel L. schrieb:> Unter Stress reagieren manche Leute über und ich habe> schon Kollegen gehabt, die die unglaublichsten Dinge gebracht haben.
Und genau deshalb sind Streßgezündete Zeitbomben im Betriebsrat ganz
sicher an der falschen Position, da gerade dem BR eine Mittlerfunktion
abverlangt wird.
Axel L. schrieb:> Das ist ja auch so. Da gibt es nichts zu diskutieren.
Bitte? Wir hören hier nur EINE Seite! Was davor von der anderen Seite
gesagt wurde, spielt also keine Rolle? Schon mal gehört, dass ein Wort
das andere gibt? Dass es etwas lauter wird? Du kannst mit dem Richter
Golf spielen gehen.
Werner schrieb:> Axel L. schrieb:>> Das ist ja auch so. Da gibt es nichts zu diskutieren.>> Bitte? Wir hören hier nur EINE Seite! Was davor von der anderen Seite> gesagt wurde, spielt also keine Rolle? Schon mal gehört, dass ein Wort> das andere gibt? Dass es etwas lauter wird? Du kannst mit dem Richter> Golf spielen gehen.
Ganz offensichtlich bist Du auch so einer, der schnell mal laut wird und
das Gehirn dabei abschaltet.
Der Richter hat erstmal eingeschränkt "wenn sich das beweisen lässt".
Und dann ist die Aussage völlig korrekt. Wenn Bosch tatsächlich beweisen
kann, dass der Mann Drohungen gegen die Personalcheffin ausgesprochen
hat, ist der raus.
Kann man unfair finden oder was auch immer, das ändert nichts an den
Tatsachen. Es ist dann auch ziemlich egal, was da vorher war, man droht
seinem Arbeitgeber unter gar keinen Umständen (vor Zeugen).
Und als Betriebsrat hätte ihm das klar sein sollen.
Gruß
Axel
> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine> fristlose Kündigung rechtfertigt
Ob der noch alle Tassen im Schrank hat ?
Werner schrieb:> A. S. schrieb:>> Ich denke nicht, dass der Richtiger sich in dieser Weise geäußert hat.>> https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gueteverhandlung-vor-arbeitsgericht-unruhe-bei-bosch-betriebsrat-fristlos-gefeuert.a33b8ffd-fcec-4f74-8a16-361fbb6641a7.html>> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine> fristlose Kündigung rechtfertigt – wenn sie sich denn beweisen lässt."
Das bedeutet aber eher:
A. S. schrieb:> andersrum, dass nur diese Beschuldigung (unter vielen> unzureichenden) das zu einer Klage hat.
(sollte heißen: "das Zeug zu einer erfolgreichen Klage hat")
und nicht:
>> die fristlose Kündigung nur aufgrund der>> "Bedrohung" schon mal vorab als gerechtfertigt ansieht, ohne den>> situativen Kontext zu berücksichtigen.
Axel L. schrieb:> Ganz offensichtlich bist Du auch so einer, der schnell mal laut wird und> das Gehirn dabei abschaltet.
Nein, absolut nicht. Ich bin ein eher ruhiger Typ und mein Gehirn
arbeitet stets unauffällig im Hintergrund.
Axel L. schrieb:> Der Richter hat erstmal eingeschränkt "wenn sich das beweisen lässt".>> Und dann ist die Aussage völlig korrekt. Wenn Bosch tatsächlich beweisen> kann, dass der Mann Drohungen gegen die Personalcheffin ausgesprochen> hat, ist der raus.
Mit der Interpretation von Gesetzestexten bist Du "ganz offensichtlich"
überfordert. Mit gezielter Provokation als Angestellter hast Du
anscheinend auch noch nie Bekanntschaft machen müssen. Öffentliche
Äußerungen von Richtern zu laufenden Verfahren sind äußerst
problematisch. Sollte der Richter wirklich derartig vorgeprescht sein,
schädigt er das Vertrauen in seine Unabhängigkeit.
A. S. schrieb:> (sollte heißen: "das Zeug zu einer erfolgreichen Klage hat")
So wie die Zeitung die Aussage des Richters dargestellt hat, ist da
einfach kein Spielraum für Deine (oder A.S.) Spekulationen. Da hilft
auch kein nachträgliches Hinzudichten von Informationen, die in
Wirklichkeit nicht da sind.
Werner schrieb:> Öffentliche> Äußerungen von Richtern zu laufenden Verfahren sind äußerst> problematisch.
Schlag mal nach, was "Verfahren" in diesem Zusammenhang bedeudet.
Kleiner Tipp, es gibt da einen Unterschied zwischen Ermittlungsverfahren
und Gerichtsverhandlungen.
Ferner läuft da nichts mehr, da die Gerichtsverhandlungen wegen dem
Fehlverhalten am 08.02.2018 im Frühjahr und Sommer 2018 stattfanden.
Der Drops ist gelutscht, aber der Karsten möcht halt gern seinen "Money
for nothing"-Job zurück. Manche finden eine solche Einstellung
sympathisch, andere dagegen problematisch.
Ich kann aus vielen Verhandlungen , denen ich als Zeuge , oder als
Kläger beigewohnt habe feststellen: glaubt ja nicht an die Justiz!
Ich habe derart katastrophale Fehlurteile erlebt, dass das mit gesundem
Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar ist.
Es geht vor Gericht zu 100% darum, wer sympathisch ist, und wer am
dreistesten lügt.
Und wehe, du wirst bei der scheiße der anderen Partei etwas
ungehaltener, dann wirst du abserviert wie Mollath!
Zocker_55 schrieb:>> Zitat aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:>> "Richter Ulrich Lips sieht allein in der Drohung einen Grund, der eine>> fristlose Kündigung rechtfertigt>> Ob der noch alle Tassen im Schrank hat ?
Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!
Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!
Cha-woma M. schrieb:> Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!> Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!
Das Zerstören einer Existenz auch nicht. Da muß dann auch mal ein
ernstes Wort geredet werden. Allerdings unter 4 Augen.
Werner schrieb:> Nein, absolut nicht. Ich bin ein eher ruhiger Typ und mein Gehirn> arbeitet stets unauffällig im Hintergrund.
Pah. Mein Gehirn arbeitet so was von ruhig dass ich oft gefragt werde ob
es überhaupt da ist. Jetzt kommst du!
Teiger Wutz schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>>> Nein, der gibt herrschende Rechtssprechung wider!>> Eine Drohung ist keine "Kleinigkeit"!>> Das Zerstören einer Existenz auch nicht. Da muß dann auch mal ein> ernstes Wort geredet werden. Allerdings unter 4 Augen.
Wieso Zerstörung einer Existenz ?
Meines Wissens hat der schon wieder einen Job.
Gruß
Axel
Weil hier viel spekuliert wird,mal Butter bei die Fische:
- Die Betriebsratswahl
Bei Bosch in Feuerbach wurde bei allen letzten Betriebsratswahlen nur
eine Liste verwendet.
Da kann sich jeder raussuchen, wer gewählt wird.
Karsten v. Bruch wurde NACH der Kündigung trotzdem wiedergewählt.
Mit 1316 Stimmen von 5975 gültigen Stimmen. Ohne Chance, irgendwie für
sich zu werben, weil er ja schon eine ganze Weile weg war.
Die Kollegen wissen schon, was sie an ihm haben.
- Die Verhandlungen
In den Verhandlungen des Arbeitsgerichts waren jedesmal alle Räume zu
klein, viele Kollegen standen auf den Gängen oder konnten gar nicht
teilnehmen.
Und, weil das gefragt wurde: Im deutschen Rechtssystem kann man nicht
einfach zur Unterstützung Aussagen machen. Man hat still dazusitzen und
zuzuschauen und wenn man das nicht kann, fliegt man raus.
- Die Person Karsten v. Bruch
Karsten v. Bruch ist ein Querdenker.
Der die Firma weiterbringen will.
Jemand den so eine Firma unbedingt braucht.
Wer den Zeit-Artikel lesen kann, kann das ganz gut einschätzen.
Er setzt sich sehr intensiv für seine Kollegen ein und ist kein
Betriebsrat, der seine Zeit bequem absitzt.
Man wird nicht Betriebsrat, weil man höflich und still ist. Und er würde
mit jedem den heftigsten Streit verbaler Art führen. Aber eben nur
verbal.
- Die Kündigung
Ein Betriebsrat kann nicht fristlos gekündigt werden.
Es sei denn, der Rest des Betriebsrats stimmt dem zu.
Das ist hier passiert. Über diese Sitzung ist nichts bekannt.
Der Betriebsrat schweigt seit einem Jahr dazu.
Über das Verhältnis von Karsten v. Bruch zu einigen BR-Kollegen und
speziell zum BR-Vorsitzenden wurde ja schon genügend berichtet.
- Und jetzt?
Der Revisionsprozess steht noch aus.
Karsten v. Bruch arbeitet seit Anfang April wieder.
Jetzt als Rettungssanitäter in Ludwigsburg bei den Maltesern.
Insider schrieb:> Karsten v. Bruch arbeitet seit Anfang April wieder.> Jetzt als Rettungssanitäter in Ludwigsburg bei den Maltesern.
Das klingt für mich nach einer für die Gesellschaft sinnvollen und
nutzbringenden Tätigkeit. Finde ich gut.
Ingenieur schrieb:> Das klingt für mich nach einer für die Gesellschaft sinnvollen und> nutzbringenden Tätigkeit. Finde ich gut.
Vielleicht rennt er auch nur im Rettungssanitäterkostüm von Haustüre zu
Haustüre und tischt alten Leuten Schauermärchen um mit dieser Masche
Spenden und Mitgliederbeiträge zu werben. Gestern war auch wieder so
einer an der Haustüre und seine bekannten Stories runtergeleiert.
Ostzeit+gutes Wetter -> ideale Bedingungen für Nepper und Schlepper.
Sieht man wieder, dass man als geschasster Konzerningenieur bei KMUs
auch nicht willkommen ist und auch nicht gebraucht wird, wegen des
weiter wachsenden Ingenieurüberhanges. Die Hochschulen sind ungebrochen
weiter proppenvoll, während in den wirklichen Mangelberufen der
Nachwuchs fehlt. Nach der Hochschule bleiben viele Absolventen auf der
Strecke, auch Mintler, und schulen danach mit den Abbrechern und
frühzeitig geschassten Ingenieuren zusammen auf die Mangelberufe um.
Berufsrevolutionär schrieb:> Ingenieur schrieb:>> Es gibt dazu jetzt auch einen Beitrag im Ersten:>>>>> https://www.mdr.de/brisant/video-diesel-ingenieur-kaempft-gegen-kuendigung-100.html>> Ah, ein neuer MDR-Rekord, drei Sätze in der Inhaltsbeschreibung - drei> Lügen.> Weder wusste die Pappnasse von der serienmäßigen Reinigungsabschaltung> in VW-Modellen noch hat er irgendjemanden gewarnt, noch war das der> Kündigungsgrund.
Da weiß aber einer gut bescheid.
Insider schrieb:> Der Betriebsrat schweigt seit einem Jahr dazu.> Über das Verhältnis von Karsten v. Bruch zu einigen BR-Kollegen und> speziell zum BR-Vorsitzenden wurde ja schon genügend berichtet.>> - Und jetzt?>> Der Revisionsprozess steht noch aus.
Unbequeme Kollegen haben leider nicht nur Freunde, sie könnten aber als
Querdenker für die Firma auch sehr nützlich sein. Der BR-Vorsitzende
hätte seinen Kollegen Karsten sicher etwas besser schulen können um die
Kritik angemessen unter die Leute zu bringen? Die spätere Revision wird
interessant. Eine heiße Kartoffel fallen zu lassen, entspricht nicht der
feinen Art eines Arbeitnehmervertreters /BR?
Was heißt hier Pfui?
Ich hatte mit ihm schon als Kollege Kontakt und seine Meinungen im
Intranet verfolgt. Aus meiner Perspektive handelt es sich hier um eine
Schmutzkampagne gegen ihn.
Und ihn "Nestbeschmutzer" zu nennen ist ja wohl ein Witz!
Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den
schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!
Gerüchten zufolge dreht sich der Firmengründer Robert Bosch zur Zeit im
Grab wie ein Grillhendl am Spieß: er rotiert aufgrund dessen, wie in
seiner Stiftung mit Menschen umgegangen wird und das aus "Technik für
Menschen" "Technik gegen Menschen" gemacht wurde. Von wegen "sozialer
Verantwortung" und so.
Und das so ein Riesenkonzern es nicht fertigbringt, die Angelegenheit
mit diesem Vom Bruch geräuschloser abzuwickeln, spricht auch nicht für
die Professionalität der beteiligten Personen. Da sind wohl mehrere
Personen Ihren Aufgaben nicht gewachsen.
Steven schrieb:> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!
Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen
vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er
eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich
rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu
haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.
'Warum ne Personalerin überzeugen wollen, wenn man sie einschüchtern
kann' - da hat einer seine Verantwortlichkeit als
Arbeiternehmervertreter aber sehr eigennützig ausgelegt.
Berufsrevolutionär schrieb:> Steven schrieb:>>> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den>> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!>> Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen> vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er> eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich> rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu> haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.> 'Warum ne Personalerin überzeugen wollen, wenn man sie einschüchtern> kann' - da hat einer seine Verantwortlichkeit als> Arbeiternehmervertreter aber sehr eigennützig ausgelegt.
1. Ich glaube nicht, dass der eine großartige Abfindung erhalten hat
2. Hätte er eine Abfindung bekommen, dann wäre die Geschichte nie so an
die Öffentlichkeit gekommen und da so am Köcheln gehalten worden
3. Ich kenne den nicht persönlich, aber Bekannte von mir (ehemalige
Kollegen von dem). Und von denen sagt keiner was negatives über ihn,
halt, dass er's Maul aufmacht
4. Unterm Strich hat sich da der Bosch extrem schlecht verkauft. Ich
glaube, die wollten mit Absicht ein Exempel statuieren. Das ist aber
Mutmassung. Aber wer weiß, was für Leichen die noch im Keller haben?
Berufsrevolutionär schrieb:> Steven schrieb:>>> Es gibt eine Ingenieurs-Ethik die auch ich höher stelle als den>> schnellen, schmutzigen Gewinn der Firma!>> Naja die Ethik von diesem Ingenieure scheint ja eher darin zu bestehen> vom AG noch ne fette 6-stellige Abfindung dafür abzukassieren, das er> eben jahrelang nichts ingenieursrelevantes getan hat, sondern lediglich> rhetorisch aufgebauschtes Stammtischgemosere unter die Leute gebracht zu> haben und sich einen Dreck um Fakten zu scheren.
Welche Fakten meinst Du genau ?
Die 300 Mio Schadenersatz, die Bosch in den USA gezahlt hat ? Oder die
Milliardenklagen, die noch anhängen ? Oder etwa die die diversen
Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltscheft, wo nochmal
Milliardenzahlungen drohen ?
Gruß
Axel
Nachdenken! Die Situation mit der Personalerin war so bedrohend, dass
weder die Sekretärin noch ihr eigener Sohn eingegriffen haben. Auch
riefen sie nicht nach der Polizei oder dem Werkschutz. Ergo voll brutal,
gell?!?
Deepdiver schrieb:> Nachdenken! Die Situation mit der Personalerin war so bedrohend,> dass> weder die Sekretärin noch ihr eigener Sohn eingegriffen haben. Auch> riefen sie nicht nach der Polizei oder dem Werkschutz. Ergo voll brutal,> gell?!?
Tja und wenn dann noch dieser Sohn als Kampfsportler bekannt ist, würde
ich mir als "Aussenstehender" den Kollegen von Bruch evtl. (damit die
Story von den 3 zutiefst eingeschüchterten passt) als 2,20m und 140Kilo
Mann vorstellen (ist er aber nicht). . .
Revolutionsberufsbär schrieb:> Ich empfehle folgendes Interview mit Hans-Joachim Maaz:> Da ist die Ursache des ganzen Problems beschrieben.
Hat die Psychatrische vom Dr. med. Maaz wieder freien Auslauf, oder hat
man sich heimlich ins Stationsoffice an den Rechner mit Internetzugang
geschlichen?!
Habe gelesen, dass der fristlos gefeuerte Betriebsrat von
Bosch-Feuerbach jetzt als Rettungssanitäter arbeitet.
Ich finde das bemerkenswert: Er muss hierfür ja die Bereitschaft
mitbringen, JEDEM Menschen BEDINGUNGSLOS zu helfen. Also rein
hypothetisch auch den beteiligten Personen, die seine Entlassung
betrieben haben und ihm damit seine bisherige Lebensgrundlage, aus
seiner Sicht unrechtmäßig, entzogen haben. Und trotzdem wünscht er
anderen Menschen weiterhin das Leben und nicht den Tod.
Rainer Z. schrieb:> Habe gelesen, dass der fristlos gefeuerte Betriebsrat von> Bosch-Feuerbach jetzt als Rettungssanitäter arbeitet.> Ich finde das bemerkenswert: Er muss hierfür ja die Bereitschaft...
Ich finde das auch bemerkenswert, allerdings deshalb, wo laut
Schnulli-Pulli-Arbeitgeberverbänden doch so ein unstillbarer
Ingenieurbedarf aller Coleur herrscht, der nur durch Flutung mit
ausländischen Fachkräften gedeckt werden könne.
Dass er jetzt Rettungssani ist, sagt das Gegenteil aus und dass eher
diese Tätigkeit wegen mieser Bezahlung bei gleichzeitig forderndem
Berufsalltag eine Mangelbranche ist.
Rainer Z. schrieb:> Habe gelesen, dass der fristlos gefeuerte Betriebsrat von> Bosch-Feuerbach jetzt als Rettungssanitäter arbeitet.
Hätt ich als Anwalt meinem Mandaten auch empfohlen, so ein "Tu-Buße-Job"
im Sozialen machts sich immer gut vor dem Richter, das schiebt dem
Ex-Arbeitgeber nochmal richtig den Schwarzen Peter zu. Vielleicht wird
es ja noch was mit der 80k+ Abfindung...
>Ich finde das auch bemerkenswert, allerdings deshalb, wo laut>Schnulli-Pulli-Arbeitgeberverbänden doch so ein unstillbarer>Ingenieurbedarf aller Coleur herrscht,
Wieviel Ingenieur ist noch einer, der seit Jahren von der Arbeit
freigestellt ist und dessen einziger Beitrag in der firmeninternen
Dieselskandalbewältigung die Einrichtung eines Intranetforums und das
Verbreiten von kernigen Sprüchen ist? Und wenn er nicht mehr in seinem
Lehrfach tätig ist, heisst nicht, das er dort nix bekommen hat.
Vielleicht hat er ja nie wirklich Interesse am Fach gehabt und war nur
an dem Geld interessiert. Jetzt wollt er zur Midlife-Crisis Abwechslung
mal was mit bezahlten Überstunden machen.
Es ist schon interessant, wie sich Aussenstehende hier zutrauen über
einen Menschen zu urteilen. Ich vermute, daß die Meisten die betroffene
Firma weder von innen kennen, noch jemals ein Wort mit Karsten
gewechselt haben.
Ich kenne Karsten persönlich und habe eine durchaus kritische Meinung zu
dem, wie er zu manchen Dingen steht.
ABER:
- Ich traue ihm weder eine sexuelle Belästigung, noch eine (körperliche)
Bedrohung zu. Daß in einem Gespräch die Emmotionen hochkochen kann
passieren, sowas kann man aber auch ohne fristlose Kündigung lösen.
Trotzdem: wir alle wissen nicht, was sich dort abgespielt hat. Inwieweit
die vorhandenen Zeugen geeignet sind, muß das Gericht entscheiden.
- Wenn die Personaltante eine verbale Auseinandersetzung nicht
verkraftet und dann psychische Probleme hat, dann hat sie den falschen
Job (Hey, die arbeitet in einem Fertigungswerk, da gibts Typen die
deutlich direkter sind, als Karsten!)
- Das was man ihm hier im Forum vorwirft, ist schon unterste Schublade.
Er hat sich immer für die Mitarbeiter eingesetzt (sowohl in seiner
Betriebsratszeit als auch schon davor)
- Er hat Dinge immer offen angesprochen, und das hat ihm vermutlich auch
den Ärger eingebrockt, den er jetzt hat. Das ist schade, denn nur wenn
man kontrovers diskutiert, findet man die besten Lösungen und Wege.
- Das Verhalten des Betriebsrates in Feuerbach kann ich nur als schäbig
bezeichnen, wenn man der Kündigung eines Betriebsratsmitglieds zustimmt,
ohne diesen vorher anzuhören. Das kann man nur als Warnung verstehen
(Engagement ist nur bei Linientreue gewünscht, sonst lässt man einem
fallen).
Und an alle, die über seine Tätigkeit als Rettungssanitäter herziehen:
Was soll Karsten denn machen? Er muß von irgendwas leben. Da ist es das
Naheliegendste, sich in einem Berufsfeld umzuschauen in dem man eine
Ausbildung hat, und gleichzeitig ein hoher Bedarf herrscht.
Hans Wurst schrieb:> - Ich traue ihm weder eine sexuelle Belästigung, noch eine (körperliche)> Bedrohung zu. Daß in einem Gespräch die Emmotionen hochkochen kann> passieren, sowas kann man aber auch ohne fristlose Kündigung lösen.
Fakt ist jedoch, die Kündigung hat eben nichts mit dem "Auspacken" im
Dieselskandal zu tun.
> Trotzdem: wir alle wissen nicht, was sich dort abgespielt hat. Inwieweit> die vorhandenen Zeugen geeignet sind, muß das Gericht entscheiden.
Für eine Verurteilung ja, eine eigene Meinung kann sich natürlich jeder
aus den vorhandene Informationen selber bilden und diese auch kundtun.
> - Er hat Dinge immer offen angesprochen, und das hat ihm vermutlich auch> den Ärger eingebrockt, den er jetzt hat.
Das ist halt die Frage. Wenn jemand irgendwas anspricht und gleichzeitig
aber noch auf andere Leute losgeht (in wie weit auch immer), dann bleibt
es doch zumindest fraglich ob man hier wirklich die große Verschwörung
auspacken muss um die Kündigung zu rechtfertigen.
Cyblord -. schrieb:> ...
Mensch, wo warst du denn die letzten Wochen? Schon ewig nicht mehr
gelesen hier von dir, Keule. Endlich geht es hier wieder aufwärts.
IQ-Reflektor schrieb:> Hans Wurst schrieb:>> Ich kenne Karsten persönlich und habe eine durchaus kritische Meinung zu>> dem, wie er zu manchen Dingen steht.>> Glaub Dir keiner!
Das ist eben der Unterschied: Ich respektiere und schätze ihn als Mensch
obwohl ich in der Sache vielleicht eine andere Meinung habe.
Warum Du hier pauschalisierst kann ich jetzt überhaupt nicht
nachvollziehen. Vielleicht glaubst DU es nicht, was für mich auch
vollkommen ok ist.
Wenn Du aber von "keiner" schreibst schließt Du Leute mit ein die du
a) nicht kennst
b) deren Meinung Du nicht kennst
Vielleicht solltest Du zuerst mal dein Verhalten reflektieren bevor Du
dich an komplexere Themen (IQ...) wagst ;-)
Cyblord -. schrieb:> Fakt ist jedoch, die Kündigung hat eben nichts mit dem "Auspacken" im> Dieselskandal zu tun.
In die Öffentlichkeit ist er erst nach der Kündigung gegangen. Kennst
gerne mal recherchieren. Du wirs keine Quellen finden, die zu dem Thema
etwas vor dem Kündigungs- bzw. ersten Gerichtstermin berichten.
Daß er unbequem ist, und sich nicht durch Hinhaltetaktik oder ein paar
mit einfachen Argumenten abwimmeln lässt, ist hinlänglich bekannt.
Dadurch hat er viele Leute genervt und ist dem einen oder anderen auch
ziemlich auf die Füße getreten.
Ich persönlich glaube, daß man die erstbeste Chance ergriffen hat, ihn
loszuwerden. Das war ziemlich ungeschickt, denn vorher hatte man ihn
bzgl. Medienwirksamkeit (im Unternehmen) unter Kontrolle. Jetzt hat er
nichts mehr zu verlieren und sorgt für ziemlich viele
Negativschlagzeilen.
Hans Wurst schrieb:> Ich persönlich glaube, daß man die erstbeste Chance ergriffen hat, ihn> loszuwerden.
Das ist halt ein Problem: So weit darf es nicht kommen. Aber wenn man
schon auf der Abschussliste ist, dann kann man sich eben nicht auch noch
aufführen wie Sau. Genau dann muss man sich untadelig verhalten.
> Das war ziemlich ungeschickt, denn vorher hatte man ihn> bzgl. Medienwirksamkeit (im Unternehmen) unter Kontrolle. Jetzt hat er> nichts mehr zu verlieren und sorgt für ziemlich viele> Negativschlagzeilen.
Ist das so? Viel Wind sehe ich da grade in den Medien nicht.
Cyblord -. schrieb:> Ist das so? Viel Wind sehe ich da grade in den Medien nicht.
Naja, es kommen halt mit schöner Regelmäßigkeit Berichte:
Die Prozessberichtserstattung in den Tageszeitungen, der "Zeit"-Artikel,
dann der SWR, seine Vorträge an der Uni, ...
Hans Wurst schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Ist das so? Viel Wind sehe ich da grade in den Medien nicht.>> Naja, es kommen halt mit schöner Regelmäßigkeit Berichte:> Die Prozessberichtserstattung in den Tageszeitungen, der "Zeit"-Artikel,> dann der SWR, seine Vorträge an der Uni, ...
Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der
Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.
Hans Wurst schrieb:> In die Öffentlichkeit ist er erst nach der Kündigung gegangen. Kennst> gerne mal recherchieren. Du wirs keine Quellen finden, die zu dem Thema> etwas vor dem Kündigungs- bzw. ersten Gerichtstermin berichten.
Nachher auch nichts,
weil er eben nichts hat womit er an die Öffentlichkeit gehen könnte.
Anderfalls hätte er schon einen Termin bei einer Amerikanischen 'Law
firm' gehabt, die begierig Material suchen um BOSCH in die Verantwortung
zu nehmen.
Der Thread-titel ist die reinste Propagande - der Kasper hat nicht
"ausgepackt" im Sinne von Bosch bezüglich der Dieselfiltergeschichte den
Whistlebowler gegeben. Der versucht lediglich im Fahrwasser der
Diesel-Geschichte seine fristlose Kündigung als unberechtigt
darzustellen.
IQ-Reflektor schrieb:> Der versucht lediglich im Fahrwasser der> Diesel-Geschichte seine fristlose Kündigung als unberechtigt> darzustellen.
Ob wahr oder nicht, genau so sieht es leider aus.
Warum ist er nicht vorher schon an die Öffentlichkeit gegangen wenn es
ihm so wichtig war? Es wäre sehr schwer gewesen ihn für das
Whistleblowing in diesem Fall zu kündigen. Grade wegen der Popularität
des Dieselskandals. Und auf der Abschussliste war er ja eh schon.
Aber nein, er wartet bis er zufällig wegen Belästigung und Drohungen
gekündigt wird.
Cyblord -. schrieb:> Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der> Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.
Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern
angesprochen hat.
Hans Wurst schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:>> Hans Wurst schrieb:>>> Ich kenne Karsten persönlich und habe eine durchaus kritische Meinung zu>>> dem, wie er zu manchen Dingen steht.>>>> Glaub Dir keiner!>> Das ist eben der Unterschied: Ich respektiere und schätze ihn als Mensch> obwohl ich in der Sache vielleicht eine andere Meinung habe.
Vor Gericht zählen Beweise, nicht Respekt und Schätzung. Oder soll die
Gerichtsmanipulationen, wie die die zu einen Freispruch eines
überführten Mörders wie im Fall O. J. Simpson führten, Alltag werden?!
Hans Wurst schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der>> Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.>> Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern> angesprochen hat.
Hat er nicht.
IQ-Reflektor schrieb:>> Cyblord -. schrieb:>>> Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der>>> Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.>>>> Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern>> angesprochen hat.>> Hat er nicht.
Wo hat er es extern angesprochen ?
Hans Wurst schrieb:> Auch das hätte zur sofortigen Kündigung führen können, da er gegen die> Geheimhaltungsauflagen im Arbeitsvertrag verstoßen hätte.
Die gelten sicher nicht bei strafrechtlich relvanten Handlungen, die den
zuständigen Stellen zur Anzeige gebracht werden. Wenn sie überhaupt
gelten.
Cyblord -. schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:>> Der versucht lediglich im Fahrwasser der>> Diesel-Geschichte seine fristlose Kündigung als unberechtigt>> darzustellen.>> Ob wahr oder nicht, genau so sieht es leider aus.>> Warum ist er nicht vorher schon an die Öffentlichkeit gegangen wenn es> ihm so wichtig war? Es wäre sehr schwer gewesen ihn für das> Whistleblowing in diesem Fall zu kündigen. Grade wegen der Popularität> des Dieselskandals. Und auf der Abschussliste war er ja eh schon.
Auch das hätte zur sofortigen Kündigung führen können, da er gegen die
Geheimhaltungsauflagen im Arbeitsvertrag verstoßen hätte.
Hans Wurst schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:>>> Cyblord -. schrieb:>>>> Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der>>>> Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.>>>>>> Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern>>> angesprochen hat.>>>> Hat er nicht.>> Wo hat er es extern angesprochen ?
Hat er nicht.
Cyblord -. schrieb:> Hans Wurst schrieb:>> Auch das hätte zur sofortigen Kündigung führen können, da er gegen die>> Geheimhaltungsauflagen im Arbeitsvertrag verstoßen hätte.>> Die gelten sicher nicht bei strafrechtlich relvanten Handlungen, die den> zuständigen Stellen zur Anzeige gebracht werden. Wenn sie überhaupt> gelten.
Wenn Du auf dieser Theorie deiner bisherigen Beiträge begründest, kannst
du das alles in die Tonne kloppen. Denn auch die Anzeige
strafrechtlicher Dinge führt zur fristlosen Kündigung, weil das
Vertrauensverhältniss damit zerrüttet ist.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Denn auch die Anzeige> strafrechtlicher Dinge führt zur fristlosen Kündigung, weil das> Vertrauensverhältniss damit zerrüttet ist.
Da dreht aber der Richter einem einen Strick draus! Der Richter sagt
dann das die Firma vorsätzlich gehandelt habe, weil dafür braucht man
auserordentliches Vertrauen um nicht aufzufliegen.
IQ-Reflektor schrieb:>>>> Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern>>>> angesprochen hat.>>>>>> Hat er nicht.>>>> Wo hat er es extern angesprochen ?>> Hat er nicht.
Was jetzt ? Erst widersprichst Du meiner Aussage, dann bestätigst Du sie
?
IQ-Reflektor schrieb:> Hans Wurst schrieb:>> IQ-Reflektor schrieb:>>> Hans Wurst schrieb:>>>> Ich kenne Karsten persönlich und habe eine durchaus kritische Meinung zu>>>> dem, wie er zu manchen Dingen steht.>>>>>> Glaub Dir keiner!>>>> Das ist eben der Unterschied: Ich respektiere und schätze ihn als Mensch>> obwohl ich in der Sache vielleicht eine andere Meinung habe.>> Vor Gericht zählen Beweise, nicht Respekt und Schätzung. Oder soll die> Gerichtsmanipulationen, wie die die zu einen Freispruch eines> überführten Mörders wie im Fall O. J. Simpson führten, Alltag werden?!
Was hat meine Meinung mit dem Verhalten des Gerichts zu tun? Du
vermischst da zwei Dinge. Keiner will ein Gericht manipulieren. Im
Gegenteil. Ich hab ja geschrieben: Die Bewertung der Zeugenaussagen ist
Aufgabe des Gerichts.
Hans Wurst schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:>>>>> Oder es zeigt, wie loyal er vorher war und die Themen eben nur intern>>>>> angesprochen hat.>>>>>>>> Hat er nicht.>>>>>> Wo hat er es extern angesprochen ?>>>> Hat er nicht.>> Was jetzt ?
Der Thread beginnt mit der Aussage:
"Er warnte früh vor dem Dieselbetrug."
Das soll wohl nach 'whistleblower' der vor der Öffentlichkeit von den
Dieselskandal wusste, klingen.
In den Gerichtsreportagen steht aber was komplett anderes. Da wird
geschrieben von "übte Kritik an der Aufarbeitung des Dieselskandals".
Also nix mit "vor" sondern deutlich danach, in der Aufarbeitungsphase.
Und es wird auch nicht deutlich wie nun die "kritik" tatsächlich aussah,
mglw. echauffierte sich der Kaspar das BOSCH zuviel aufarbeitet, was
allein in der Verantworung von VW liegt.
Also nix mit Whistleblowing, weder extern und intern.
Und der Richter macht deutlich das er sich mit diesen Aspekten der
Tätigkeit nicht befasst, weil nicht Bestandteil der
Kündigungsbegründung.
IQ-Reflektor schrieb:> Der Thread beginnt mit der Aussage:> "Er warnte früh vor dem Dieselbetrug."> Das soll wohl nach 'whistleblower' der vor der Öffentlichkeit von den> Dieselskandal wusste, klingen.> In den Gerichtsreportagen steht aber was komplett anderes. Da wird> geschrieben von "übte Kritik an der Aufarbeitung des Dieselskandals".> Also nix mit "vor" sondern deutlich danach, in der Aufarbeitungsphase.> Und es wird auch nicht deutlich wie nun die "kritik" tatsächlich aussah,> mglw. echauffierte sich der Kaspar das BOSCH zuviel aufarbeitet, was> allein in der Verantworung von VW liegt.> Also nix mit Whistleblowing, weder extern und intern.>> Und der Richter macht deutlich das er sich mit diesen Aspekten der> Tätigkeit nicht befasst, weil nicht Bestandteil der> Kündigungsbegründung.
Wenn Du den Zeit-Artikel aufmerksam gelesen hättest, dann wüsstest Du,
daß Karsten schon vor dem Bekannwerden des Dieselskandals intern auf die
Probleme hingewiesen hatte.
Im Zeit-Artikel steht auch recht viel Detailinfo zur vorgebrachten
Kritik. Nur hats der dabei angesprochene Bereichsvorstand wohl nicht
ernst genommen. Vielleicht solltest Du mal den kompletten Artikel kaufen
und lesen (und nicht nur die frei zugängliche Online-Variante).
Hans Wurst schrieb:> Vielleicht solltest Du mal den kompletten Artikel kaufen> und lesen (und nicht nur die frei zugängliche Online-Variante).
Warum sollte man den Zeit Artikel kaufen, wenn man den Prozessbericht
aus der "Stuttgarter Zeitung" kostenlos haben kann (siehe Link oben).
und da steht:
"Wegen Kritik an der Aufarbeitung des Diesel-Skandals und weiterer
konträrer Auffassungen war er zu unbequem geworden."
und weiter:
"Richter Lips schließt einen Zusammenhang zum Verfahren ausdrücklich
aus: „Die Betriebsratstätigkeit spielt hier keine Rolle.“"
Also wie bereits festgestellt, hier versucht der Gefeuerte Zusammenhänge
zum Dieselskandel herzustellen, die weder Prozessrelevant sind, noch mit
seiner Tätigkeit in Verbindung gebracht werden können. Denn ausser
Machosprüche ("Etikettenschwindel") und das Einrichten eines Forums im
Intranet zur Gschicht kann er nichts anführen, was einer Betitelung als
"Warner vor dem Dieselskandal" gerecht werden könnte. Andernfalls hat er
seine Geschichte einer Amerikanischen Law firm verkaufen können.
Und wozu das Ganze:
"nach 21 Jahren ordentlicher Arbeitnehmertätigkeit und zwölf Jahren als
Betriebsratsmitglied seinen Arbeitsplatz los – ohne Kündigungsfrist und
Abfindung“
Also 27 Monatsgehälter will der Karsten rausschlagen (Abfindung + 6
Monate ordentliche Kündigungsfrist). Und die muss er nicht mal mit
seinem Anwalt teilen, weil der von der IGM bezahlt wird"
IQ-Reflektor schrieb:> Warum sollte man den Zeit Artikel kaufen, wenn man den Prozessbericht> aus der "Stuttgarter Zeitung" kostenlos haben kann (siehe Link oben).> und da steht:
Weil im Zeit-Bericht genau die Dinge drinstehen, die du die ganze Zeit
verleugnest. Und weil einem bei der Lektüre des Artikels die möglichen
Zusammenhänge klar werden.
Der ganze Vorgang kann nur Mahnung an alle Bosch-Beschäftigten sein,
sich mit kritischen Meinungsäußerungen zurückzuhalten.
Solange Du nicht bereit bist, dich umfassend zu informieren, ist ein
weitere Meinungsaustausch mit dir sinnlos.
Hans Wurst schrieb:> Und an alle, die über seine Tätigkeit als Rettungssanitäter herziehen:> Was soll Karsten denn machen? Er muß von irgendwas leben. Da ist es das> Naheliegendste, sich in einem Berufsfeld umzuschauen in dem man eine> Ausbildung hat, und gleichzeitig ein hoher Bedarf herrscht.
Was heisst hier "herziehen",
Man versucht sich lediglich einen Reim drauf zumachen, warum einer, der
Maschinenbau studierte, Jahrzehnte in der Maschinenbaubranche tätig war,
und gegen einen Entlassung aus dem Maschinenbau klagt, ausgerechnet eine
Tätigkeit im (nicht-technischen) Gesundheitswesen aufnimmt?
An Maschinenbauer und anderer technische Berufe hat es auch reichlich
Bedarf und sei es Wartungstechniker für Rettungswägen. Oder
Kraftfahrzeugbundesamt, TÜV, DEKRA, ... die sind begierig auf
Prüfingenieure mit "Insider-KnowHow" ...
Da drängt sich halt schon der Verdacht auf, das hier Prozesstatik eine
wichtigere Rolle spielt als Ingenierskarriere und -können.
Berufsrevolutionär schrieb:>> Da drängt sich halt schon der Verdacht auf, das hier Prozesstatik eine> wichtigere Rolle spielt als Ingenierskarriere und -können.
Tut er das ?
Ich kenne einen, der hat das genauso gemacht (interessanterweise auch
auf Rettungssani), obwohl man ihm sogar eine deutliche Gehaltserhöhung
im Ing-Job geben wollte, um ihn zu halten. Aber es waren letztlich genau
die oben genannten Dinge, die ihn aus dem Beruf getrieben haben. der
hatte keinen Bock mehr drauf, permanent Termine zu bekommen, die sich
nicht halten lassen, illegale Praktiken zu decken usw. usf.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> der> hatte keinen Bock mehr drauf, permanent Termine zu bekommen, die sich> nicht halten lassen, illegale Praktiken zu decken usw. usf.
Klar dagegen ist Schichtdienst im Rettungswagen inklusive agressiver und
volltrunkener Menschen tagtäglich ja das reinste Zuckerschlecken. Da
verzichtet man doch dann gerne auch noch auf Geld.
Cyblord -. schrieb:> Axel L. schrieb:> der> hatte keinen Bock mehr drauf, permanent Termine zu bekommen, die sich> nicht halten lassen, illegale Praktiken zu decken usw. usf.>> Klar dagegen ist Schichtdienst im Rettungswagen inklusive agressiver und> volltrunkener Menschen tagtäglich ja das reinste Zuckerschlecken. Da> verzichtet man doch dann gerne auch noch auf Geld.
Ja dann ist doch dein Gedankengang mega schizo, dass er auf
Rettungssanitäter umgeschwenkt is, um den Prozess zu beeinflussen. Was
soll da beeinflusst werden, Wegen der unsicheren Aussicht auf 20
Monatsgehälter, die er noch heftig versteuern muss,macht das doch kein
mensch. Jemand schrieb dass er die Ausbildung früher abgeschlossen
hatte, das macht Dann Sinn, wenn er keinen Job als Ing finder kamn
Berufsrevolutionär schrieb:> An Maschinenbauer und anderer technische Berufe hat es auch reichlich> Bedarf und sei es Wartungstechniker für Rettungswägen. Oder> Kraftfahrzeugbundesamt, TÜV, DEKRA, ... die sind begierig auf> Prüfingenieure mit "Insider-KnowHow" ...
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass jemand einen für den Arbeitgeber
potentiell unangenehmen ehemaligen ranghohen Gewerkschafter einstellt,
der gegen seinen Arbeitgeber auch noch Klage erhoben hat? So jemandem
stehen nicht nicht mehr viele Möglichkeiten offen.
Berufsrevolutionär schrieb:> Da drängt sich halt schon der Verdacht auf, das hier Prozesstatik eine> wichtigere Rolle spielt als Ingenierskarriere und -können.
Selbst wenn es so wäre, sähe ich nichts verwerfliches daran. Wenn der
Richter nicht Neutral und Gerecht ist und für so einen Mist empfänglich
ist, sollte man nicht auf das Fair Play der Gegenpartei vertrauen,
sondern alle legalen Register ziehen.
Für mich sieht diese Vorgehensweise aber eher danach aus, dass er da
ohne große Verhöre und Zweifel schnell und unkompliziert wieder eine
Anstellung bekommen hat. Jeder, der schon mal einen derartigen
Arschtritt vom Arbeitgeber verpasst bekommen hat, weiß wie schwierig
dann plötzlich alles wird.
Cyblord -. schrieb:> Axel L. schrieb:>> der>> hatte keinen Bock mehr drauf, permanent Termine zu bekommen, die sich>> nicht halten lassen, illegale Praktiken zu decken usw. usf.>> Klar dagegen ist Schichtdienst im Rettungswagen inklusive agressiver und> volltrunkener Menschen tagtäglich ja das reinste Zuckerschlecken. Da> verzichtet man doch dann gerne auch noch auf Geld.
Da ist eine Frage der persönlichen Prioritäten. Ich habe mich damals
auch gewundert, aber der ist da ganz zufrieden mit. Und das Geld braucht
der nicht mehr.
Das mit dem Schichtdienst sieht der übrigens ganz anders. Der findet zu
planbaren Zeiten statt und danach ist man zu Hause. Bei seinen letzten
Jobs stand öfter mal Feuerwehr an, wo dann kurzfristig für ne Woche
wohin geflogen werden musste und dann alle privaten Termine für die
Tonne waren.
Gruß
Axel
Berufsrevolutionär schrieb:> Oder Kraftfahrzeugbundesamt, TÜV, DEKRA, ... die sind begierig auf> Prüfingenieure mit "Insider-KnowHow" ...
Sorry, das ist absoluter Quatsch mit Soße !
Lastenhft schrieb:> Jemand schrieb dass er die Ausbildung früher abgeschlossen> hatte, das macht Dann Sinn, wenn er keinen Job als Ing finder kamn
Zum Sani kann sich jeder innerhalb von 3 Monaten ausbilden lassen da
brauchts kein grosses "früher".
https://www.karrieresprung.de/jobprofil/Rettungssanit%C3%A4ter
So ne Saniausbildung klingt ganz nützlich um damit ne Arbeitsmarktpause
zu überbrücken, strukturierte Tagesablauf, man lernt was was man auch im
familiären Alltag nutzen kann, kostet nicht die Welt, kein Stress mit
dem Abend wegen Wiedereingliederung, soziales Prestige ohne
Selbstkasteiung...
Bei mir im Studiuzm waren auch zwei Rettungsanis (oder Sanihelfer was
genau weiss nicht mehr). Die wollten weg von diesem Scheissjob: Mies
bezahlt, viele Überstunden, lauter Besoffene/Drogis/Aggros als Kunden,
der Arsch vom Dienst eben.
Und der Typ will jetzt Rettunssanitäter werden. Normal scheint der nicht
zu sein, den Job macht der nicht lange, den macht eigentlich keiner
lange.
Der Kommentar aus dem Braukeller schrieb:> Und der Typ will jetzt Rettunssanitäter werden. Normal scheint der nicht> zu sein, den Job macht der nicht lange, den macht eigentlich keiner> lange.
Sei doch lieber froh, dass es Leute gibt, die diesen Job ausüben, manche
sogar gerne. Als wenn es jedem Menschen bei der Berufswahl
ausschließlich um Geld ginge. Geld ist gar nicht so wichtig im Leben.
Hans Wurst schrieb:> IQ-Reflektor schrieb:>> Warum sollte man den Zeit Artikel kaufen, wenn man den Prozessbericht>> aus der "Stuttgarter Zeitung" kostenlos haben kann (siehe Link oben).>> und da steht:>> Weil im Zeit-Bericht genau die Dinge drinstehen, die du die ganze Zeit> verleugnest.
Nein hier wird nichts verleugnet, die Geschehnisse werden lediglich
anders bewertet.
Nirgends taucht v. Bruch als Aufdecker des Dieselskandals aus, es wird
lediglich darauf verwiesen das er an der Diskussion der Aufarbeitung
beteiligt war. Und seine Aussage in
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/bosch-vorwuerfe-mitarbeiter-wegen-kritik-zu-diesel-skandal-gekuendigt,vorwuerfe-gegen-bosch-100.html
"Er habe sich unbeliebt gemacht, sagt er. Unter Kollegen habe er
kritische Diskussionen angeregt - zu Zeiten des Diesel-Skandals." - das
ist ganz windelweich formuliert, damit auch jeder einen möglichen
Zusammenhang zwischen Dieselskandal und BR-Tätigkeit deuten kann, der es
unbedingt will. Der Wortlaut "Diskussion" "angeregt" "2015" lässt diesen
Spielraum, taugt aber nicht im geringsten einen tatsächlichen
Zusammenhang zu belegen.
> Und weil einem bei der Lektüre des Artikels die möglichen> Zusammenhänge klar werden.
"Mögliche Zusammenhänge" sind nicht zwingend kausale Zusammenhänge. Wenn
etwas zeitlich hintereinander ablauft heisst es noch lange nicht das das
frühere Ereignis die Ursache für das spätere ist.
Also 2015 einen Brief geschrieben (". Im Oktober 2015 hatte er im
firmeninternen Netzwerk dem Vorstandvorsitzenden Volkmar Denner
geschrieben und Kritik am Umgang mit dem Diesel-Skandal geäußert.") und
Febr/2018 deswegen gefeuert?! Sorry, selbst in Schwaben arbeitet die
Hauspost schneller.
> Der ganze Vorgang kann nur Mahnung an alle Bosch-Beschäftigten sein,> sich mit kritischen Meinungsäußerungen zurückzuhalten.
Es kann bestenfalls Mahnung an die Mitarbeiter zu sein sich gegenüber
anderen Mitarbeitern nicht so einschüchternd zu verhalten wie der
Genannte.
> Solange Du nicht bereit bist, dich umfassend zu informieren, ist ein> weitere Meinungsaustausch mit dir sinnlos.
Du verlangst blinde Meinungsgefolgschaft, nicht informierte
Diskussionsteilnehmer. Insbesonders keine die die vorgeworfenen
Darstellungen kritisch auf tatsächliche Zusammenhänge abklopfen.
Ingenieur schrieb:> ausschließlich um Geld ginge. Geld ist gar nicht so wichtig im Leben.
Dann würde keiner den Job schnell wieder an den Nagel hängen.
Bei den Rettungssanis sind fast nur Jungspunde dabei, die werden ein
paar Jahre verheizt bis sie aufwachen und sich fragen warum sie sich den
Stress für die Almosen antun und machen was anderes.
IQ-Reflektor schrieb:>> Und weil einem bei der Lektüre des Artikels die möglichen>> Zusammenhänge klar werden.>> "Mögliche Zusammenhänge" sind nicht zwingend kausale Zusammenhänge. Wenn> etwas zeitlich hintereinander ablauft heisst es noch lange nicht das das> frühere Ereignis die Ursache für das spätere ist.
Lies einfach erst mal den Artikel bevor Du hier weiter rumspekulierst.
IQ-Reflektor schrieb:> Du verlangst blinde Meinungsgefolgschaft, nicht informierte> Diskussionsteilnehmer. Insbesonders keine die die vorgeworfenen> Darstellungen kritisch auf tatsächliche Zusammenhänge abklopfen.
Nein, das verlange ich nicht. Ich habe versucht dir aufzuzeigen, daß es
eine Weitere Sichtweise neben der deinen gibt.
Peter schrieb:> Berufsrevolutionär schrieb:>> An Maschinenbauer und anderer technische Berufe hat es auch reichlich>> Bedarf und sei es Wartungstechniker für Rettungswägen. Oder>> Kraftfahrzeugbundesamt, TÜV, DEKRA, ... die sind begierig auf>> Prüfingenieure mit "Insider-KnowHow" ...>> Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass jemand einen für den Arbeitgeber> potentiell unangenehmen ehemaligen ranghohen Gewerkschafter einstellt,> der gegen seinen Arbeitgeber auch noch Klage erhoben hat? So jemandem> stehen nicht nicht mehr viele Möglichkeiten offen.
Gewerkschafter? Killt eine Tätigkeit als Betriebsrat das Fach-KnowHow
eines Ingenieurs? Ich glaube nicht. Jeder frisch Eingestellter ist
"potentiell Unangenehm", deshalb kann man während der Probezeit auch
ohne grossen Papierkram die Reißleine ziehen.
Freiberufler oder befristetet Projektmitarbeit wären auch noch Optionen.
Und die genannten Institutionen haben ja gegenüber den
Automobilhersteller eine gewisse Kontrollfunktion und beschweren sich
schon lange über nicht realitätsgetreue Messungen. Klar das diese gerne
KnowHow aufnehmen, wie man "Messfehler" oder gar "Etikettenschwindel"
erkennt und gegenwirkt.
> Berufsrevolutionär schrieb:>> Da drängt sich halt schon der Verdacht auf, das hier Prozesstatik eine>> wichtigere Rolle spielt als Ingenierskarriere und -können.>> Selbst wenn es so wäre, sähe ich nichts verwerfliches daran. Wenn der> Richter nicht Neutral und Gerecht ist und für so einen Mist empfänglich> ist,
Also der Richter ist ungerecht und nimmt Partei für den Arbeitgeber.?!
Seh ich in den Berichten nicht so. Der schaut wer Opfer, wer Täter und
schlägt dann im Gestzesbuch nach, wie dann im Verfahren zu verfahren
ist.
> sollte man nicht auf das Fair Play der Gegenpartei vertrauen,> sondern alle legalen Register ziehen.
Also mit Schauspielertalent Reue heucheln um den Richter milde zu
stimmen? Wäre das nicht gerade ein Grund dem Betriebsrat seine Eignung
als Interessenvertreter der Belegschaft abzuerkennen?!
Aber um die verhandelten Positionen dreht sich wohl sowieso nicht mehr,
von angesetzten Berufungstermin hört man nichts, der IGM-Anwalt wird in
den Berichten auch nicht mehr erwähnt, hier gehts wohl nur noch um
verletztes Ego. und zerbrochenes Selbstbild.
Da hält sich einer wohl für den grössten Betriebsrat aller Zeiten, da
kann es nicht sein, das der wegen wiederholten Aussfälligkeiten
gegenüber Kollegen rausgeworfen wird. Ein Psychologe diagnostiziert in
diesem Fall eine
Rationalisierung, eine "innere Ausrede". Nicht das 'Arschlochverhalten'
ist der Kündigungsgrund, sondern eine nebulöse Bosch-verschwörung, weil
man sich vor Jahren 'kritisch' geäussert hätte. Ein Arschloch ist man
nie gewesen, das wird einem "angehangen". Und da hilft dem eigenen Ego
eine Tätigkeit als angelernter Notfallhelfer ungemein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rationalisierung_(Psychologie)
Und gleichzeitig muss man sich nicht mit der Frage auseinandersetzen, ob
man als Ingenieur was taugt - ideal, das Selbstbild vom mustergültigen
Arbeitnehmer der keine Tätereinsicht nötig hat, kann weiter gegen alle
objektiven Widerstände aufrecht erhalten werden.
Berufsrevolutionär schrieb:> Ein Arschloch ist man> nie gewesen, das wird einem "angehangen". Und da hilft dem eigenen Ego> eine Tätigkeit als angelernter Notfallhelfer ungemein.
Mir fallen bei "Arschloch" gleich ein paar Leute ein, aber Karsten ist
nicht darunter.
Und zu seiner fachlichen Qualifikation: Die ist gut.
Und trotzdem kann ich verstehen, daß er in der KFZ-Branche momentan
keinen Fuß auf den Boden bekommt. Jemanden mit seiner Historie stellt
einfach niemand ein. Da ist der Ingenieurmangel nicht groß genug.
Aber wenn das alles so einfach und problemlos ist, kannst Du ihn ja
einstellen.
Ingenieur schrieb:> https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-schwerpunkt-unabhaengigkeit
Meiner Ansicht nach wird die Denkweise der Mitarbeiter und die
Unternehmenskultur langfristig zum Problem für derartige Firmen.
Karstens Logik nach meinem Verständnis:
Karsten sagt, mit der Dieselthematik wurde nicht nach seinen
Vorstellungen verfahren. Dies sei Ursache für die Kündigung. Jedoch,
offensichtlich konnte das die Firma nicht einfach so
"ändern/reparieren". Karsten hätte irgendwann intern Ruhe geben müssen
oder kündigen müssen.
Die Entscheidung hat man ihm dann halt abgenommen. Logischerweise erst,
nachdem die Thematik komplett durch die Öffentlichkeit durch war.
Die Mitarbeiter haben alle ihre Interessen und als Betriebsratler ist
man gerade nicht Konzernlenker/Entscheider. Es war nicht seine Aufgabe,
das moralische Niveau, mit dem Bosch Produkte entwickelt und verkauft,
zu maximieren oder immer wieder zu kritisieren.
Außerdem ist Kritisieren super einfach. Schwieriger sind
Verbesserungsvorschläge und erfolgreiche Umsetzungen dieser Vorschläge.
Und zwar aus Perspektive des Konzerns mit all den Mitarbeitern, die nun
einmal da sind.
Damals war es kein Problem der entwickelnden Ingenieure, dass Bosch
derartiges verkauft, sondern des Managements. Zumal Bosch noch nicht
einmal derartige Fahrzeuge verkauft hat. Und zu keinem Zeitpunkt ist die
Thematik etwas, von dem man will, dass intern immer wieder ein
Betriebsrat daran herum kritisiert. ...als ob die wenigen Personen, die
diese Entscheidungen treffen und den Konzern entsprechend lenken, sich
dessen nicht bewusst wären.
Manche haben vielleicht die Ansicht, die Manager sind alle nicht
kompetent genug. Aber mir fällt diesbezüglich, wenn die Situation einmal
da ist, keine einfache Lösung für den Konzern ein. Die Firma soll ja
weiterhin sehr erfolgreich sein, sehr gute Gehälter zahlen und den
Betriebsrat sowie Annehmlichkeiten xyz durchfüttern.
Andere Perspektive:
Letztlich ist Karsten das super soziale Betriebsklima (vgl. Audiostream:
jedes nachweisbare Fehlverhalten einer Führungskraft sollte Konsequenzen
haben) selbst auf die Füße gefallen.
Man ist relativ abgedriftet, fast wie ein Politiker: Kritisieren und
Beschliessen. Das Gehalt kommt aber bei Bosch nicht vom Steuerzahler,
sondern vom Verkauf.
Hans Wurst schrieb:> Da ist der Ingenieurmangel nicht groß genug.
Bis jetzt kann man noch nicht nicht von Mangel sprechen, wir haben in
jedem Fachbereich und bei Anfängern sowie bei Berufserfahrenen eine
Überdeckung.
Kein Nestbeschmutzer,
sondern ein Mann, der die faulen Eier im Konzern ansprach, da diesen
aktuellen Konzernchefs Rendite wichtiger erschien.
Ich war 45 Jahre Mitarbeiter und jahrelang Betriebsrat. Ich ließ mich
nicht korrumpieren und wehrte mich gegen offensichtliche Rechtsbrüche
unter anderem der örtlichen Gewerkschaft, deshalb wurde ich vom
Betriebsrat und der Personalstelle in eine Depression getrieben und
verließ aus freien Stücken den Betrieb.
In der Personalstelle musste ich erleben, wie dort sich psychopathische
Machtmenschen blitzartig vermehren.
Basti schrieb:> Kein Nestbeschmutzer,> sondern ein Mann, der die faulen Eier im Konzern ansprach, da diesen> aktuellen Konzernchefs Rendite wichtiger erschien.
Allerdings nicht so lange er da beschäftigt war. Aber sofort nach dem er
wegen Unflätigkeit gekündigt wurde.
Aber das war sicher nur Zufall.
Basti schrieb im Beitrag #5873031
>> In der Personalstelle musste ich erleben, wie dort sich psychopathische> Machtmenschen blitzartig vermehren.
Während der Arbeitszeit?! Das gäbe es bei mir nicht.
Juniormanager schrieb:> Fühlt sich beim Fall Karsten niemand an Heribert F. aus M.> erinnert?> Geschah das nicht auch in einer Zeit großer Umbrüche?
wer war das denn?
Basti schrieb:> In der Personalstelle musste ich erleben, wie dort sich psychopathische> Machtmenschen blitzartig vermehren.
Deshalb meide ich Angestelltenstellen wie die Pest!
Im Projektbereich sind nur noch Arschkriecher unterwegs, die nichst mehr
können.
Als Angestellter bist du deren Lakai.
Als Selbständiger kannst du denen das Zeug teuer verkaufen, das ihre
Lakaien nicht mehr produzieren können, weil sie die guten rausgemobbt
haben.
Als ich noch Angestellter war, kamen mit dem neuen GF auch lauter
Drecksäcke rein, die nach und nach die Firma kaputt gemacht haben, bis
sie von der Konkurrenz erworben werden konnte. Die hatten danach alle
wieder einen Job dort, weil sie zuvor schon schön Wetter mit denen
gemacht hatten.
So läuft das heute!
Ingenieur der alten Schule schrieb:> Als Selbständiger kannst du denen das Zeug teuer verkaufen, das ihre> Lakaien nicht mehr produzieren können, weil sie die guten rausgemobbt> haben.
Die Zerstörung regulärer Arbeitsplätze. Vielleicht sollten mehr
Ingenieure darüber nachdenken, sich gewerkschaftlich zu organisieren.
Die Malocher waren vor 100 Jahren schon so schlau.
Ingenieur schrieb:> www.ansTageslicht.de/vomBruch
Sehr eigenartige und manipulative Benutzung des Begriffs
"Whistleblower".
Das ist gelinde gesagt, Etikettenschwindel, man wird kein Whistleblower
wenn man innerhalb der Firma ein abweichende Meinung zu Vorschriften
vertritt. Man muss dazu schon rechtzeitig an die Öffentlichkeit und
nicht 3 Jahre später im Zuge der (gescheiterten) Mandantenverteidigung
während eines öffentliches Prozesses.
https://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower
Da zieht sich wohl einer einen Schafspelz über, um eine juristische
Aufarbeitung zu seinem persönlichen Vorteil zu beeinflußen. Das ist kein
Whistleblowing mehr, sondern eine Art "Prozessabsprache" oder "Deal" wie
man im amerikanischen Justizwesen dazu sagt.
Cyblord -. schrieb:> Und es erhöht halt die Glaubwürdigkeit nicht, wenn man nach der> Kündigung plötzlich die dreckige Wäsche auspackt.
Warum nicht? Dreckige Wäsche wird fast immer dann gewaschen, wenn einer
auspackt, den man hat fallen lassen. Vorher hat er es mitgetragen, aus
Rücksicht auf seinen Job und den von anderen. Da ist doch nichts Neues.
Was meint ihr, was bei Bosch so alles läuft!
- Schmiergeldzahlung und Betrug, um an Aufträge zu kommen
- Mobbing, Zerstörung von Arbeitsergebnissen und Leute loszuwerden
- Schlechtreden anderer, um an einen Job zu kommen
- Kaputte Software, um an Nachaufträge zu kommen
- geschönte Werkverträge, um an Zeitarbeiter zu kommen
- manipulierte Stellenbeschreibungen, um Praktikaten zu misbrauchen
- manipulierte Datumsketten in Dokumenten, um durchs Audit zu kommen
- freches Kopieren von Testberichten, um Baumusterprüfungen
durchzukriegen (ohne den Test zu machen)
- Auslagern kritischer Arbeitsprozesse an Lieferanten, um sich rechtlich
abzusichern, inkluse der Abnötigung von Test, Zusagen und
Konfirmitätserkärungen, die der Zulieferer praktisch gar nicht leisten
kann und schon gar nicht zu dem Preis und in der Zeit
Nun ist Bosch selber ein solcher Genötigter geworden, weil sie eine
Betrügersoftware liefern mussten, um Audi und VW als Kunden zu behalten.
Das ist aber nicht die erste und schon gar nicht die einzige
Lügensoftware, die dort entwickelt wurde.
Ich finde es total spannend hier zu lesen. Allerdings bin ich mir nicht
sicher, ob sich diese Diskussion nicht inzwschen ein eigenes Thema
geschaffen hat.
Es wird die Karotte "vom Bruch" vor die Nase gehalten und alle laufen
hinterher --- die Richtung ist egal.
Wenn man mal die genannten Quellen studiert, bleiben doch viel Fragen
offen:
- Warum ist eine Personalchefin von etlichen tausend Mitarbeitern so
zart beseitet, dass sie nach einem lautstarken, unangenehmen Gespräch
nicht mehr ins Büro traut?
Derartige Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung sollten zum normalen
Geschäft gehören. Erst recht, wenn es aufgrund der wirtschaftlichen Lage
zwischen beiden Parteien knistert.
- Warum stimmt ein Betriebsratsgremium einer Kündigung auf Basis von
einseitigen Behauptungen zu? Zumal es sich noch um einen aus Ihrer Mitte
handelt. Oder gibt es mehrere Mitten?
- Welche Rolle spielt der Betriebsratsvorsitzende? Warum duldet er
sowas? Ist es nicht die Aufgabe, sich schützend vor seine Kollegen zu
stellen? Immerhin wurde er vom Gremium vertrauensvoll gewählt?
- Warum beschleunigt die IG-Metall dieses Verfahren noch, stellt keine
eigenen Anwälte und berichtet in keinster Weise von diesem Vorfall?
Hätte es nicht einen Aufschrei geben müssen?
- Warum duldet die IG-Metall, dass durch so ein Konstrukt der
Kündigungsschutz eines Betriebsrates ausgehebelt wird? Sowas schwächt
doch massiv die Arbeit von Arbeitnehmervertretern.
- Welche verworrenen Strukturen gibt es bei der IG-Metall, die dieses
Vorgehen sogar stärken?
- Warum schreitet der oberste Personalchef Kübel von der Bosch
Schilleröhe nicht ein und sorgt im Vorfeld für Klärung? Er mußte von
diesen Vorfällen wissen. Alleine, weil es seine Aufgabe ist.
- Warum unternimmt der Bosch Chef Denner nichts? Weder im Vorfeld, noch
heute? Immerhin sollte es sein Anliegen sein, die Firma vor Schaden zu
bewahren. Oder ist ihm seine eigene Haut wichtiger?
- Warum sieht der Bosch-Aufsichtsrat (Vorsitzender Fehrenbach) nur zu?
Oder hat irgendjemand, irgendetwas von diesem Gremium gesehen oder
gehört?
- Warum gehen Mitarbeiter heute auf die Strasse und stellen genau die
Fragen, die zur Kündigung geführt haben sollen? (Dieselskandal oder wie
es Bosch selbst nennt: Dieselthematik)
Diese Fragen sollten fortgeführt werden. Alle diese Fragen haben eins
gemeinsam: Karsten vom Bruch ist nur eine Schachfigur die es satt hatte,
Bauern zu opfern. Aber wer spielt das Spiel?
Achja, alle genannten Personen sind noch in Amt und Würden, bis auf
eine...
Vielleicht schafft es ja jemand, diese Fragen mit seinen
Lieblingsquellen zu beantworten ;)
Bürovorsteher schrieb:>> Vielleicht schafft es ja jemand, diese Fragen mit seinen>> Lieblingsquellen zu beantworten ;)>> Wen bitte interessiert denn das?
Mich!
> Mich!
Na gut, wenigstens einer.
Hier im nebligen und kalten Ostberlin interessiert es aber wirklich
überhaupt niemanden, was irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten
Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der
Arbeiterklasse.
Bürovorsteher schrieb:> en Ostberlin interessiert es aber wirklich> überhaupt niemanden, was irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten> Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der> Arbeiterklasse.
Ach was, Ingenieure fühlen sich der oberen Kaste zugehörig, Solidarität
haben sie nicht nötig, da sie durch ihr unklaubliches know-how eine
grenzenlose Macht über die Firmen haben.
Preschau Ing schrieb:> Bürovorsteher schrieb:>> irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten>> Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der>> Arbeiterklasse.>> Ach was, Ingenieure fühlen sich der oberen Kaste zugehörig, Solidarität> haben sie nicht nötig, da sie durch ihr unklaubliches know-how eine> grenzenlose Macht über die Firmen haben.
Zumal der MöchteGern-Whistleblower als Betriebsratbonze seit Jahren von
der der Arbeit freigestellt ist, da fällt es schwer Verbindungen zur
Arbeitswelt des Proletariats auszumachen.
Zur Arbeitswelt der Ingenieure übrigens auch nicht, das Dargelegte gibt
keinen Hinweis ob der selbsterklärte Diesel-Experte überhaupt
Expertenwissen aufgebaut hat. Lediglich platte Proletensprüche, wo man
auch auf die Berichte schaut:
"dreckige Dieselmotoren" " ganz bewusster Etikettenschwindel".
Von einem Ingenieur ist aber zu erwarten, das er konkrete Zahlen und
Grenzwerte nennt und darlegen kann ob die Abgas-Reinigung nun zu 99 oder
zu 99,9% ihre Vorgaben erfüllt! Insbesonders, wenn man sich das Etikett
"Whistleblower" auf den aus dem "Blauen Brief" selbstgefalltenen
Lorbeerkranz kritzeln will. Aber so ist da weder ein "Whistle" noch ein
"Blow", lediglich ein Trittbrettfahrer, der sein Fähnlein gerade so
hinstellt, wo der Wind grad bläst.
Ent-Schein-Heiliger schrieb:> Preschau Ing schrieb:> Bürovorsteher schrieb:> irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten> Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der> Arbeiterklasse.>> Ach was, Ingenieure fühlen sich der oberen Kaste zugehörig, Solidarität> haben sie nicht nötig, da sie durch ihr unklaubliches know-how eine> grenzenlose Macht über die Firmen haben.
...
#Klassenkampf
Juniormanager schrieb:> Ent-Schein-Heiliger schrieb:>> Preschau Ing schrieb:>> Bürovorsteher schrieb:>> irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten>> Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der>> Arbeiterklasse.>>>> Ach was, Ingenieure fühlen sich der oberen Kaste zugehörig, Solidarität>> haben sie nicht nötig, da sie durch ihr unklaubliches know-how eine>> grenzenlose Macht über die Firmen haben.>> ...>> #Klassenkampf
Ja und zwar Der Kampf von oben nach unten.
https://arbeitsunrecht.de/zaar-arbeitsunrechtsfabrik/
Seniormanager schrieb:> Juniormanager schrieb:>> Ent-Schein-Heiliger schrieb:>>> Preschau Ing schrieb:>>> Bürovorsteher schrieb:>>> irgendeinem Gewerkschaftsbonzen im tiefsten>>> Altwesten widerfahren ist. Soviel zum Thema Entsolidarisierung der>>> Arbeiterklasse.>> ...>>>> #Klassenkampf>> Ja und zwar Der Kampf von oben nach unten.>> https://arbeitsunrecht.de/zaar-arbeitsunrechtsfabrik/
Zum Kotzen. Ganz ehrlich.
Axel L. schrieb:> Bei Betriebsratswahlen gilt das Listenverfahren, es werden also keine> Menschen gewählt, sondern Listen (so wie Parteien).
Das stimmt so nicht. Siehe z.B.
https://www.brwahl.de/de/wahlvorstand-was-tun/durchfuehrung-der-betriebsratswahl/betriebsratswahl-listenwahl-personenwahl> Damit sorgen die Gewerkschaften dafür, dass keine Einzelpersonen gewählt> werden, die die Pfründe der Gewerkschaften stören könnten.
Was die Gewerkschaft einnimmt, hängt nicht vom Betriebsrat ab, sondern
von jedem einzelnen Mitarbeiter. Jeder bestimmt für sich, ob er Mitglied
in der Gewerkschaft ist und den entsprechenden Obolus zahlt oder nicht.
> Da nützt dann auch der Kündigungsschutz als Betriebrat nicht mehr, der> kann durch den Betriebsrat aufgehoben werden.
Auch das ist falsch.
> Wenn der aber gegen die Dominanz der Gewerkschaften in den BR gewählt> worden ist, muss der schon extrem beliebt bei großen Teilen der> Belegschaft gewesen sein.
Irgendwie scheinst du ein ziemlich krasses Bild von Gewerkschaften zu
haben.
>> https://arbeitsunrecht.de/zaar-arbeitsunrechtsfabrik/
Spannend, wie dann doch immer wieder die gleichen Namen auftauchen.
Es werden Gleiss-Lutz und Bosch genannt. Beide sind die Hauptplayer in
dem hier beschriebenen Fall. Heißt: Gleiss-Lutz vertritt in diesem Fall
Bosch.
ö-streicher schrieb:> - Warum ist eine Personalchefin von etlichen tausend Mitarbeitern so> zart beseitet, dass sie nach einem lautstarken, unangenehmen Gespräch> nicht mehr ins Büro traut?> Derartige Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung sollten zum normalen> Geschäft gehören. Erst recht, wenn es aufgrund der wirtschaftlichen Lage> zwischen beiden Parteien knistert.>> - Warum stimmt ein Betriebsratsgremium einer Kündigung auf Basis von> einseitigen Behauptungen zu? Zumal es sich noch um einen aus Ihrer Mitte> handelt. Oder gibt es mehrere Mitten?>> - Welche Rolle spielt der Betriebsratsvorsitzende? Warum duldet er> sowas? Ist es nicht die Aufgabe, sich schützend vor seine Kollegen zu> stellen? Immerhin wurde er vom Gremium vertrauensvoll gewählt?>> ....> - Warum schreitet der oberste Personalchef Kübel von der Bosch> Schilleröhe nicht ein und sorgt im Vorfeld für Klärung? Er mußte von> diesen Vorfällen wissen. Alleine, weil es seine Aufgabe ist.>> - Warum unternimmt der Bosch Chef Denner nichts? Weder im Vorfeld, noch> heute? Immerhin sollte es sein Anliegen sein, die Firma vor Schaden zu> bewahren. Oder ist ihm seine eigene Haut wichtiger?>> - Warum sieht der Bosch-Aufsichtsrat (Vorsitzender Fehrenbach) nur zu?> Oder hat irgendjemand, irgendetwas von diesem Gremium gesehen oder> gehört?> - Warum gehen Mitarbeiter heute auf die Strasse und stellen genau die> Fragen, die zur Kündigung geführt haben sollen? (Dieselskandal oder wie> es Bosch selbst nennt: Dieselthematik)
Das sind genau die richtigen Fragen, leider werden wir keine Antworten
bekommen, da sich dafür jemand von den Genannten aus der Deckung trauen
müsste.
Ergänzen würde ich noch: Warum ist Herr Gackstatter nach der
dokumentierten Mitwisserschaft (siehe Zeitartikel, Referenz auf interne
Kommunikatinsplattform) noch Bereichsvorstand für die Dieselprodukte?
Hans Wurst schrieb:> Ergänzen würde ich noch: Warum ist Herr Gackstatter nach der> dokumentierten Mitwisserschaft (siehe Zeitartikel, Referenz auf interne> Kommunikatinsplattform) noch Bereichsvorstand für die Dieselprodukte?
Alter, diese "Mitwisserschaft", bezieht sich lediglich auf die Aussage
das "Diesel dreckig sind". Das ist Alltagswissen, jeder Dödel mit IQ
oberhalb 85 weiss das und nichst anderes hat der selbstaufgeblassen
"Whistelblowowower" "vorm Bruch" von sich gegeben.
Aber für "Allerweltswissen wie "die Erde ist rund" wird kein Vorstand
entlassen, eher im gegenteiligen Fall - dem Fehlen vom Alltagswissen.
Oder der Verlustgehens sämtlicher Mässstäbe und das bloße Aussprechen
eines im ganzen Land bekannten Faktes zum "Whistle blowen" und "Warner"
hochzustylisieren.
Also ich glaube nicht, daß das Thema zu dem Zeitpunkt "im ganzen Land
bekannt" war, als Karsten das im internen Bosch-Firmennetzwerk mit Herrn
Gackstatter diskutiert hat. Zu dem Zeitpunkt hat die Presse darüber
nämlich noch nicht berichtet .... Hast wohl den kompletten Zeit-Artikel
immer noch nicht gelesen.
Hans Wurst schrieb:> Hast wohl den kompletten Zeit-Artikel> immer noch nicht gelesen.
Brauch ich nicht es genügt den da zu lesen:
www.ansTageslicht.de/vomBruch
aus dem geht hervor, das es eben bei gesagte Intranetverkehr nicht um
den (später bekannt gewordenen) Einsatz von Betrugssoftware von VW ging
sondern
"VOM BRUCH erneut, dass sich die Industrie "mit den kleinstmöglichen
Schritten immer nur um die Einhaltung bekanntermaßen unrealistischer
Testprozeduren und Grenzwerte gekümmert hat. Hauptsache legal ..."
Hervorhebung von mir -
Jedem Autofahrer ist bekannt, das die Verbrauchsangaben der Hersteller
unrealistischen Fahrszenarion entstammen und das völlig legal ist.
Eine personelle Verbindung zur illegalen Abschaltsoftware wird nicht
aufgezeigt, auch wenn in dem referenzierten Artikel übergangslos
zwischen beiden Geschehen gewechselt wird. Man kann hier schon vom
gewissen Belastungseifer sprechen, dem Vorstand illegales Tun
zuzusprechen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Belastungseifer
IQ-Reflektor schrieb:> Hans Wurst schrieb:> Brauch ich nicht es genügt den da zu lesen:> www.ansTageslicht.de/vomBruch>> aus dem geht hervor, das es eben bei gesagte Intranetverkehr nicht um> den (später bekannt gewordenen) Einsatz von Betrugssoftware von VW ging> sondern> "VOM BRUCH erneut, dass sich die Industrie "mit den kleinstmöglichen> Schritten immer nur um die Einhaltung bekanntermaßen unrealistischer> Testprozeduren und Grenzwerte gekümmert hat. Hauptsache legal ...">> Hervorhebung von mir -> Jedem Autofahrer ist bekannt, das die Verbrauchsangaben der Hersteller> unrealistischen Fahrszenarion entstammen und das völlig legal ist.
Wow, wie man so einen Bericht so selektiv lesen kann, ist erstaunlich,
wenn nicht krank.
Axel L. schrieb:> Wow, wie man so einen Bericht so selektiv lesen kann, ist erstaunlich,> wenn nicht krank.
Nein, es nicht 'krank' einen Bericht mit dem Zitat der Kernauassage
zusammenzufassen.
Ich höre jetzt auf. Nachdem IQ-Reflektor offenbar weiterhin die Meinung
vertritt, daß es reicht, die kostenlos verfügbaren Medien zu nutzen,
wird er sich wohl auch in Zukunft nicht um eine umfassende Wissensbasis
kümmern und sich weiterhin weigern zuerst ALLE Infos zusammenzutragen
bevor er hier runproletet.
>>> Gefeuerter Boschingenieur packt aus>> So ein Nestbeschmutzer, der sollte sich was schämen!> Mal ehrlich, wundert ihr euch denn?
Nur so'n Gedanke:
Welche Auswirkung hat die immer mehr anzutreffende vorauseilende
"Schere im Kopf" auf die aktuelle 'Bericht'erstattung
(früher hiess eine solcherart getaufte -im Osten- 'zufällig'
"Aktuelle Kamera"), wenn es um Themen wie z.B. die Zukunft
der deutschen Sozialsysteme in Anbetracht der aktuellen
Bevölkerungsentwicklung geht ...
Hallo zusammen,
Es gibt Neuigkeiten. Das Verfahren geht in die zweite Instanz.
Der nächste Termin ist:
Dienstag der 21. Januar 2020.
Beginn: 10:15 Uhr
Ort: Saal 5 im 8.OG
Landes Arbeitsgericht Stuttgart
Börsenstr. 6
70174 Stuttgart
Für Besucher: Denkt daran, dass es ein anderes Gebäude ist.